Makler und Vermittler Podcast - Für Versicherungsmakler, -vertreter und Finanzdienstleister

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Transkript

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00:00:01: Hast du dir mal überlegt, welche Rolle eigentlich die Vermögensaufbau deiner Kunden für dein Vermögensaufbau und für den Aufbau deines Unternehmenswertes spielen kann?

00:00:09: Darüber habe ich heute mit Philipp Pech von Smarvesto gesprochen, denn Smarvesto ist eine KI gesteuerte Investment-Plattform, eine Vermögensverwaltung letzten Endes, mit der du ohne die ganzen Regulatoriken, die einem... Ja, Investment Vermittler, Vier, drei, vier Vermittler, Wertpapier Handelsgesetz und so weiter unterliegen.

00:00:29: Ja, Vermögens auch, wofür deine Kunden betreiben kannst und mit deinen Kunden gemeinsam betreiben kannst, aber natürlich auch als Vermittler davon profitierst.

00:00:36: Und ja, wir haben ein bisschen darüber gesprochen, wie es mal Westo entstanden ist, welche Herausforderungen insbesondere das Corona, das erste Corona Jahr mit sich gebracht hat und wie dieses System sich dort auch schon bewiesen hat.

00:00:48: Das haben wir alles besprochen und am Ende wissen natürlich auch noch erfahren, wie die ganze Zusammenarbeit laufen kann, wenn du das nutzen möchtest.

00:00:54: Und ja, dazu hörst du jetzt hier ein, ja, ich glaube, dreiviertelstündiges Interview mit Patrick.

00:01:00: Und dann gibt es jetzt im Januar auch noch vier weitere Kurzepisoden im, im Montags, ne?

00:01:05: Die kennst du ja mittlerweile, die Powershots.

00:01:07: Also hörst du ja auf jeden Fall an.

00:01:08: Ich wünsch dir jetzt viel Spaß mit dieser Episode.

00:01:10: Ja, moin Patrick.

00:01:11: Schön, dass du dir die Zeit nimmst.

00:01:12: Ich freue mich auf unser Gespräch.

00:01:14: Moin Torsten, vielen Dank für die Einladung.

00:01:16: Ja, sehr gerne und wir wollen mal damit starten, damit der Zuhörer auch weiß, mit wem haben wir es ja eigentlich zu tun.

00:01:22: Lass uns mal ein bisschen über deinen Werdegang in der Finanz- und Versicherungsbranche sprechen.

00:01:28: Also erzähl mal, wie ist es bei dir losgegangen?

00:01:31: Ja, also eigentlich ganz klassisch erstmal mit der Ausbildung zum Bankaufmann.

00:01:35: Ich habe in der Schule, weil ich immer so ein komisches Kind habe gedacht, so, Mathe finde ich spannend und Wirtschaft finde ich auch interessant.

00:01:43: Da habe ich eben gedacht, das kann man in der Bankenwelt gut verbinden, diese beiden Themen.

00:01:46: Und hab da denn die Liebe für die Wehrpapiere entdeckt.

00:01:51: Und so quasi immer weiter mein Weg in die Richtung spezialisiert, genau.

00:01:55: Ja,

00:01:55: aber du hast wahrscheinlich dann in der Bank auch den klassischen Schalterdienst und sowas alles hinter dir.

00:01:59: Ja,

00:01:59: natürlich.

00:02:00: Also, Servicebereich war dabei, die klassische Kundenberatung natürlich auch.

00:02:05: Da war ich auch für eineinhalb Jahre tätig.

00:02:07: ... hab da erst Studenten betreut vor allem, ... ... also die Sparkasse Bremen hatte da eine Zeit lang ... ... ein spezielles Programm Studentenberatung, ... ... das war natürlich spannend, ... ... auf welch ich selber zu der Zeit noch ... ... Berufsbegleiten studiert hab und ... ... genau dann später die normale ... ... Privatkundenberatung, ... ... aber eben an der Ausbildung auch alle Bereiche ... ... mitgenommen, sei es das Kreditgeschäft, ... ... die Sachbearbeitung, das Werbpapiergeschäft, ... ... also alles rund um die Bank mal kennengelernt.

00:02:34: Ja okay, aber das Beratungsdema war dann nicht so dein.

00:02:36: Favorit?

00:02:37: Also doch auch, ich finde das total gut.

00:02:40: Nur was natürlich als Kundenberater, man hat ganz viele Bereiche, über die man mit den Kunden spricht, sei es Kreditbereich, sei es natürlich auch der Anlagebereich, aber auch Zahlungsverkehr, Konto, Online Banking.

00:02:57: Und da wollte ich mich schon auf einen Bereich spezialisieren, einfach weil ich das Werbapier-Thema super spannend fand.

00:03:03: Und das war in so einer Beratung in dem Fall nicht möglich, sodass ich mich dann eher für die Fachkarriere entschieden habe dann.

00:03:09: Ja, okay.

00:03:10: Was war denn das, was dich an den Wertpapieren so gefesselt und begeistert hat?

00:03:15: Also das ging eigentlich in der Ausbildung schon los, als wir das Thema das erste Mal hatten, Aktien und Börse.

00:03:22: Dann habe ich mir auch in der Ausbildung schon einige Bücher gekauft, sei es jetzt von Warren Buffett oder von Benjamin Graham, die klassische Fundamentalanalyse.

00:03:31: Also hab da schon in der Ausbildung Bücherverschlungen, fand das immer total spannend.

00:03:36: Allein das Thema, dass sich an der Börse ja eben täglich was verändert.

00:03:40: Also wir so eine enorme Dynamik in dem Markt haben, dass eigentlich immer was passiert, immer neue Bewegungen im Markt ist.

00:03:47: Das fand ich enorm spannend, das hat mich da gefesselt, genau.

00:03:50: Ja, cool.

00:03:51: Und wie ging's dann weiter?

00:03:53: Hast du ganz klassisch die drei Jahre Ausbildung gemacht und dann kam der nächste Step oder wie?

00:03:56: ... war das bei dir?

00:03:57: Genau, also ... ... war ja die Ausbildung erst mal ... ... verkürzt auf zweieinhalb Jahre, ... ... das war bei der Sparkasse Bremen ... ... für Abiturienten, ... ... sag ich mal, standardmäßig der Fall.

00:04:08: Dann ging es eben in diese ... ... Studentenberatung, ... ... Privatkundenberatung ... ... und von da aus dann ins Portfoliomanagement, ... ... weil da habe ich irgendwie gesagt, ... ... jetzt möchte ich mein Traum eigentlich verwirklichen ... ... und mich jeden Tag mit Wehrpapieren beschäftigen, ... ... bin dann als Wehrpapieranalyst gestartet ... ... im Portfoliomanagement ... ... und konnte mich dann ... täglich mit den Aktiemärkten, mit der Börse insgesamt auseinandersetzen.

00:04:30: Und das hat dann ja eigentlich die Freude entfacht, im Wehrpapierbereich zu arbeiten.

00:04:34: Ja, wie sah dein Alltag da so aus?

00:04:36: Also wie muss man sich das vorstellen bei der Bremer?

00:04:41: Genau, die Bremer Sparkasse hat eine eigene Vermögensverwaltung.

00:04:46: Und das heißt, wir haben Gelder von Kunden verwaltet, haben täglich im Team eine Anlageausschusssitzung gehabt, haben also überlegt, wo investieren wir die Gelder der Kunden?

00:04:55: Wir haben also verschiedene Fonds gemanagt, sowohl Aktienfonds, aber auch besondere Fonds, wie beispielsweise Zertifikatefonds oder auch Anleihenfonds.

00:05:06: Und meine Aufgabe war da aber eher die Volkswirtschaftliche Analyse.

00:05:11: Also ich habe mich mit den einzelnen Regionen auseinandergesetzt, also mit den USA, mit China, aber auch mit Schwellenländern.

00:05:20: Und habe da versucht, quasi die Daten zu analysieren und daraus auch Prognosen abzuleiten, wie entwickeln sich die einzelnen Regionen, wie entwickeln sich der Arbeitsmarkt und was können wir daraus basierend für... ... die Entscheidung mitnehmen, ... ... wo wir die Gelder dann investieren.

00:05:36: Also weil das ja auch eine wichtige Grundlage ist, ... ... wenn wir in einzelnen Räumen ... ... großes Wachstum prognostizieren, ... ... dann macht es auch Sinn da, ... ... Gelder zu investieren.

00:05:45: Ja, okay.

00:05:46: Und dann gab es ... ... also du hast die Analysen gemacht ... ... und hast es dann übergeben ... ... oder warst du denn am Ende auch ... ... an der Entscheidung beteiligt?

00:05:53: Genau.

00:05:53: Also ich war dann im Kreis der ... ... Entscheider mit dabei, ... ... aber die Entscheidung ... ... wir hatten dann quasi ... ... für die einzelnen Fonds.

00:06:00: Entscheider, die dann die Ausführungen getätigt haben.

00:06:05: Das heißt, ich war eher so die vorbereitende Stelle, habe mit Kollegen ebenfalls ein Volkswirt quasi die einzelne Märkte analysiert und dann haben wir auch verschiedene Berichte geschrieben, sowohl für die Kunden, aber auch natürlich für die internen Abteilungen, weil das bei Sparkasse Bremen auch so gehandhabt ist, dass es eine gemeinsame Basis gibt.

00:06:26: Also wir haben beispielsweise eine Prognose für einzelne Aktienmärkte für einzelne Währungsräume und darauf basieren sollen sowohl die Kundengelder als auch die eigenen Gelder angelegt werden.

00:06:37: Das war also für mich eine ganz sinnvolle Sache, also dass da auch verschiedene Stakeholder im eigenen Haus Interesse an diesen Analysen hatten.

00:06:45: Ja, das macht ja total Sinn, ja.

00:06:47: Also, das ist ja häufig so bei Investmentfonds, die neu aufgelegt werden oder wo denn halt das Fundmanagement halt eben auch zeigt, hey, guck mal, ich bin hier selber mit ein, zwei, drei Millionen Euro investiert oder was auch immer, ne?

00:06:58: Ja, genau.

00:06:58: Das ist ja immer ein gutes Trust-Element, sag ich mal, um, ja, einfach da eine Vertrauensbasis herzustellen, ne?

00:07:07: Wenn es nur zehntausend Euro wären, glaube ich, dann wäre dieser Trust-Hebel nicht so groß, ne?

00:07:11: Also, wenn wir jetzt mal eine Person als Manager nehmen oder so, ne?

00:07:15: Aber klar, wenn ein ganzes Institut dann halt da auch mit großen Teilen drin ist, dann macht das ja schon Sinn, da auch ernsthaft mit umzugehen.

00:07:24: Genau, also vielleicht da nochmal kurz zur Klarstellung, die Sparkase Bremen hat jetzt nicht eigenes Geld in diese Fonds investiert, aber die Analysen und die Prognosen, die wir arbeitet haben, die waren eben auch relevant für die eigenen Anlageentscheidungen, weil eine Bank natürlich ganz andere ... auch regulatorische Vorschriften hat, ... ... wie sie ihre Gelder anlegen müssen teilweise auch, ... ... sodass da aber die Grundlage war, ... ... immer eben unsere Analysen ... ... für die einzelne Märkte.

00:07:52: Genau, das wollte ich sagen.

00:07:53: Also, dass du halt ... ... mit denselben Ansätzen, ... ... mit denselben Zielen halt einfach ... ... dein eigenes Vermögenverwalt ist, ... ... wie das deiner Kunden.

00:08:00: Das ist halt ...

00:08:01: ...

00:08:01: nicht halt mit zwei ... ... komplett verschiedenen Strategien unterwegs bist ... ... und dann okay, da machen wir mal das ... ... und da machen wir was ganz anderes, ... ... weil wir das besser finden oder so.

00:08:09: Ja, genau.

00:08:10: Das ist zum Beispiel auch wenn wir dann für einzelne Aktienmärkte dann auch beispielsweise für den deutschen Aktienmarkt eine Prognose haben, die jetzt positiv ist.

00:08:20: Dann wäre es ja auch komisch, wenn die Bank selber dann irgendwie Shortposition aufbaut, auf genau diese Position, obwohl man den Kunden dann sagt, ja, das ist sinnvoll in dem Bereich zu investieren.

00:08:30: Also das sollte schon eine Stimme sein, sodass es in der Sparkasse Bremen eben verschiedene Ausschüsse gibt.

00:08:35: es gibt dann den Anlageausschuss und den auch den Treasuryausschuss der das Eigengeld verwaltet.

00:08:41: Und die basieren dann eben auch auf den Analysen die dann in diesem gemeinsamen Anlageausschuss festgelegt wurden.

00:08:47: Ja jetzt ich weiß nicht wie du wie intensiv du darauf antworten kannst aber.

00:08:53: Den den den Sparkassen Volksbanken, also den den Banken vor Ort rund um den Marktplatz wird ja häufig vorgeworfen, dass sie eben einfach nur gewisse Dinge aus dem Regal verkaufen.

00:09:07: Kannst du diese These unterstützen?

00:09:09: oder oder würdest du sagen, nee, das sehe ich eigentlich ganz anders?

00:09:13: Also ich würde sagen, das Wichtig ist erstmal, was viele gar nicht so offen Schirm haben, das merke ich immer wieder auch im Freundes- und Bekanntenkreis, dass ja du hast jetzt gerade Sparkassen und Volksbanken angesprochen, dass in die Sparkassen und Volksbanken alles individuelle Banken sind.

00:09:27: Also jede Sparkasse hat eigene Prozesse, eigene Entscheidungswege.

00:09:33: Und so kann man eben gar nicht pauschal sagen, die Sparkassen allgemein gehen denen oder jeden Weg.

00:09:39: Und so ist es eben auch, dass die Sparkasse Bremen da schon ja sehr individuell unterwegs ist, weil es eben auch eine freie Sparkasse ist, also eine der wenigen freien Sparkassen.

00:09:51: Und auch, das sieht man ja beispielsweise jetzt auch von Smavesto Seite, ganz eigene Entscheidung trifft und auch oft sagt, die Angebote, die da auch von der übergeordneten Organisation bereitgestellt werden, die sind vielleicht jetzt in einigen Bereichen nicht unbedingt das, was wir uns vorstellen.

00:10:07: Und da wollen wir dann eigene Produkte bereitstellen, die wir, wo wir einige Mehrwerte mit einbringen wollen.

00:10:14: Ja, woher kommt das?

00:10:17: Wenn ich bei uns in Schleswig-Holstein gucke, hier gefühlt im Dreivierteljahres-Takt, wird hier fusioniert.

00:10:23: Da ist die eine mit der anderen, dann kommt nochmal, nochmal, nochmal, nochmal.

00:10:25: Und irgendwann gibt es, also ich glaube, momentan gibt es schon nur noch in die ein, zwei Bezirke und das ist irgendwie alles gefühlt eins.

00:10:31: Ja.

00:10:32: Wie hält sich Bremenar jetzt als gallisches Dorf der Sparkassen?

00:10:37: Ja, natürlich auch mal von der Größe ab.

00:10:39: Also wahrscheinlich die Sparkassen, die du angesprochen hast.

00:10:43: Da guckt man natürlich bei Banken immer auf die Bilanzsumme und auf die Mitarbeiteranzahl.

00:10:47: Und natürlich muss man auch sagen, durch die ganzen relatorischen Anforderungen, die auch seitens der Europäischen Union kommen, wird das natürlich immer schwieriger, mit einer Kleinbank, mit einem kleinen Team diese ganzen Anforderungen zu erfüllen.

00:11:00: Ja.

00:11:00: Weshalb es natürlich im großen Druck gibt, für kleine Banken sich mit anderen zusammenzuschließen.

00:11:05: Ja.

00:11:05: Und die Sparkasse Bremen ist auch in den Top Ten der Sparkassen, also hat jetzt nicht den großen Druck irgendwie deine Fusion oder ähnliches anzusteben, weil wir einfach eine gewisse Größe haben, sodass das da in dem Bereich nicht notwendig ist.

00:11:19: Gibt es denn auch ähnliche Größe, großen Sparkassen noch, die auch alleine dastehen?

00:11:25: Genau, also beispielsweise die Hamburger Sparkasse, die hast du auch sehr individuell unterwegs und ist glaube ich sogar die größte in Deutschland.

00:11:35: Genau.

00:11:35: Ja, okay.

00:11:36: Aber dann sind es nachher die Verbünde aus mehreren, ehemaligen, kleineren wahrscheinlich die Denden da oben mitspielen, ne?

00:11:41: Ja, das ist das auf jeden Fall.

00:11:43: Aber es gibt durchaus auch einige große Sparkassen, die auch nicht frei sind, die aber auch innovativ unterwegs sind.

00:11:50: Deswegen wollte ich jetzt nicht darstellen, dass nur freie Sparkassen irgendwie den innovativen und digitalen Weg auch wählen, sondern auch durchaus andere Sparkassen.

00:11:58: Aber was man eben nicht sagen darf, dass alle Sparkassen so unterwegs sind, das sehe ich an der Stelle nicht so.

00:12:06: Erklären wir kurz den Unterschied zwischen frei und nicht frei.

00:12:10: Frei heißt in dem Fall, dass quasi das nicht irgendwie von irgendwelchen Gemeinden oder so gesteuert wird, sondern wirklich von einer Vereinigung beispielsweise oder von den Bürgern selber oder von irgendwelchen Unternehmensverbänden.

00:12:24: Und da ist eigentlich so der große Unterschied.

00:12:26: Weil immer die Frage ist, wer sitzt in diesen Ausschüssen?

00:12:29: Wer trifft eigentlich die Entscheidung?

00:12:32: Ist das jetzt der Bürgermeister oder ist das ein Verbund aus irgendwelchen Firmen, die da quasi mitsitzen und die auch ein Interesse haben, dass die Sparkasse in dem jeweiligen Ort, sag ich mal, auch in Zukunft erfolgreich ist?

00:12:43: Ja, genau.

00:12:44: Ja, okay, alles klar.

00:12:45: Ja, finde ich eine spannende Frage, weil wir ja auch gerade wieder in Zeiten leben, wo das Wort Unabhängigkeit im Vermittlermarkt denn eingeschränkt wird.

00:12:54: Das stimmt, ja.

00:12:55: Genau, von daher war das jetzt einfach mal eine Frage, die irgendwie passte.

00:12:59: Okay, und... Gut, dann warst du in der Wehrpapierabteilung, hast Analysen gemacht.

00:13:05: Was waren die nächsten Schritte?

00:13:06: Wie ging es dann weiter?

00:13:08: Genau, dann war es eigentlich auch so, also ich habe parallel dann auch mein Studium gemacht, da habe ich mich dann auch auf das Wehrpapierthema fokussiert.

00:13:16: Was hast du studiert?

00:13:17: Also bei der Frankfurt School of Finance and Management, da war es eben so, dass man da auch... zum Beispiel das Modul Portfolio Management wählen konnte.

00:13:25: Und das war denn ein diplomierter Bankbetriebswirt, den ich da gemacht habe, sodass das wirklich sehr fokussiert war auf den Banken und auf dem Wehrpapierbereich.

00:13:35: Weil ich wollte jetzt quasi kein allgemeines BWL-Studio machen.

00:13:38: Ja.

00:13:38: Und genau, dann war es eigentlich, gab es zwei Möglichkeiten, die ich hatte.

00:13:43: Das eine war eben mich weiter in diesem Portfolio Management Team zu entwickeln oder auch einen eigenen Fonds zu übernehmen.

00:13:49: Und der andere Weg war dann auch total spannend, den ich dann auch gewählt habe, zu Smavesto zu gehen.

00:13:56: Also eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Bremen.

00:13:59: Und da fand ich eben den Ansatz total spannend, auch den KI-Aspekt mit in die Anlageentscheidung zu bringen.

00:14:05: Ja.

00:14:05: So dass ich mich dann für Smavesto entschieden habe, auch weil mein... ehemaliger Abteilungsleiter quasi, der war gleichzeitig Geschäftsführer von Zmarwesto.

00:14:14: Mit dem hatte ich und habe immer noch einen sehr guten Draht.

00:14:18: Und der hat mich dann da ein bisschen zu Zmarwesto geholt quasi.

00:14:21: Ja, wann war das zeitlich?

00:14:23: Das war im Jahr zwölfundundzwanzig, also jetzt seit vier Jahren bin ich jetzt bei Zmarwesto aktiv.

00:14:28: Ja, cool.

00:14:29: Und Zmarwesto gibt es schon.

00:14:30: seit wann?

00:14:31: Seit zwölfundneunzehn war also die Gründung war ein bisschen davor, aber seit zwölfundneunzehn ist das aktive Angebot auch für... ... alle Kunden, die sich dafür interessieren.

00:14:41: Vorher gab es noch so eine kleine Family & Friends Phase, ... ... dass man das erst mal intern ausgetestet hat ... ... in der Sparkasse Bremen.

00:14:48: Genau.

00:14:49: Ja, cool.

00:14:51: War das von Anfang an der Ansatz mit, ... ... dass KI basierte Anlagesysteme da gebaut werden?

00:14:57: Genau, das war von Anfang an der Ansatz, ... ... dass wir gesagt haben, ... ... es muss doch eigentlich eine Möglichkeit geben, ... ... auch KI die Märkte analysieren zu lassen, ... ... dass wir eben nicht diesen ... hohen Aufwand als menschliches Team da reinstecken müssen, weil das natürlich ein Unterschied ist, ob wir jetzt eine KI haben, die täglich Daten analysiert.

00:15:17: Und wir wussten auch schon natürlich, dass die erste Idee aufkam, dass eine KI das in Zukunft viel, viel besser machen kann.

00:15:26: Und deswegen war das von vornherein der Ansatz.

00:15:30: Was man aber nicht von vornherein wusste, ist, ob das auch wirklich funktioniert.

00:15:34: Also es war erstmal diese Testphase und dann Gab's natürlich direkt mit Corona, ein Jahr nach quasi Auslieferung.

00:15:42: Den großen Live-Test, weil sowas kann man natürlich auch nicht in irgendwelchen Modellen abbilden, weil sowas vorher nicht gab.

00:15:49: Und das war dann eigentlich der Aspekt, der dafür dazu geführt hat, dass wir wirklich gesagt haben, nee, das ist ein total guter Ansatz, der funktioniert auch in der Praxis und nicht nur im Backtesting, wie es ja oft der Fall ist.

00:16:02: Und dann... Ging es eben auch los, dass wir eigene Mitarbeitende in die GmbH eingestellt haben, weil vorher war es eher so, dass Marwesto quasi aus Mitarbeitenden in der Sparkasse Bremen besetzt wurde.

00:16:13: Und das war dann eigentlich der Anlass.

00:16:15: Mhm.

00:16:15: Ähm, im Jahr zwei Tausend und siebzehn hast du gerade gesagt, gab es die erste Idee.

00:16:19: Ich habe gerade nicht, wann kam ChatGPT?

00:16:22: Das war ein paar Jahre danach, also eher so Richtung zwei Tausend

00:16:25: und zweiundzwanzig.

00:16:26: Ja, ich wusste es gar nicht mehr genau.

00:16:28: Das heißt ja... Weit vor der Welle, wo KI halt gesellschaftsfähig wurde, habt ihr euch ja mit dem Thema auseinandersetzt.

00:16:36: Wie sah das in der Zeit aus?

00:16:38: Also wo musste man sich da bewegen, dass man da auch Informationen und so bekommt?

00:16:44: Also KI gibt es ja schon seit Jahrzehnten.

00:16:46: Also viele haben natürlich immer Chatchity im Kopf und das Gefühl, dass KI erst seit Jahrzehntzwanzig erst so richtig in der Welt angekommen ist.

00:16:56: Aber Kai war auch vorher schon sehr leistungsfähig.

00:17:00: Durch Chatchi BT sind natürlich nochmal andere Modelle in den Markt gekommen.

00:17:04: Und auch der Fokus viel mehr auf die Deep Learning Modelle.

00:17:08: Also vorher haben wir auch bei Smavesto ausschließlich Machine Learning Modelle genutzt, die eben etwas andere Struktur haben und auch anders funktionieren.

00:17:18: Und bei uns war es so, dass Chatchi BT für uns ein Anlass war, die Modelle nochmal zu überarbeiten.

00:17:24: ... dass wir so, dass wir seit ... ... im Jahr zwanzig bei Smarvesto auch die ... ... Learning-Modelle im Einsatz haben.

00:17:31: Aber auch vorher waren die schon sehr ... ... leistungsfähig, muss man sagen.

00:17:34: Ja.

00:17:35: Wie viele Menschen programmieren ... ... mit Ansmarvesto im Hintergrund?

00:17:40: Genau, also wir haben quasi zwei verschiedene ... ... Abteilungen kann man sagen.

00:17:44: Eine Abteilung ist auch in einer ... ... Schwestergesellschaft ausgegründet ... ... bei der Get Capital.

00:17:50: Die sitzen in Düsseldorf, da sitzen die ... ... eigentlichen KI-Entwickler, die also ... Ja, sich mit KI-Modellen jeden Tag beschäftigen, da teilweise auch in dem Bereich promoviert haben.

00:18:01: Das sind so um die zehn Menschen, die sich damit beschäftigen.

00:18:06: Da vielleicht auch ein Fun Fact, die beschäftigen sich zu neunzig Prozent der Zeit mit KI-Modellen für die Geldanlage, aber auch... mit KI-Modellen für Fußballer, dass man die Marktwert-Entwicklung von Fußballern vorher sagen kann.

00:18:18: Ach was, okay.

00:18:19: Also auch eine spannende Geschichte.

00:18:20: Und die andere Abteilung, die sitzt direkt bei uns bei Esmar Vesto, weil wir natürlich auch eine App bereitstellen, eine Website, also dass eher die ganzen Oberflächen gebaut werden und die Prozesse dahinter funktionieren.

00:18:32: Aber weil das einfach ganz andere Bereiche sind, haben wir das eben in zwei Unternehmen auch sogar ausgekundelt.

00:18:38: Das ist ja spannend.

00:18:39: Das heißt, die großen Fußballklubs, die nutzen dann das Tool und schauen sich Spieler an, um dann rechtzeitig reagieren zu können.

00:18:46: Also was natürlich bei Fußballspielern enorm spannend ist, auch wenn man sich da mal gedanklich hineinversetzt, wie viele Daten für einen Spieler vorhanden sind.

00:18:55: Jede Spiel sehe ich, wie viele Kilometer läuft der, wie viele Kopfbälle spielt der, erfolgreiche Dribblings, auch natürlich die Verletzungshistorien sind in allen Datenbanken hinterlegt.

00:19:07: Und das ist natürlich eine super Ausgangslage für eine KI,

00:19:10: die

00:19:11: da so viele Daten analysieren kann und auch versuchen kann, Muster zu erkennen.

00:19:15: Und darauf basierend dann die Marktwertentwicklung zu prognostizieren und für so ein Verein natürlich total spannend.

00:19:21: Weil ein Fußballspieler ist natürlich ein Asset, wo ich Millionen investiere, teilweise ja heutzutage sogar über hundert Millionen.

00:19:29: Und da ist natürlich spannend zu wissen, wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Marktwert in den nächsten zwei Jahren beispielsweise um ... zwanzig Prozent fällt.

00:19:37: Ja.

00:19:37: Und das genau liefert dann diese KI.

00:19:40: Und das wurde unter anderem vom FC Sevilla genutzt, ... ... diese Modelle, die die Kollegen entwickelt haben in Düsseldorf.

00:19:47: Aber auch der Kicker beispielsweise nutzt es jetzt in Zukunft.

00:19:51: Also da gibt es schon einige spannende... Für die

00:19:53: Veröffentlichung dann einfach, also als ... ... um einfach ... ... schönere Berichte zu schreiben sozusagen, oder?

00:19:59: Genau, also es gibt ja auch ... ... man kennt ja beispielsweise auch so Transfermarkt und so, ... ... und so.

00:20:03: was ist ... Also ich bin ja jetzt nicht im Detail drin, aber ich glaube auch der Fahnen von Kicker da auch in die Richtung zu gehen, um da ein paar Daten bereitzustellen.

00:20:14: Mega spannend.

00:20:15: Du hast gerade eben im Nebensatz gesagt Corona Live Test.

00:20:20: Was genau ging da ab?

00:20:21: Also weiß ja jeder klar, wir hatten eine ordentliche Korrektur an den Märkten, aber schilder das mal aus eurer Sicht, also wie ist das abgelaufen?

00:20:30: Also das war total spannend und das war eine enorm lehrreiche Zeit auch für mich.

00:20:34: Also das war ja im Jahr.

00:20:37: Da war ich noch im menschlichen Team Portfolio Management Team.

00:20:41: Wo wir dann auch jeden Tag zusammensassen und überlegt haben was machen wir jetzt mit den Geldern.

00:20:46: Wie nachhaltig ist diese Krise.

00:20:47: weil wenn du dich vielleicht auch zurück erinnern kannst.

00:20:50: Gerade in den Anfangszeiten im Februar im Januar war das noch so dass alle gesagt haben kommen.

00:20:55: Das ist nicht so schlimm.

00:20:56: Es gab schon mal SARS-CoV-I.

00:20:59: Das war auch jetzt keine globale Pandemie, wo wir alle Grenzen dichtmachen mussten und keine Ahnung, was enorme gesellschaftliche Auswirkungen auch hatte und dadurch auch wirtschaftliche Auswirkungen, sodass wir auch im menschlichen Team gesagt haben, na, so schlimm wird das eigentlich nicht.

00:21:15: Und das war eigentlich die einheitliche Meinung auch von, ich würde sagen, einem ninety-fünf Prozent der Assetmanager, der Portfoliomanager.

00:21:23: Und zwar Westo, die KI hatte Anfang April quasi ein Signal gegeben hat gesagt, wir müssen aus allen Aktienbeständen zu hundert Prozent aussteigen.

00:21:34: Und quasi nur noch in den Geldmarkt gehen.

00:21:36: Und das war für uns schon so ein Moment, wo wir überlegt haben so, was soll das jetzt?

00:21:41: Also so eine extreme Entscheidung würden wir im menschlichen Portfoliemanagement Team nie treffen, sondern würden eher vielleicht die Aktienbestände reduzieren.

00:21:51: und auch ein paar sichere Portfolio Bestandteile beimischen, aber jetzt keinen Komplettverkauf der Aktienbestände.

00:21:59: Weil beispielsweise auch Kunden, die eine höhere Risikobereitschaft haben, da macht man es ja eigentlich immer so, dass man, wenn dann die Bestände leicht reduziert.

00:22:06: Ja.

00:22:06: Und auch für die Kunden hatte die KI einen Komplettverkauf der Aktien vorgeschlagen.

00:22:12: Und das hat dazu geführt, dass bei Smavesto die Kunden... Zwar diese allererste Phase mitgemacht haben, also zehn Prozent oder so ging es dann nach unten.

00:22:22: Aber der DAX, der S&P Five Hundred, der Eurostox, die haben ja so an die vierzig Prozent in der Spitze verloren.

00:22:29: Und da war es eben so, dass wir die dreißig, zwanzig Prozent auch unten nicht mitgemacht haben, sondern komplett im Geldmarkt investiert waren.

00:22:38: Und die K.I.

00:22:38: dann auch und das ist auch vielleicht so ein bisschen der Unterschied zu unseren Webbewerbern, wo denn ja viele Robo-Advisor in Cashlock waren, also wirklich komplett über viele Monate nicht wieder in die Aktienmärkte eingestiegen sind.

00:22:52: Und das hat unsere K.I.

00:22:53: auch geschafft, dass sie dann im Mai warst, glaube ich, die Aktienbestände wieder aufgebaut hat, sodass die Kunden dann auch in der Aufwärtsphase wieder zum großen Teil mit dabei waren.

00:23:04: Das hat dann auch enorm zu Schwung an Kunden gebracht und war dann auch der Ausgangspunkt, wo wir gesagt haben, zwar wirst du, müssen wir eigentlich groß machen, die KI-Modelle funktionieren, weil der Aspekt eben insbesondere auf das Risikomanagement ist.

00:23:17: Also Risiken in Krisenzeiten gut zu managen, das hat da eben enorm gut funktioniert.

00:23:22: Das ist ja ein entscheidender Vorteil.

00:23:24: Also ihr habt ja diese Cashlock-Falle sozusagen ist ja für euch nicht eingetreten, weil ihr dann ja Risiko adjustiert auf Laufzeiten individuell wahrscheinlich halt einfach in der Lage wart, noch... ... zu investieren ... ... und andere ... ... konnten halt nicht investieren, weil ... ... ich habe alles ... ... Risiko für einen gewissen ... ... Zeitraum einfach ausgeschafft, ne?

00:23:41: Genau, also da ... ... ich will jetzt nicht ... ... zu detailreich werden, aber ... ... es gibt ja so einen Value-at-risk-Ansatz, ... ... den haben eben viele anderen ... ... und bei uns ... ... haben wir halt diesen Ansatz nicht, ... ... sondern eher so einen Maximum-Drawdown-Ansatz.

00:23:54: Also ... ... wir wollen eigentlich einen ... ... dem maximalen Verlust, ... ... den der Kunde vorgibt, ... ... nicht unterschreiten.

00:24:03: Und das sorgt dafür, dass wir vielleicht auch mal schneller in die Absicherung gehen, aber eben auch durch die KI-Modelle deutlich dynamischer wieder in den Markt einsteigen können.

00:24:12: Das bietet aus unserer Sicht deutlich Vorteile im Vergleich zu diesem, sage ich mal, einfachen Value at risk Ansatz.

00:24:20: Ja, wie gehen die um?

00:24:22: Also erklärst gerne auch nochmal, damit man das Gegenbild nochmal hat.

00:24:26: Genau, also da ist es eben oft so, dass... ... die Risikomodelle dann ... ... anschlagen und sagen ... ... der Value at Risk ... ... ist eben so ein maximaler Verlust ... ... mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ... ... innerhalb eines Zeitraums.

00:24:40: Und da ist eben ... ... oft der Nachteil, dass diese Modelle dann ... ... ja sehr langlebig sind und ... ... ist schwer haben, wieder an die Märkte einzusteigen ... ... und erst mal eine lange Aufwärtsbewegung wieder da sein muss ... ... dass man wieder in den Markt einsteigen kann.

00:24:56: Also ... Das ist eigentlich so der Unterschied, während die KI-Modelle, das sagen auch immer unsere KI-Entwickler, die sagen immer, die KI hat auch ein ähnlich wie ein menschliches Gehören, auch eine Möglichkeit zu vergessen.

00:25:09: Also so ein Forget-Gate, nennt man das.

00:25:12: Also die vergessen auch die negativen Ereignisse schnell wieder und haben eben nicht diese starren Modelle, wo es lange dauert, bis man wieder in den Markt einsteigen können kann.

00:25:23: Was ja am Ende, ich habe jetzt keine... Beweise dafür, aber es könnte ja auch eine Abwärtsspirale führen.

00:25:30: Also du fällst ab, hast Cashlock, musst warten, bis der Markt wieder sich entwickelt hat, dann steigst du wieder ein und dann hast du halt die Aufwärtsspirale verpasst und es geht halt gleich wieder.

00:25:39: Genau, also das ist durchaus ein Thema.

00:25:42: Also da muss man aber natürlich auch zur Ehrlichkeit sagen, also auch bei Smavesto gab es mal eine Phase, zum Beispiel im Jahr zwanzig.

00:25:50: Das war für uns dann auch der Anlass zu sagen, lass uns nochmal im Bereich die Learning-Modelle forschen.

00:25:56: ... ging da eben auch zwei, drei Jahre Forschungsarbeit rein, ... ... dass wir die KI-Modelle trainiert haben, ... ... weil das war auch so ein Börsenjahr, ... ... da war natürlich auch Ausbruch des Krieges in der Ukraine ... ... und eine sehr volatile Phase.

00:26:12: Da kam auch unsere KI-Modelle nicht so gut mit klar.

00:26:14: Also das war jetzt, ... ... ich glaube sogar das einzige Jahr, ... ... wo wir dann auch eine negative Rendite hatten.

00:26:19: Genau, aber an sich haben die ... ... Modelle sonst immer super funktioniert und ... ... könnt eben auch dynamisch in die Märkte ein- und wieder aussteigen.

00:26:26: Ja, ja, spannendes Ding.

00:26:29: Du hast eben gesagt ... ... das Risiko, was die Kunden eben für sich identifiziert haben.

00:26:35: Wie läuft das bei euch ab?

00:26:36: Wie identifiziert sich ein Kunde für euch, also gegenüber euch ... ... mit seinem Risikoprofil?

00:26:42: Genau, also eigentlich gibt es bei uns ein Schieberegler ... ... der ist ganz einfach gestaltet.

00:26:47: Der geht los bei sieben Prozent ... ... und den kann ich hochschieben bis vierzig Prozent.

00:26:51: Also maximal Verlust sozusagen.

00:26:53: Genau, das ist der maximale Verlust, der dahinter steht, der quasi nicht unterschritten werden soll.

00:26:59: Dahinter steht natürlich eine hohe Wahrscheinlichkeit, was man aber nie, das ist im Wehrpapierbereich klar, nie zuhundert Prozent garantieren kann.

00:27:06: Genau, und das kann man ganz individuell festlegen.

00:27:08: Also das ist auch ein Vorteil, den ich bei Smaresto sehe, eine sehr individuelle Einstellung, nicht nur vier Muster-Töpfe, die da im Hintergrund stehen, sondern jedes Depot wird bei uns ganz individuell von der KI gemanagt.

00:27:22: Also kein Topf Eins, Topf Zwei, Topf Drei, wo der Kunde nachher reingeschoben wird, sondern wenn der Kunde bei uns startet, startet er mit frischen Risikobudget quasi und ist jetzt nicht von vornherein irgendwo nur online investiert, weil gerade der Topf Eins im laufenden Jahr schon im negativen Bereich ist.

00:27:42: Ja, das macht ja total Sinn.

00:27:47: Gibt es andere Modelle am Markt, die vergleichbar agieren?

00:27:50: Ehrlicherweise kenne ich keins.

00:27:51: Also ich will jetzt nicht ausschließen, dass es eins gibt, aber ist ja immer so, wie wir unterwegs sind, dass wir wirklich diesen KI-Ansatz haben und die individuelle Deposteuerung, also keine Musterportfolios und vielleicht noch ein dritter Punkt, einen dynamischen Ansatz.

00:28:09: Also wir haben keine, wenn der Kunde auch sagt, ich habe eine hohe Risikobereitschaft, dann kennt man das ja oft, dass dann einfach eine... Gewichtung, achtzig Prozent Aktien, zwanzig Prozent Anleihen gemacht wird.

00:28:20: Bei uns gibt es einen dynamischen Ansatz, das heißt auch Kunden, die eine hohe Risikobereitschaft haben, da kann es mal sein, wie eben in Corona, dass wir zu null Prozent in Aktien investiert sind.

00:28:32: Und ich glaube, diese Kombination, KI-Ansatz, keine Musterportfolios und einen dynamischen Ansatz, das würde ich sagen einzigartig am Markt.

00:28:41: Ja, ist auch.

00:28:43: Also mir fällt ja spontan auch nichts ein.

00:28:44: Es gibt klar diese Einzelportfolioverwaltung in Standardvermögensverwaltung.

00:28:48: Aber dahinter steckt ja in der Regel dann trotzdem eben das, was du sagtest, diese Top-Strategie.

00:28:54: Meistens sind ja so drei oder vier Strategien, die es dann irgendwie gibt.

00:28:58: Genau.

00:28:59: Und okay, jetzt seid ihr ja im, also wir sind ja hier auch in einem BtoB Podcast.

00:29:06: Das heißt... Ihr habt ja auch jetzt die Zielgruppe Vermittler für euch entdeckt sozusagen und wollt mit oder macht ihr ja schon und wollt jetzt aber in die Kooperation mit Vermittler noch ausbauen.

00:29:18: Warum macht ihr das und was welche Strategie steckt aus eurer Sicht dahinter.

00:29:23: Erst mal die Frage warum?

00:29:25: also warum ist aus meiner Sicht ganz klar weil ich glaube schon dass auch in Zukunft der menschliche Kontakt immer wichtig bleiben wird.

00:29:33: also viele sagen ja.

00:29:36: Und auch gerade wir müssten ja theoretisch eigentlich sagen, KI ist die Zukunft, das sagen wir auch.

00:29:41: Aber wir glauben schon daran, dass weiterhin die Menschen Bedarf haben, sich mit anderen Menschen auszutauschen.

00:29:47: Und jetzt ist es so, wir sind ein kleines Team.

00:29:50: Wir sind natürlich insbesondere digital und online unterwegs.

00:29:53: Und wenn jetzt jemand in München sich mit Zmarwesto beschäftigen möchte oder... ... irgendwie Geld anlegen möchte, dann ist die Frage, wie er fährt er von uns?

00:30:01: Natürlich ist das möglich aus ... ... Social Media, Online Marketing und Co.

00:30:05: ... ... aber es gibt natürlich auch viele, die sagen, ich ... ... habe meinen Finanzberater vor Ort, den vertraue ich, ... ... mit dem möchte ich die Themen durchsprechen ... ... und ich glaube, das wird in Zukunft auch weiterhin ... ... wichtig bleiben.

00:30:17: Und das ist dann natürlich die Frage, wie kommen wir dann an ... ... diese Menschen, die sich vor Ort beraten lassen ... ... und deswegen ist für uns so eine Zusammenarbeit mit ... ... Marktlern, Vermittlern, Finanzberatern enorm wichtig.

00:30:27: dass wir denn auch da präsent sind.

00:30:29: Ja,

00:30:31: die zweite Frage habe ich gerade vergessen.

00:30:34: Die Ergänzungsfrage war, was ist so die Strategie?

00:30:37: Das hast du jetzt gerade schon ein bisschen miterklärt.

00:30:40: Dann lass uns mal darüber reden, wie läuft das denn ab?

00:30:43: Also wie kann ich mit euch kooperieren?

00:30:45: Welche Einfallstore gibt es da?

00:30:48: Genau, also wir kooperieren eigentlich mit allen möglichen Partnern, sei es jetzt Banken, also wir haben auch Sparkassen, die mit uns kooperieren.

00:30:59: Andere Vermögensverwalter, witzigerweise auch, die dann sagen, wir haben eigentlich eine Vermögensverwaltung, wir wollen unseren Kunden aber auch noch eben diese digitale KI-Vermögensverwaltung anbieten als Add-on oder als Zusatzbaustein.

00:31:13: Und klassischerweise die Finanzmarkler, Versicherungsmarkler.

00:31:18: Und da läuft das ganz einfach.

00:31:19: Wir machen eine kurze Kooperationsvereinbarung, die ist auch nur über zwei Seiten.

00:31:25: Und da wird dann geregelt, wie die Verteilung läuft.

00:31:27: Also wir geben dann auch von unserer Vermögensverwaltungsgebühr ein Teil ab.

00:31:33: Das heißt eine dauerhafte Bestandsprovision und keine Einmalprovision, weil wir auch denken, der Vermittler soll ja ein langfristiges, eine langfristige Partnerschaft schätzen.

00:31:43: Und so sehen wir das eigentlich auch, dass wir sagen, ... ein Teil der Vermittlungsverwaltungsgebühr wird ... ... an den Vermittler weitergereicht ... ... und ... ... genau, dann kriegt jeder Vermittler bei uns ... ... so einen individuellen Link ... ... und wenn der Kunde dann über diesen Link kommt, ... ... dann sehen wir direkt, ... ... okay, da kommt von ... ... Heini Müller Finanzberatung, ... ... dann speichern wir das an Kunden ab ... ... und dann wird das eben auch nicht mehr herausgenommen, ... ... sodass wir dann ... ... darauf basieren dann auch die ... ... ja, die Provisionen ausschütten können ... ... oder Reportings erstellen können, ... ... wie jetzt die Kundenstruktur aussieht ... ... der Vermittler bei uns ...

00:32:16: Ja.

00:32:16: Das ist eigentlich so der Ansatz.

00:32:18: Ja, okay.

00:32:18: Das heißt, der Makler geht mit euch so eine Lifetime-Korporation ein und hat so lange eher, dass diese Verbindung nicht kappt, hat er auch dann Anspruch auf die Vergütung, die da, oder auf seinen Anteil der Vergütung, der da folgt.

00:32:31: Genau.

00:32:31: Und das ist auch das Schöne, was wir sehen, dass die Kunden bei uns sehr zufrieden sind.

00:32:36: Über sechszig Prozent, glaube ich, unser Kunden haben einen aktiven Sparplan.

00:32:41: Ja.

00:32:41: Die werden auch regelmäßig erhöht und ausgebaut.

00:32:43: ... ganz viele Kunden tätigen Zuzahlungen ... ... und dann sorgt das natürlich auch dafür, ... ... dass die Provision beim Markler steigt, ... ... wenn die Kunden zufrieden sind ... ... und dadurch, dass wir ja auch ... ... würde ich sagen im Performance vergleichen, ... ... sind wir immer sehr weit vorne, ... ... gerade in langfristigen Vergleichen, ... ... das sorgt natürlich auch dafür, ... ... dass das verwaltete Volumen weiter steigt.

00:33:05: Also eigentlich relativ easy für den Markler, ... ... dass man da steigende Provisionen erhalten kann, ... ... ohne großen Aufwand da reinzustecken.

00:33:14: Und an der Stelle, kurzer Hinweis, wir werden ja noch vier weitere Kurzfolgen jetzt im Januar, sechsundzwanzig hier veröffentlichen, wo wir solche Sachen auch nochmal vertiefen werden, dass der Vermittler nochmal genau versteht.

00:33:25: Was kriege ich da eigentlich und wie funktioniert das alles?

00:33:29: Ich möchte mit dir aber nochmal über den Punkt sprechen, warum generell Vermittler sich auch damit auseinandersetzen sollten, dieses Thema Vermögensaufbau zu bespielen.

00:33:39: Denn ja, ich... Ich sehe es, ich habe halt sehr viele Sparpläne, kleine Sparpläne aus Zeiten, wo meine Kunden zwanzig Jahre alt waren oder so, wo teilweise auch noch nicht viel erhöht wurde oder so, aber da sind mittlerweile Depots entstanden, wo denn irgendeine Lehrerin spart halt hundert Euro, Monat und hat jetzt auf einmal vierzig, fünfevzig, fünfzig, tausend Euro auf dem Konto, was natürlich auch einfach den Wert meines Bestandes erhöht.

00:34:05: Also um jetzt mal ein Beispiel zu nennen, oder Kindersparpläne.

00:34:08: ... wo man sieht, dass nach vier, fünf, sechs Jahren ... ... wenn wirklich Eltern, Oma, Opa ... ... es halt immer so Geldgeschenke da reinhauen, ... ... da entstehen mal schnell wirklich ... ... mittlere, vierstellige Beträge ... ... innerhalb von wenigen Jahren, ... ... wenn ich überlege, mit wie viel Cash ... ... ich in mein achtzehnes Lebensjahr gestartet bin.

00:34:25: damals, ... ... bin ich teilweise etwas neidisch auf die Kleine.

00:34:30: Ja.

00:34:31: Das ist

00:34:32: ja generell ein Riesenthema eigentlich, ne?

00:34:34: Ja, also ... ... das ist ja, finde ich, auch das Schöne, an der ... ... an dem Thema ... ... Vermögensaufbau.

00:34:42: Da haben ja auch viele erst mal diesen Vorbehalt, ... ... ja ... ... soll ich eigentlich starten, lohnt sich das überhaupt ... ... mit fünfzig Euro, mit zwanzig Euro im Monat.

00:34:49: Genau wie du gerade gesagt hast, ... ... über die Zeit kommt ja so ein schönes Vermögenzustande, ... ... wenn man es sinnvoll anlegt ... ... und nicht einfach irgendwie auf ein ... ... Sparbuch versauern lässt.

00:34:57: Ja.

00:34:59: Deswegen ist das Thema, finde ich, enorm wichtig.

00:35:01: Da kommt natürlich auch das Thema ... ... Finanzbildung mit rein.

00:35:04: Wo wir in Deutschland, glaube ich, ... ... auch im europäischen Vergleich jetzt nicht so gut aufgestellt sind.

00:35:10: Und was ... ... eigentlich deutlich ... ... deutlich wachsen sollte, da setzen wir uns auch ... ... vereinen, das ist unter anderem ein Plan.

00:35:17: Das kann ich hier, glaube ich, schon mal ... ... droppen, dass wir im nächsten Jahr ... ... auch planen, in der Smavesto App ... ... so eine Education-Plattform zu integrieren.

00:35:25: Also wo man sich einfach ... ... über Aktien, über ETFs ... ... informieren kann.

00:35:30: ... und dass wir damit auch versuchen, ... ... die Finanzbildung zu fördern, ... ... weil das enorm wichtig ist.

00:35:38: Ja, total.

00:35:39: Und wie gesagt, ... ... gerade für den Vermittler ... ... dieser langfristige Aufbau ... ... von Bestandswerte.

00:35:46: Das ist schon krass.

00:35:47: Und das Spannende ist ja eben auch, ... ... wenn ein Vermittler dazwischen ist, ... ... ist, glaube ich, auch für den Kunden ... ... die Höhe nochmal größer, ... ... dieses Geld auch vorzeitig ... anzufassen, wenn man sich quasi vor einer Instanz mehr sozusagen rechtfertigen muss, als nur vor sich selbst.

00:36:05: Von daher ist man, glaube ich, als Vermittler wirklich einfach ein guter Ansprechpartner für langfristigen Vermögensaufbau eines Kunden.

00:36:11: Klar, es gibt die Ausnahmen, die halt alles alleine regeln können, aber ich glaube, die Masse ist dann nicht so konsequent und würde den ETF-Sparplan dann einfach regelmäßig mal wieder angreifen für was auch immer.

00:36:23: Genau.

00:36:23: ...

00:36:27: darf ich noch einmal ganz

00:36:27: kurz auf den Aspekt eingehen, ... ... weil du eben auch sagtest, ... ... dieser Vermögensaufbau, ... ... das regelmäßige Spanen.

00:36:36: Das ist eben auch ein Punkt, ... ... der spricht für mich eben für diese ... ... dauerhafte Bestandsprovision, ... ... weil viele Vermittler, das merke ich auch in Gesprächen ... ... oder einige sind immer noch darauf aus, ... ... ich will eine Einmalprovision, ... ... ich will direkt daran was verdienen.

00:36:51: Das wirkt natürlich im ersten Moment ... ... erst mal sehr attraktiv, wenn ich sage, ... ... ich vermüte jetzt ... ... Zehntausend Euro an Zmarwesto ... ... und kriegt dafür eine Einmalprovision.

00:37:00: Aber da glaube ich auch, dass sich die Vermittler nachher ... ... eher drüber freuen auch ... ... und dass auch da aus Vermittlersicht ... ... im langfristigen Blick ... ... lohnswerter ist, diese Bestandsprovision ... ... wenn ich einmal mir Bestände aufbaue ... ... diese dann eigentlich ... ... ja, ich muss sie ja gar nicht verwalten, ... ... weil das macht dann Zmarwesto in dem Fall.

00:37:18: Ich muss natürlich meinen Kontakt zu den Kunden halten, ... ... aber ... ... hab da keinen Aufwand mehr mit und ... ... verdient er dauerhaft dran.

00:37:25: Also wir sehen auch einige Vermittler, die versuchen sich ... ... einen Kundenstamm aufzubauen, ... ... einige Kunden auch zu uns vermitteln ... ... und dann eigentlich davon ... ... ja so eine ... ... neben Einkommensquelle zu haben, ... ... wo ich dann alle drei Monate ... ... meine Provision erhalte.

00:37:42: Also das sehen wir auch bei vielen, ... ... dass die das total klug auch machen ... ... auch aus unserer Sicht.

00:37:47: Ja, total und du hast ja ... ... ich sag mal viele heutzutage ... oder was heißt heutzutage?

00:37:53: es war schon immer so aber jetzt gerade weil halt eben die boomer generation ja jetzt in masse richtungen ruhig stand.

00:37:59: Ist natürlich dieses thema nachfolge bei uns im vermittlermarkt auch gerade einfach massiv präsent.

00:38:05: und da würde ich jetzt einfach mal die tese aufstellen wenn du halt einen zusätzlich zu deinem versicherungs bestand noch einen großen investment bestand hast.

00:38:14: ... wo du ja auch super dann die Cashlos sozusagen abdiskondentieren kannst ... ... und ziemlich genau prognostizieren kannst.

00:38:19: Was kommt da?

00:38:20: Ich behaupte auch mal, dass ein Kundendepot, ... ... was jetzt vielleicht ... ... zehn tausend Euro aufwärts ist, ... ... wahrscheinlich eine längere Lebensdauer hat, ... ... als eine KFZ-Versicherung oder eine Haftpflichtversicherung, ... ... die vielleicht dann doch alle drei Jahre mal geswitched wird.

00:38:34: Und wenn du es dann nicht mehr bist, ... ... dann ist der Vertrag halt aus dem Stand raus.

00:38:38: So, und ja, ich glaube einfach, dass das ... ... ein guter Hebel ist, ... ... eben den Wert seines eigenen Marklerunternehmens ... ... einfach

00:38:46: weiter

00:38:47: oben zu schieben.

00:38:49: Definitiv.

00:38:50: Was da auch noch mal ... ... auch vielleicht kurz zur Einordnung, also ... ... bei uns ist eben auch das so ein Tippgebermodell, ... ... also der Markler vermittelt die Kunden an uns, ... ... hat aber keinerlei ... ... Verpflichtung oder irgendwelche ... ... regulatorischen Aufwände, was jetzt die WPHG ... ... Geschichte angeht, also geeignet, Heizprüfung und so weiter.

00:39:12: Das liegt komplett alles bei Smavesto.

00:39:14: Und ... ... was wir auch bei einigen ... ... Marklergruppen sehen, also es gibt auch einige, die haben ... ... ein Team von zehn, zwölf Leuten, die sagen dann, ja ... ... wir vermitteln den Kunden an Smavesto, aber ... ... dann hat der Kunde ja gar keinen Widererkennungswert ... ... und sieht einfach nur noch Smavesto.

00:39:32: Da machen wir auch solche Co-Brandings, das ... ... möchte ich auch nochmal an der Stelle erwähnen.

00:39:36: Ja.

00:39:36: Also, dass eben auch das Markler-Logo jederzeit sichtbar ist in der Smavesto App, dass zum Beispiel der Berater auch als Ansprechpartner in der Smavesto App angezeigt werden kann.

00:39:45: Also, es ist nicht so, dass man den Kunden jetzt komplett verliert, wenn man den jetzt zum Smavesto vermittelt.

00:39:51: Das sehen wir auch, das kommt sehr gut an bei den Marklern.

00:39:54: Ja, ist ja auch im Versicherungsbereich selten.

00:39:56: Also, gerade wenn du überpoolst und sowas arbeitest, dann hast du ja auch nicht immer dein eigenes Logo auf der Police, ne?

00:40:02: Sondern meistens oder häufig steht halt einfach denn der Pool da, weil es technisch nicht anders geht.

00:40:07: Von daher.

00:40:07: Und am Ende hängt das, das ist ja das, was du vor den Eingang sagtest.

00:40:11: Als es um die Frage ging, warum mit Vermittlern, ne?

00:40:14: Weil du sagst, okay, der Mensch spielt weiter eine Rolle.

00:40:15: Und das ist ja genau da auch der selbe Thema.

00:40:17: Wenn du dich natürlich, wenn du feiern, vergett machst und sagst, okay, ich vermittel und kümmere mich dann auch nie wieder um den Kunden, dann ist klar, dass der, also dann wird er auch ohne auch mit Logo in der App, wird er halt irgendwann nicht mehr wissen, wer warst du eigentlich?

00:40:29: Auf jeden Fall.

00:40:30: Und also da gehört ja schon auch eine laufende Bindung dazu.

00:40:34: ... die man ja auch heutzutage super über Social Media ... ... und über sonstige automatischen Kommunikations-Tools ... ... einfach sehr smart erledigen kann.

00:40:42: Ja, cool.

00:40:44: Noch mal der Hinweis, also wir werden ja ... ... viele Punkte auch das Thema White Label-Lösung und so weiter, ... ... wenn wir alles mit Kollegen Philipp ... ... in den Kurzepisode noch mal etwas vertiefen, ... ... die jetzt jeden Montag folgen über den Januar ... ... und ja, ich glaube wir haben hier auf jeden Fall ... ... jetzt mal einen guten Rundumschlag gemacht.

00:41:01: Und mal gezeigt, was hinter das Malvesto steckt, inklusive auch der Persönlichkeiten.

00:41:06: Ich glaube, das war sehr gut für den einen oder anderen Hörer.

00:41:11: Und ich bin gespannt, wie es für euch weitergeht.

00:41:14: Hast du noch einen offenen Punkt, wo du sagst, den würde ich gerne noch loswerden?

00:41:19: Einfach vielleicht nochmal das Thema, warum aus meiner Sicht auch in Zukunft eine KI super sinnvoll ist.

00:41:27: Auch im Vergleich zu... ... ja so normalen Portfolio-Management-Teams oder Asset-Managern.

00:41:33: Also was ich auch ... ... bei unseren Kunden, bei mir selber, ... ... beim Anlageverhalten immer wieder sehe, ... ... ist das Thema Emotionalität.

00:41:40: Ja.

00:41:41: Dass die Emotionalität uns bei unseren Anlageerfolgen ... ... oft im Weg steht.

00:41:46: Es gibt auch ja das Thema ... ... oder den Forschungsbereich Behavioral Finance ... ... in der Finanzmarkttheorie.

00:41:52: ... wo es ja eigentlich heißt oft es gibt einen Homo Ökonomikus ... ... und der entscheidet rein rational, ... ... aber so ist es ja nicht in der Praxis.

00:42:02: Und da gibt es immer wieder ... ... Denkfehler, ... ... Biasist nennt man das ja auch, ... ... die da dafür sorgen, ... ... dass wir viel Entscheidung treffen.

00:42:10: Beispielsweise ... ... nenne ich einfach mal zwei Themen, ... ... die Verlustaversion.

00:42:15: Also das Verluste ... ... vom Gefühl hört deutlich schwerer wiegen ... ... als Gewinne in gleicher Höhe.

00:42:21: Das sorgt dafür, dass ... Ich tendenziell eher Aktienverkaufe, die gerade im Gewinn sind, also die irgendwie in letzter Zeit gut gelaufen sind.

00:42:30: Und Aktien, die im Verlust sind, die verkaufe ich nicht.

00:42:32: Die behalte ich manchmal ewig.

00:42:34: Und das führt in einem Extremfall dazu, dass ich nur noch verlierere Aktien im Depot hab.

00:42:39: Weil die kann auch, die Bayer-Aktie wird sich schon irgendwann wieder erholen.

00:42:42: Die habe ich jetzt seit fünfzehn Jahren im Depot.

00:42:44: Und da trau ich mich nicht auf den Knopf zu drücken, weil ich dann den Verlust realisiere.

00:42:48: Dabei hätte es ja vielleicht eine bessere Entscheidung.

00:42:51: ... sein können, ... ... das Geld dann doch neu zu allukieren.

00:42:55: Ja.

00:42:56: Und da gibt es eben ganz viele Biases, ... ... die so eine KI ... ... nicht hat, weil sie ... ... rationale und rein ... ... quantitative Entscheidung trifft.

00:43:03: Ja.

00:43:04: Und das finde ich immer wieder spannend.

00:43:06: Ein zweiter Aspekt, den ich da immer wieder sehe, ... ... den Anker-Effekt.

00:43:10: Also ... ... auch bei meinen Freunden immer wieder die sagen, ... ... ja die Achze, die hat ja mal ... ... fünfhundert Euro gekostet, ... ... jetzt kostet sie nur noch hundert Euro.

00:43:17: Ja.

00:43:17: Ist ja ein Schnapper, ... ... die erholt sich ja schon wieder.

00:43:20: Aber die muss sich ja ... verfünffachen, um wieder den alten Wert zu erreichen.

00:43:25: Und ob das denn jetzt eine gute Entscheidung ist, immer diese Aktien zu kaufen, die deutlich an Wert verloren haben, ist also eine andere Frage.

00:43:33: Und da gibt es ganz spannende Effekte.

00:43:37: Es gibt, glaube ich, zehn bis fünfzehn Biases, die man so kennt, die auch wissenschaftlich untersucht sind.

00:43:43: Und das ist auch ein Aspekt, wo wir sagen, da hast du mit Marvesto eigentlich einen guten Partner, der auch dafür sorgt, dass Oder dich selber davor schützt, dass du solche Vielentscheidungen nicht triffst?

00:43:53: Ja, finde ich super smart, weil du hast es ja jetzt im Vermittlergeschäft auf beiden Seiten.

00:43:58: Also du hast den Kunden, der halt emotional reagiert.

00:44:01: Du hast den Vermittler, der es häufig dann vielleicht auch tut.

00:44:05: Oder eben gar nicht.

00:44:06: Das ist halt eben auch das Problem, was man, finde ich, häufig sieht.

00:44:09: Und ja, so hast du halt... Du schlägst einfach mehrere Fliegen mit einer Klappe, weil du halt eben diese Emotionalität rausnimmst, aber auch... ... die Rationalität halt ganz bewusst noch mal deutlich pusht, ... ... also auch dieses antizyptische Handeln und so weiter, ... ... weil machen wir uns nix vor in den Einzeldepots, ... ... die von Vermittlern so mal nebenbei vermittelt werden.

00:44:31: Da würde ich jetzt mal behaupten, ist die ... ... und das hat mir auch mal jemand bestätigt, ... ... der bei einer großen Plattform erarbeitet, ... ... dass die Interaktion, also die Bewegung auf solchen Depots sind halt ... Teilweise jährlich gar nicht zu messen, weil es keine gibt.

00:44:46: Also es wird halt dann eingerichtet das Depot und dann ist gut.

00:44:51: Ist ja vielleicht auch irgendwann mal ein guter Ansatz gewesen.

00:44:54: Wahrscheinlich, wenn man einfach globalen Aktienfonds nimmt oder so, dann ist das vielleicht auch immer noch nicht, wenn man funktionieren kann.

00:45:00: Aber wenn man zwischendurch halt einfach mal, wie jetzt in dem Corona Beispiel, ... ... zehn anstatt, dreißig oder vierzig Prozent Verlust macht, ... ... dann erarbeitet man sich damit ja einfach einen Riesenvorsprung hinten raus.

00:45:11: Ja.

00:45:12: Ja, und ... ... insbesondere also bei dem Aspekt, was du gerade gesagt hast, ... ... bei entholt finde ich auch ... ... an sich eine sinnvolle Strategie, also es kann auch total sinnvoll sein, ... ... nur die Frage ist immer ... ... wie lange halte ich das teilweise auch aus, also ... ... wie lange bleibe ich denn in so eine Aktie investiert, ... ... und es gibt immer die Schirmbeispiele, ... ... hätte ich mal ein Apple investiert, ... ... hätte ich meinen Vermögen vor X-Fart, ... ... die Frage ist, wärst du durchgehender Bleig gewesen ... ... oder hättest du nicht irgendwann gesagt, ... ... gut, der Gewinn ist jetzt so, ... ... der muss sich jetzt realisieren.

00:45:42: Ja.

00:45:43: Da kommt wieder diese Verlust, aber sie wurden auch als Thema.

00:45:47: Ja.

00:45:48: Und ja, da sehen wir einfach immer, es kann auch sinnvoll sein, das wirklich an so einem Vermögensverwalter abzugeben, wie es mal Westo, und dann eben auch die Emotionalität rauszunehmen.

00:46:00: Ja.

00:46:00: Und rein rational zu investieren.

00:46:02: Ja, cool.

00:46:04: Ja, ich würde sagen, damit schließen wir das Kapitel hier.

00:46:08: Ich danke dir für deine Ausführung und ... Ja, freue mich auf die weiteren vier kurzen Folgen, die jetzt noch Montags kommen.

00:46:16: Und wünsche euch zu heute um sechs zwanzig viel Spaß, viel Erfolg.

00:46:20: Und alle Vermittler, die jetzt hier zugehört haben, bis hierhin sowieso erst mal Dankeschön fürs dranbleiben.

00:46:27: Und wer jetzt mit Patrick ins Gespräch kommen will, der kann in die Show Notes schauen.

00:46:31: Da werden wir Kontaktdaten hinterlegen und ansonsten natürlich einfach bei Smartvesto auf die Webseite schauen.

00:46:36: Und dann kommt man auch mit euch in Kontakt.

00:46:39: Genau, super.

00:46:40: Vielen Dank, Thorsten, für die Einladung.

00:46:41: Hat mir viel Freude bereitet.

00:46:43: Und allen einen guten Start in das kommende Jahr.

00:46:47: Den haben wir hoffentlich alle.

00:46:49: Also, danke und bis zum nächsten Mal.

00:46:51: Tschau.

00:46:52: Tschüss.