Makler und Vermittler Podcast - Für Versicherungsmakler, -vertreter und Finanzdienstleister

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00:00:00: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Markler- und Vermittler-Podcast.

00:00:03: Hier spricht der Thorsten und mein heutiger Gast ist Last Fuchs von der Domkura.

00:00:07: Er ist seit erstem siebten, zwanzig im Vorstand und seit ersten, ersten Vorstandsvorsitzender und ich habe jetzt eine gute Stunde mit ihm plaudern können und dürfen.

00:00:15: und wir haben, ja ... Ganz viel über KI gesprochen, wir haben über Prozesse gesprochen, wir haben aber auch über Vertrieb gesprochen und über das, was im Wohngebäude-Markt noch zu erwarten ist.

00:00:25: Und das empfehle ich dir jetzt, dir das reinzuhören, denn ja, es ist auf jeden Fall sehr kurzweilig und viel Interessant ist dabei.

00:00:33: Also viel Spaß damit.

00:00:34: Moin Lars, schön, dass du da bist.

00:00:37: Moin Thorsten, danke für die Einladung.

00:00:39: Ja, vielen Dank, dass du gekommen bist.

00:00:41: Auch an einem Wintereinbruchtag in Hamburg, der... die ein oder andere Umstände mit sich bringt, aber wir haben es geschafft, wir sitzen hier.

00:00:48: Und du bist schon über zwanzig Jahre im Finanzienstleistungsvertrieb, Betrieb, also im Kontext Finanzienstleistung unterwegs, habe ich gesehen, ist das richtig?

00:01:00: Ja, sogar Danke, das wird ja bedeuten, ich bin noch ein paar Jahre jünger, aber sogar dreißig Jahre sind es jetzt so in Summe von den Anfängen.

00:01:07: Dreißig Jahre?

00:01:07: Als man so mal seine erste Ausbildung gemacht hat.

00:01:11: Ja,

00:01:11: okay.

00:01:12: Ja, ich habe mich jetzt an den großen Positionen orientiert und davor gab es wahrscheinlich denn noch irgendwie Ausbildung und Studium und sonstiges.

00:01:19: Genau, also so richtig los ging es nach Bankausbildung und Studium dann so um den Dreh, neunzig, neunzig.

00:01:28: Ja, okay, ja.

00:01:29: Also das war und dann, äh, achtundneunzig war dann aber so der Einstieg in die in die Bankenwelt damals noch und da ging es dann in Anführungsstrichen richtig los.

00:01:39: Ja, welchen Sektor hast du da beackert?

00:01:42: Also was waren so deine Aufgaben?

00:01:45: Also du hast eigentlich, wenn du in den Bankenbereichen einschneigst, immer so zwei Richtungen.

00:01:50: Entweder gehst du auf die aktiv- oder passivseite und meine Neigung damals schon seit der Ausbildung und auch wenn das Sturm zwar immer eher so Börse-Aktien sonstiges.

00:02:01: Insofern lag das dann näher als die Kreditseite.

00:02:06: Und auf der Basis bin ich dann auch oder habe die Möglichkeit bekommen, damals bei der Dresdner Bank einen Einstieg in den Trainierprogramm zu nehmen.

00:02:13: Vermögensberatung oder Wertpapier, Betreuer, in dem Vermögenskundenberät Richtung Private Banking.

00:02:20: Und ja, das hat mir viel Spaß gemacht, war eine super Ausbildung.

00:02:25: Damals Dresdner, die Beraterbank, war ja durchaus auch so ein Brand, den man sich über viele Jahre erarbeitet hat.

00:02:31: Jetzt gibt sie heute ja leider nicht mehr.

00:02:32: ... hatte nichts mit mir zu tun oder anderen.

00:02:35: Hast du es mitbekommen?

00:02:36: Also war das deine Zeit, in der du da warst, ... ... als die vom Markt verschwunden ist, die Marke?

00:02:40: Nee, es war noch die Zeit davor, ... ... weil es waren diese Fusionsgerüchte damals, ... ... Deutsche Dresdner ... ... und im Nachgang auch mit der Allianz-Überlegung ... ... als Investor.

00:02:51: Ist aber dann nicht zum Trank kommen, ... ... aber zu der Zeit war ich da.

00:02:54: Und ... ... bevor alles weitere passierte, ... ... habe ich dann aber eine neue berufliche Option ... ... für mich wahrgenommen.

00:03:02: Welche war das?

00:03:02: Dann?

00:03:03: Dann ging es nochmal über ein Abstecher Hamburg, institutionelles Geschäft, Beerenberg, in die Versicherungsbranche zu Aksa nach Köln.

00:03:12: Ja.

00:03:12: Das war so der Beginn der stärkeren Versicherungsleidenschaft, wenn ich mal so sagen darf.

00:03:18: Okay, und von da an dann auch in der Versicherungswelt geblieben?

00:03:22: Ja, also immer in der Versicherungswelt oder an der Schnittstelle zwischen Bank und Versicherung, Neudeutsch Bank Insurance oder heute, wie sie es teilweise nennt, Embedded Insurance.

00:03:33: Also Versicherungslösung, sage ich mal, optimal integriert in die Kerne.

00:03:38: Produkte eines Bankanbieters einer Bank.

00:03:42: Aber ja, mit der AXA begann, dass sich dezidiert mit der Ausgestaltung von Versicherungsprodukten zu beschäftigen.

00:03:51: Damals noch schadenseitig, wie jetzt heute auch wieder, schließt sich der Kreis.

00:03:56: Zu der Zeit, wo damals Riester-Rente über Jibo mal verkauft wurde, neben Kaffeebohnen.

00:04:04: Insofern, das hat mich bis heute jetzt ... immer beschäftigt in unterschiedlicher Form.

00:04:09: Gab es das wirklich?

00:04:10: Riechster Rente bei Jibu habe ich gar nicht mitbekommen.

00:04:12: Ja, es waren damals Versuche.

00:04:14: Das war um den Dreh zwischen two-thausend-ein, zwei-tausend-zwei, zwei-tausend-drei.

00:04:20: Da hat man das mal in Angriff genommen.

00:04:23: Wie du siehst, es liegt jetzt schon so lange zurück.

00:04:26: Es war mal ein Versuch, der aber letzten Endes nicht von der Folge gegründet war.

00:04:31: Thema ... Wie kann ich dort Beratung auch in Anführungsstrichen am Point of Sale machen?

00:04:37: Aus heutiger Sicht sehr erklärbar, aber man hat damals so verschiedene Versuche unternommen.

00:04:42: Spannend, ja.

00:04:42: Ja, okay, das war tatsächlich vor meiner Zeit, im Jahr two-ten-sechs habe ich das Licht der Branche erblickt.

00:04:48: Okay, dann erklärt sich das, warum ich das nicht mitbekommen habe, Chivo und Trista.

00:04:51: Ja, ist spannend.

00:04:53: Aber

00:04:53: ist auch nichts.

00:04:54: Also es war halt eine Phase, wo man mal viele Dinge probiert hat.

00:04:57: Das finde ich grundsätzlich gut, weil ... Neues auszuprobieren und mal zu versuchen, nicht als Schnellschuss, sondern durchaus wohl überlegt.

00:05:05: Aber am Ende hat es, heute sind auch vor dem Hintergrund IDD, andere Dinge mehr, ganz andere, auch richtigerweise, ich sag mal, Beratungspflichten gegeben.

00:05:16: Und Weiterbildung hat noch mal einen ganz anderen Stellenwert bekommen.

00:05:21: Und vor dem Hintergrund naheliegend, dass man diesen Versuch nicht vertieft hat.

00:05:25: Ja.

00:05:26: Und war das eine Kooperation zwischen AXA und Givo, oder?

00:05:29: AXA ist damals auch in einem Vertriebszweig sozusagen mal auf diese Vertriebszugänge gegangen, eben halt mal außerhalb der klassischen Ausschließlichkeit, Stammorger, Maklergeschäft, Mehrfachagenten hin zu, ich sag mal, stationärem Handel.

00:05:49: Exakt.

00:05:50: Aber es gab auch andere, aber AXA war damals einer derjenigen, die das im Sinne Multikanal ... Produktlinien auch zu der Zeit, wo ich da war, mal so ins Schaufenster stellen, so preisaggressiv versus einer beratungsintensiveren Linie individuell für den personellen Vertrieb.

00:06:09: und da gehörte eben Chibo auch durchaus in der Zeit mal damit dazu.

00:06:14: Ja, super spannend.

00:06:15: Und da warst du auch operativ mit dran beteiligt an diesen ganzen Projekten?

00:06:18: Also warst du da schon im Vertrieb auch unterwegs?

00:06:21: Das war, wo du fragst im Produktmanagement, Produktmarketing für Komposite.

00:06:27: Und ich war für Sachhaftlichtunfall zuständig in der Ausgestaltung aus einer dreigliedrigen, sozusagen Tarifwelt in eine Zwei-Linien-Welt.

00:06:40: Im Sinne Schaufensterprodukte ein.

00:06:44: und modulares Individualprodukt auf der anderen, was dann mehr passt genau für gewisse Zielgruppen damals auch schon konzipiert wurde.

00:06:54: Dual bietet die Wahl, weiß ich noch wie heute.

00:06:56: Und der Hausverein hat immer gesagt, dual bietet die Qual.

00:07:00: Warum?

00:07:01: Klassiker, weil man gesagt hat, man stellt hier eben ein beratungsintensives Produkt neben einer preisgünstigen Schaufensterlinie.

00:07:10: Thema Waffengleichheit, anderes mehr.

00:07:11: Also Diskussionen, die man bis heute kennt, wenn man Multi-Kanal praktiziert.

00:07:16: Und ja, insofern hat sich am Ende etabliert, aber ist heute auch deutlich weiterentwickelt.

00:07:22: Vermisst du heute im Vertrieb irgendwas aus dieser Zeit?

00:07:28: Ja, einen Aspekt, dass man gute Ideen ansetze, vielleicht aus heutiger Sicht gesehen ein bisschen zu wenig regulatorisch eingebettet, aber mal versucht hat, probiert hat und schneller mit einer mit einer Idee draußen war beim Kunden, beim Ansatz.

00:07:49: Und das ist heute gefühlt durch viele Regularien in der Abwägung Risiko oder Chance nutzen.

00:07:58: Versus Risiko ist spürbar zurückgegangen.

00:08:03: Nach diesem Erlebnis, was ich hatte, ist die zweite Phase im Grunde genommen gewesen, als die Startups damals aufkam.

00:08:09: Da hat man ja auch nochmal aus anderen Erwägungen heraus auch vieles probiert.

00:08:14: Versicherungsindustrie fremden, sag ich mal, in erster Linie.

00:08:17: Aber damals war das noch so bei klassischen Versicherungsunternehmen mal doch mehr so eine, ja, vielleicht Intrepreneurkultur, einfach mal Dinge zu verproben, zu versuchen und hinten raus dann wieder zu kassieren oder weiterzuentwickeln, sodass sie dann eine Marktauglichkeit, eine Beratungstauglichkeit, Servicetauglichkeit dann halt bekamen, wenn von vornherein nicht alles... grundlegend mit bedacht war.

00:08:43: Ja,

00:08:44: würdest du sagen, dass man hört ja raus, dass du sagst, okay, Dinge gehen heute nicht mehr so einfach.

00:08:51: Man kann heute nicht mehr einfach so irgendwas mal probieren.

00:08:54: Liegt das aus deiner Sicht an der Regulatorik oder liegt es daran, dass viele Menschen aus alten Erfahrungen, so wie du jetzt von vor zehn, zwanzig, fünfundzwanzig Jahren einfach sagen, hey, kommen Leute, das haben wir doch alles schon erlebt.

00:09:07: Wir machen es gar nicht erst.

00:09:08: Oder ist es, also was von beiden wiegt da schwerer?

00:09:12: Du sprichst einen wichtigen Punkt an, in unserer Branche, die ja auch wie unsere Kunden älter wird, demografischer Wandeln, Nachwuchs, Herausforderungen, da hat man sicherlich viele erfahrene Hasen und Häsinnen, die durchaus teils eine solche, also einige auch nicht, aber es gibt einige, die dann auch sagen, also das haben wir alle schon mal hier und da gehabt und hat deswegen nicht funktioniert und hier.

00:09:38: und das bremst auch durch.

00:09:40: Wenn du fragst, ist die Regulatorik da relevanter oder solche Einstellungen?

00:09:46: Ich glaube schon noch, dass einfach die Regulatorik nochmal eine ganz andere Dimension und ein anderes Gewicht eingenommen hat, aber die gerade von dir beschriebenen Stimmen tun ihren Teil dazu.

00:09:59: Aber gewichtiger ist sicherlich vor dem Hintergrund Anforderungen, auch wenn du von von Unternehmensleitungsseite, Governance und verschiedene Dinge an Denks, dann ist vor einem Hintergrund in der globalisierten Welt heute auch noch mal eine ganz andere Gemengelage, was Risiken darstellt, die damals einfach noch nicht das Gewicht hatten vor dem Hintergrund technischer Fortschritt, Digitalisierung, Cyber, anderes mehr.

00:10:25: Aber insofern, Regulatorik, Governance, größeres Gewicht.

00:10:31: menschliche Barrieren im Kopf, auch gewichtig, weil, aber eben nachgelagert, weil man ja sagen muss, Dinge, die man damals verprobt hat zu einer Zeit, hatten andere Rahmenbedingungen und deswegen hat es vielleicht nicht funktioniert.

00:10:47: und warum dann nicht nochmal unter neuen Rahmenbedingungen einen zweiten Anlauf wagen.

00:10:50: Ja, total.

00:10:51: und wenn man jetzt mal Massen Internet sozusagen, also das ist ja schon sehr deutlich andere Rahmenbedingungen heute, die wir innerhalb von zwanzig Jahren jetzt da um uns rum haben.

00:11:05: Also ein

00:11:06: ganz ganz konkretes Beispiel ist für mich immer auch die berufliche Zeit zu beginnen, nach der du fragtest.

00:11:16: Da gab es noch kein iPhone logischerweise, sondern... Zweite um

00:11:19: sieben kann man das erste.

00:11:21: Genau.

00:11:22: Ich habe mit Blackberry damals gearbeitet oder bin damit groß geworden.

00:11:26: Und das hatte seine Möglichkeiten, die es halt hatte.

00:11:29: Also mit Schnell-E-Mails, Schreiben, Nachrichten, Austauschen, etc.

00:11:35: Aber die heutigen Möglichkeiten, die du über diese Geräte hast, also sowohl wir in der, sag ich mal, beratenden Industrie, wenn ich mal sagen will, als auch der Kunde auf seiner Seite und die damit verbundene Informationsmöglichkeiten, ist ja licht jahre auseinander.

00:11:48: Ja,

00:11:48: total.

00:11:49: Also der Informationsstand eines Kunden ist heute ja, wenn der Kunde es denn will, ein ganz anderer.

00:11:55: Also es gibt ja auch heute noch Kunden, die einfach trotzdem keine Informationen haben, auch wenn sie Zugriff dazu hätten.

00:12:00: Sie holen ihn trotzdem nicht.

00:12:01: Also das passiert ja nach wie vor.

00:12:03: Das ist ein Einstellungssache, genau.

00:12:05: Interesse hat, sich auch mit den neuen Medien in der Form zu beschäftigen und sich auch mit Finanzen beschäftigen.

00:12:11: Das ist ja das Thema gesellschaftlich.

00:12:15: Wo fängt finanzielle Bildung an?

00:12:17: Also Schule, Kinder immer viel diskutiert, nach wie vor auch ein aktuelles Thema.

00:12:21: Und wo werden Menschen befähigt sozusagen über ihre Finanzen?

00:12:27: Ob Versicherung oder Bankdienstleitung, sag ich mal.

00:12:31: ... Erwachsen zu entscheiden und sich bewusst zu sein, ... ... welche Auswirkungen Entscheidungen ... ... in die eine wie in die andere Richtung

00:12:39: haben.

00:12:40: Ja, so ist das.

00:12:41: Was kam für dich dann nach AXA?

00:12:43: Nach AXA kam dann eine Zeit im Benkeschorens, ... ... der Wechsel von ... ... Köln nach Düsseldorf zur damaligen Citibank, ... ... heutigen Kredi mythuell, ... ... amerikanisch geprägtes Institut, ... ... und dort habe ich dann erstmals den Weg sozusagen in ... eine Führungsrolle nehmen dürfen.

00:13:06: Das ist auch nichts, was man von vornherein irgendwie planen, sondern ich bin dort auch im Produktmanagement gestartet, auf Bankseite für das Versicherungsgeschäft und habe dann über verschiedene Stationen, über eine Teamabteilungsleitung hindern, nach drei Jahren dann die Preisleitung für den Bereich Versicherung übernehmen dürfen.

00:13:26: Das war und ist es... bis jetzt aktuell noch, gerade ist ein grundlegender Wechsel, eine sehr tiefergehende Kooperation mit der Tallangs, mit der Tochter, Bankischons Tochter oder den Töchtern in Hilden, der proaktiv.

00:13:43: Das war eine malangjährige Vertragskonstrukt.

00:13:45: Insofern war es ein sehr interessantes Aufgabengebiet vor dem Hintergrund, verantwortlich zu sein über die Versicherungsprodukte und deren Weiterentwicklung über alle Kanäle der Bank, also über die Filiale, über die damals noch sogenannte Mobile Sales Force, die Vermögensberatungscenter, die man damals angegangen ist, bis hin zum, ich sage mal aus heutiger Sicht, Goldcenter, Multikanalvertrieb, Duisburg.

00:14:13: Auf der anderen Seite eben halt formal rechtlich in der Verhandlung mit dem Partner in Hilden sozusagen die Kooperation weiter zu entwickeln.

00:14:22: Insofern war das ein sehr spannendes Umfeld.

00:14:25: und es kam noch eine Sache hinzu, sehr international geprägt, dadurch, weil die City Group damals auch in Deutschland das Ziel hatte sozusagen.

00:14:37: die Bankenplattform, auf der das ganze Bankgeschäft aufgesetzt war, komplett zu erneuern und auf den Citigrub einheitlichen, weltweit einheitlichen Standard Enhanced Banking System, EBS nannte sich das so Neudeutsch, um zu switchen.

00:14:52: und dann war man als Produktverantwortlicher sozusagen.

00:14:56: gefordert die Anforderung für diese neuen Beratungsprozesse, aus denen dann auch die Produkte als Empfehlung kamen mitzugestalten.

00:15:06: Und das hat dann einerseits impliziert eine große Reisetätigkeit.

00:15:10: Der IT Hub saß in Singapur, also war man viel unterwegs, Multikulti.

00:15:15: Also das war eine Sache, die mich damals gereizt hat und sehr viel Spaß gemacht hat.

00:15:20: Auf der anderen Seite waren das schon erste so wahren Korblogiken, die man so mal aus Bereichen wie Amazon etc.

00:15:27: vertragen hat, eine Beratung nach sozusagen der Erfassung der finanziellen Neigung, Risikoprofile, anderes mehr hin zu einer Empfehlung von bedarfsgerechten Absicherungslösungen und die für die man sich entschieden hat wurden dann sozusagen in einen finanziellen Warenkorb gelegt und konnten am Ende sozusagen mit einem neudeutsch One-Stop-Shopping abgeschlossen werden.

00:15:53: Das waren so Dinge, die damals mitgestaltbar waren und insofern war das eine sehr aufregende Zeit.

00:16:01: nahm dann erst eine Änderung nach fünf Jahren, als es gab die Finanzkrise in der Zeit.

00:16:07: Die Citigroup musste finanziell sich ein bisschen anders aufstellen, hat dann auch in Deutschland das Geschäft, obwohl sehr gut laufend, zum Verkauf gestellt.

00:16:18: Und wie wir heute wissen, hat dann die französische genossenschaftliche Gruppe Kredi Mütuell hat dann den Zuschlag bekommen.

00:16:25: Und deswegen heißt die damalige Citibank jetzt heute Tagobank.

00:16:30: Und die Kooperation mit der Tallangs, von der ich sprach, hat jetzt auch nach vielen Jahren geendet, weil die Franzosen sozusagen jetzt ihren eigenen Versicherer gerade erst zum Januar ist, also noch taufrisch, vielfach auch in der Presse begleitet, jetzt sozusagen aufgebaut haben und damit das Versicherungsgeschäft jetzt weg von der Tallangs-Szene komplett in den Büchern des eigenen Versichers etablieren.

00:16:56: from the scratch sozusagen kompletten neuen Versicherer aus dem Boden geschimpft natürlich mit den Erfahrungen und der Erfahrung und Technik der französischen Mutter im Hintergrund.

00:17:06: und ja also insofern das war eine sehr spannende Phase eine der man auch sehr viel gestalten konnte.

00:17:14: also es war amerikanisch geprägt shareholder value.

00:17:16: aber es war so in dem Prinzip machen tun wer will und man musste nur darauf achten dass man Dinge, die da mal nicht so gut liefen, im Idealfall nicht wiederholte.

00:17:28: Aber da gab es eine realistische Chance.

00:17:29: Also insofern, ja, es war also eine sehr intensive Phase und die hat viel Spaß gemacht, für Versicherung auf Bankseite dann in der beschriebenen Form verantwortlich zu

00:17:41: sein.

00:17:41: Okay, und dann ging es ja wieder zurück in die reine Versicherungswelt.

00:17:45: Also bei Rion warst du ja zuletzt, ne?

00:17:48: Ja, dazwischen war dann auch mal die Möglichkeit zum französischen Versicher der BNP Paréval für das Versicherungsgeschäft zu wechseln, Cardif mit Sitz in Stuttgart.

00:18:00: Das war nur kurz gesagt, bevor dann die Rion Rheinland-Zeit auch auf fünf Jahre an der Geschäftsführung für den Vertrieb.

00:18:06: nicht eine tiefgehende Kooperation, sondern eine breite Anzahl von Geschäftsfeldern, von Automotive über Consumer Finance, Retail-Geschäft.

00:18:17: Und das mündete dann kurz gesagt mit der Geburt unserer heute zwölfjährigen Tochter, genau vor gut zwölf Jahren.

00:18:25: Knapp dreizehn Jahren habe ich dann den Wechsel die Möglichkeit bekommen ins Rheinland, Familienberuf wieder mal näher zusammenzubringen und habe genau wie du sagst bei der Rheinland Versicherungsgruppe angefangen, aber auch erst im Bankischwurz, Credit Life ist der Risikoträger.

00:18:44: Und dann, nachdem ich drei Jahre mich da in verschiedenen Themen tummeln durfte, Leitung Vertrieb, Leitung Betrieb, habe ich dann die Chance bekommen, den Maklervertrieb zu übernehmen.

00:18:55: Ja, und diese Entscheidung begleitet mich bis heute.

00:18:59: und hat auch Auswirkungen sehr stark auf das, was ich heute tue, mit dem Wechsel zur Domkura, weil dann habe ich vor neun Jahren sozusagen dann über die Rion das Makler-Geschäft intensiv kennen und schätzen gelernt und in dem Zuge auch die Domkura als größten Partner der Rion, das Maklerversicherer.

00:19:23: Am Ende sitze ich jetzt heute hier und habe halt Mitte letzten Jahres dann die Möglichkeit bekommen, die Seiten zu wechseln vom Risikoträger zum Assecorateur.

00:19:33: Ja,

00:19:33: da sprechen wir gleich drüber.

00:19:34: Ich möchte noch einmal kurz einen Punkt ansprechen.

00:19:38: Du hast ja eben gesagt, Familie wieder zusammenführen, so ein bisschen beruflich, auch wieder in die Nähe.

00:19:44: Wie war das für dich jetzt?

00:19:46: Also du hast ja wirklich Stationen gehabt.

00:19:48: Also deine Reisetätigkeit wird hoch gewesen sein, ziemlich oft.

00:19:52: Ja, völlig richtig.

00:19:54: Die hatte viel mit Vertrieb zu tun und viel mit unterwegs sein.

00:19:58: Da sind Nicole, meine Frau und ich, über viele Jahre kennen uns jetzt schon seit über dreißig Jahren zusammen und lange verharrte.

00:20:07: Wir kennen uns auch über viele Jahre, über verschiedene Standorte, eine Beziehung immer lebendig zu halten und das sich zu organisieren.

00:20:18: Die neue Herausforderung war, wo ich sagte, Vor zwölf, zwölfenhalb Jahren mit Sophie geburt.

00:20:25: Das jetzt in der heutigen Zeit mit zwei Kindern.

00:20:27: Sophie ist die ältere, zwölfenhalb.

00:20:29: Wir haben noch eine zweite Tochter, Amelie, die ist neun.

00:20:32: Und das war dann, oder ist seitdem die neue Herausforderung, sofern habe ich es dann sehr begrüßt bei viel unterwegs sein, was mir ja beruflich auch Spaß macht.

00:20:41: Dann sozusagen mit dem Zusammenziehen mit Düsseldorf als Mittelpunkt, zumindest im Alltag oder an Tagen, wo ich in der Firma war, dann eben halt den Alltag mit Familie, Kindern dann halt auch mitzuerleben und mich einzubringen.

00:20:56: Weil ich bin Familienmensch und das ist für mich schon sehr wichtig.

00:21:01: Okay, aber hatte ich nicht daran gehindert, jetzt dann in Kiel anzuheuern?

00:21:05: Ja, du hast es vorkommen recht.

00:21:07: Das ist ja wieder wie ein, jetzt hat man ja eine Konstellation, die hier familiär auch wieder mehr Möglichkeiten bietet.

00:21:14: Ist richtig, als die Anfrage über, oder Kontaktaufnahme über Manfred Bauer, Aufzichtsratsvorsitzender der Domkura, und als er mich damals Anfang, vierundzwanzig ansprach, auch Houlding-Vorstandsmitglied ja bei MLP, Da hatten wir, man weiß ja nie, wie es am Ende, ob es auf einen hinausläuft oder nicht, aber da hatten Nicole, ich und die Kinder ein knappes Jahr Zeit, uns damit Gedanken auseinanderzusetzen.

00:21:42: Und sind dann halt zu dem Schluss gekommen, diesen Schritt zu gehen.

00:21:47: Und jetzt nach einem guten halben Jahr, erster Siebter letzten Jahres gestartet, ist das sicherlich etwas, was man jeden Tag aufs Neue im Alltag immer wieder gestalten muss.

00:21:59: Fällt es auch nicht immer leicht, auch den Kindern.

00:22:01: Für die ist das ja auch eine ganz neue Erfahrung.

00:22:04: Aber wer nicht wagt, der weiß nicht, wie es ist.

00:22:09: Und bisher haben wir das jetzt in den knapp sieben Monaten ganz gut hingekriegt.

00:22:14: Und ja, ich freue mich umso mehr, wenn man dann wieder zusammen ist und wir sind bisher ganz gut organisiert.

00:22:22: Und ja, insofern die Zeit ist dann etwas weniger, aber wir versuchen sie dann intensiver oder bewusster zu gestalten, sodass es in Anführungsstrichen an nichts fehlt.

00:22:33: Fehlt tut immer was, aber dafür bin ich natürlich jetzt in der Aufgabe, die mich auch sehr ausfüllt, viel Spaß macht, auf die ich mich freue.

00:22:43: Und das trägt man ja auch mit nach Hause.

00:22:46: Ja, klar.

00:22:47: Diese Stimmung und dieses Gefühl.

00:22:49: Und das strahlt dann auch ab.

00:22:52: Und insofern, unterm Strich hat, glaube ich, die ganze Familie für den Moment gesagt, ist natürlich nach sieben Monaten kleiner.

00:22:58: Das hat dann auch was davon, sagen wir es mal so.

00:23:01: Ja, klar.

00:23:02: Und die Geschäftspartner ja auch, wenn insgesamt, wenn die Stimmung gut ist, ist die Stimmung gut.

00:23:07: Genau.

00:23:07: Das ist eben so.

00:23:09: Was hatte ich denn?

00:23:10: so gereizt an dem Modellassikort.

00:23:15: Was hatte ich dazu getrieben, diesen Schritt zu wagen?

00:23:18: Ja, ich war in der glücklichen Lage, dass über die Übernahme der Vertriebsverantwortung für die Rion damals schon die Domkura der größte Partner war im Markt und ich somit, wir haben damals die Vertriebsstrategie neu aufgesetzt, und neu ausgerichtet, die Digitalisierung als ein Stellhebel finiert.

00:23:42: Und dann hatte ich reichlich Gelegenheit oder hab seitdem mich mit Assigordeuren, mit Polern, Finanzvertrieben, Einzelmittelstandsmarktlernbelegschaften, das ganze was, du kennst es ja mindestens genauso gut wie ich.

00:23:56: Das mag das zu beschäftigen und ich habe da das Assegordeursmodell in der Tiefe kennen und Schätzen gelernt.

00:24:03: Die Vorteile, auf die du ja sicherlich anspielst, ist, mit dem Assegordeur hast du die Möglichkeit, näher am Kundenbedarf zu sein und gleichzeitig Geschäft zu organisieren.

00:24:20: Das heißt, du schaffst es, ein anderes Gewicht reinzubringen in der Gestaltung für passgenaue Zielgruppen spezifische Deckungskonzepte, die preisleistungsmäßig gut sind.

00:24:34: Du bist in der Lage, zeitlich schneller Dinge zur Verfügung zu stellen, technisch anzubieten.

00:24:45: Und damit das viel beschworene Time to Market im Sinne Kunde, aber auch Vermittler, der dann das Konstrukt nutzt.

00:24:54: Man ist als Assegordeur quasi ja sehr nah an der, wenn ich Kunde sage, sowohl an der Zielgruppe, die man verstehen sollte, aber auch an der Zielgruppe Vertriebspartner, Vermittler.

00:25:04: Der kommt im BtoB-Modell Neudeutsch natürlich noch an erster Stelle, weil ihr kennt den Kunden ja nur mal aus dem FF.

00:25:15: Man stellt, so wie es in deinem Fall ist, aber auch in vielen anderen Fällen fest, es geht schon seit vielen, vielen Jahren mehr hin zu Zielgruppen ansetzen, um einfach auch da auf Augenhöhe mit den Partnern sprechen zu können.

00:25:27: Und wir stellen uns sozusagen oder haben den Anspruch, der erste Gründer hat den Anspruch sich an die Seite des Vermittlers zu hin.

00:25:33: Und ist dann auch genauso aufgefordert, die Zielgruppen, die du bereits betreust, von unserer Seite bestmöglich mit zu unterstützen und die Anforderungen, die Kenntnis der Branche des Berufs, der Bedürfnisse mit aufzugreifen.

00:25:52: Und das sind Dinge, die kannst du als Assegorateur individueller in die Umsetzung bringen, Anforderungen ohne jetzt alles möglich zu machen.

00:26:00: Eier liegende Wolle nicht sauer hat noch nirgendwo funktioniert, aber dann auch mit anderen Prozessen einfach schlanker, effektiver unterwegs zu sein.

00:26:09: Letzten Endes sind wir mittelständisch geprägt.

00:26:12: Das gilt, hätte ich mal gesagt, im Wesentlichen für alle Assykoradeure, auch wenn wir jetzt uns mit zu dem, in unserem Marktsegment, zu dem größten zählen dürfen.

00:26:22: Aber Assykoradeur ist ja ein sehr heterogenes Umfeld von der Historie mal im... im Norddeutschland, Hamburg, Transport, Assigordeure, anderes mehr hin zu diesem, ich sage jetzt mal, im Gebäudegeschäft und Retail bezogene Assigordeure beheimatet ist.

00:26:38: ja und wenn du den Markt anschaust, gibt es ja ein solches heterogenes Feld, aber du kannst halt damit die Bedürfnisse von euch als Vermittler der der Risikoträger und der Kunden über den Assigordeurs Ansatz sehr Gut, wenn du es gut machst, sehr gut zusammenbringen, sodass für alle und am Stich mehr herauskommt.

00:27:06: Bevor wir gleich nochmal genau darauf kommen, wer Domkura eigentlich genau ist, habe ich nochmal eine Frage zu diesem Thema, Assi Corridore, weil du es gerade so schön eingeleitet hast.

00:27:17: Diese ganzen Vorteile, die du gerade aufgezählt hast.

00:27:21: Ja, es gibt viele, es ist sehr heterogen, es gibt auch... eine gewisse Anzahl, aber trotzdem würde ich jetzt sagen, ist der Exklusivvertrieb und der Eigenvertrieb der Versicherer ja noch deutlich größer als jetzt der Absatz über Assi-Corridore.

00:27:39: Warum glaubst du, hat das Modell des Assi-Corridors in Deutschland nicht ein viel größeres Gewicht?

00:27:45: Weil es ja eigentlich auch aus Sicht des Versicherers eigentlich smart ist, auf so ein Geschäftsmodell zu setzen oder nicht?

00:27:52: Absolut.

00:27:53: Es ist ein ganz entscheidender Punkt, weil wenn wir in Nachbarländer schauen, die auch mehr angelsächsisch geprägt sind, nehmen wir allein die Niederlande, wo wir auch als zum Kura enge Beziehung zu haben.

00:28:03: Wir werden ja später vielleicht auch drauf zu sprechen kommen.

00:28:06: Auch in meiner vorherigen Rolle bei der Rion haben wir auch den Schritt Niederlande gewagt.

00:28:10: Es gibt auch andere Länder, wo ja nicht wie in Deutschland Ausschliesslichkeitsstrukturen, die gibt es einfach gar nicht, historisch bedingt.

00:28:19: Umso mehr sind dort Mehrfachagenten, Anbieter, Assykoradeure.

00:28:26: Das ist auch eigentlich ein relativ deutscher Begriff.

00:28:30: MGA ist so Neudeutsch und Mehrfachagent das Thema formal.

00:28:36: Da ist der Marktanteil viel relevanter.

00:28:39: In Deutschland eine Frage, warum nicht?

00:28:41: Einmal, weil es Die Ausschließlichkeiten, die Stammorger, der Versicherer.

00:28:48: Und Deutschland hat ja nun bei der Finanzstärke auch eben sehr breite und starke Versicherungswirtschaft.

00:28:56: Die haben durchaus ... ihren Marktanteil und ihre Berechtigung, und das über viele ja schon teils Jahrhunderte.

00:29:06: Und insofern war da der Bedarf für Assykordeure oder auch die Möglichkeit, sich als Assykordeure oder für Assykordeure sich zu etablieren, nicht so groß.

00:29:14: Es hat aus meiner Warte dann zugenommen, die Domkura gibt es beispielsweise in der Gründung seit den Neunzeiten Achtzig, wo im Grunde genommen Versicherer ihrer Größe vielleicht nicht mehr so ... in der Lage oder Willens waren auf gewisse Anforderungen.

00:29:30: Auf der Mittlerseite Thema auch sich nicht den eigenen Agenturen, sondern auch dem breiten Markt zu öffnen in der Lage waren.

00:29:39: Und das war auch mit eine Chance, wo das Assygodos-Geschäft deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

00:29:46: Aber das ist aus meiner Sicht sehr stark aus diesen historischen Strukturen mit einer sehr starken Ausschließlichkeit, die andere Länder so nicht kennen und haben.

00:29:55: Und ein zweiter Aspekt, der so auch in der heutigen Zeit gilt, um sich als Assykorridor zu etablieren oder auch ein Mehrwert aufzuzeigen, hat eine wichtige Grundvoraussetzung.

00:30:08: Du musst in der Lage sein, das Geschäft und dass es geht, das Portfolio kostengünstiger anzubieten, weil mit einem Assykorridor kommt ja immer noch ein zusätzlicher Partner dazu, der einen Teil vom Kuchen benötigt, um selber wirtschaften zu können.

00:30:26: Und dieser zusätzliche Teil vom Kuchen, der sollte möglichst kleiner sein, oder kostenmäßig, als die Ersparnis, die dann der Versicherer auf der Seite hat.

00:30:37: So wird ein Schuh draus, so schön sagt.

00:30:39: Und das ist sicherlich heute nach wie vor eine der Grundvoraussetzungen, unter denen auch kalkylatorisch.

00:30:47: sich das ermöglicht.

00:30:48: Aber historisch ist es wie geschildert, die Besonderheiten des deutschen Versicherungsmarktes im Unterschied zu einigen Europäischen Nachbarländern.

00:30:57: Ja, okay.

00:30:58: Dann geh bitte kurz darauf ein, wo aus deiner Sicht?

00:31:02: nochmal, wo kommt um Kura eigentlich her?

00:31:06: Wo steht ihr im Markt jetzt aus deiner Sicht?

00:31:09: Wie seid ihr positioniert?

00:31:10: Und dann kommen wir eigentlich perfekt übergeleitet eben schon von dir, Kosteneffizienz.

00:31:15: hat er heute dann auch schnell mit dem Begriff künstliche Intelligenz zu tun?

00:31:18: und da wollen wir dann darüber sprechen, wie ihr das Thema für euch nutzt.

00:31:23: Ja, also, in den Neunzehnt Achtzig ist die Domkura von Gerhard Schwarzer gegründet worden.

00:31:30: Gerhard Schwarzer ist so ein Unternehmertyp, wie er im Buch steht und der hat damals unterschiedlichste Sachen probiert.

00:31:40: Also, wo wir das Eingangs hatten, lassen sich heute Ideen schwieriger an den Markt bringen.

00:31:49: So war er ein Vertreter der Zünd, der mit einem sehr guten Gespür für Marktbedarf, Marktchancen und auch einer guten Portion Mut gewisse Risiken eingegangen ist, alles möglich probiert und letzten Endes auch Thema die Absicherung von Immobilien in den Fokus gebracht hat.

00:32:09: Es war auch damals Themen, Wiedervereinigungen und so weiter in den neuen Bundesländern, wo dann, ich sag mal, ein Stück Wohneinheit oder Police sozusagen dann für eine Wohnung mit einem festen Preis versehen wurde.

00:32:26: Das waren die Ursprüngliche Anfänge.

00:32:28: Das hat sich aber dann über die Zeit deutlich professionellisiert, insbesondere dann im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, wo sich MLP entschlossen hat, Domkora zu übernehmen.

00:32:41: Und das ging einher mit einem Vorstandswechsel.

00:32:46: Gerd Schwarzer ist ein Aufsichtsrat gewechselt, Uwe Schumacher, Horst Holzenberg und Rainer Brand haben damals im Vorstand sozusagen das Zepter übernommen.

00:32:56: und die Phase jetzt, die letzten zehn Jahre, waren halt sehr stark davon geprägt.

00:33:02: Eine starke Professionalisierung, Struktur, andere Dinge, mehr Prozesse.

00:33:07: in die Domkura nach Kiel zu tragen, sozusagen mit zur DNA hinzuzufügen.

00:33:12: Und ja, jetzt sind wir letzten Endes an einem Stand, wo diese zehn Jahre jetzt wieder eine Veränderung erfahren, indem wir ein komplett neues Vorstandsteam haben, aber die dankbare Situation, dass das letzte halbe Jahr Uwe Schumacher und auch Haus Stolzenberg noch so für einen Übergang zur Verfügung standen.

00:33:37: Und so gesehen jetzt mit dem Markus Wollny und der Nadja Kochschuffenhauer, wir zu dritt, kann ich sagen, nach den sieben Monaten, obwohl wir uns nicht kannten, Uwe und Horst kannte ich sehr gut und konnte auch die Domkura über die Risikoträger-Engel-Zusammenarbeit sehr gut kennenlernen.

00:33:57: Da haben wir uns aber gut gefunden und sind jetzt seit Januar sozusagen in der Nordausrichtung, der Horst ist noch in sozusagen unterstützend noch bis August dabei.

00:34:08: Uwe ist jetzt in eine beratende Funktion für den Mutterkonzern in Sachkai, weil du es ja auch ansprachs gegangen und wir sind jetzt dabei uns neu für das Jahr sechsundzwanzig auszurichten, haben wir mit auch in den letzten Monaten schon begonnen.

00:34:23: Ja und bei euch steht das Thema KI ja auch ganz weit oben, denn ihr habt war das letztes Jahr.

00:34:29: Also ihr habt es schon angefangen, ihr habt es im Einsatz und auch jetzt nicht nur in der Form, dass eure Mitarbeiter Chatchivity benutzen dürfen, sondern ihr habt wirklich ja Hilfsmittel, eigene Tools Prozesse entwickelt, die ihr in der Schadenabwicklung oder Schadenbearbeitung, glaube ich, nutzt.

00:34:45: Korrekt.

00:34:46: Also im, sag ich mal, Kompositgeschäft ist es ja ganz entscheidend.

00:34:54: Wenn man den Absicherungsbedarf für den Kunden abgeschlossen hat, dann weiß der Kunde erst, ob das hält, was ihm versprochen wurde, wenn ein Schadenfall kommt.

00:35:03: Klasse Schadenunfallgeschäft.

00:35:05: Und dieser Moment der Wahrheit, wie wir ihn auch mal nennen, wird dann zum Lackmustest.

00:35:10: Und in diesem Moment der Wahrheit haben wir als Kurabis vor zwei Jahren eine Entwicklung insgesamt im Markt.

00:35:19: Alle hatten viel damit zu tun, Klimawandel, Inflation.

00:35:23: Kostenexplosionen, Rückversicherungskosten, die versicherungseitig hochgegangen sind, hinzunehmen, die auch dazu geführt haben, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das Berndjahr, das deutlich zunehmender Herausforderung hatten, die zu sehr starken Rückstandssituationen geführt haben und das halt zu einer sehr starken Unzufriedenheit naheliegend auf eurer Seite, Vermittler Seite und auch Kunden.

00:36:00: Und das hat dazu geführt, aus dieser wirklich schlimmen Situationen aus der Not eine Tugend machen.

00:36:08: Das erwähne ich nur deswegen, weil mit KI, wie du es schon erwähnt hast, Ist ja in aller Munde, sind sehr viele unterwegs.

00:36:17: Aber ich hätte mal gesagt, viele halt noch mehr so im Pilotieren und im Versuchen auch in der Gewissheit für den Moment noch funktionierender Geschäftsmodelle.

00:36:28: oder weniger.

00:36:29: Mehr oder weniger.

00:36:31: Und wir waren damals vor zwei Jahren, auch wenn ich selber da noch nicht da war, war aus der eng vertrauensvollen Abstimmung Kooperation als Risikoträger, war nicht mehr in der Lage darauf zu setzen, sondern man stand dort nicht vor der Wand, aber es war kurz vor zwölf und vor dem Hintergrund hat man KI, also die Prozesse im Betriebs- und Schadenbereich grundlegend neu strukturiert und KI eben halt letzten Endes an das Kernsystem angedockt, wenn ich mal so sagen will.

00:37:02: Und das hat mit viel Entwicklungsarbeit, Kooperation oder Zusammenarbeit mit Microsoft, OpenAI, ChatchiBT zu der konsequenten Entwicklung Trial and Error im Prompting geführt, was uns jetzt seit ein paar Monaten in die Lage versetzt.

00:37:25: Wirklich bei der Schadenbearbeitung in sehr guter qualitativer Form eine Entlastung für den Schadenbereich.

00:37:34: Das war der größte Stellhebel.

00:37:35: Man geht immer skalierungsmäßig auf die Bereiche, die die größten Mengengerüste haben und im Schadenbereich und aufgrund der Rückstandssituation und haben jetzt mittlerweile eine Situation erreicht.

00:37:47: Die Kollegen, die wirklich beeindruckend ist, in dem die Kim, wie sie ja liebevoll genannt wird, in der Lage ist, autark stehen zu prüfen, alle notwendigen Unterlagen zusammenzubringen, die entsprechenden Übersicht, fehlende Gutachten, Fotos anderes mehr, zur Beurteilung eines Schadenhergangs und einer Schadensituation einzufordern und dann eine materielle Deckungsprüfung vorzunehmen und aber auch jetzt in einen... mit bedingungsgemäßer Prüfen in einen Auszahlungsvorgang zu gehen, bis dreieinhalb tausend Euro, quasi autark, einen Standardfall, soweit es den gibt, aber in dem Frequenzschadenbereich autark abzuwickeln.

00:38:37: Zu jeder Zeit ist, oder sind wir in der Lage, da, wenn dann Dinge abweichend sein sollten, der Kunde ein Thema hat, auch dass die... Schadensachbearbeiter in Fleisch und Blut sich dann einschalten können.

00:38:51: Aber ansonsten ist das jetzt im Fluss und erprobt und auch schon häufig gezeigt, dass das funktioniert mit der nötigen Qualität und richtigen Schadenregulierung.

00:39:04: Und das schafft natürlich bei uns jetzt seit den letzten Wochen, Monaten eine deutliche Entlastung, sodass wir letztes Jahr zur DKM dann im Grunde genommen unsere Rückstandssituation schon drastisch zurückgefahren hatten und hatten eigentlich einen, ich sag jetzt mal, marktüblichen Arbeitsvorrat.

00:39:25: Dann kommen immer wieder Schadenereignisse, sodass das naturgemäß ein bisschen ansteigt.

00:39:30: Man ist auch nicht fertig damit, ne?

00:39:32: Damit hat man jetzt nicht das Ei des Gormulonomus, sondern wir bleiben dran, das wird weiterentwickelt.

00:39:39: Weil der Schadenbereich war jetzt der erste Schritt und wir sind jetzt schon im letzten Jahr angefangen, das auch auf den Betriebsbereich, also die Vertrags- und Bestandsverträge zu übertragen.

00:39:52: und auch jetzt weiter Antrag, also entlang der Wertschöpfungskette im Unternehmen, die Erfahrungen, die wir jetzt im Schadenbereich schon sammeln konnten und immer noch, man lernt immer wieder dazu, auch für die anderen Unternehmensbereiche nutzbar zu machen.

00:40:10: Wie kommt dieses Thema beim Vermittler an, das als auf einmal eine KI die Schadenbearbeitung für die Kunden macht?

00:40:16: Habt ihr da Feedbacks schon?

00:40:18: Ja,

00:40:20: in manchfaltiger Hinsicht sehr gut.

00:40:25: Letzten Endes ist entscheidend, auch wenn wir uns als Kunden betrachten, wenn du den ersten Schadvorrang hast und stimmst dich ab mit Kim statt mit einem Menschen, dann ist das vielleicht erst mal, weil wir gehen das ja bewusst ein.

00:40:42: Es ist ja nicht irgendwie, dass wir so tun, als wenn das jemand ist aus Fleisch und Blut.

00:40:47: Dann musst du erst mal so vielleicht der eine mehr oder andere weniger die innere Hürde überspringen, wenn du aber siehst, das funktioniert.

00:40:54: Und dein Aufwand reduziert und für den Vermittler auch, dass du siehst.

00:40:59: Schadennummer ist sofort da, du hast einen Schadentracking, du kannst sehen, wo steht der Fall, der ist schnell.

00:41:06: bearbeitet und abgeschlossen und der Betracht auszuzahlen und du hast ein positives Erlebnis beim Kunden, dann wird jeder positive Vorgang als positives Erlebnis dann zu einer Bestätigung, dass das funktioniert.

00:41:19: und dann hat ... haben die Makler, die mit uns zusammenarbeiten und die, die uns immer noch die Treue gehalten haben aus den schwierigen Zeiten, leid geprüft.

00:41:29: jetzt die positiven Erlebnisse und das wird honoriert.

00:41:34: Also es wird gesehen und insofern können wir da jetzt momentan von profitieren.

00:41:40: und es funktioniert schlichtweg gut.

00:41:44: und letztendlich geht es immer darum Aufwände zu reduzieren.

00:41:48: Ja, klar.

00:41:48: Mit dem Argument, was du ja gesagt hast, ist ja für ein Assi-Codeur nicht ganz unwichtig, das zu schaffen.

00:41:55: Interesse gab es schon mal einen Fall, auf den ihr hinterher geschaut habt, den ein Mensch so nicht reguliert hätte?

00:42:03: Ja, es gibt immer wieder und deswegen ist human.

00:42:06: in the loop, wie es auch da so neulich heißt, werden die Dinge schon auch genau beobachtet, aber du sprichst an das Thema, was ist denn, wenn da ein Schaden verreguliert wird und nach neuestem Stand der Technik darf das nicht sein.

00:42:20: Ja, wo Menschen arbeiten und auch Kim arbeitet, passieren Fehler.

00:42:26: Und was zu ansprechend ein Punkt, der auch erlebbar wurde, dass die Kollegen aus dem Bericht von Markus Wolny dann zum Beispiel am Anfang gesagt haben, nee, also... mit meinem Qualitätsanspruch.

00:42:38: Ich lasse die Kim da nicht ran.

00:42:40: Ich bin mir nicht sicher, dass die das so gut kann.

00:42:42: Also da ist anfangs sicherlich auch Skepsis gewesen.

00:42:45: Mittlerweile immer noch eine gesunde Skepsis.

00:42:49: Aber es gibt Fälle, wo man dann nochmal in so einem Fall überschaubar dann nochmal eine Nachregulierung macht.

00:42:58: Aber die, ich sag mal, Treffergenauigkeit ist schon sehr, sehr hoch und es funktioniert.

00:43:05: Sehr gut.

00:43:06: Also Nachregulierung heißt, der Kunde muss euch das Geld zurückzahlen, oder?

00:43:10: Weil, unrecht.

00:43:11: Nein,

00:43:11: wenn wir, also nur im Falle, wenn es zum Nachtteil des Kunden gewesen wäre.

00:43:16: Also wenn wir so, dann haben wir so reguliert.

00:43:18: Punkt, genau.

00:43:20: Nur weil

00:43:21: ich habe angenommen, du sprichst darauf an, sollte es mal zum Nachteil des Kunden passiert sein.

00:43:27: Aber wie gesagt, Kim ist da lange über ein Jahr erprobt worden, die Prompten laufen verbessert worden und die Qualität.

00:43:36: Bevor wir sie jetzt auf das, was ich gerade beschrieben habe, losgelassen haben, ist es auf Herz und Jeden geprüft.

00:43:42: Aber Fehler passieren Kim und Fehler passieren jedem von uns.

00:43:51: Und wie war die Akzeptanz im Haus?

00:43:54: Also wir haben ja vorhin schon drüber gesprochen, dass es ja den ein oder anderen gibt, wo Innovationen vielleicht zurückgehalten werden, weil man glaubt, dass man glaubt nicht dran oder ich hatte mich auch kürzlich mit anderen Maklerkollegen drüber erhalten, dass man sich einfach aus selbst im Weg steht auf versicherer Seite häufig, wenn es um so was geht, weil man eben Angst vor irgendwas hat, also aus Angst vor... Dinge, die passieren könnten, werden Dinge nicht getan.

00:44:20: Ihr habt es jetzt gemacht.

00:44:22: Und sicherlich waren, wenn ihr mit zehn Leuten am Tisch gesessen habt, haben wir wahrscheinlich nicht alle einstimmig gesagt, jetzt machen wir das so.

00:44:29: Absolut.

00:44:30: Es muss eine Situation eintreten, vielleicht nicht immer.

00:44:33: Aus Schaden wird man klug, aber die Rückstandssituation war so eklatant.

00:44:38: Kunden und Vermittlerbeschwerden waren auch so eklatant auf den Messen.

00:44:41: Jetzt läuft ja gerade die Network Convention in Helsinki an anderen Orten.

00:44:45: Die Vertriebskollegen hatten gar keine Chance mehr, ihre sonstigen Themen zu platzieren, weil die Vermittler auch verständlicherweise gesagt haben, kriegt ihr erst mal eure Schadenbearbeitung in Griff.

00:44:56: Dann können wir uns über was anderes unterhalten.

00:44:58: Ich will sagen, und das ist auch in Kiel im Betriebs- und Schadenbereich erlebbar gewesen und allen Vertriebsunterstützungen, die mit Kunden zu tun hatten.

00:45:06: Und der Druck daraus und ich sag mal die Beschimpfungen sind so schlimm geworden, dass letzten Endes man dankbar war, aber es sind in zwei Schritten, dass jetzt diese Dinge so funktionieren und wir in einer komfortableren Situation sind.

00:45:24: für den Moment, aber, ich geb dir recht, je mehr der Arbeitsvorrat nach unten ging und jetzt teilweise auch eine größere Ordnung hat, wo man sagt, Wie viele Menschen sind hier am Arbeiten, bleibt da noch für jeden genug übrig?

00:45:39: Ja, so sind auch es ein kulturelles Thema, was ja auch in der Branche diskutiert wird.

00:45:46: Es kann dann auch befürchtet, ins andere Umstand, dass man sagt, ja gut, gewisse Tätigkeiten wird es auch, und das gehört auch dazu, definitiv nicht mehr geben.

00:45:55: Also, um diese Effizienzpotenziale Skalierung zu erreichen, dazu braucht man nicht die Anzahl Personen, die man heute hat, ist eher eine Frage, welche neuen Tätigkeiten, Möglichkeiten, werthaltigeren Arbeiten kann man frühzeitig im Zug einer Neuausrichtung Weiterentwicklung identifizieren, wo man auch Menschen dann befähigt, auch solche veränderten Aufgaben wahrzunehmen.

00:46:20: Alle wird man wahrscheinlich nie mitnehmen können, das wäre illusorisch, aber ich hätte gesagt, den Großteil der Belegschaft kriegt man dann in so eine Richtung, ist es halt ein länger während der Prozess.

00:46:33: Ist dann der nächste logische Schritt irgendwann zu sagen, man braucht den Vermittler gar nicht mehr?

00:46:40: Nein, es ist kein logischer Schritt, auch wenn ich das jetzt nicht so pauschal abtun will.

00:46:47: Also man kann Technik und auch in diesem Fall KI einsetzen mit einem ungemeinen Skalierungspotenzial, aber Menschen brauchen Menschen.

00:47:02: Menschen kaufen von Menschen, Menschen vertrauen Menschen.

00:47:06: Das persönliche wird immer die ganz entscheidende Rolle spielen.

00:47:13: Und auch die KI, aber das in einer ungemeinen Dynamik und Kraft wird heutige Arbeitswelten verändern, aber arbeitet unterstützend für die... für die Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen.

00:47:32: Nichtsdestotrotz, es wird wiederkehrende, wiederholende Tätigkeiten geben oder auch Themen im Bereich Self-Services, wo wir auch stärker dahin wollen, dass der Kunde auch vom Selbstverständnis ja Dinge selber schnell regeln kann.

00:47:43: Da muss keiner mehr Hand anlegen oder da kann auch eine KI sehr stark unterstützen und das wird sie auch weiterhin umso mehr tun.

00:47:50: Aber der Mensch bleibt am Ende immer noch der entscheidende Faktor.

00:47:54: Faktor ist eigentlich der falsche Brief, aber

00:47:58: Ja gut, aber in der Produktionsgleichung, in der VWL ist es eben ein Faktor.

00:48:02: Da hast du recht.

00:48:03: So ist es.

00:48:05: Arbeitseinsatz, genau.

00:48:07: Ich persönlich habe immer so ein Bild, wenn du eine Praxis eines Facharztes anschaust.

00:48:15: Dann kommst du da rein mit deinem Wehwischen, was auch immer das ist.

00:48:18: Hast dir das Handgelenk gebrochen beim Skaten oder so.

00:48:22: Kommst da rein, dann wirst du begrüßt, nicht vom Arzt.

00:48:24: Du wirst in das Zimmer gebracht, nicht vom Arzt.

00:48:27: Dann kommt irgendwann der Arzt, macht halt seine drei Minuten Show und danach siehst du ihn auch nicht mehr wieder.

00:48:34: Und genauso sehe ich das jetzt auf Vermittlerseite mit dem Thema KI, dass du halt in der Kundenbeziehung wirst du als Vermittler und als Berater ... Wenn du dann eben auch der nur Hauträger wirklich bist, dann dann wirst du immer genau diese Relevanz behalten, dass du am Entscheidungsprozess was wird jetzt gemacht.

00:48:53: Da wirst du immer relevant bleiben, vielleicht nicht bei einer Haftlichtversicherung oder bei einer Kfz-Haftlichtversicherung, aber bei größeren Projekten für den Verbraucher und drumherum wirst du halt kleine Helferleine haben, die dann eben nicht.

00:49:06: ... medizinische Fahrer angestellt sind, sondern halt KIs oder ... ... Agenten, ja, also Software-Truts ... ... und ich glaube, es wird für den ... Verbraucher vollkommen in Ordnung sein.

00:49:16: Ja.

00:49:16: So wie es schon seit Jahrzehnten für den Patienten vollkommen in Ordnung ist, dass gewisse Dinge in einer Arztpraxis eben nicht der Arzt selber macht.

00:49:24: Exakt.

00:49:24: Und das finde ich ist immer ein guter Vergleich, um auch diese Menschlichkeit nochmal wieder darzustellen.

00:49:29: Ich möchte jetzt nicht damit eine medizinische Fachangestellte mit einer KI gleichsetzen.

00:49:35: Das ist jetzt nicht das, worauf ich hinaus will, sondern eben einfach zu sagen, okay, du als... Spezialist für ein gewisses Thema oder für eine gewisse Zielgruppe, das kann ja beides sein, hast halt einfach das Know-how und drumherum lässt du dir halt helfen.

00:49:49: Und klar, heutzutage wird es dann eher Technik sein als Mensch, aber du als Know-how-Träger wirst nicht ersetzt werden.

00:49:57: Das ist auch eine Angst, mit der viele Vermittler da draußen rumlaufen oder die halt auch immer wieder geschürt wird.

00:50:03: Und die sehe ich halt gar nicht.

00:50:04: Also, wenn du natürlich dich als menschliches Vergleichsportal positioniert hast, Und du über den Preis gehst, okay, dann hast du halt selber Schuld an der Stelle.

00:50:13: Aber wenn du über Know-how und über Kompetenz kommst und das vertrauende Rolle spielt in deinem Beratungsprozess, dann wirst du unersetzbar bleiben.

00:50:23: Ganz genau so.

00:50:24: Und wenn das Arztbeispiel nur aufgrund des Fachkräftemangels bekommt, bekommt der Arzt ja nun mal leider auch gar nicht die personellen Kräfte, die ihn da unterstützen können.

00:50:35: Und KI kann da gut vorqualifizieren, so wie du es gerade beschrieben hast.

00:50:39: Okay, wenn ich richtig informiert bin, wollt ihr auch in den gewerblichen Bereich vorstoßen, richtig?

00:50:43: Exakt.

00:50:45: Was knappt ihr davor?

00:50:46: Ja, also wir haben durchaus schon sozusagen im gewerblichen Bereich unsere ersten Pflöcke bestehen.

00:50:56: Das heißt, durch die Beziehung mit der MLP unserer Mutter sind wir im Zielgruppenbereich für die MLP Beraterischen unterwegs.

00:51:04: Beispielhaft Arzthaftlicht.

00:51:07: Inventar-Spezialpolizei und eine Orl-Riss-Deckung für Praxisinhalt, auch für Büros.

00:51:14: Das sind Themen, die wir ausbauen wollen, gerade Thema Ziegruppe mit MLP, aber auch im nicht exklusiven Bereich außerhalb.

00:51:22: Wir haben im Jahr ist die Asparre, wo wir uns damals davor bei der Bayerischen Beteiligten haben, von der Bayerischen Komplette übernommen.

00:51:34: und arbeiten dort sehr eng mit der Bayerischen zusammen im kleingewerblichen Bereich.

00:51:41: Das heißt, die Bayerische ist vorne im Vertrieb, im Vertriebsraum, im Underwriting und wir übernehmen die klassischen Assegordeustätigkeiten, haben da viel gemeinsam, beide Seiten jetzt auch im Linen.

00:51:57: zweiten Halbjahr letzten Jahres, was ich beurteilen kann, viel Zeit Mensch und Technik KI reingesteckt, um das weiter zu verbessern.

00:52:07: Aber das ist auch ein zweites Standbein, wo wir auch deutlich stärker draufgehen wollen und das gemeinsam mit der Bayerischen entwickeln.

00:52:17: dazwischen gibt es noch ganz viel als um als kompletter Gewerbe versichert zu sein.

00:52:21: Man hatte schon mal in der Vergangenheit vor meiner Zeit schon mal Anläufe genommen, die aber dann bei der, ich sage jetzt mal Dominanz, des Gebäudegeschäftes am Ende nicht so zum Tragen gekommen sind, aber hier sind wir jetzt sehr intensiv dabei, uns im Gewerbengeschäft zu komplettieren, im Haftsach.

00:52:43: Inhaltsbereich, Ertragsausfall, gewerbliches Gebäude, unsere auch Gebäude, Domäne entleihen, andere Dinge mehr.

00:52:51: Transporttechnische Versicherung und das ist ein Thema.

00:52:56: Warum gehen wir das so an?

00:52:58: Zum einen im Sinne Portfolio.

00:53:02: Gleichgewicht, Gebäude ist noch mal im Privatbereich eine sehr auch prämiensstarke und dominante.

00:53:08: Und da wird Gewerbe uns auch helfen, um einfach den sparten Mix zu nehmen.

00:53:13: Aber wir sind überzeugt davon, ich bin überzeugt davon, dass wir im gewerblichen Bereich noch viel auch im individuellen Geschäft viel Beratungsbedarf haben, weil gerade mittelständische Unternehmen haben gerade im Sinne adäquat beraten und dann aber auch den Unternehmer, den Selbstständigen begleiten und immer wieder den Schutz an seine veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

00:53:41: Ein sehr hohen Beratungsbedarf und da sehen wir uns.

00:53:45: an der Stelle gut aufgestellt von unserer Historie.

00:53:48: Ja, cool.

00:53:48: Da gehen wir auf jeden Fall noch mal in einer kurzen Episode, die wir auch noch mal aufnehmen, drauf ein.

00:53:54: Jetzt möchte ich zum Abschluss hier unseres Gesprächs noch mal von dir wissen.

00:53:57: Du hast ja eben auch schon wieder das Thema Gebäude genannt, das, was ja bei euch wirklich als Schwerpunkt da steht.

00:54:05: Viele Versicherer ziehen sich zurück, Premium werden unermesslich erhöht.

00:54:13: was ja in der Kündigung quasi gleich kommt bei dem einen oder anderen Angebot, was man da so sieht.

00:54:18: Was macht euch so selbstbewusst für diesen Markt, dass ihr da weiter aufs Gaspedal drückt und einfach mit Spaß und Freude da an der Sache seid?

00:54:28: Ja, genau.

00:54:30: Es gibt vielleicht andere Spaten, die Vergnügungssteuer pflichtiger sind als Gebäude.

00:54:36: Also wir sind schon lange dabei.

00:54:39: Dementsprechend haben wir ein sehr großes Portfolio.

00:54:41: Also es sind jetzt mittlerweile Von vierhundertvierzig Millionen Gesamtportfolie sind dreihundertzwanzig Millionen Gebäude in allen Facetten.

00:54:49: Ein mehrfamilienhäuser oder zwei und mehrfamilienhäuser Hausverwaltungsgeschäft, anderes Mehrwohnungswirtschaft.

00:54:56: Wir haben aus diesem großen Portfolio enorm viel Erfahrungswerte, die wir ziehen können in der Analyse, aber ganz oder noch entscheidender.

00:55:06: Wir haben viele Kolleginnen und Kollegen, die das Geschäft eben von der PIKA auch schon sehr lange betreiben, mit viel Kenntnis und Erfahrung.

00:55:15: Das ist ein wichtiger Punkt, der uns auch in die Lage versetzt hat, wie ein Versicherer wahrgenommen zu werden, wie ein mittelständischer auch von der Größe, der hier in der Lage ist, ja über viele Jahre konstant, ich sage mal, klingt jetzt so nicht so ein Preis- leistungslieger zu sein, aber wirklich vorne mit in dem Geschäft zu sein.

00:55:36: Das ist aber auch gleichzeitig Verpflichtung, dauerhaft da zu sein, weil wenn wir das... sehr starke Gebäudegeschäfte nicht kalkulatorisch im Griff hätten, was wir haben, hätten wir im Gesamtgeschäft ein Problem, weil es einfach so dominant ist.

00:55:57: Wir sind sehr zuversichtlich und haben den Anspruch, dass wir dauerhaft nicht der deutschen Liebsteskind, das ist ja immer noch das Auto, mit aus der Historie im Vergleich dazu unverständlich höheren Prämien.

00:56:12: dass wir jetzt seit den letzten Jahren, auch wenn teilweise Schmerz sich verobachtet, dahin kommen, dass sich die Gebäudeprämien jetzt mal mehr einem Niveau ernähren, die eine Immobilie und für viele Menschen, wenn sie sich überhaupt eine selber mal leisten können in ihrem Leben, ist es ja die Investition überhaupt, dass wir in der Lage sind, sie dabei zu begleiten, abzusichern und auch in die Lage zu versetzen, diese Immobilie, komme, was da wolle, angefahren oder schäden.

00:56:40: über die Lebensdauer halt zu haben.

00:56:43: Und das sehen wir, dass wir das vor dem Hintergrund in der Lage sind, gut weiterzuentwickeln.

00:56:51: Und wir haben halt auch eine Größe, die uns in die Lage versetzt, auch Geschäft dort zu generieren, was anderen vielleicht nicht so möglich ist.

00:56:59: Der Punkt, den du angesprochen hat, es ziehen sich andere zurück.

00:57:04: Das Thema ist, dass wir natürlich bei der Größe Portfolios nicht mehr auf alle möglichen Risikoträger zurückgreifen können.

00:57:12: Weil einige momentan zeichnen sich raus.

00:57:15: Andere haben nicht die Größe, um das verdauen zu können.

00:57:18: Aber wir haben, wie du weißt, im internationalen Bereich, mit der NNIA jetzt seit gutem Jahr den größten niederländischen Risikoträger mit an Bord, in einer sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit.

00:57:31: Wir sind mit anderem Gespräch, aber ich sehe auch, und ich sehe auch im deutschen Markt, gibt es durchaus Interesse und Bedarf.

00:57:38: Das Ganze wird sich vor dem Hintergrund entscheiden, dass man wegkommt von der Vollkastkommentalität, wie ich immer sage, was die deutschen Durchaus so in ihrem Naturell zum... Relevanten Teilfangerte haben mehr in eine auch mit Selbstverpflichtung.

00:57:57: Das heißt vielleicht über selbst behalte kleine Frequenzschäden, die nicht existenziell sind, rauszunehmen.

00:58:05: Das heißt nur noch als einen weiteren Punkt, auch eine Lösung zu finden, wie Sie jetzt ja der GDV mit versicherer Seite ja sozusagen der Politik.

00:58:16: Mal auf den Tisch gelegt hat, nämlich ein Modell zu finden, wo man Zürsvier, die Wandelwort, Vierhunderttausend Immobilien in Deutschland, die nicht versicherbar sind, dass wir dann Weg finden, im Sinne.

00:58:31: Beteiligung aller Gebäudebesitzer mit einer verdaubaren Prämie hin zu einem bezahlbaren Schutz für die dort Betroffenen.

00:58:38: Und wenn alle gemeinsam an so Prävention auch mitarbeiten in der Form, dann kann da, glaube ich, langfristig ein kalkulatorischer Schuh draus werden.

00:58:52: Vielen Dank für das Gespräch.

00:58:54: Das war sehr aufschlussreich und auch ein guter Einblick, glaube ich, in dich als Persönlichkeit, was sich so antreibt.

00:59:00: Und auf jeden Fall treibt dich was an, das merkt man.

00:59:04: Ich drück dir die Daumen für die nächsten Jahre.

00:59:07: Ist ja erst gerade ein halbes Jahr um in deiner Position und wünsche euch viel Erfolg und noch jetzt ein erfolgreiches Jahr.

00:59:13: Ja, Thorsten, vielen Dank für das Gespräch und die Zeit.

00:59:17: Sehr gerne.