00:00:00: Heute geht's endlich mal wieder um Investment.
00:00:04: Vermögensaufbau für deine Kunden, für dich selber, denn das Vermögen, was du für deine Kunden aufbaust, hilft auch dir, nämlich durch Bestandsprovision und Wert deines Unternehmens.
00:00:15: Und wenn du mal überlegt hast, einen Funk zu gründen, Und vielleicht gar nicht weiß macht das Sinn wie macht man das eigentlich und was kann man damit so bewegen?
00:00:24: dann ist das genau deine folge heute hier denn ich hatte john mayer zu gast.
00:00:27: john mayer ist mittlerweile über dreißig Jahre glaube ich in der branche und ich kenn ihn aus meiner zeit bei appellas ein wirklich smarter typ mittlerweile auch schon über fünfzig Jahre alt.
00:00:38: aber das merkt man ihm nicht an und sieht man nicht an.
00:00:41: Und es war ein richtig, richtig gutes Gespräch.
00:00:44: Er ist ein sehr humorvoller Mensch und wir hatten viel Spaß.
00:00:48: Und den wirst du sicherlich beim Zuhören auch haben.
00:00:50: Und du wirst auch viele Impulse bekommen, um endlich mal wieder mit mehr Begeisterung das Thema Altersvorsorge, Vermögensaufbau für deine Kunden anzusprechen.
00:00:57: Und deswegen wünsche ich dir jetzt viel Spaß bei dieser Folge.
00:01:00: Let's go.
00:01:02: Moin, John.
00:01:03: Schön, dass du dir die Zeit nimmst.
00:01:05: Moin, moin.
00:01:05: Nach Hamburg oder wo immer du gerade bist.
00:01:08: Ja, noch nördlich von Hamburg sogar, in Heidel, in Holstein, in meiner Wahlheimat und ja, also ich bin hier geboren, aber auch wieder hergezogen zurück aus Hamburg.
00:01:17: Ja, sehr schön, sehr schöne Ecke.
00:01:18: Ich war erst vor vier Wochen, ist es her auf dem Börsentag in Hamburg und durfte den Vortrag halten.
00:01:23: Ja, das ist der.
00:01:24: Tolle Menschen, aber auch komische Menschen in Hamburg.
00:01:27: Ja, aber die gibt es überall, oder?
00:01:28: Auf die komischen Hamburg, ja.
00:01:29: Ja, die hat den
00:01:31: größten Ernährstichter.
00:01:36: Ja, das stimmt ja.
00:01:38: Aber lass uns trotzdem erst mal über dich sprechen.
00:01:40: Die Millionärsdichte ist ja heute hier im Gespräch auch relativ hoch vermutlich mal.
00:01:45: Ja, ich hoffe, du bist das auch schon, da sind wir schon zwei.
00:01:47: Ja, es kommt doch an, was du als Zieleinheit nimmst.
00:01:54: Ja, wenn es der südafrikanische Rang ist, dann schafft es jeder, ne?
00:01:57: Genau, wir gucken mal.
00:01:59: Okay, lass uns ein bisschen über dich sprechen.
00:02:03: Erzähl mal, wo... Wo kommst du her?
00:02:05: Was ist deine Historie?
00:02:07: Wie bist du in die Finanzdienstleistung gestartet?
00:02:08: Bei mir war ich vorher Leistungssportler und nachdem die Mauer viel und die Wände kamen, mussten wir uns alle neu orientieren.
00:02:15: D.h.
00:02:15: der Olympiasieg rückte in Weiteferne und ich suchte neue Herausforderungen.
00:02:20: Da ich aus einer ehrbaren alten Kaufmannsfamilie kam, meine Urgroßeltern gründeten in den Neunzehnten, hier bei uns in Lübbenau und Spreewald das Kaufmannstuben, startete ich mit einer ganz normalen Lehre bei der Bank.
00:02:31: Mit einer Bank-Kaufmannslehre bei der Sparkasse.
00:02:33: Wir
00:02:34: haben
00:02:34: jetzt die Sparkasse Kalao, kennt heute keine Saum mehr.
00:02:38: Und die Partner-Sparkasse war die Sparkasse Ansberg-Sundern im Sauerland.
00:02:42: Also das ist dort, wo es von dreihundert, fünfundsechzig Tagen, dreihundert,
00:02:47: sechs
00:02:47: zu sechszig Tage regnet.
00:02:49: Aber eine fantastische Ausbildung, die ich dort genossen
00:02:51: habe.
00:02:52: Und da habe ich dann von der PIKA auf das Bankwesen erlernen dürfen.
00:02:57: Ja, hier, weil das Sparkasse da arbeitet, als Firmkundenbetreuer.
00:03:01: um mich dann mit damals zweiundzwanzig Jahren selbstständig zu machen und mich auf eine Füße
00:03:05: zu stellen.
00:03:06: Ja, Moment, jetzt muss ich ihn zwei, drei Nachfragen stellen.
00:03:08: Also erst mal, Karl-Lauer, den kennt man ja.
00:03:12: Ja, der Karl-Lauer, der ist hier wirklich fünfzehn Kilometer von Lüggenau und Spreewald entstanden.
00:03:17: Das ist der Karl-Lauer, der witzte heute immer so zwangsläufig bemüht wird, wenn jemand ein Witz reißt und keiner drüber lacht.
00:03:23: Genau.
00:03:26: Ja, die kennt man von dir nicht.
00:03:27: Meistens.
00:03:28: Zumindest du selbst lachst immer am lautesten, aber steckst damit auch viele an.
00:03:32: Das ist eigentlich immer ganz zu gut.
00:03:33: Ja, das wäre ja schön, wenn ich über meine eigenen Witze nicht selbst lachen würde.
00:03:36: Auch wenn ich manchmal wundere, wie du es richtig sagst, der einzige Blick.
00:03:40: Aber ist immer noch mehr als keiner.
00:03:44: Welche Sportart hast du betrieben?
00:03:46: Ich war Ringer.
00:03:48: Du warst Ringer?
00:03:49: Ja.
00:03:50: Im Ernst?
00:03:51: Im Ernst, ja.
00:03:52: Freistil, ja.
00:03:54: Immer die unterstehige Wichtslasse.
00:03:56: Als ich auf die Sportschule ging, mit dreizehn Jahren und seit fünfundachzig, habe ich achtundzwanzig Kilogramm gewogen.
00:04:01: Und als ich neunzehnundneunachtzig deutscher Meister und die der erste Paragial-Sieger wurde, habe ich achtundzwanzig Kilogramm gewogen.
00:04:08: Krass.
00:04:09: Wow.
00:04:10: Das heißt, wie lange hast du das gemacht?
00:04:12: Auf der Sportschule sechs Jahre und davor natürlich.
00:04:14: Ich habe angefangen in der dritten Klasse als neunjähriger.
00:04:18: Ja.
00:04:18: Und dann kam die Wende.
00:04:19: Und dann kam die Wende.
00:04:20: Ja, ich habe es gar nicht mitbekommen.
00:04:22: Wir waren ein Trainingssager in Bulgarien und auf dem Rückflug... habe ich das erste Mal wieder in die Zeitung geschaut und gelesen, dass die Mauer gefallen ist.
00:04:29: Ich dachte, Mensch, das ist ja... Gut, aber was machen wir denn jetzt denn nun?
00:04:33: Und dann war ja sehr, sehr viel Umbruch, sehr viel Verwirrung.
00:04:37: Wir wussten ja nicht, was wir machen sollten.
00:04:38: Das war ja für uns, als Leistungssportler war ja dein Leben von Fremden genau eingetackt und genommen.
00:04:44: Du brauchst dich um nichts kümmern.
00:04:45: Du wusstest, wann du zu Sport gingst, du wusstest, wann du zum Essen gingst, du wusstest, was du essen solltest.
00:04:49: War also sehr, sehr viel vorgegeben.
00:04:52: Und jetzt auf einmal wusstest du dich um all die Dinge selber kümmern.
00:04:55: Das war also nicht nur eine Chance, das war auch Risiko zugleich.
00:04:58: Wie so oft im Leben Risiko und Chance gehen ja immer Hand in Hand, nicht nur im täglichen Leben, sondern auch bei der Geld- und Kapitalanlage.
00:05:04: Ja, ja, total.
00:05:05: Da kommen wir auch gleich noch drauf.
00:05:06: Aber ich möchte trotzdem noch ein bisschen da eintauchen, weil das ja für mich und wahrscheinlich für ganz viele andere, die hier zuhören, auch total, man hat es ja hundertmal gehört, aber mal aus erster Reihe sozusagen da noch ein bisschen reinfragen zu können, ist ja immer gut.
00:05:20: Wie war denn das?
00:05:21: Ihr kam dann aus Bulgarien zurück und dann war dann wirklich alles vorbei, alles weg und ihr wart lost und so.
00:05:28: Wer bin ich und wenn ja wie viele?
00:05:29: oder also oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:05:31: Also erst mal hatten wir uns allen in Bulgarien alle ein so genannt Virus eingefangen.
00:05:36: Wir mussten erst mal vierzehn Tage in Quarantäne, weil wir uns die Haken beschissen haben.
00:05:41: Wir hatten nämlich alle Salmonellen und damit sich das nicht überall auf die gesamte Sportschule verteilt, wurden wir erstmal in Quarantäne gesteckt.
00:05:49: Das hatte den großen Vorteil, wir brauchten nicht trainieren, wir brauchten auch nicht in die Schule, also wir waren quasi in einem abgeschotteten Raum und konnten uns erst mal gegenseitig mit dieser neuen Umgebung beschäftigen.
00:05:59: Man hat natürlich sein Fernsehen geguckt, Radio gehört und man merkte natürlich auch, wie bei den Trainern im gesamten Umfeld, ja, es war ein riesiger Umbruch.
00:06:08: Bei uns war ja Hendry Maske auf der Sportschule beim Amisportloop vorwärts zu fangen.
00:06:11: Oder den kenne ich ja jeder.
00:06:13: Auch für ihn war das alles neu.
00:06:14: Der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist
00:06:33: in den Eintracht, der ist in den Eintracht, der ist.
00:06:35: Ja,
00:06:35: das sind aber allerdings auch viele eben auf der Strecke geblieben.
00:06:38: Und für uns war es eben so, wir waren achtzehn, achtzehn, neunzehn Jahre bei uns in der Klasse.
00:06:43: Also, es war dann die Zeit, sich komplett neu zu orientieren.
00:06:47: Und viele aus meiner damaligen Klasse haben die Chance ergriffen, aus denen sind vernünftige Menschen gewohnt.
00:06:53: Und der eine oder andere ist aber auch auf der Strecke geblieben, wie überall.
00:06:56: Ja klar, okay.
00:06:57: Und dann bist du halt einfach... Hast du dich klassisch beworben bei der Sparkasse?
00:07:01: Ja, ich habe
00:07:01: mich mit der Sparkasse beworben, wurde dann zu einem Assessmentcenter eingeladen, das ging dann zwei Stunden mit dreißig anderen sich bewerbenden und dann haben wir da unsere Tests gemacht und dann haben die von den dreißig haben sie neuen Lehrlinge genommen und von den neuen durften zwei dann zur Ausbildung zur Partner-Sparkasse in Sauerland nach Arnsbergsundland.
00:07:20: Und da das niemand wollte, außer ich war noch einer, war da kein Auswahlprozess mehr, es gab nur zwei, die wollten, deswegen konnten wir gehen.
00:07:28: Was hast du dir davon versprochen?
00:07:30: Also
00:07:30: sehr, sehr viel.
00:07:30: Ich habe ja hier gemerkt, dass die Lehrer an der Berufsschule, sag ich mal, dem Lehrbuch vielleicht zwei Seiten vor uns waren, also das normale Bankerwesen, so wie wir es heute kennen, das gab es nicht.
00:07:40: Es gab ein Sparbuch, es gab ein Girukonto und es gab ein kleines Schickhüft.
00:07:44: Es gab wieder Aktien, noch Fonds, noch viele andere Dinge, die wir heute so kennen aus der Finanzdienstleistung.
00:07:50: Und wenn du dann in die Berufsschule gehst und der Lehrer weiß, Nur minimal mehr als das, was ihr an dir vermittelt will, anwissen.
00:07:57: Dann hast du bemerkt, wie begrenzt das am Ende der Ausbildung sein wird.
00:08:01: Ich habe die große Chance gesehen, mit der Partnersprachkasse, von der Pike auf, das Bankerwesen zu lernen, von Leuten, die schon vierzig Jahre in der Marktwirtschaft leben.
00:08:12: Da wir dort Exoten waren, mit meinem Freund Ero, mit dem wir dort hingegangen sind, durften wir auch nicht die ganzen Den Begriff darf ich nicht mehr sagen, niederen Tätigkeiten machen.
00:08:22: Bei uns war es ja so, du kommst in die Theale rein und gehst und packen Kontoauszüge vom halben Meter höher.
00:08:28: Du hast dann also niedere Tätigkeiten gemacht, hast die Kontoauszüge in die Kontoauszugstasche eingegrogt und dann mal feierabend.
00:08:33: In Ansberg-Sundern waren wir exoten und man hat uns gefragt, was wollt ihr denn lernen?
00:08:38: Ich durfte in die Wertgapier-Abteilung, ich durfte in die Kreditabteilung, ich durfte ins Verbundgeschäft, Immobilien, Bausprung, Versicherungen und wir waren von der Ausbildung her.
00:08:48: Top unterwegs.
00:08:49: und als wir zurückgekommen sind, konnten wir alles und durften wiederum sehr wenig.
00:08:55: Woher hattest du denn deinen Know-how?
00:08:58: Du hast ja gerade beschrieben, ich habe da wahrgenommen, da geht es nicht wirklich weiter, weil der Lehrer ist zwei Seiten weiter als ich.
00:09:05: Oder wie hast du dich angefangen damit zu beschäftigen, dass du deinen Horizont erweitert hast, ich weiß, dass es da auf der anderen Seite einfach mehr gibt.
00:09:14: War das schon immer ein Thema für dich?
00:09:16: Also ich habe schon immer sehr, sehr viel gelesen.
00:09:18: Das ist auch, wenn ich mich jetzt mal zurückblickend umschaue, die erfolgreichen Menschen, die ich in meinem Leben bisher kennenlernen dürfte, die wirklich erfolgreichen.
00:09:26: Da gibt es nur ganz, ganz wenige Ausnahmen, die meisten von diesen Menschen lesen regelmäßig Bücher.
00:09:33: Und zwar nicht nur über diese Themenfelder, die sie interessieren, sondern auch über die Ränder hinaus.
00:09:38: Und ich war schon immer ein sehr, sehr gerne, ich habe immer schon gerne gelesen und mich mit... Dinge beschäftigt.
00:09:45: Das hat mir dann auch den Blick und den Tellerrand genau verschafft.
00:09:49: In den Büchern, in unseren Lehrbüchern war ich dann schon dreißig, vierzig Seiten weiter als der Lehrer.
00:09:53: Ich konnte damit aber nicht so richtig anfangen, weil das Wissen muss ja auch vermittelt werden.
00:09:57: Ja, klar, verstehe ich.
00:09:59: Okay, so, dann warst du im Saarland, war das, ne?
00:10:02: Saarland?
00:10:03: Sauernland.
00:10:04: Sauernland, ja, okay.
00:10:05: Und du hast Sparkassenkaufmann gelernt.
00:10:08: Genau.
00:10:09: Und dann?
00:10:10: Und da bin ich wieder zurück, weil das war eine Vereinbarung zwischen diesen beiden Partner-Sparkas, ich bin zurück zur Sparkase Carlo, hab dann alljahr lang die Geschäftskunden betreut und hab dann festgestellt, dass der Druck damals schon in der Bank sehr, sehr hoch war.
00:10:23: Ich musste das vorstellen, Thorsten, jeder in der Bank musste, egal ob da am Sorrest-Schalter stand oder an der Kasse oder wie wir in der Firmkundenberatung, jeder musste im Quartal drei Bauchbarverträge verkaufen.
00:10:37: Okay, das ist im Quartal noch machbar wahrscheinlich.
00:10:39: Ja,
00:10:39: das ist, wenn du eine Anlagebratung bist, überhaupt kein Problem.
00:10:42: Wenn du aber wo du am Schalter stehst und Geld auszahlst, kommst du über das erste Jahr noch ganz gut mit deinen Verwandten und Bekannten.
00:10:47: Den kannst du noch sowas aufs Auge quatschen.
00:10:50: Aber danach wird es eng.
00:10:52: Und dann war es eben so, dass der Druck auf alle Mitarbeiter so groß war, dass die zu mir gekommen sind und ich denen dann meine Verträge sozusagen übergeben habe, dass wir.
00:11:03: in der Filiale Ruhe hatten, jeder hatte seine Zielzahlen erfüllt, die Filialeiterin war zufrieden, der Gebietsseiter war zufrieden, der Vorstand war zufrieden.
00:11:10: Aber da hat man schon gesehen, wie krank das System ist innerhalb der Bank.
00:11:14: Also mit der Vertriebsdruck, das ist dreißig Jahre her, war damals enorm und ich war jetzt vor kurzem in Bonn zum Stiftungsmanager-Seminar.
00:11:25: Ich war der einzige aus der freien Wirtschaft.
00:11:27: Alles andere waren Menschen aus der Sparkasse.
00:11:29: Und die haben mir bestätigt.
00:11:30: Der Vertriebsdruck heute in der Bank ist noch viel, viel größer als vor dreißig Jahren.
00:11:35: Du bist gezwungen, deine Kunden Dinge aufzufatschen, die du selbst gar nicht haben wollen würdest, nur um deinen Job zu sichern.
00:11:44: Ja, verrückt eigentlich.
00:11:45: Das ist nach wie vor funktioniert.
00:11:48: Ja, das funktioniert natürlich.
00:11:50: Weißt du, warum?
00:11:51: Weil die Sparkasse einen sehr, sehr guten Stand in der Gesellschaft hat.
00:11:55: Ja, das ist so.
00:11:56: Da sieht man, was dieses Thema Branding und Vertrauen halt einfach ausmacht.
00:12:02: Aber die Kehrseite der Medaille ist ja, die Schwelle sich selber Informationen anzueignen, ist ja zu niedrig wie noch nie.
00:12:11: Aber du siehst halt trotzdem, dass es einfach nicht genutzt wird, also in einer breiten Masse.
00:12:16: Tosta,
00:12:16: sprichst du auf mich den Punkt an?
00:12:17: Heute ist ja Information überall verfügbar.
00:12:20: Wer dich früher noch im Lexikon und was nachfragen musste, gehst du heute zu JETSCHIBT, Wikipedia, Google, wo auch immer.
00:12:26: Du kriegst also alle Informationen, die du willst.
00:12:29: Aber richtige wahre Intelligenz zeigt sich ja nicht in der Information.
00:12:33: Welche Information ist für mich wichtig?
00:12:34: Mit welcher Information kann ich für mich, für meine Familie, für meine Kunden, für die Gesellschaft das richtige anfangen?
00:12:41: Also das Filtern der relevanten Information ist heute viel, viel wichtiger als die Information selber.
00:12:47: Ja, richtig, und das ist ja genau der Punkt, weil wenn wir sie jetzt mal Lieschen Müller, ja Lieschen Müller fragt Chat GBT, hey wie ist das jetzt eigentlich mit Finanzen und so, dann kommt da irgendwas raus und wahrscheinlich kommt dann relativ schnell der Reflex, also entweder wird ganz blauäugig alles geglaubt, was da rauskommt oder es kommt eben dieser Reflex, okay weiß ich jetzt, ob das stimmt.
00:13:10: Keine Ahnung, ne?
00:13:11: Ich hab ja mal gehört, Chachibidin kann auch Fehler machen.
00:13:13: Steht ja sogar da drunter, ja?
00:13:14: Also schreibt Chachibidin ja selber mittlerweile drunter.
00:13:16: Hey, ich kann auch Fehler machen.
00:13:18: Ja.
00:13:18: Und wenn du dann aber als Lieschen Müller zu Erna in die Sparkasse gehst und die eben in der Institution sitzt, die es seit vielen hundert Jahren gibt und dir sagt, ja, ja, ja, also das ist für Menschen in deiner Situation ist das genau das Richtige.
00:13:30: Das machen alle so.
00:13:32: Ja, Haken dran gekauft, ne?
00:13:34: Und Quote erfüllt.
00:13:37: Ja.
00:13:37: Da komm ich, da kommst du zum ganz, ganz wichtigen Punkt.
00:13:39: Ich hab ja vor sechs Jahren das Buch, Glücks, Faktor, Geld, Zehn Gebot für finanzielle Freiheit geschrieben.
00:13:44: Und in diesem Buch, das muss man gar nicht lesen, weil man's will, kann man's lesen, kann jeder bestellen, Amazon oder wo, aber in diesem Buch gibt es drei extrem wichtige Fragen.
00:13:53: Und das hat die Fragen, die ich allen meinen Kunden in der Erstberatung mit ein Hausaufgabenbuch schreibe, weil das Problem ist, dass neun von zehn Finanzberatern.
00:14:02: Egal, ob die in der Bank arbeiten als Freier Vermittler oder wo auch immer.
00:14:05: Nur von zehn Besitzten, die Empfehlungen, die sie ihren Kunden geben, selbst nicht.
00:14:12: Und da sage ich, ich kenne keinen Bäcker und keinen Fleischer, der zum Konkurrenten geht und sich dort seinen Sonntagsbraten oder seinen Sonntagskuchen kauft.
00:14:19: Alle essen ihr eigenes, weil die davon eben sehr überzeugt sind.
00:14:23: Und diese drei Fragen stellen die wenigsten, weil sie sich nicht trauen.
00:14:27: Aber sie sollten sich jeden stellen, der uns ein Produkt empfiehlt, eine Finanzdienstleistung, eine Versicherung, was auch immer.
00:14:34: Und die erste Frage ist, haben Sie das auch?
00:14:37: Ja.
00:14:37: Und die zweite Frage, die danach gleich folgen sollte, weil die Wurde in der Regel immer mit Ja beantwortet ist, wie viel haben Sie davon?
00:14:44: Ist das journalistisch, wenn ich meine hunderttausend Euro in ein Anlageprodukt investiere, wo der Berater einen twenty-fünf Euro Sparplanquartal zwei Sehen einpackt?
00:14:53: Und die dritte Frage, das ist die ganz entscheidende, haben sie das oder kann ich das bitte mal sehen, das ist die dritte Frage.
00:15:01: Und dann kommt selbst wenn die Kunden, ihren Berater das fragen, kommt häufig die Reaktion vom Berater, naja das ist ja schon ein bisschen privat, das würde ich jetzt nicht zeigen wollen, wo ich sage, warum?
00:15:11: Der Kunde offenbart in der Finanzberatung sein Innerstes.
00:15:14: Alles was seine Finanzen betrifft, er legt sich quasi blank, er lässt die Hose runter.
00:15:19: Da kann ich doch auch erwarten, dass der Kunde mir zeigt, ob er die Anlageempfehlung, die er mir gibt, auch selbst hat.
00:15:24: Ja.
00:15:25: Ja, total.
00:15:26: Damit wurden viele Lieschen Müller, so wie Sie gerade bezeichnet hast, große, große Fehler umgehen und würden ihr hart verdientes Geld besser, ertragreicher und sicherer einlegen.
00:15:36: Ja.
00:15:37: Ja, das stimmt.
00:15:38: Und ja, genau so wie du es gerade beschrieben hast, funktioniert ja auch dieses Phänomen Telekom-Aktie-Krypto.
00:15:46: Also wo denn auf einmal Lieschen Müllers und Co.
00:15:48: halt auf einmal in solche Sachen investieren, weil halt Freunde das auch haben.
00:15:52: Also das ist ja der selbe Effekt, dieser Peer Group Effekt.
00:15:54: Ah, okay, der macht es jetzt auch.
00:15:56: Der Taxifahrer hat mir auch empfohlen, ich soll das machen.
00:15:58: Da macht es jetzt auch.
00:15:59: Und ist ja das selbe Spielchen.
00:16:01: Also auf der Ebene scheint es ja zu funktionieren.
00:16:04: Aber meine Erfahrung ist tatsächlich jetzt auch, also die Vermittlung von Finanzienstleistungen ist ja bei mir jetzt aktuell, ich würde sagen, mehr ein Hobby, weil ich sage, ich mache es aus Überzeugung noch und ich habe halt zwei Mitarbeiterinnen, die den ganzen, ich sag mal, organisatorischen Teil übernehmen und meine Kunden betreuen.
00:16:21: Und Neugeschäft kommt halt wirklich nur noch dann zustande, wenn es sich irgendwie ergibt und fast immer.
00:16:28: Fast immer ist der Auslöser dafür, dass ein Kunde bei mir sagt, ich mache es bei dir, wenn ist immer die Frage, Thorsten, wie hast du es denn für dich gelöst?
00:16:36: So, und entweder weil ich es anspreche und sage, hey, ich habe es auch so gemacht, also wenn du mich fragen würdest, ich habe es genau so gemacht, ich zeige es dann nicht immer, aber manche, also die Leute glauben es dann halt und dann ist dann meistens der Moment, wo die sagen, ja okay, dann mache ich es halt auch so.
00:16:57: Das ist so, du musst es ja auch nicht immer zeigen, du musst es nur anbieten.
00:17:01: Also selbst bei uns ist es so in den selbsten Fällen, es kommt vielleicht alle zwei Jahre einmal vor, dass ein Kunde sagt, sie kennen ja die drei Fragen, ich komme gleich auf die Dritte, kann ich das bitte mal sehen.
00:17:12: In der Regel glauben die Kunden uns das, was wir ihnen sagen und alleine schon, dass wir es anbieten.
00:17:19: Die Offenlegung unserer eigenen privaten Einkommens- und Vermögensverhältnisse schafft schon einen ganz, ganz großen Vertrauensvorschuss.
00:17:25: Natürlich muss ich bei der Wahrheit bleiben, weil wenn ich dann doch mal die Hose runterlassen muss und man sieht, der Kaiser hat keine Kleider an, dann wird es eng.
00:17:33: Dann wird es schwieriger, das stimmt.
00:17:37: Weil du die Telekom angesprochen hast, Manfred Krug war ja nicht nur das Gesicht im Osten, sondern war ja in Osten und Westen als Schauspieler bekannt mit Dietmar Kreuzberg und sehr populär.
00:17:47: Und er ist mal kurz vor seinem Tod interviewt worden, er hat ja Werbung für die Deutsche Telekom gemacht, da hat er da noch tausend D-Markt bekommen.
00:17:52: Viel Geld für damalige Verhältnisse.
00:17:54: Und man hat ihn gefragt, Herr Krupp, was war der größte Fehler in Ihrem Leben?
00:17:57: Und er sagte, wie aus der Pistole geschossen, das war die Werbung für die Deutsche Telekom.
00:18:02: Weil er hat danach tausende bitter-böse Briefe von enttäuschten Spekulanten bekommen, die ihn dafür die Schuld gegeben haben, dass sie große Teilen ihres Vermögens verloren haben.
00:18:14: Und das ist wieder typisch, bei uns in der Gegend ist ja Theodor Fontane, ein ganz bekannter Schauspieler, Schauspieler, Schriftsteller.
00:18:22: Er hat mal gesagt, die meisten Menschen suchen die Fehler für ihr Fehlverhalten an der falschen Stelle.
00:18:28: Nämlich nicht bei sich selbst.
00:18:31: Und das ist häufig so, wenn die Börsen laufen und die Kunden dann... Der Bildzeitung hinterherlaufen, Manfred Krupp hinterherlaufen, Trädrepublik oder irgendwelchen anderen Dingen hinterherlaufen.
00:18:43: Und dann geht es mal wieder fünfzig, sechzig Prozent nach unten.
00:18:47: Dann sind alle anderen Schuld nur nicht der, der selbst auch einen Kloch gedrückt hat und den Kauf ausgelöst hat.
00:18:53: Wenn wir da einfach unser Mindset ändern, wir sind verantwortlich für unser Leben in großen Teilen und für unsere finanziellen Verhältnisse in noch größeren Teilen.
00:19:00: Das können wir niemanden anderen in die Schuhe schieben, ob es gut oder schlecht läuft.
00:19:04: Da haben wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
00:19:07: Ja, andererseits, klar, ich meine, wir als Berater, wir leben ja davon, dass Menschen uns vertrauen und unsere Empfehlungen oder gemeinsam mit uns, das ist eigentlich so der Ansatz, den ich hier verfolge, dass du mit dem Kunden gemeinsam zu einer Entscheidung kommst.
00:19:20: So, und dann ist es natürlich... Ich weiß nicht, ob es Fifty-Fifty verteilt ist und von Schuld will ich auch gar nicht sprechen, weil klar, am Ende entscheidet der Kunde, ob er eben einem Rat folgt oder irgendwas.
00:19:31: Aber am Ende ist es natürlich, finde ich, ein Zusammenspiel zwischen Berater und Kunde.
00:19:35: Ja, mir gefällt der Satz gut, gemeinsam erfolgreich.
00:19:40: Also gemeinsam, Kunde und Berater, dann steckt das Wort Erfolg mit Ritte.
00:19:44: Das heißt, man ist besser als zu den Zeiten, wo man gestartet ist.
00:19:48: Und wenn er noch Reichtum dazu kommt, das heißt finanzielle Freiheit.
00:19:56: Das sollte das Ziel sein.
00:19:57: also was auch immer das für den individuellen bedeutet ob das jetzt eine millionen ist oder zehn millionen oder einfach nur zwei drei hundert tausend ist ja egal.
00:20:05: das ist wahnsinn.
00:20:05: die unterschiede sind nur um.
00:20:06: ich kenne menschen die sagen.
00:20:08: Wenn ich sie frage, wann würdest du dich finanziell frei fühlen, wenn ich mein Dispo ausgelichen habe?
00:20:12: Wenn ich endlich mal raus aus meinem Dispo bin und positive Einkommen sind, haben wir übrigens Bilanz gehabt.
00:20:18: Dann fühlen sie sich diese menschlichen finanziellen Frei.
00:20:20: Ja, weil der Zwarweggel
00:20:21: hat.
00:20:21: Und dann nehmen wir, die haben fünfzig Millionen auf den Depot und haben noch extenzielle Angst, irgendwann mal wieder zu verarmt.
00:20:29: Also der Begriff der finanziellen Freiheit ist wirklich sehr, sehr subjektiv.
00:20:33: Diese
00:20:33: machen es an der Million fest, obwohl ich sage, heute ist für den jungen Menschen von zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren das Millionärstar sein.
00:20:40: im Alter der Schlendergang und nicht der Marathon.
00:20:45: Ja, ja, total.
00:20:46: Vor allem, wenn du halt als heutige Elterngenerationen auch schon einen gewissen Grundstein dafür legst.
00:20:51: Ja.
00:20:52: Das kommt noch dazu.
00:20:53: Wenn ich kluge Eltern habe und die ein Teil meines Kinder eigentliches nicht verfrühstückt haben oder mir auf das Butterbrot geschmiert haben, sondern in guten Aktien und Aktienfunks investiert haben, dann kann ich sagen, dann kann ich sagen, mit fifty-fünfzig bin ich finanziell frei und kann dann noch arbeiten gehen, weil es mir Spaß macht, aber ich muss nicht mehr.
00:21:10: Und wenn er die Politik sagt, wir müssen bis siebzig gehen, dann, wenn ich mit einem Lächeln in meinen Depotkontoauszug schon sagen müssen, ist was für Loser.
00:21:18: Wolle ist was für Sieger.
00:21:20: Ja, sehr gut.
00:21:22: Ja, ich bin heute schon neidisch auf meine eigenen Kinder, wenn ich in deren Depots reingucke.
00:21:27: Nicht weil es mehr ist, als was ich habe, aber es ist mehr, als ich in meiner Kindheit oder in meiner Jugend jemals hatte.
00:21:34: Wichtig ist, Thorsten, dass du mit deinen Kindern, wenn sie dann sieben, acht, neun Jahre sind, anfängst, über Geld zu reden, über positiv über Geld zu reden, aber auch über die Erwartungen, die du damit verknüpftest, wenn du dann das Erbe mal übergibst.
00:21:46: Ja.
00:21:47: Das passiert bei mir in meiner Kundschaft auch des Öfteren.
00:21:51: Eine Generation baut es auf, spart es sich quasi vom Munde ab.
00:21:55: Und dann scheidet sie dahin und die junge Generation übernimmt ein Millionärbe, ist darauf aber gar nicht vorbereitet.
00:22:02: Und da kommt es zu solchen wackeilsigen Dingen, wie man kauft sich für Achtzigtausend Euro eine neue Küche, obwohl man gar nicht kochen kann.
00:22:10: Man kauft sich ein Sportwagen, vergisst den Vollkasko zuversichern und setzt ihn nach vortsten Tagen in den Straßengraben.
00:22:17: Und dann denke ich immer hoffentlich gibt es doch kein Himmel und keine Hölle, vor allem kein Himmel oder die Hinterbliebenen, die sich das Geld wirklich zum Vermunnen abgespart haben, zum Teil sehen, wie ihr Lebenswerk dort den Konsumrausch an Heim gegeben wird und in kürzester Zeit vernichtet wird.
00:22:32: Ja, ja, das ist schon krass.
00:22:33: Da kannst du hoffen, dass das Vermögen hinreichend groß genug ist, dass es das erträgt.
00:22:39: Es kann gar nicht groß genug sein, aber letzte Woche ein bisschen gelesen.
00:22:44: Da fragte ein Reporterin, einen älteren Herrn, sagen Sie mal, wie sind Sie der Millionär geworden?
00:22:49: Und er sagte, durch meine Frau.
00:22:51: Und er fragte die Reporterin, was waren Sie vorher?
00:22:55: Und er sagte, Millionär.
00:22:58: Ja, den habe ich auch gelesen.
00:23:00: Der ist richtig gut, ja.
00:23:04: Ja, nicht, dass wir jetzt einen Feministen in die Tatsche abkriegen hier.
00:23:07: Ja,
00:23:08: ganz vorsichtig, ganz dünnes Eis hier.
00:23:11: Also nochmal zurück.
00:23:12: Du hast dich dann irgendwann nach der Sparkasse, hast du dich selbstständig gemacht?
00:23:17: Hast du sofort ein Marklerunternehmen gegründet oder wie ist das abgelaufen?
00:23:21: Ich war noch drei Jahre lang Handelsvertreter.
00:23:23: Ich habe mich also ein mittelständischen Finanzdienstleistungsunternehmen angeschlossen.
00:23:28: Aus Gerlingen bei Stuttgart, die Firma Götz-HFD, gibt es heute so leider nicht mehr.
00:23:33: Und dort habe ich von der Pieke auf auch das Verkaufen gelernt.
00:23:37: Und auch das Aquirieren, weil wenn du anfängst und dich niemand kennt, vielleicht da ein paar Leute aus der Sparkasse, aber was nützt es gut zu sein, wenn es keiner weiß?
00:23:47: Und für mich war es dann wieder eine große Überwindung und eine große Erfahrung, in die Kalt-Aquise zu gehen und Leuten meine Dienstleistung von Haustür zu Haustür überhaupt erst mal anzubieten.
00:23:59: Also du bist wirklich von Haustür zu Haustür gezogen?
00:24:01: Ich bin von Haustür zu Haustür gezogen, genau.
00:24:05: Also nicht von Wohnungstuhl zu Wohnungstuhl, ich habe mich ja von Beginn an auf selbstständige Freiberufler und bittestellische Unternehmen konzentriert, aber ich bin von Chefsekretärin zu Chefsekretärin gezogen, muss man so zu sagen, weil die Sekretärin ist nach Regel der Tresorraum oder der Tresorschlüssel zum Tresorraum des Geschäfts-Zugs, des Geschäfts-Inhabers, was auch immer.
00:24:25: Ja, wie hast du das gemacht?
00:24:26: Wie lief das ab?
00:24:27: Du bist da rein in die Firma und hast gesagt, ich bin's.
00:24:30: Hier stehe ich und kann nicht anders.
00:24:32: Und sie sollten sich einfach mal eine halbe, dreifunde Stunde Zeit einräumen bei ihrem Chef, weil vielleicht kenne ich Dinge, die ihr Chef noch nicht könnt und vielleicht schafft ihn das finanzielle Spielräume, um für sie als Chefsekretärin das Gehalt in den nächsten Jahren ein ungeahnte Wünschen hinzulassen.
00:24:49: Und damit habe ich zumindest schon mal die Chefsekretärin, weil sie hatte auch ein eigenes Interesse daran, dass ich gehört werde, weil es gehört ja auch für sie einiges.
00:24:57: Also das war wirklich deine Story.
00:24:59: Du hast wirklich gesagt, hey komm, du...
00:25:01: Das war eine meiner Geschichten, genau.
00:25:03: Und am Ende ist es auch häufig so gekommen.
00:25:05: Wir haben dann direkt Versicherung abgeschlossen.
00:25:08: Das heißt, der Chef hat zusätzlich zum Gehalt für seinen Chefsekretärin und für viele andere Leute in der Firma, die gut waren, die erhalten wollte.
00:25:16: damals eine Direktversicherung oder andere Formen der betrieblichen Arbeitsversorgung abgeschlossen.
00:25:20: Das war damals steueroptimiert, sozialabgabenfrei.
00:25:22: Da gab es also viele Möglichkeiten, steueroptimiert, seinen Menschen, die aber am Herzen gewachsen sind, in der Firma Gutes zu tun.
00:25:29: Und damit hatte ich dann auch schon meinen ersten Auftrag erfüllt.
00:25:32: Ich habe den Chefsekretärin Vermögen dann gemacht.
00:25:34: Ich habe den Chef gezeigt, wie er optimiert, steueroptimiert, sozialabgabenschwarnen kann und habe sechs dabei auch noch verdient.
00:25:41: Ja, Wind-Wind-Situation würde man heute auch neudeutsch sagen.
00:25:44: So ist es, so ist es.
00:25:45: War dein Fokus damals auch schon ausschließlich auf den Thema Vermögensaufbau oder hast du auch klassische Versicherungen gemacht?
00:25:52: Das war ausschließlich Vermögensaufbau und die klassische Versicherung habe ich immer aus mir vorgelassen, weil ich es... Das wird jetzt in einer anderen bei euch ein Podcast vielleicht vor's Herz stoßen, aber dieses kleinen Fein, wenn ich mir mal so eine Gebäude, ich bin ja auch ausprobierter Versicherungspfachmann.
00:26:08: Für die vorherige öffentliche Lebensversicherung.
00:26:10: Diesen Kurs habe ich dann auch bei der Sparkase mit absolviert.
00:26:13: Aber wenn es dann darum ging, dass die Rohrleitung über ein fremden Grundstück in meiner Gebäude Versicherung mitversichert oder nicht, dann waren wir das einfach zu viel Expertenwürsten und zu sehr in die Tiefe.
00:26:26: Und das ist extrem wichtig, das zu wissen und doch den Kunden das zu fragen.
00:26:30: Ja klar, ja.
00:26:32: Darf
00:26:33: ich mich nicht berufen?
00:26:34: Ich unterhalte mich lieber so wie jetzt mit dir, mit Menschen, attliere ihn in die ökonomische Welt und versuche dann im Anschluss das Geld der Kunden, die sich mit mir unterhalten haben, attraktreicher und besser zu vermehren, als das vorher war.
00:26:47: Ja, spannend.
00:26:49: Okay, das heißt du hast dann Tür zu Tür vertrieb gemacht und... ... dann bist du irgendwann aus diesem Finanzdienstleistungsvertrieb raus ... ... und dann hast du dein eigenes Unternehmen gegründet.
00:26:59: Genau, dann habe ich ... ... quasi ... ... das eigene Leben hatte ich dann schon ... ... aus dem Jahr neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:27:24: Ich schätze so zweihundert.
00:27:25: Zweihundert Kunden hatte ich zu diesem Zeitpunkt.
00:27:27: Okay, das ist ja schon eine gute Zahl.
00:27:30: Also vor allem dem Bereich, ne?
00:27:31: Also andere hatten sicherlich mehr, aber dann vielleicht auch nur eine Hausrat oder eine Kraft-Z-Versicherung verkauft.
00:27:36: Ja, das waren zum großen Teil Firmenkunden und von daher war auch dann die, ich sage mal, je größer der Kund ist, umso größer ist noch das Geschäft, was man abwickelt.
00:27:45: Mit zweihundert Privatkunden wurde es sicherlich ganz, ganz schwer überhaupt eine eigene Existenz aufzubauen.
00:27:50: Ja,
00:27:51: auch gerade unterhaftig und diesen ganzen anderen kleinen Dingen.
00:27:54: Aber mit Zwarhundert Unternehmerkunden, wo vielleicht ... ... fünfhundert betriebliche Altersversorgung hinten dran hängen, ... ... wo andere Dinge in der Finanzierung ... ... und wir haben auch damals sehr, sehr viel gewerbliche ... ... Finanzierung und Bauvermitteln ... ...
00:28:06: mitgetreut.
00:28:08: Weil das ich ja von der PIK auf gelernt hatte in der Bank.
00:28:10: Das war ein Geschäftsfeller, ... ... wo man, wenn man größere Sachen bewegt, ... ... dann kommen auch größere Dinge zurück.
00:28:17: würdest du drei kleine Kieselsteine bei uns in die Spree, schwappt noch keine Melle an zu U-Fahren.
00:28:22: Nimmst du aber einen großen, fünf Tonnen Fittling und lässt ihn fallen, dann solltest du hier rungig die Pflanze hin.
00:28:30: Ja, vor allem weil die Brücke, von der so ihn schmeißt, auch vorher zusammenbricht wahrscheinlich.
00:28:38: Ja, spannend.
00:28:39: Okay, und dann spielen wir mal ein bisschen vor.
00:28:42: Dann hast du irgendwann entschlossen.
00:28:45: Ich möchte keine... Ich möchte nicht mehr nur Fonds verkaufen, sondern ich möchte auch einen eigenen Fonds haben.
00:28:52: Wie ist die Idee entstanden und wie war der Weg dahin?
00:28:56: Die Idee ist vor sechs, sieben Jahren entstanden aus dreierlei Dingen.
00:29:00: Also das eine war, klassische Publikumsfonds, so schön wie ich es sich auch heute noch finde, sind aufgrund der Vorgaben des Verbraucherschutzes immer teurer geworden.
00:29:10: Das heißt, die Gesamtkostenquote eines guten Publikumsaktienfonds liegt aktuell bei zwei bis drei Prozent pro Jahr.
00:29:16: Und die war früher gerade mal halb zu hoch.
00:29:19: Der zweite Punkt ist, seitdem ich Geld und Kapitaler Nageberatung mache mit meinen Kunden, habe ich immer dieselben Widerstände.
00:29:26: Ich bastle ein Portfolio aus zehn Positionen, die ich verteile über die gesamte Welt, vielleicht mit zwei Ankerpositionen und acht Satellitenpositionen, die das Basis Investment umkreisen.
00:29:40: Und nach einem Jahr setzt man sich zusammen.
00:29:43: Und ich sage mal, die beste Position hat plus dreißig Prozent gemacht und die schlechteste Position hat minus zehn gemacht.
00:29:50: Und jetzt soll neues Geld investiert werden.
00:29:53: Und ich frage, die Kunden, wo packen wir es hin?
00:29:57: Und die meisten sagen, na, Herr Mayer, wir packen es dann, wo wir dreißig Prozent plus haben.
00:30:01: Und wo wir gerade dabei sind, die Position mit den zehn Prozent minus.
00:30:05: Die Lösung war auch noch auf, das packen wir auch noch dort rein.
00:30:08: Das heißt, wir handeln aus unserer Emotion heraus.
00:30:11: In großen Teilen falsch.
00:30:13: zwischen den Emotionen Gehr und Angst befindet sich die Rendite und wir werden in diesen Phasen dirig anstatt ängstlich zu sein.
00:30:22: Ich sage, wir packen lieber das neu investierte Geld in die Position, die gerade niemand haben will, warum auch immer, zehn Prozent im Minus und investieren antizykrig, so wie wir es doch das ganze Leben machen.
00:30:35: Ich habe letzten Freitag, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, kommt ja immer so eine kostenlose Gabel-Surgery in den Briefkasten, der ist dann toll, passt nicht mal der Brief vom Finanzamt mehr mit rein.
00:30:43: Und da habe ich auch geschlagen, ich habe jetzt jetzt achtzehn Prospekte von unterschiedlichsten Unternehmen, die mir erzählen, was nächste Woche alles gesonderes günstig ist.
00:30:52: Und das packen die deswegen dann in den Briefkasten, weil die glauben, ich kaufe antizyklisch immer das, was günstig ist.
00:30:58: Mach ich auch.
00:31:00: Aber an der Kürze machen meist
00:31:01: Menschen genau das Gegenteil.
00:31:03: Die kaufen das, was extrem teuer ist und lassen das, was extrem günstig ist, links liegen.
00:31:08: Und damit schaffe ich wieder eine überein Diete, noch eine klassische Rendite des Durchschnittskapitaler-Legers.
00:31:13: Ich bin immer hinten dran.
00:31:16: Und im Apollo X Global, unseren eigenen Aktiendachfonds, den wir aufgelegt haben vor viereinhalb Jahren, entscheiden wir an die Zyklische aus dem Mittel zufließen, was wir mit dem Geld machen.
00:31:25: Und der dritte Punkt, den ich noch offen habe, ist, wenn wir Früher immer aus einzelnen Positionen Gewinne mitgenommen haben, dann müssen unsere Kunden Updateungssteuer bezahlen.
00:31:35: Das heißt, die Erträge werden mit ca.
00:31:37: und zwarenzig Prozent versteuert.
00:31:39: Die gehen ans Finanzamt und kommen nicht zurück.
00:31:42: Während wir in unserem Aktiennachfunk, Achtung, Werbung, Apollo Elf global, Steuerkrieg will ich nutzen.
00:31:50: Wir können also in diesem Fund auch Positionen verkaufen, die Gewinne mitnehmen, ohne dass Updateungssteuer anfällt.
00:31:58: Und diese drei Punkte niedrigere Kosten, weil wir institutionelle Tranche kaufen, keine Abgeltungssteuer berieberlang sinken und antizyklisches Handeln verschaffen, eine übere Dite von eins bis eins Komma drei Prozent pro Jahr gegenüber den Empfindungen, die wir die anderen drei Jahre vorlöschen und erkunden gegeben haben.
00:32:15: Ja,
00:32:15: das hört sich nicht viel an.
00:32:16: Aber eins Komma drei Prozent.
00:32:18: über drei Jahre
00:32:20: machten wir schon was aus.
00:32:21: Ja, das stimmt.
00:32:23: Das stimmt.
00:32:23: Und wie.
00:32:27: Wie funktioniert das Ganze?
00:32:28: vertrieblich heute in dem Kontext von, du hast ja vorhin schon gesagt, Trade Republic und Co.
00:32:37: Also diese massive Guides is Geil, Sparmentalität auf Kundenseite.
00:32:44: Spürst du das oder ist das in deiner Zielgruppe gar nicht so präsent?
00:32:48: Da ja die Kunden mit dem Verbittler und mit dem Berater wachsen, bin ich jetzt in der Gruppe der alten weißen Männer und alten weißen Frauen.
00:32:54: Ich bin jetzt dreieinfünfzig und da befindet sich auch der größte Teil des Vermögens.
00:32:59: Wenn man das mal Deutschland weit betrachtet, wo liegt der Großteil des Vermögens?
00:33:03: Der liegt genau in dieser Kategorie der Menschen zwischen fünfzig und siebzig Jahren.
00:33:07: Und doch kommen immer mehr junge Menschen, weil sie auch angetriggert werden von ihren Eltern, von ihren Großeltern zu uns in die Beratung.
00:33:13: Und da macht das Schrot ein großes Stellenwert aus.
00:33:15: Trädt Republik ist immer so ein Begriff, ETF ist so ein Begriff, Banger, der größte, passiv vermögensverweiternde Welt.
00:33:21: Das sind alles Dinge, die ich gerne brate und auch die ich auch gerne eingehe.
00:33:25: Und wir können mal bei Trädt Republik bei dem.
00:33:27: Trädt Republik hat selbst die Depots aller ihrer Kunden über drei Jahre analysiert.
00:33:33: Und was haben die festgestellt?
00:33:35: Die Kunden machen drei Prozent weniger Rendite pro Jahr, als der MSCI wird.
00:33:39: Ja.
00:33:39: Ich kaufe uns zwar günstig, ohne Geld für die Braten zu bezahlen, aber ich bin am Ende trotzdem beschissen dran mit drei Prozent weniger, als wenn ich zum Beispiel mir einen Vanguard ETF gekauft hätte.
00:33:50: Ja.
00:33:50: Und da sind wir beim zweiten Punkt.
00:33:51: Vanguard hat auch eine eigene Studie erstellt und hat festgeschreitet, dass der Wert unabhängiger Beratung bis zu drei Prozent pro Jahr ausmacht.
00:34:02: Und wenn wir jetzt bei Apollo Elf global ... Mit Beratung, mit sämtlichen Kosten, die der Pfung hat, bei zwei Komma eins, neun pro Jahr liegen, bin ich immer noch null Komma acht Prozent besser als Vanguard und umlängend besser als Träd Republik.
00:34:15: Und der Kunde hat ein Mensch, mit dem man sich über die Dinge austauschen kann, mit denen er darüber reden kann.
00:34:20: Auch diese sehe ich win-win-win Situation, wenn der Kunde will, wenn der Kunde mit uns, mit Menschen reden will.
00:34:26: Wenn er eine spezielle Vorerkrankung hat und sagt, ich bin Menschencheu, dann kann er es auch selber machen.
00:34:34: Ja, stimmt.
00:34:34: Ich glaube an den Wert menschlicher Beratung, an menschlichen Beziehungen, an Kommunikation und an positiven Austausch über Geld.
00:34:43: Deswegen haben wir auch nicht nur Apollo Ilfstobal gegründet, sondern wir machen auch einmal im Jahr, immer Anfang September, einen Anteils-Inhaber-Treffen, wo alle Investoren nach Lübbenau und Stehweit eingeladen werden, wo wir uns einen ganzen Tag positiv über Geld unterhalten.
00:34:57: Wir legen Rechenschaft ab, was haben wir gut gemacht, was können wir besser machen?
00:35:00: Wir haben unsere Markenbotschafterin da.
00:35:02: Heike Drexler, die erfolgreichste Leichtathleten, die wir in Deutschland haben.
00:35:08: Doppel Olympiasiegerin.
00:35:10: Und sie ist mal sieben Meter, dreiundsechzig gesprochen, ein Stück.
00:35:13: Also das ist schon Wahnsinn.
00:35:14: Und da tauschen wir uns positiv über Geld aus und das macht auch ein Wehr an sich.
00:35:19: Ja, was glaubst du ist der Hauptmehrwert?
00:35:23: Du hast es gerade gesagt, wenn Wengern macht eine Umfrage oder macht eine Recherche und sagt, hey, der Wert von unabhängiger Beratung ist der drei Prozentpunkte Wert.
00:35:34: Was glaubst du ist der entscheidende Faktor in der unabhängigen Beratung?
00:35:38: Also ist ja die Beratung an sich macht es ja noch nicht aus.
00:35:42: Aber was glaubst du ist der Punkt, warum es langfristig so ein Effekt hat?
00:35:47: Weil die Geld- und Kapitalanlage etwas nicht greifbares ist.
00:35:50: Wir handeln ja mit Renditen, mit Arträgen, mit Zinsen.
00:35:52: Das sind immaterielle Gegenstände.
00:35:55: Und die größte Überrendite, das haben wir bei uns in den letzten Reisejahren festgestellt, erzielen wir mit unseren Kunden in den Phasen, wo die Börsen extrem schnell nach unten gehen.
00:36:05: Warum?
00:36:06: Wir haben sehr, sehr viele kluge Menschen bei uns in unserer Kundschaft und die erkennen die Chance und kaufen günstig nach.
00:36:13: Die nutzen also die Chance des günstigen Einstiegs und packen antizyklisch noch mal etwas hinein.
00:36:19: Und das ist der ganz entscheidende Punkt.
00:36:22: Ein guter Fond oder ein gutes Produkt mit dummem Geld, ich will nicht sagen mit dummem Menschen, aber mit dummem Geld,
00:36:29: ist
00:36:30: schlechter als ein mittelmäßiger Fond mit klugen Investoren.
00:36:35: Weil was passiert häufig an der Börse?
00:36:37: Wir seht ihr ja bei diesen teilweise Fonds, die gehypt werden.
00:36:41: Die gehen mal schnell auf fünfhundert Millionen Fond-Golumen, weil sie überall auf den ersten Titelseiten stehen.
00:36:46: Und dann geht die Börse immer um zwanzig Prozent nach unten.
00:36:49: Und dann verliert der Fonds nicht zwanzig Prozent Kurs, sondern er verliert fünfzig Prozent, weil ein großer Teil der Anhänger das Geld abgezogen hat.
00:36:58: Das musst du dir so vorstellen, morgen gibt's bei all die alles für die Hälfte und bevor du aus dem Haus gehst, packt dir deine liebe Frau nicht nach hundert Euro mehr ins Portmonee, nach dem Motto, heute ist günstig, kauf mal ein bisschen mehr, sondern sie nimmt dir aus deinem Portmonee hundert Euro raus.
00:37:12: Also du kannst von dem, was gerade günstig ist, weniger kaufen.
00:37:15: Kauf
00:37:16: nicht so viel.
00:37:17: Die fangen ja immer an zu schwitzen, wenn die Mittelabflöße haben und die Große fallen.
00:37:20: Die sehen die Schleppchenpreise und anstatt Geld zu kriegen von klugen Investoren, müssen sie zu Schnäppchen, Preisen, Verkaufung, die Anleger zu befriedigen.
00:37:30: Ja.
00:37:32: Ja.
00:37:32: Das kann kein Wanger und das können nur wir in einer Beratung, indem wir die Menschen darauf hinweisen und sie und ihnen helfen, das Richtige zu tun mit ihrem Geld.
00:37:41: Ja.
00:37:42: Ja, das ist so.
00:37:43: und aber du sagst ja kluge Menschen und so weiter, sind die von Haus aus so?
00:37:49: oder also ich wollte mit meiner Frage wollte ich auch eben darauf hinaus, dass ja gerade die... die enge Beziehung zwischen Kunde und Berater in den Phasen, wo es fällt.
00:37:58: Also, dass du dann eben auch auf die Kunden zugehst, in welcher Form auch immer, ob du telefonisch machst, persönlich machst oder einfach eine E-Mail schreibst, aber einfach das Signal sendest, hey Leute, genau das ist was wir wollen, ja?
00:38:08: Also, so, zumindest wenn es jetzt nicht zwei Jahre vor der Rente ist.
00:38:12: Also, wenn wir noch auf den Weg... Ich glaube, das ist das Entscheidende.
00:38:19: Das ist das entscheidende Torsten, die Kommunikation mit unseren Kunden.
00:38:22: Und zwar nicht nur in den Zeiten, wo die Sonne draußen scheint, sondern in den Zeiten, wo die Gewitterwolken aufziehen.
00:38:27: Da brauchen sie uns an ihrer Seite, weil wer zwei wird denn nicht an seiner Anlagenentscheidung?
00:38:32: Du packst hunderttausend Euro hinein und nach einem halben Jahr kommt der erste Konto aus und du stehst bei Achtzig.
00:38:38: Und der Berater hat sich nicht gemeldet.
00:38:40: Dann denkst du und dann ruft du vielleicht noch an und da geht er nicht mehr ran.
00:38:44: Dann schreibst du noch eine E-Mail und der meldet sich nicht.
00:38:48: Dann verlierst du den Glauben und handelt dann aus der Emotion.
00:38:51: Wahrscheinlich komplett falsch.
00:38:53: Das ist unsere Hauptaufgabe.
00:38:54: Wir müssen in den schlechten Zeiten besonders stark in unseren Kunden kommunizieren und ihnen den Wert ihres Investments vermitteln und die Satz zu bewegen, Geduld zu haben, es auszuhalten oder wenn sie ganz mutig sind, nachzuinvestieren.
00:39:08: Und bei uns ist es so, wir haben ja ständig Mittelzuflüsse.
00:39:11: Und wenn Kunden das erste Mal bei uns Kunde werden und die Kurse gehen nach unten, dann kaufen die nicht nach.
00:39:20: Die zweifeln immer noch an uns als Berater und an ihre eigene Anlageentscheidung und an der Welt, aber sie steigen nicht aus.
00:39:26: Und dann sehen sie nach ein, zwei, drei Jahren, die Sonne scheint wieder.
00:39:30: Und wenn dann in sechs, sieben, acht Jahren mal wieder so ein Kursverlust kommt, dann haben sie gelernt und kaufen nach.
00:39:39: Ich habe
00:39:40: erst mal einfach nur dabei bleibt, der ist schon der Gewinner.
00:39:43: Ja, ich habe immer mal wieder, und ich bin noch jetzt drauf und dran, wieder das in meinen Bestand rein zu kommunizieren, dass ich beschreibe das immer als Zeitmaschine.
00:39:53: Wenn du ein Crash hast, also ich sag mal, zehn Prozent minus Plus, also zehn bis noch mehr Prozent minus.
00:40:00: empfinde ich wie eine Zeitmaschine, weil du kannst halt auf einmal zu Kursen kaufen, die du vor zwei, drei, vier, fünf Jahren vielleicht zuletzt hattest.
00:40:07: Und also du kannst quasi Zeit wieder gut machen.
00:40:10: Also wenn du eine Entscheidung nicht getroffen hast, wie auch immer.
00:40:13: Sehr schönes
00:40:13: Beispiel.
00:40:15: Nimm mir jetzt mal auch keine Anlageempfehlung, aber jetzt Bitcoin.
00:40:18: Du hast dich vielleicht vor drei Wochen geärgert, dass du nicht vor zwei Jahren Bitcoin gekauft hast, als er siebzigtausend Dollar gekostet hat.
00:40:25: Zeitmaschinen ist an, kostet jetzt gerade wieder nur seventy drei tausend Euro oder so, ein Bitcoin.
00:40:32: Also du kaufst zu Preisen von vor X, ja, T minus X sozusagen.
00:40:36: Und
00:40:37: so ist es.
00:40:37: Und wir wissen, alles wird immer teurer.
00:40:39: Das liegt einfach an Geldentwertung, Preissteigerung, Teuerung, Inferktionen.
00:40:42: Wir können es ja bezeichnen, wie wir wollen.
00:40:44: Und diese kurzen Rücksetzermomente, in der Regel sind es nur kurze Rücksetzermomente, die schaffen uns die Blick zurück in die Vergangenheit.
00:40:55: Hätte das damals mit kommunizieren sollen, sollen zurück in die Zukunft.
00:41:01: Echt, das hätte auch ein guter Anlage-Film werden können, ja.
00:41:05: Ja, verrückt.
00:41:06: Okay, und sprichst, beim Funk kann man es ja sogar sehen, wie viel Volumen hast du eingesammelt jetzt bisher?
00:41:15: Also, im Apollo-Elfen war jetzt bei knapp thirty- acht Millionen Euro, die drin sind.
00:41:19: Ich bin selbst einer der Top- drei Einzelinvestoren neben unserem Beirat auch, den wir auch noch haben.
00:41:26: Und wir steuern jetzt als nächstes die hundert Millionen Grenze an, das ist unser nächstes Ziel.
00:41:31: Und dann schauen wir mal, was dann passiert.
00:41:35: Die erste Rettigakultur hat uns schon, wir haben zum Vorgespräch schon gehabt, fünf Sterne gegeben.
00:41:39: Ob zu Recht oder zu Unrecht, Geld bezahlt haben wir dafür nicht.
00:41:43: Aber wir glauben, dass wir mit unserer Strategie konservativ, antizyklisch zu investieren, langfristig einen überen, die zu erzählen werden, den über dem Markt und die über neunzig Prozent unserer Bewerber.
00:41:53: Mehr werden wir nicht schaffen, zehn Prozent werden besser sein als vier.
00:41:56: Ist doch gut so.
00:41:56: An denen wollen wir uns dann messen lassen.
00:41:59: Ja, ja, ja, okay.
00:42:00: Überwiegend hören ja junge Leute zu, also zumindest laut Spotify sind achtzig Prozent unserer Hörer unter vierzig.
00:42:05: Bei Apple sind die Zuhörer ein bisschen älter.
00:42:08: Aber... Was würdest du jetzt einem, oder anders nicht, was würdest du empfehlen?
00:42:13: Empfehlung ist klar, sprich deine Kunden auf Geldanlage an.
00:42:15: Aber was wäre dein Vertriebsimpuls?
00:42:19: Wie öffne ich, ob es jetzt Lieschen Müller ist oder Manfred Unternehmer, wie öffne ich das Gespräch, dahingehend, dass das mir jemand zehn, zwanzig, dreißig, fünfzig, tausend oder hundert, zweihundert, dreihundert, fünfhundert Euro monatliche Rate anvertraut, um es... in einen beliebigen Fonds zu investieren.
00:42:40: Wie würdest du in solche Gespräche reingehen, wenn man jetzt morgen Abend oder heute Abend auf dem Weihnachtsmarkt steht, mit einer Tasse Glühwein in der Hand und ich sehe da drüben ein, wo ich weiß, der hätte das Potenzial.
00:42:51: Ja, ich würde ihn fragen, ob er schon finanziell frei ist.
00:42:54: Dann sagen, neunundundzig von hundert nein.
00:42:56: Die neunundundzig würde ich fragen, ob sie den Interesse daran hätten, finanziell frei zu werden.
00:43:01: Und dann sagen die neunundundzig, die nein gesagt haben, ja.
00:43:05: Dann sag ich, okay, dann lass uns mal... Eine halbe Stunde, eine Stunde in Ruhe über deine Finanzumregung.
00:43:11: Und dann machen wir das.
00:43:12: Und dann kommt als erstes natürlich die Bestandsaufnahme.
00:43:15: Wie viel verdienst du?
00:43:16: Was hast du bisher mit deinem Geld gemacht?
00:43:18: Welche Erfahrungen hast du mit deinem Geld gemacht?
00:43:20: Hast du gespart, wenn ja wie?
00:43:21: Das heißt, ich erkundene erst mal den Kunden und frage ihnen nach den Dingen, die für mich wichtig sind und verdienen eine individuelle Anlage, Entscheidung zu formulieren.
00:43:30: Ob die am Ende mal die Gleiche ist, das spielt jetzt im ersten Moment gar keine Rolle.
00:43:35: Und ich sage dir eines, es ist auch ziemlich egal, ob die Menschen jetzt in unseren Fonds investieren, obwohl es global oder in irgendeinen anderen weltweit anliegenden Fonds.
00:43:46: Wichtig ist, dass sie es tun.
00:43:49: Weil das ist das Problem, was wir in unserer Branche haben.
00:43:53: Und wir als Berufskollegen versuchen uns immer gegenseitig die Umsätze abzujagen.
00:43:59: Wir sind ganz, ganz kleine Klär.
00:44:02: Die größten Klär sind die Banken.
00:44:04: Und die Sparkassen, da liegen drei Billionen Euro teilweise unverzänzlich und zum größten Teil unter der Elefation verzänzlich.
00:44:13: Und dieses Geld modert vor sich hin, es vegetiert, es verliert jeden Tag ein Wert.
00:44:18: Und wenn wir einfach mit den Menschen darüber reden und sagen, wir wollen dieses oft hart verdiente Geld einfach in die Zukunft überführen und in ein Produkt, wo das Geld auch selbst für sich arbeitet und zwar mehr erwirtschaftet als der Erwehungsverlust.
00:44:34: Inflation, wie auch immer, dann haben wir schon die richtige Gesprächsansätze.
00:44:39: Und dann, ich habe immer eine Formel.
00:44:42: Die Formel ist relativ einfach.
00:44:43: Zehn plus zwanzig, gleich eine Million.
00:44:46: Und du kannst es selbst ausrechnen, Thorsten, wenn du auf die Welt kommst heute und deine Eltern packen zehn Prozent vom Kindergeld, was heute kommt, in einen guten Aktieform.
00:44:58: Und von jeder Kindergelderhöhung packen sie zwanzig Prozent noch dazu.
00:45:03: Und da bist du mit achtzehn Bürgerweltempfänger.
00:45:05: Und du gehst dein ganzes Leben lang nie arbeiten.
00:45:06: Du nimmst von deinem Bürgerwelt zehn Prozent.
00:45:09: Und wenn ihr der Bürgerwelterhöhung packst du zwanzig Prozent dazu.
00:45:12: Kannst du machen, was du willst.
00:45:13: Du bist mit fünfundfünfzig'n Millionär.
00:45:16: Ja, wahrscheinlich.
00:45:18: Also häufig ist es auch so, gerade für die jungen Menschen, du sprichst junge Menschen an unter vierundvierzig oder wie auch immer.
00:45:24: Jüngere als wir oder als ich dir spenden.
00:45:27: Fangt an!
00:45:28: macht ein plan von monatlich zehn prozent eures einkommt und packt die beiseite in die wirtschaft in die weltweite wirtschaft.
00:45:36: es gibt.
00:45:37: Fortzig tausend bürsen notierte unternehmern auf der ganzen welt und diese gibt es alle nur aus einem einzigen grund.
00:45:43: Das ist ganz profan weil sie geld verdienen muss
00:45:46: genau.
00:45:47: Und wenn wir mit unserem geld uns an diesen unternehmen beteiligen werden wir ob der format.
00:45:52: Gut, mittelmäßig.
00:45:53: das Schlechteste, selbst das Schlechteste und dümmste Fondenscher verdient mit einem weltweiten Abtier von gutes Geld für seine Kunden.
00:46:00: Ja, das stimmt.
00:46:02: Es sei denn, alle Kunden ziehen das Geld ab, wenn es fällt, dann wird es auf ihn schwierig.
00:46:07: Ja, nehmen wir mal das Jahr, der Fast-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems.
00:46:13: Der deutsche Aktienindex stand bei achttausend Punkten und der fiel auch unter viertausend.
00:46:18: Das ist jetzt noch keine zwanzig Jahre her.
00:46:20: Wo steht er heute?
00:46:20: Bei vierundzwanzigtausend.
00:46:22: Selbst, der zum ungünstigsten Moment im Sommer, dass er das investiert hätte, hätte jetzt sein Geld verdreifert.
00:46:29: Ja, richtig.
00:46:31: Wäre das ein Grund zu weinen?
00:46:33: Ich denke nicht, nee.
00:46:34: Und ich habe gerade gestern, war auch wieder witzig, bin mit meiner Frau durch die Stadt gefahren und dann war auf einer Tankstelle, war wieder irgendwie, also da stand halt wieder eine Schlange bis auf die Straße zurück und ich guckte auf die Preissäule und in der Wahrnehmung, würde ich sagen, waren es drei Cent Unterschied zum Tag vorher oder so.
00:46:51: Und da funktioniert's, ne?
00:46:53: Das ist mir ganz sensibel.
00:46:55: Das triggert uns, das ist Emotion.
00:46:57: Tanken ist Emotion.
00:46:58: Buttermilch, das ist medial wirksam.
00:47:01: Die Butterberge, die Butter ist billig geworden, wir müssen jetzt so... Aber Geldanlage,
00:47:06: ich
00:47:06: bitte dich, das ist so unsexy.
00:47:08: Aktie, Aktieform, das ist so unsexy.
00:47:11: Aber weil es eben so unsexy ist, ist es auch so schön.
00:47:14: Und die Menschen, die früh anfangen sich damit zu beschäftigen, wenn am Ende reichlich belohnt.
00:47:20: So ist es.
00:47:21: Schönes Schlusswort, würde ich sagen.
00:47:23: Lieber Jean.
00:47:24: Ist schon Schluss?
00:47:25: Ach, ich hätte ja auch noch eine Stunde weitergeplaudert mit dir.
00:47:28: Noch eine Stunde?
00:47:28: Okay, dann müssen wir jetzt noch ein zweites Mal machen.
00:47:30: Aber also ich könnte auch, wie gesagt, darum geht es nicht.
00:47:33: Ich glaube, wir können noch jede Zeit, aber ich glaube, wir haben jetzt sehr viel gute Impulse gesetzt und mal wieder Begeisterung entfacht.
00:47:41: Hoffentlich für das Thema Vermögensaufbau.
00:47:44: Wenn es dein Zuhörer angefüllt, können Sie dir was schreiben nach dem Motto, die wollen noch eine zweite Folge?
00:47:48: Setzen wir uns nochmal zusammen.
00:47:49: Dann machen wir das, ja.
00:47:51: Wenn
00:47:51: es dir nicht gefallen hat, dann solltest du es direkt mit schicken.
00:47:56: Genau, dann sagst du mir, hey, das war so super Feedback.
00:47:58: Wir müssen unbedingt nochmal.
00:48:00: Genau.
00:48:03: Ne, cool.
00:48:04: Ich würde sagen, wir machen den Sack zu.
00:48:05: Ich dank dir für deine Zeit.
00:48:07: Gerne, Torsten.
00:48:08: Alles Gute für dich, alles Gute für eure Zuhörer und auch für euer aller Geld.
00:48:13: Ja, vielen Dank.
00:48:14: Und dasselbe wünsche ich dir auch.
00:48:16: Und jetzt, wenn die Folge rausgeht, ist schon das neue Jahr.
00:48:19: Also wünsche ich dir ein schönes, erfolgreiches Jahr.
00:48:23: Ja, danke schön.
00:48:25: Bis dann.
00:48:25: Tschüss.
00:48:26: Tschüss.