Makler und Vermittler Podcast - Für Versicherungsmakler, -vertreter und Finanzdienstleister

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Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Markler und Vermittler Podcast.

00:00:04: Heute gibt es neues aus der Rubrik spannende Persönlichkeiten in der Versicherungsbranche, mein Name ist Nicolas Vogt.

00:00:10: ich bin nicht die spannende Personigkeit um die es jetzt gehen soll sondern das ist mein heutiger Gast Julian Grauer seines Zeichens CEO von Adam Riese und Julian ist mit heute fünfunddreißig Jahren wohl eine der jüngsten CEOs eines Versicherers vor allen Dingen da diese Funktionen Er schon seit.

00:00:29: Zwei-Tonzwanzig Inne hat und seither baut er mit seinem Team erfolgreich die digitalen Marke der Wüstenrote und Württembergische Gruppe auf.

00:00:40: einem Riese Grund genug, ihn einmal jetzt im fünften Jahr einzuladen hier in den Marknern Vermittler Podcast und mit ihm darüber zu sprechen.

00:00:50: erst mal ein herzliches Willkommen hier im Markner vermittler podcast über Juja.

00:00:54: Hi Nico schön dass ich da sein darf

00:00:57: sehr gerne.

00:01:00: Was ich als erstes fragen möchte, du bist mit einund dreißig Jahren zum Geschäftsführer berufen worden.

00:01:07: Wie war das für dich?

00:01:09: Ging dir da auch mal Zweifel durch den Kopf?

00:01:12: Bin ich schon reif genug für so eine Position?

00:01:16: Kannst du dich an dem Moment noch erinnern?

00:01:17: Ja

00:01:18: definitiv!

00:01:19: Also es war im ersten Moment... Man kann's nicht anders bezeichnen wie komisch.

00:01:23: Ich weiß nicht wie es den Zuhörern geht.

00:01:25: vieles sind ja selbstständig.

00:01:27: die kennen kennen keinen Konzernablauf für so eine Position, aber im Regelfall wird man da angerufen.

00:01:34: Das heißt, da klingelt irgendwann Teams oder das Handy und jemand kommt auf die Idee wir brauchen jemanden für die Position X. könnten Sie sich das vorstellen?

00:01:45: Und da Adam Riese lange Jahre ein bisschen so eine einsame Insel irgendwie war innerhalb der WNW AG sind es ja immer noch Wir verteidigen ist immer noch hart dass wir unsere Insel haben hatte ich gar keinen riesigen Bezug, wenn ich ganz ehrlich bin.

00:02:00: Ich kann das natürlich vom Blatt Papier.

00:02:01: Ich war damals Chef von Vertriebs-Controlling und Vertriebsteuerung.

00:02:06: Wir haben die immer in der Planung eingebunden und so.

00:02:09: Aber so richtig genau was die da machen wusste ich nicht!

00:02:13: Und dann hat man natürlich auch Zweifel zumal so eine Position.

00:02:17: Der Auftrag wurde schon im ersten Gespräch angesprochen.

00:02:20: Wir wollen die Marke

00:02:22: wegentwickeln

00:02:23: von einer reinen Internetmarke hin zu mehr Makler Dass es nur funktionieren wird, wenn man auch draußen aktiv ist.

00:02:29: Und deswegen war nach den Fragen die ich damals meiner damaligen und heutigen Chefin noch der Frau Hanning gestellt habe... Die zweite Frage da bin ich zu meiner Frau gegangen und hab gesagt, willst du das auch?

00:02:41: Weil halt klar war, dass ich nicht mit einem Regeljob acht Stunden am Tag im Büro erledigt, sondern ich werde viel unterwegs sein.

00:02:47: Ich werde an Wochenenden weg sein und es hat auch einen Impact auf die Familie.

00:02:50: Deswegen waren dann natürlich schon Zweifel.

00:02:53: aber ich habe dann relativ schnell für mich entschieden Das Spielfeld, dass ich der Krieg ist so groß.

00:02:58: Ich habe Bock zu gestalten also go for it!

00:03:02: Wie war das in der Führung als ein dreiseigjähriger Mensch?

00:03:06: Wenn du ja in so einem alten Traditionskonzern hast du ja einfach historisch dadurch auch viel mit Mitarbeitungen zu tun die Jahrzehnte mehr Branchen Erfahrung haben als du Gab's da besondere Hürden für dich am Anfang?

00:03:23: Also das war natürlich in der ersten Station als Führungskraft ganz, ganz spannend für mich.

00:03:29: Ich war damals frisch achtundzwanzig geworden... ...als ich quasi den Job als F-Zweileiter Vertriebskontroll im Vertriebsteuerungen angetreten habe.

00:03:38: und ich sag mal so die Jungs.

00:03:39: wir hatten damals nur eine Dame im Team.

00:03:42: Die war in meinem Alter aber die jungs waren irgendwie im Schnitt Mitte Ende vierzig.

00:03:47: Und da war natürlich schon die Frage, wenn die im Schnitt Mitte Ende vierzig sind könnt ihr euch vorstellen.

00:03:51: Da waren halt auch welche dabei, die waren so alt wie meine Eltern und wir haben dann jemanden eingestellt tatsächlich relativ fix der war Mitte fünfzig und dem seine.

00:04:03: Jungs sind nur zwei Jahre und vier Jahr jünger als ich und ich habe im Einstellungsgespräch gefragt damals war man noch beim sieh.

00:04:08: haben Sie ein Problem damit?

00:04:09: Wenn Ihr Chef so alte schliere Kinder und die einfache Antwort war nö Ich brauch'n gescheiten Chef.

00:04:15: wie alter ist es mir eigentlich egal Und das hat mich da immer durchgetragen, wenn man mit den Leuten vernünftig umgeht.

00:04:22: Wenn die einen als Chef respektieren und es muss nicht immer nur fachlich sein... Da geht's ja viel um.

00:04:27: wie führe ich?

00:04:28: Wie viel Zeit nehme ich mir für die Leute?

00:04:30: Wie bin ich für die Menschen da?

00:04:32: Wie merken sie vor allem, wenn es kritisch wird dass der Chef agiert?

00:04:35: Weil im Sonnenschein ist es immer einfach.

00:04:38: Führungsqualität wächst mit Erfahrung.

00:04:42: Aber ist schon auch eine Frage meiner Meinung nach, wie man mit Menschen umgeht.

00:04:45: Und es hat bei mir offensichtlich immer so gut geklappt... ...dass die Leute auch nachdem sie mich dann halbes Jahr oder Jahr als Chef hatten, immer noch gerne ins Geschäft gekommen sind ja.

00:04:52: Habe

00:04:54: ich

00:04:54: auf jeden Fall eine Herausforderung?

00:04:57: Wenn du die Erfahrung ansprichst, gab's Erfahrungen, die du gemacht hast, wo du sagst das war ein Fehl am Anfang, die würde ich heute anders machen.

00:05:06: da könnten jetzt junge Führungskräfte in die frischen Führungspositionen kommen direkt aus lernen und müssen die gleichen fühlen, nicht auch.

00:05:15: Ja also man nimmt sicher manches vor und dann kommt ja dazu.

00:05:19: ich habe vorher schon gesagt da wird mir angerufen.

00:05:21: auch damals bin ich angerufen und angesprochen worden und im Regelfall würden wir ja nur Führungstraff denn es irgendein Auftrag gibt für ein Thema.

00:05:33: Das heißt irgendjemand ist dann die Führungsposition nicht mehr.

00:05:37: sie bringen das so einen jungen rein mit wie gesagt damals achtundzwanzig Und dann tritscht es ja an und sagt, hier gibt's nur einen Gas.

00:05:44: Nämlich Vollgas.

00:05:46: Das kommt in der Belegschaft ab Tag eins nicht unbedingt gut an.

00:05:51: Und was ich damals auch gemacht habe leicht übermotiviert... Ich hab natürlich relativ schnell, obwohl ich das eigentlich damals schon besser wusste, aber zwischen Wissen und Machen sind zwei Paar Stiefel, wie man auf Schwerbisch sagen würde.

00:06:02: Ich habe relativ schnell die Sachen benannt, die mir nicht gefallen.

00:06:06: Und das hat in den Mitarbeitern vor allem ... Ich hatte viele, die seit zwanzig, dreißig Jahren in dem Team arbeiten Natürlich Rückfragen aufgeworfen.

00:06:13: Aller, wie kann das sein?

00:06:15: Dass der Kollege da mit deutlich weniger Kerben auf dem Kold einen Personalausweis von meinen Kindern uns jetzt erklärt, wie wir unseren Job machen sollen nachdem wir den Zeit dreißig Jahre machen und derzeit drei Tage da.

00:06:27: Und also dann kann ich jedem nur mitgeben startet ruhig rein und es aller wichtigste ist zuhören.

00:06:34: Und deshalb habe ich bei Adam Riese komplett anders gemacht.

00:06:38: Ich habe dann versucht, das habe ich am ersten neun in Angetreten bis Weihnachten nur zuzuhören und nichts zu sagen.

00:06:45: Wer mich ein bisschen kennt und der eine oder andere kennt nicht ja inzwischen, das war eine Riesenherausforderung weil im Normalfall bin ich gerne auf der Seite dabei wie vielleicht alle im Vertrieb etwas extrovertierter ist.

00:06:58: deswegen ist es bis heute ein Thema.

00:07:00: aber ich hab dazu gelernt Alter bringt da definitiv auch was.

00:07:04: Und dann ist man halt mit Anfang Mitte dreißig irgendwie schon auf einem anderen Level nie mit achtundzwanzig.

00:07:09: Deswegen

00:07:11: ruhig vom Gas gehen, das ist nicht schlimm.

00:07:13: Die Würdigung des bestehenden und die Verbindung erst mal auch zu bauen?

00:07:18: Genau!

00:07:18: Und einen sauberen Übergang zu gestalten und nicht einfach sagen Leute der größte Fehler damals von mir war.

00:07:23: ich habe relativ klar benannt dass die Einheit die ich übernommen hab die schlechteste von mir damals wahrgenommen Wahrnehmung im ganzen Vertrieb in dem Konzern herrte bei der Birtenbergischen Damals Und das ist, denen es sehr sauber aufgestoßen.

00:07:37: Meiner Meinung nach war das de facto auch so und jetzt haben wir sehr schnell gedreht und dann haben sie die Mitarbeiter auch gespürt was ich gemeint habe.

00:07:44: aber als ich die damit konfrontiert hab gab's natürlich schon ein paar die gesagt haben Kollege also geh mal bitte vom Gaswunder.

00:07:52: Ich hatte

00:07:52: aber das Glück dass sich von Anfang an ein paar ältere im Team hatte die mich irgendwie mochten und die mir danach das Feedback gegeben haben weil sonst kann man nicht lernen.

00:08:00: ja wenn du selber merkst du es ja nicht.

00:08:04: Sehr schön, wenn wir da jetzt nochmal zurückspringen an den Anfang deiner Karriere.

00:08:10: Man hört es schwarbe sehr sympathisch in Stuttgart studiert.

00:08:16: aber dann dein Master hast du in München gemacht?

00:08:19: An der TU München.

00:08:21: was hat dich da an die Isar gezogen?

00:08:23: Der Fußball war wahrscheinlich nicht oder?

00:08:26: Nee ich bin Handballer und das ist schon Bayern ein bisschen im Auge.

00:08:31: Das sind wir aus dem Recht, nur dreht mich nie gar nicht gut.

00:08:33: Zwei Stunden zum Ausjahrsspiel gefahren also deswegen wechselt man net nach Bayern.

00:08:38: Es war schlicht und ergreifend so.

00:08:40: ich weiß nicht wer von euch die Umstände in Stuttgart kennt aber die Universität in Stutgart ist sehr technisch ausgerichtet Und so war es auch das Mathematikstudium und Ich habe das da durchgezogen.

00:08:51: Ich hab das große Glück gehabt jemanden zu finden der ähnlich drauf ist wie ich denn zwischen einer Branche arbeitet Der auch etwas weniger sag' ich jetzt mal fachlich da unterwegs war, sondern das Ganze eher als Vehikel gesehen hat.

00:09:05: Und für uns war klar nochmal zwei Jahre in Stuttgart, das Packen war einfach nicht.

00:09:09: Erstens mal um auf dem Level der Mathematik mitzugehen, der dann angestanden hätte und zweitens mal auch wenn wir eine Veränderung wollten.

00:09:17: Wir haben uns dann an der LMU und an der TU in München beworben, weil wir dachten, München ist eigentlich ganz cool und die Studiengänge haben wir möglich dass man die aktuelle ASOS Bildung dort beginnen kann.

00:09:28: Die LMU wollte uns nicht Da war mein Aufnahme-Test zu schlecht.

00:09:32: An der TU war der mündlich, Schwätzen kann ich eigentlichermaßen und hat es geklappt.

00:09:37: Und deswegen sind wir damals in der TU München weil dort konnte man Finanz- und Versicherungsmathematik studieren und da quasi schon die erste Spezialisierung ausbilden und etwas anwendungsbezogener Mathematikstudien.

00:09:48: Aber schon spannend!

00:09:49: Du bezeichnest dich ja selbst als den vertriebsorientierten Menschen und Kommunikation stark aber trotzdem hast du Mathematika studiert.

00:09:57: das ist nicht Fach, was man so einem Charakter als erstes zuordnen würde.

00:10:04: Wie kam es zu der... Das hast

00:10:05: du jetzt gesagt Nico?

00:10:08: Meine Schupelein denke ich das ganz klar!

00:10:11: Also ich sag's dir ehrlich keine Ahnung.

00:10:15: Ich hab damals nach dem Abitur FSJ gemacht, d.h.

00:10:18: ich hatte ja den normalen Jahr vor Schnaufpause um die Entscheidung final treffen zu müssen.

00:10:21: und was will ich studieren?

00:10:23: Irgendwie als junger Kerl dachte ich mal, ich möchte Chemie studieren weil das irgendwie cool ist bei der BASF zu arbeiten Hab dann im Lebensmittelchemischen Institut mal eine Woche Praktikungen gemacht, hab gemerkt ne.

00:10:34: Die ganzen coolen Sachen mit irgendwie rum experimentieren das was explodiert Das machen die da gar nicht.

00:10:39: und wenn machen bis dort die chemisch-technischen Assistenten, die wo studiert haben schreiben nur irgendwelche Guthachten am PC.

00:10:44: Ne, kein Bock ist nicht meins.

00:10:47: Und dann war irgendwie klar okay ich will euch Investmentbanker werden?

00:10:51: Vor dem Hintergrund muss du bis vierzig schaffen, es hört sich eigentlich ganz gut an Haschenhaufen Kohle.

00:10:55: und wie man halt mit siebzehn achtzehn so ist Nimmt man sich das vor.

00:10:59: und dann war damals die Frage, was studiere ich?

00:11:00: BWL-VBL?

00:11:03: Irgendwie hatte ich das Gefühl.

00:11:05: Ich bin zu höherem geboren, was im Nachhinein vielleicht auch ein bisschen verrückt ist... ...und habe Mathematik studiert und es gerade so geschafft, wenn man ehrlich ist, v.a.

00:11:11: mit Bachelor,... weil das schon sehr, sehr selektiv!

00:11:14: Und es hat mich definitiv sehr schnell, sehr deutlich meine Grenzen aufgezeigt wie ich sie selten davor im Leben oder wahrscheinlich noch nie erkennen durfte wie in so einem Mathematiksstudium Und spätestens nach vier Semester.

00:11:26: Ich will nicht sagen, ich habe es bereut und zwar nicht unseren Vertriebschef sondern den Studienkumpel von mir.

00:11:37: Wir haben uns dann da irgendwie durchgekämpft wir mussten ultra viel programmieren

00:11:40: usw.,

00:11:41: also das war wirklich eine Grenzerfahrung.

00:11:43: im Nachhinein bin ich froh drum weil ich unglaublich viele über mich selber gelernt hab dort Nämlich, was es heißt bis nachts um zwei, irgendeine Programmieraufgabe zu machen.

00:11:52: Um dann am nächsten Tag noch Student sein zu dürfen.

00:11:55: Weil in Stuttgart waren die echt knallhart und die hätten nicht dann auch rausgeschwissen.

00:11:58: Das war mehr so eine... Die schalt so passiert die Entscheidung ja?

00:12:02: Gut aber eine starke Kombi.

00:12:05: Dann dieses logische Denken einerseits und die Vertriebsteiger auf der anderen Seite.

00:12:09: hat das dann den Ausschlag dann auch gegeben für die nächste Position Wo du nach dem Studium gelandest?

00:12:17: bei KPMG warst du dann noch in München?

00:12:19: Also ich hab dort Praktikungen gemacht, weil mir klar war irgendwie.

00:12:24: Ich muss ja irgendeinen Fuß in Wirtschaft reinkriegen und den Kriegsstudien im Mathematik-Studium nicht.

00:12:29: Dort sind keine Praktika vorgesehen – in Stuttgart schon gar nicht!

00:12:32: In München war es dann Pflicht vier Wochen.

00:12:35: Ich habe mich dann für acht Wochen beworbenen und war danach ein Jahr Werkstudent dort.

00:12:39: Das hatte für mich einen riesigen Vorteil, welches ich in einem Jahr fünf oder sechs Chefs hatte.

00:12:44: Das hat sich in der Station selber damals sehr schlecht angefühlt.

00:12:48: für mich, bestimmt auch mit einem Grund warum ich dort nicht gelandet bin wenn man ehrlich ist.

00:12:52: Weil ich ständig wechselne Führungskräfte hatte weil das ist in der Beratung so.

00:12:55: da ist eine relativ hohe Dynamik Da kommt es darauf an in welchem Projekt man gerade eingesetzt wird.

00:13:00: Rückblickend muss ich sagen war's natürlich wieder ein riesen Lernfeld weil ich innerhalb von fünf einem Jahr fünf bis sechs unterschiedliche Führungsstile erleben durften.

00:13:08: was fand ich gut?

00:13:09: Was fand ich nicht so gut?

00:13:14: Deswegen, ich kann jedem nur ans Herz legen der vor allem was naturwissenschaftliches studiert.

00:13:18: Was von der Realität zum Beispiel zweit weg ist irgendwie anzufangen mal ein Fuß da in die Tür rein zu kriegen weil für einen weiteren Bewerbungsverlauf ist natürlich auch nicht schlecht.

00:13:28: man hat schon mal Outlook aufgemacht ja so ganz praktikate Dinge.

00:13:32: also hast den Verstand.

00:13:33: in der Beratung möchte ich nicht bleiben und bis dann wieder zurück in die Eimat gekehrt.

00:13:49: Ja, also spätestens mit dem Wechsel an die TU München war klar.

00:13:54: Wir wollen ja aktuell Ausausbildung machen und dann landet es ja irgendwie bei einer Versicherung wahrscheinlich.

00:14:01: Weil uns da klar war das Thema Bank.

00:14:03: Also sowohl mein Kollege als auch mir.

00:14:05: Nee, das ist nicht unsere Welt.

00:14:08: Wir wollen in der Versicherung anfangen.

00:14:10: Kommt vielleicht auch dazu, dass er Familie... Genau nicht Investment Banking!

00:14:14: Er war familiär geprägt, weil sein Papa eine Agentur hatte bei sich auf dem Dorf und deswegen war dann für uns klar wir wollen irgendwie das machen.

00:14:28: Also da war der Bezug da und dann war eben die Frage möchte ich den Shop machen oder will ich mich bei einer normalen Versicherung bewerben?

00:14:35: Das hat sich dann relativ schnell ergeben dass es dort nichts wird mit uns, zeige ich jetzt mal.

00:14:40: Und in dem Zuge stand dann natürlich die Frage offen.

00:14:43: Ich war mit meiner jetzigen Frau da mal, den Freundin zusammen in München.

00:14:47: Legen wir unseren Lebensmittelpunkt wieder zurück in die Heimat oder bleiben wir in Münchern?

00:14:52: Wir haben uns sehr schnell dazu entschieden, den Lebensmittelpunkt nach Stuttgart zu verlegen und in Großraumstuttgart.

00:14:57: Ich komme ja daher.

00:14:58: Ich wohne immer noch im gleichen Ort wo ich aufgewachsen bin auch jetzt noch und habe mir einen Stuttgarbenshop gesucht Und ich habe mich dann bei der Württembergischen beworben, auf eine aus meiner Sicht ganz spannende Stelle.

00:15:12: Sonst nirgends fand meine Eltern nicht so gut.

00:15:16: Irgendwann hab' ich mich dann noch bei den Blauen aus München beworfen aber in Stuttgart haben die auch ne Depondors.

00:15:21: Die wollten mich nicht!

00:15:23: Dann hab' Ich mich beim mittelgroßen Krankenversicherung in Fellbach geworben.

00:15:28: von denen habe bis jetzt nichts gehört und ich glaub', die melden sich ja auch nicht mehr.

00:15:31: Nach zehn Jahren war für mich auch okay weil zum damaligen Zeitpunkt war schon klar... Die von der Gürt wollen mich, aber in einer anderen Stelle, die ich nicht beworben habe.

00:15:40: Ich wollte eigentlich ins Produktmanagement und hab dann aber eine Produktentwicklung angefangen.

00:15:44: Und im Nachhinein muss ich sagen, war das genau richtig?

00:15:47: Zum damaligen Zeitpunkt hast du als Studenti keine Ahnung, ja.

00:15:50: Weder vom Büroleben noch.

00:15:51: was arbeitet man da eigentlich.

00:15:54: Leben wird vorwärts gelebt und rückwärz verstanden, ne?

00:15:56: Da zieht sich durch.

00:15:59: Genau!

00:16:00: Aber wie ging es dann weiter innerhalb des Konzerns Schritt für Schritt?

00:16:07: Das ist vielleicht ganz spannend, weil das was ich jetzt offenbar entmuss wird nicht nur auf Gegendliebe stoßen, befürchte ich.

00:16:14: Ich war nämlich damals für das Thema Provision verantwortlich und Mitte der Zehnerjahre mit LVRG eins und zwei gab es ja ein paar Einschnitte mungelt man.

00:16:25: Und die Württembergische waren damals relativ streng.

00:16:28: So würde ich das mal nennen.

00:16:30: Der damalige Vorstand hat gesagt da müssen wir relativ scharf rein gehen und wir haben in allen Vertriebswegen Auch bei den Zuhörern hier, aber nicht nur, sondern auch beim Kranken, bei der Ausschließlichkeit und so weiter.

00:16:42: Ein paar Regeln verschärft die Quartagen nicht unbedingt gesteigert um es mal sozusagen... Der Vorteil für mich war ich habe auf einmal gemerkt Ich bin zwar ein Mathematiker, aber ich komme euch ganz gut im Vertrieb klar weil wir natürlich die vertriebliche Umsetzung dann immer hatten.

00:16:58: da war ich zwar der Fachidiot Aber ich durfte trotzdem mitmachen weil sie gemerkt haben dass sich gar nichts so schlecht sowas auch darstellen kann.

00:17:06: Und das war für mich damals der große Vorteil, dass ich dann in Verhandlungsrunden teilnehmen durfte.

00:17:10: Die ganzen Verantwortlichen vom Vertrieb kennengelernt habe.

00:17:12: Damals dann irgendwann eng mit dem verantwortlichen für die Ausschließlichkeit der Württembergischen arbeiten durfte im Vertriebsvorstand und so weiter.

00:17:20: So bin ich ganz langsam sozusagen auf die dunkle Seite des Vertriebes getrifft.

00:17:27: Was bezeichnest du als die dunkles Seite?

00:17:34: Natürlich, wenn du als Mathematiker irgendwie einsteigst.

00:17:37: Ich meine ich möchte jetzt die damaligen Kollegen, viele heute noch wertgeschätzte Kollegen bei der Wirtssinn da nicht zu arg in den Pfannen hauen aber natürlich im Aktoriat.

00:17:47: aus Aktoriatsicht und ich war immer sehr aktoriatsnah unterwegs ist im ersten Moment mal der Vertrieb die dunkle Seite.

00:17:53: Wenn man dann mal ein Agenturen draußen unterwegs ist und ich war viel unterwegs in Wirtvertrieb um den Vertrieb eben kennenzulernen, da ist klar wer die dunkle Seite ist.

00:18:01: Und das war dann immer halt die in Stuttgart.

00:18:03: So war der stehende Spruch egal wo man Deutschland unterwegs war.

00:18:06: Ich war bis fast an die dänische Grenze hoch in Agenturen und bis fast eine österreichische Grenz und wenn irgendwas nicht liefern halt die stuttgart schuld.

00:18:15: Da ist ja die Rollenverteilung relativ klar.

00:18:17: Und ich habe mich immer als Wanderer zwischen den Welten verstanden, um auch für Verständnis zu sorgen.

00:18:21: was passiert eigentlich zum Innendienst?

00:18:23: Da hat der durchschnittliche Vertriebler auch wenig Zugang.

00:18:27: und aber auch den Leuten hierzu erklären wie funktioniert eigentlich Vertrieb?

00:18:31: zumindest das kleine Bisschen dass sich damals verstanden hatte

00:18:34: Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die Einführungen da mit LVRG.

00:18:38: Es gab ja wenige Versicherer die so radikal dann sich ja den gesetzlichen Wünschen eigentlich angepasst haben.

00:18:45: Das war sicherlich nicht immer nur angenehm und jetzt auch wieder im Nachhinein wahrscheinlich wertvolle Erfahrungen, dann diese Gespräche führen zu müssen oder zu dürfen.

00:18:56: Über die Positionen wenn man die Titel so liest hat man das Gefühl es ging immer Schritt für Schritt mehr Richtung raus an den Markt in den Vertrieb.

00:19:06: was hatte ich da so hingezogen zur dunklen Seite?

00:19:09: Ich glaube geszogen ist das richtige Wärm Ganz vieles bei mir und deswegen tue ich mich auch mit dem Begriff Karriere eigentlich grundsätzlich eher schwer.

00:19:21: Ist einfach passiert, würde ich auf Schwerde sagen ja da hat irgendeiner angerufen der einer gesagt wir haben hier Probleme kannst du nicht helfen kann schon nicht unterstützen mit einer Expertise mit deiner Art?

00:19:32: Und so ist es.

00:19:32: halt bin ich immer mehr in diese Mittlerposition quasi zwischen reiner Innendiensttätigkeit Und der Vertriebsnähe gerutscht.

00:19:40: Das war dann irgendwann so, dass halt ich ganz gutes Netzwerk innerhalb der Württembergische hatte und die Leute auch mal gefragt haben wie wird es aus vertrieblicher Sicht sehen?

00:19:47: Weil sie mich kannten und bei einer Agentur vielleicht nicht unbedingt anrufen können als Innendienstführungskraft.

00:19:53: Deswegen ist das immer mehr abgedriftet und mir hat's halt einfach Spaß gemacht!

00:19:59: Also ich habe vorher schon erwähnt, ich war dann in ganz Deutschland in Agenturen unterwegs.

00:20:03: Weil mir wichtig war zu verstehen wie württembergische Vertrieb auch irgendwo im Brandenburg funktioniert weil das ist halt anders als auf der Schwäbischen Alp ja?

00:20:10: Fünfzig Prozent Marktanteil du teilst mit einer anderen Agentur und fertig und da oben bist du irgendwie Einzelkämpfe und erklärst dir erstmal württmbergische Versicherung und nicht nur Spätzchen mit Molltaschen.

00:20:21: Ja also ich bin schon ganz selbst angeschrieben hab jetzt immer Spaß gemacht.

00:20:26: Ich arbeite sehr gerne mit Leuten.

00:20:29: Das merkt man vielleicht auch jetzt in der neuen Position, wo ich viel unterwegs bin.

00:20:33: Und es ging halt im Vertrieb einfach mehr wie... ...im Keller der Produktentwicklung ja?

00:20:37: Du bist sicherlich ein sehr sichtbare Geschäftsführer, das kann ich von außen auch so wahr.

00:20:44: Was hatte ich denn dann an diesem Anruf?

00:20:48: als der Anrufe kam und siehst wir suchen einen Geschäfts-Hürfer Adam Riese so gereizt dass er schon geschildert auf der einen Seite wusste du ... wird den Alltag, der wird sich verändern auch für uns als Familie.

00:21:00: Es ist immer ein großes Risiko, weil du könntest auch klassische Karriere weitermachen... ... nach dem Motto dann geh ich den sicheren Weg.

00:21:09: Wenn so was Neues aufgebaut wird hängt es viel sicherlich an deiner Person nachher in der Beurteilung.

00:21:16: In Wirklichkeit wahrscheinlich ist das natürlich eine Teamleistung,... ... aber es ist ja auch ein Risikose für die eigene Karrierei.

00:21:24: Was hatte ich gereizt den Schritt zu gehen?

00:21:27: Also zum damaligen Zeitpunkt war Adam Riese Jahr fünf.

00:21:30: Es gab schon vieles, aber ich habe ja vorher schon mal erwähnt die Ausrichtung war damals noch sehr internetlastig.

00:21:39: Wir waren Teil eines diesen Projekts der Württembergischen für die Einführung von dem neuen Bestandsführungssystem bei der Wirt-Adam-Riese sollte da irgendwo Vorreiter sein.

00:21:48: also da gab es viele Abhängigkeiten auch in Konzernen rein.

00:21:53: Und den zweiten Aspekt, den ich vorhin noch gar nicht erwähnt hatte war natürlich der zweite Satz, die ich zu meiner Frau gesagt habe.

00:21:59: Wenn ich dort eingetragene Geschäftsführer bin und die wollen mich nicht mehr, hab' ich morgen keinen Job mehr.

00:22:04: Laptop-und Handy da lassen.

00:22:06: Vielen Dank für die letzten Jahre.

00:22:07: Ciao!

00:22:08: Das muss einem einfach klar sein.

00:22:09: wenn man so ein... Ich sag immer so einen Wisch unterschreibt.

00:22:12: Flaps sichert sich das erst mal an.

00:22:15: Ich glaube, bei solchen Lebensentscheidungen, deshalb habe ich gelernt ist das Bewusstsein über die Entscheidung.

00:22:20: Weil das zentrale, weil dann kann ich die Entscheidung bewusst treffen ja?

00:22:24: Dann muss die Folgen klar sein.

00:22:26: und jetzt hört sich das so an wie dass sie mir klar gewesen sind.

00:22:28: Sind Sie natürlich nicht, weil ich kannte den Job ja gar nicht.

00:22:32: Aber ich kante zumindest die zwanzig Prozent, die den größten Impact auf meinen normalen Alltag hatten nämlich durch viel unterwegs sein und im Zweifel beschmogen weg.

00:22:40: Weil was ich wenn ich in Büro bin mache, ist schon meine Familie jetzt nicht ganz so relevant.

00:22:44: Im Zweifel ist für die sogar egal, ob ich in Frankfurt, Hamburg oder in Konwestein bin.

00:22:48: Papa ist halt nicht da oder doch mal mehr.

00:22:53: Ich habe damals die riesen Chancen gesehen, die so oft ja nicht am Markt gibt, so ein Ding gestalten zu dürfen und einen Gestaltungsauftrag zu bekommen in so jungen Jahren.

00:23:04: Und wenn mich ein bisschen kennt das ist halt genau das warum ich jeden Tag aufstehe und gerne ins Arbeit gehe und vermeintlich viel arbeite welches unglaublich spannend finde.

00:23:13: sozusagen so ein Geschäftsmodell von der PIK auf Aufzubauen ist nicht richtig.

00:23:18: Das hat er Sven gemacht, mein Koalitionsschritt begleiten zu dürfen und dort so viel entscheidend zu können.

00:23:28: Wir haben die Württembergische als Risikoträger am Hintergrund.

00:23:31: Die spricht schon manchmal mit Aber ich würde sagen zum Glück Können wir einen Großteil der Entscheidungen selber treffen?

00:23:39: Und die Wahrnehmung am Markt, die du vorhin bestätigt hast.

00:23:42: Unsere Ergebnisse und unsere Wachstum bestätigen ja, dass wir nicht so viel falsch machen in den letzten Jahren.

00:23:50: Und da sind wir auch stolz drauf.

00:23:52: Trotzdem ist noch eine Menge Arbeit zu tun.

00:23:54: Da bin ich dann aus Schwabe und zielisch noch weit entfernt.

00:23:57: Wir freuen uns das es geklappt hat und weiter.

00:24:00: Du hast Spaß am gestalten sagst du.

00:24:04: Gestalten heißt, es gibt Veränderungen.

00:24:06: Veränderungs sind nicht für jeden immer angenehm.

00:24:09: auf deiner Reise bei Adam Riese auch schon Entscheidungen, die du treffen musstest.

00:24:12: Die erst mal vielleicht ja auch paar schlaflose Stunden bereitet haben aber am Ende sich doch als richtig und wichtig erwiesen haben?

00:24:20: Ja ich will das nicht zu arg aus dem Nee-Kästchen plaudern, aber ein strategischer Switch von einem eher als Internetversicherer wird... Ich seh immer bezeichnet wie da geht es ja nicht nur um die Direktversicherung auf adamriese.de sondern auch über Plattformen hinzu.

00:24:35: eine Markler Versicherer bedingt einfach dass man In Teilen der Position andere Menschen braucht die anderen Stärken haben.

00:24:42: Ich formuliere es mal so neutral und auf diesem Weg sozusagen auch diese Veränderung vorzunehmen, das kannte ich davor nicht.

00:24:50: Wenn bei der Württembergische hat man ein Team und ausser es entscheidet sich jemand, dass er was anderes machen will ist das das Team gut.

00:24:57: Und hier mussten wir zum ersten Mal anfangen uns Gedanken zu machen wie müssen wir denn im Vertrieb aufgestellt sein?

00:25:02: Das wird dem was wir jetzt machen sollen begegnen können.

00:25:05: Was brauche ich für eine Unterstützung in Marketing?

00:25:08: Was brauche ich für eine Unterstützung aus der Produktentwicklung?

00:25:10: Was brauchen diese Menschen für einen Blick, wo müssen die herkommen dass sie das tun können was wir von denen brauchen.

00:25:17: und dann gab es schon die ein oder andere Veränderung.

00:25:19: Und da bin ich auch ganz offen Die nicht nur arbeitnehmerseitig induziert war.

00:25:25: Und das bereitet mir bis heute jetzt schlaflose Nacht hört sich immer so an wie das muss ich schwitzend wälzt acht stunden.

00:25:32: So ist es jetzt nicht.

00:25:33: Aber für mich sind solche Entscheidungen, wenn ich strategisch harte Entscheidungen treffen muss die im Zweifel Auswirkungen auf Personal haben bis heute die absolut schwierigste.

00:25:42: Und die treffe ich dann für Adam Riese und die treff' ich fürs große Ganze.

00:25:45: aber in dem Regelfall haben wir das große Glück dass wir hier keine Kolleginnen und Kollegen haben.

00:25:52: wo es aufgrund von denen passiert zeige ich jetzt mal Sondern das ist ja immer irgendwie eingeordnet in so ein Gesamtkonstrukt.

00:26:01: Und wir sind halt sehr wenige Leute, das muss man dazusagen.

00:26:03: Das heißt jeder muss seinen Teil beitragen.

00:26:07: Darauf sind wir einfach angewiesen.

00:26:09: Darum ist die ganze Firma angewiesen.

00:26:11: Es ist nicht so wie einem Großkonzern dass irgendwie sage ich jetzt mal es im Mittel passen muss.

00:26:17: Wir haben bei uns nicht viel übermittelt.

00:26:24: Sehr dynamisch unterwegs.

00:26:25: Das braucht dynamische Mitarbeiter.

00:26:28: Wie ist deine Sicht da auf das Thema Führungskräfte?

00:26:32: Was müssen Führungskräfte heutzutage eigentlich wieder verlernen, um wirksam zu bleiben.

00:26:38: Also

00:26:39: ich meine die letzten dreieinhalb Jahre habe mich auch ein bisschen versaut.

00:26:42: Da muss mir ehrlich sein in so einem kleinen Laden ist natürlich alles anders wie in einem großen Laden.

00:26:49: Unsere Führingskräfte haben eine riesige Herausforderung.

00:26:52: Die sind Teamleiter Weil die sind ja, es gibt ja meistens keine Subführungskräfte da drunter noch.

00:26:57: Die sich wirklich um die Kolleginnen und Kollegen kümmern können.

00:27:00: menschliche Belangen

00:27:01: usw.,

00:27:01: das machen alles die.

00:27:03: Die müssen ihre eigentliche Tätigkeit ausüben.

00:27:06: Das heißt auch in Teilen, ich sag mal des Alltagsmanagement, die Alltagstrategie und so was?

00:27:13: Und dann hängen sie halt auch direkt an der Geschäftsleitung.

00:27:15: Und wenn wir jetzt mal einen Vertrieb nehmen, da habe ich natürlich die Erwartungshaltung, dass insbesondere unsere Vertriebslade Repetitive, wer wiederholend reputative Tätigkeiten wahrnimmt.

00:27:26: Also uns einfach eine repräsentative, jetzt habe ich es, repräsentative Tältigkeiten wahrnehmen.

00:27:31: Das heißt der muss in ganz Deutschland unterwegs sein und trotzdem seinen Vertriebs-Indiensten managen.

00:27:35: Das ist manchmal schon ein ganz schönes Spannungsfeld.

00:27:39: Wir sprechen da viel wir unterstützen uns gegenseitig auch in der Führungsmannschaft aber wir haben schon sehr hohen Anspruch an unsere Führungskräfte hier bei Adam Riese weil sie so eine große Breite abdecken müssen.

00:27:49: ja Das merke ich auch, also das Bild der Unterschied zum Konzern.

00:27:55: Da habe ich es aber auch schon lernen müssen.

00:27:57: Da ist dann ganz, ganz zentral dass sich relativ früh ein großes Vertrauen in meine Mitarbeiter aufbaut, dass sie delegieren kann.

00:28:04: Delegieren heißt nicht mach du's und ich frag nie wieder?

00:28:08: Und es ist völlig egal was du tusch.

00:28:09: Das heißt es nicht weil wir müssen ja alles auf einen Ziel ausrichten.

00:28:14: Aber sozusagen das richtige Maß an Verantwortungsweitergabe, das ist mir immer wichtig.

00:28:19: Wir geben nicht nur Aufgaben beider zum Verantwortung.

00:28:21: Das mache ich ganz massiv in Richtung der Führungstreffte.

00:28:23: Die sind dann wirklich verantwortlich.

00:28:25: Ich frage mich jede Woche nach wo wir stehen?

00:28:28: Ich gehe davon aus dass Ergebnis wird geliefert weil das deren Aufgabe.

00:28:32: Aber das im Alltag zu managen ist nicht einfach.

00:28:36: Da ist ja auch eine große Herausforderung für viele Makler die ihre ersten Mitarbeiter einstellen Dann wirklich zu delegieren also die Aufgaben dann auch wirklich abzugeben und sie richtig abzugehen, sodass sie dich dann durch die Hintertür gleich wieder auf dem Schreibtisch landen.

00:28:51: Was kannst du denen so als Erfahrungswert mitgeben wie Du gelernt hast, wie das mit den Aufgaben abgeben mit dem Deligieren gut funktioniert?

00:29:01: Jetzt geht es natürlich um was mit Führungsstil zu tun glaube ich.

00:29:06: Und Ich bin da an einer Stelle relativ radikal unterwegs.

00:29:16: Die Art und Weise, wie ich inzwischen meine Führungskräfte aber früher auch mein Team da im Vertriebskontrollen gesteuert habe war immer... Ich muss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord haben, denen ich vertrauen kann.

00:29:29: Wenn ich anfange die müssen erst über ein Jahresvertrauen aufzubauen verliere ich das ganze Jahr!

00:29:33: Da hab' ich noch nix richtig delegiert.

00:29:34: weil ich rede von richtiger Delegation.

00:29:37: Und richtige Delegations heißt im Zweifel auch mal ich gehe um viele heim und setze mich auf die Couch und jemand anders macht es bis fünf ist fertig Und es ist mindestens so gut, wie ich's mach.

00:29:46: Oder es ist anders aber auch dem Ergebnis dienlich und sozusagen diese Ruhe zu haben, dass man dann mal Zeit für die Kinder hat.

00:29:56: Das heißt nicht, dass ich deswegen viel weniger arbeite auf gar keinen Fall.

00:30:01: Aber es muss Phasen geben wo ich auch im Kopf mal abschalten kann.

00:30:05: Dafür ist notwendig... Dass ich den Menschen, denen ich die Aufgabe übertrage und delegiere... Manchmal wirst du immer genauso gutwachen wie ich.

00:30:13: Wahrscheinlich sogar besser!

00:30:15: Aber es ist okay, dass du es anders machst.

00:30:17: Und das ist ganz zentral für jemanden der selbstständig ist.

00:30:21: Das habe ich immer erlebt als ich in den Agenturen unterwegs war.

00:30:24: Zwei, drei, vier Mitarbeiter.

00:30:26: Wenn sie den ersten einstellen und er macht was anderes.

00:30:29: Oh oh oh, das war echt eine Herausforderung dem dann nicht nachzuarbeiten zu sagen ne aber so Man braucht klare Linien, ich rede immer von Leitblanken.

00:30:37: Die müssen festgezogen sein weil die brauchen auch die Kolleginnen und Kollegen dass sie wissen welchen Rahmen reagieren können.

00:30:43: aber dann muss man die auch mal laufen lassen und dann passiert auch mal was das nicht ideal gelaufen ist.

00:30:49: Ich sag es muss dann schon korrektiv stattfinden.

00:30:52: da ist ganz entscheidend wie denn es bringt ja nichts wenn es irgendwann dazu führt dass die Wenn ich jetzt eine neue Mitarbeiterin eingestellt habe bei mir im Marklobüro Wenn ich die dreimal einkehre wieder her, dann wird dieses nächste Mal sich nicht mehr trauen aktiv zu handeln.

00:31:09: Und dann erreiche ich nicht das was ich will nämlich dass ich eine bürtliche Entflashtung.

00:31:16: Also wirklich selbstständig mitdenken da?

00:31:19: Es verlangt auch sehr viel von Mitarbeiter ab!

00:31:21: Das darf man nicht vergessen.

00:31:22: also... Die Art und Weise wie ich agiere und da hat sich sicherlich auch einiges nochmal geändert in den letzten drei Jahren weil jetzt ja quasi nur noch Führungskräfte führen.

00:31:31: Da muss man auch immer schauen, wie führe ich Führungskräfte?

00:31:33: Weil da hab' ich halt einfach eine andere Erwartungshaltung.

00:31:36: Wie wenn ich jetzt sage, jetzt war ein normale Mitarbeiterin normaler Mitarbeiter.

00:31:42: trotzdem glaube ich in der heutigen Welt und wir reden ja im Redelfall bei den Marktbüro meistens über Einheiten die selten mehr als zehn Mitarbeiter haben, weil dann sind es ja schon größere Einheiten Kann es aus meiner Sicht auch nur so funktionieren, dass man da eine relativ lange Leine gibt?

00:32:00: Dass die Leute das wirklich machen können.

00:32:02: Und wenn ich dann auf Messen unterwegs bin und mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen spreche und wie wir dann erzählen, Ich habe da jemanden gewonnen und ja klar hab ich mich am Anfang schwer getan und dann habe ich festgestellt... Aber irgendwie stehen seine Abspüße.

00:32:14: Wenn der BU euch besetzt, meine ich!

00:32:16: Lass ihn in Zukunft den machen.

00:32:19: Wenn er das irgendwie gut macht Aber das Vertrauen zu haben und dann auch wirklich Geschäft, wirklich Kunden abzugeben.

00:32:25: Ich glaube, das ist eine hohe Hürde.

00:32:27: Da kann ich nur bedingt was dazu sagen, welches ja in dem Sinn nicht machen muss.

00:32:31: Wir sind immer noch Teil eines Konzerns aber ich sage immer, ich muss ruhig schlagen obwohl ich dafür hafte und das ist schon manchmal auch ne Hürte.

00:32:40: Dann zu sagen okay mach einfach wird's schon passen.

00:32:42: Welche Fähigkeit hatte ich da am meisten wachsen lassen jetzt in den Führungsposition?

00:32:50: Das wissen wahrscheinlich nicht.

00:32:51: Also

00:32:52: für mich war es eine riesen Umstellung, als ich vor allem zu Adam Riese gekommen bin von Führung, sagen wir mal aus dem Wissen heraus, weil in der alten Position wusste ich viel, nicht mehr als die Profi-Mitarbeiter aber viel und hier wusste ja am Anfang gar nichts nahezu.

00:33:09: Das hat sich natürlich zum Glück relativ schnell aufgebaut... Ich sag mal Führung aus der Position raus, Führungen aus der Verantwortung raus.

00:33:19: Das musste ich erst einmal lernen und da hat glaube ich schon also die Fähigkeit auch wenn ich manchmal nicht so wirke eine gewisse innere Ruhe haben zu müssen.

00:33:31: ja Ansonsten kann sie den Job einfach nicht machen glaub ich so ein wie ich jetzt mache weil ansonsten kannst du nicht mehr schlafen ansonsten aber stark nach durch.

00:33:41: das war nie mein Ziel es ist nicht mein Ziel.

00:33:44: Ich will irgendwie auch nebenher noch ein normales Leben haben.

00:33:47: Da ist ja immer die Frage, wenn meine Frau fragt spielen schon viel nicht daheim?

00:33:51: Ich sage ich krieg es aber trotz des Jobs irgendwie einigermaßen gemanagt beides miteinander zu verbinden.

00:33:57: Aber ich glaube das eine Thema isch die innere Ruhe des Vertrauen haben können Ja und was mir persönlich natürlich hilft.

00:34:05: aber das ist Eine frage des persönlichen skills.

00:34:08: ich habe das große glück dass sich die meisten sachen relativ schnell so grundlegend verstehe, dass ich die richtigen Fragen stellen kann.

00:34:16: Man muss nicht alles wissen aber man braucht ja ein Gefühl dafür zumal in meiner Position wenn ich dann teilweise jede halbe Stunde ein anderes Thema habe Kontrollinthema Vertriebsthema Dann kommt eine Marketingrückfrage Dann müssen wir entscheiden mit welchen Preisen gehen wir in einem neuen Produkt anmarkt?

00:34:32: Das muss sich auch gedanklich schnell umstellen.

00:34:35: Das ist natürlich in so einer Konzentposition relativ zentral, weil ich werde ja eigentlich im Regelfall zumindest intern nach externes was anderes aber intern gebraucht wenn es Probleme gibt.

00:34:47: Oder wenn man etwas entscheiden muss was die Einheiten drunter nicht selber entscheiden können dürfen sollen möchten wie auch immer und da braucht man dann irgendwie das Skillset das auch Ziel führen zu tun.

00:35:00: Und ihr habt ja Adam Riese zumindest in der Außenwahrnehmung mit einer eigenen, soweit umgestaltet weiterentwickelt.

00:35:09: Dass es eine eigene Kultur entstanden ist als Unternehmer also man in der Adamrise anders war ohne das zu werden als den WNW-Konzern an sich.

00:35:19: wo würdest du sagen ist da deine Handschrift?

00:35:21: oder wo habt ihr da bewusst ja Einfluss genommen als Führungskräfte und auch die Kulturentwicklung?

00:35:29: Ich glaube jetzt muss man auch nochmal unterscheiden.

00:35:30: Das hast Du gerade schon gut benannt Da bin ich auch immer Versuche ich relativ präzise zu sein, so möchte ich sagen.

00:35:36: Das eine ist ja die externe Wahrnehmung und das was wir nach außen ausstrahlen und das andere ist ja, sagen wir mal Arbeitskultur hier in Converstheim in unseren Büros.

00:35:47: Ich glaube der größte Unterschied zu einem klassischen Versicherer ist dass unsere Belegschaft im Schnitt so alt ist wie ich also für mon treisig Und die ist gestiegen in den letzten Jahren nicht nur weil wir jedes Jahr alle ein Jahr älter werden sondern weil wir gezielt auch erfahrendere Kollegen ongebordet haben Weil als ich angefangen habe hatten wir kaum ein Kollege über fünfzig.

00:36:06: Ich glaube, einer oder zwei inzwischen sind es ein paar weil Lebenserfahrung ist durch nichts zu ersetzen sage ich immer jung und will sein ist super.

00:36:13: die Kombination ist noch eher das Geheimnis.

00:36:18: Wir haben hier sag' ich jetzt mal innerkulturell

00:36:21: aus

00:36:22: der Wahrnehmung der Mitarbeiter schon einiges angepasst als Sven und ich bei Adam Riese angefangen haben.

00:36:31: Ich meine ihr müsst nun die Presse letztes Jahr reingucken.

00:36:33: Genug unserer Konkurrenten gibt es nicht mehr und es gibt's noch.

00:36:36: Das hat einen Grund, das hat Veränderungen bedingt und es hat vor allem Veränderung bedingt in der Ergebnis Orientierung und Zielstrebigkeit.

00:36:45: Das ist nicht immer nur angenehm wenn in Zukunft etwas vehementer auf das Thema Ergebnis abgestellt wird.

00:36:52: Ja?

00:36:53: Das ist mir durchaus bewusst ändert aber leider in der Sache nichts.

00:36:57: Wir versuchen das trotzdem sehr kollegial so hierarchiellos wie möglich zu machen.

00:37:03: Ich formuliere es ganz bewusst so, weil ohne Hirasin ist meine Erfahrung jetzt zumal in einem kleinen Laden wo an sich wir sind alle per Du diese ganzen Sachen.

00:37:11: Wir verstehen uns alle gut gehen.

00:37:13: viermal im Jahr vor der Town Hall haben wir tolle Events mit den Mitarbeitern und so aber ich muss sie mich am Anfang auch erst mal darauf einstellen dass eine gewisse professionelle Distanz einfach erforderlich ist.

00:37:24: Weil am Ende des Tages trage Sven und nicht die Verantwortung wenn's hart auf hart kommt müssen wir in Abstimmung mit den Vorständen deutliche und schwierige Entscheidungen treffen.

00:37:35: Und es geht nicht immer nur damit ein Herr, dass alles friedefreude Eierkuchen ist.

00:37:39: Was nicht heißt, das wird es im Alltag hier nicht leben, das sind nahebar die Tür ist immer offen man kann uns ansprechen usw.

00:37:46: Der größere Change war sicherlich in der Außenbahn.

00:37:50: Und da war mir klar wir müssen hart auch als Person nach außen gehen.

00:37:55: Wenn ich dich jetzt frag wenn du zwanzig-einzwanzig von Adam Riese wahrgenommen hast gut ist jetzt eine Weile her.

00:38:01: Aber ich würde sagen, das weiß niemand mehr so richtig.

00:38:03: An einzelnen Stellen vielleicht klein.

00:38:06: und das ist meiner Meinung nach der größte Change, die ich hier ganz nahe gebracht habe, dass ich gesagt hab, Vertrieb läuft über Menschen, Vertriebe läuft über Netzwerke.

00:38:16: Wir sind der hundertste Sachkurssicherer.

00:38:18: wir können in Produktentwicklungen wundervoll bringen wenn wir es keinem erzählen und wenn die Leute nicht auch ein bisschen sagen, die sind eigentlich ganz cool die Jungs da von Adam Riese dann wird sich nichts ändern.

00:38:29: Und das haben wir massiv angegangen.

00:38:31: Das sind für mich viele kleine Bausteine, erstens mal ganz klassisch Präsenz auf Messen.

00:38:36: Gab's davor nicht wirklich!

00:38:38: In kleinstem Rahmen zusammen mit den Kollegen von der Württembergischen, das haben wir massiv angegangen.

00:38:42: Wir sind jetzt auch fast allen messend präsent immer noch sehr häufig mit dem Kollegen der Würtembergische aber unsere Logos finden zu sehen.

00:38:49: Teilweise machen wir es jetzt auch schon dass bei den Network-Conventions von Blau und einer MMM von der V-Finanz also bei den ganz großen Messen wo viele Leute sind auch mal alleine unsere Marke repräsentieren.

00:39:04: Wir sind seit letztem ja relativ aktiv auf Instagram mit der Rieseformel, um da einfach nahbar zu sein und da Infos nach außen zu geben, um irgendwie als Marke erlebbar zu seien, weil das ganze Feedback, dass ich seit dreieinhalb Jahren einsammle ist eben hier müsst ihr punkten!

00:39:20: Weil die anderen Versicherer haben auch eine tolle Hausrat.

00:39:23: Aber wir sagen eben, es ist eine Schwahrnehmung und dann ganz zentral natürlich das Thema Prozess.

00:39:28: Aber dafür brauche ich die Wahrnehmung, dass sich jemand erzählen kann, das wird da gut sein.

00:39:33: Weil dann muss ich mir erst mal Gehör verschaffen.

00:39:35: und da arbeiten wir jeden Tag hart dran und es ist schon mit einem Grund warum ich heute bei dir bin ja.

00:39:39: Das mache ja nicht aus Selbstzweck sondern mit dem Ziel, dass sie Leute wissen hey bei Adam Riese lohnt sich's mal reinzuschauen, da spreche ich mal jemand an Die können echt was diesen Prozessualtop aufgestellt.

00:39:50: Und irgendwie finde ich auch einen Zugang zu den Menschen.

00:39:52: da

00:39:53: Würdest du sagen, das ist so das geheimen Rezept?

00:39:55: Was ihr für euch gefunden habt um auf der einen Seite als ... digitaler Versicherer auf der anderen Seite aber ... ... nahbar menschlich zu sein, direkt erreichbar zu sein.

00:40:04: Das ist ja für einige doch und das so... ... für euch das geeinwürzelt was ihr gefunden habt?

00:40:09: Ich habe am Anfang immer gesagt wir sind in China ein Hemd unterwegs war aber ohne Anzug.

00:40:13: Es ist ein bisschen das was du beschreibst.

00:40:15: Wir haben irgendwie noch die klassische Versicherungswelt in uns.

00:40:19: Mit der Wirt als Mutter.

00:40:21: Wir sind irgendwie digital.

00:40:22: zum Glück schon die ganze digitale Transformation mit denen ich ... mit vielen Branchenkollegen, dann sprecht die hatten wir ja nie.

00:40:29: Uns gab's halt einfach nur in digital.

00:40:32: Es ist ganz zentral.

00:40:34: aber dass man eben deswegen Wir nennen uns ja früher hieß es sogar oft mal direktversicherer nach außen.

00:40:40: Ja?

00:40:40: Wir sind digitalversicher und das sind trotzdem nahbar Und das ist der mix unserer meinung nach.

00:40:46: ja dürft mich gerne korrigieren schreibt mich an wenn er euch was anderes wünscht Aber im moment ganz gut funktioniert Weil ich bin ansprechbar vielleicht nicht in der Frequenz wie andere draußen sind, weil wir haben nicht so viele Leute.

00:40:58: Aber man kann uns erreichen aber die Prozesse laufen halt top und ich muss mich eigentlich nur an wenn man wirklich Infos braucht zu den einzelnen Themen aber nicht wegen Alltag.

00:41:12: beim Alltag macht bei uns alles da Computer.

00:41:14: Wir sind trotzdem da und ich glaube dass das eine Kombination ist im Moment sehr gut ankommt Die Nachfragen bei uns generiert die Die einfach Frequenz generiert, die auch Umsatz generiert.

00:41:25: Das Schamente des Tages ist unser gemeinsames Ziel mit euch geschärft zu machen und dafür braucht es einfach die Kombination.

00:41:31: Und ich glaube das kriegen wir aber dann riesig momentan sehr gut hin.

00:41:34: Da schon gerade erwähnt Produkte hausrathaftlich gibt's auch von anderen Versicherern klar die müssen exzellent sein sonst brauchst du gar nicht am Markt antreten.

00:41:44: Aber ihr legt den Fokus auf das Thema Prozesse.

00:41:49: wer ist denn eure Kern-Zielgruppe im Maklermarkt, wenn ihr am meisten damit abholt.

00:41:57: Ja also auf der Folie steht digital Arfine Markler.

00:42:04: das ist die Zielgruppe weil uns ist es all da im Prinzip egal.

00:42:11: Der Durchschnittsmensch denkt sicherlich dass das Thema Digitalität beim Alter irgendwie korreliert und dass die jungen da Arfiners sind.

00:42:17: Die Kunden sind bei uns im Schnitt so alt wie die deutsche Bevölkerung.

00:42:22: Also beim Kunde ist schon mal nicht so und meiner Wahrnehmung nach ist es auch bei der Marklerin, bei den Marklern nicht so dass nur Menschen mit uns zusammenarbeiten wollen, die jünger sind als vierzig Mitnichten.

00:42:33: Wir können auch viele... also wir brauchen jemanden der prozessorientiert ist Und das ist glaube ich all das unabhängig.

00:42:39: Wenn halt jemand einem hängere Register arbeiten will weil er die Polize noch per Post in Papierform bekommen möchte dann sind wir nicht der richtige Partner.

00:42:48: Aber wenn jemand in den heute vielleicht nicht ganz unüblichen CRM sich will jetzt keine Namen nennen, um Hätwerbung zu machen und so weiter.

00:42:56: Seine Prozesse automatisieren will uns die ganzen Sachen, die da im Hintergrund inzwischen professionell aus meiner Sicht abgearbeitet werden, man effizient abgearbeitete dann damit die Zeit am Kunde ist fürs echte Gespräch.

00:43:08: der braucht eine saubere Datengrundlage.

00:43:10: Und das heißt er braucht Partner wie uns, die ihm diese Daten Grundlage bieten auf denen er arbeiten kann.

00:43:16: Wo er nach einem Abschluss nicht nach zwei Wochen anrufen muss, wo steht mein Antrag?

00:43:20: Wann kommt denn da was?

00:43:22: Sondern wo halt safe am nächsten Tag alles dar ist.

00:43:25: Das heißt je nach Vergleichsrechnung den man nutzt innerhalb vom Sekunden.

00:43:31: Versicher erlebe ich die Denkendigitalisierung von sich aus.

00:43:34: Das heißt, sie machen für sich mal wegen ganz tollen digitalem Prozess wie ich von der Antragserstellung bis zur Polizierung und so weiter läuft das dann schön.

00:43:42: duckel verarbeitet alles durch aber Ich muss den prozess des versicheres in seinem system nutzen als markler.

00:43:48: und dann sage ich mir eben Als digital affiner marker mit seinen eigenen Prozessen das passt nicht in unser system rein.

00:43:56: Das macht ihr anders habe ich verstanden.

00:43:57: es ist unser ziel Und die Wahrnehmung am Nachzeichen ist nix zu feuchten.

00:44:02: Der Anspruch, das hat sich nicht gut gemacht... Wenn ich das Beispiel selber auf dich und fünf weitere Kollegen frag, was ihr braucht, kriege ich ungefähr zehn Meinungen?

00:44:11: Das ist auch nicht schlimm!

00:44:12: Das gehört dazu.

00:44:14: Wir müssen dann irgendwie sozusagen die Grundlinien ziehen und das große Ganze betrachten.

00:44:20: Ich glaube es ist kein offenes Geheimnis der ein oder andere Konkurrent von uns Vermittelt manchmal den Eindruck, dass er glaubt, dass es ganz gut selber hinbekommt.

00:44:32: Wir arbeiten schon sehr eng mit Intermediären und würden wir das nennen zusammen als Pools verbünden

00:44:38: usw.,

00:44:40: weil die halt die Wegstrecke zwischen uns und dem Makler der wirklich beim Kunde sitzt ja?

00:44:46: Mit uns gemeinsam gestalten!

00:44:49: Und die vor allem dann deinen Prozess über verschiedene Produktgeber hinweg vereinheitlichen.

00:44:54: Das kann ich gar nicht.

00:44:55: Weil ich habe nur Adernlese.

00:44:57: Ich kann gucken, dass ich meinen Prozess cool mache.

00:45:00: Wir sehen es immer wieder bei dem Thema Schadenmeldung.

00:45:02: wir haben top digitalen Schadenmeldenprozess.

00:45:04: der wird in fast siebzig Prozent der Fälle genutzt.

00:45:06: alles ist gut.

00:45:07: das große Brett des wir gerade versuchen zu bohren ist noch mehr da draußen zu bewegen doch entweder den Kunde dazu zu bringen oder selber den Schadendigital zu melden.

00:45:16: und dann kommt die Aussage ja ich melde ihn doch digital weil natürlich jemand auf seinem Herr Markler Verwaltungsprogramm klickt schadendigital melden drei Sachen einträgt, die passen nicht zwingend zu unserem Fragebogen und dann geht im Hintergrund eine E-Mail an uns raus.

00:45:32: Wir müssen alles umtragen ja?

00:45:33: Das ist für uns der nächste Evolutionsschritt weil alles was TAA angeht also vorne sind wir top aufgestellt.

00:45:38: aber wie können wir jetzt sozusagen in den Aftersales Prozessen auch noch näher zusammenwachsen damit eben hier die Digitalität voll durchschlagen kann?

00:45:46: das ist aber gar nicht so simpel weil wir versuchen Digitalisierung oder die ganzen digitalen Prozesse zu machen dass ihr da draußen echte Mehrwerde davon habt.

00:45:56: Da geht es nicht primär um interne Kosteneffizienz und solche Themen.

00:46:00: Das kommt immer dazu, deswegen können wir einen günstigen Preis anbieten.

00:46:03: Top!

00:46:04: Aber das Wichtigste ist, dass es draußen spürbar ist.

00:46:06: Und das sind halt so Themen wie Sofortpolizei, das sind so Themen, wie keine Gesundheitsfragen in Unfall weil dann habe ich sie am Abschluss einfach... Ich muss nicht warten, ich muss nicht dran denken, ich musste mich nachfragen, sondern es flutscht einfach.

00:46:18: Läuft einfach schon einer unserer Sprüche.

00:46:21: Genau du hast im Vorgespräch auch den schönen Satz gesagt, ihr strebt das anschmiegsamste Geschäftsmodell am Markt an.

00:46:29: Wie würdest du in drei, vier Sätzen beschreiben was dahinter steckt hinter der Aussage?

00:46:34: Ich habe am Anfang irgendwann mal das Thema zuhören erwähnt und jetzt kann ich natürlich hergehen sagen ich mache eine Lösung und ich erkläre am Nico warum man meine nehmen muss weil es ist die geilste.

00:46:45: oder ich höre dir zu ich verstehe was deine Themen sind und ich bin in der Lage weil ich ein Baukasten bei mir im Geschäftsmodell aufgebaut habe, mich so nah wie möglich an deinem Prozess anzuschmiegen.

00:46:57: Weil die Frage ist... Du hast ja was!

00:47:03: Du verkaufst heute schon Haftpflicht in der Hausfrage und die Frage isch warum in Zukunft mit uns?

00:47:07: Das heißt Ich muss was in deinem prozess echt besser machen.

00:47:11: Weil ich glaube wir sind uns da draußen einig.

00:47:13: Produkttechnisch gibt's Menschen in der Haftlichtzimmerglaub schon wirklich sehr gut unterwegs.

00:47:20: Da gibt es kaum noch was, was besser geht.

00:47:23: In den anderen Produkten gerade in den Sachsporten... da will der eine mal eher die Risiken, der andere eher diese Risiken und dann ist Starterpreis gut, dann ist starterpreiskut.

00:47:31: Da gibt's einfach Unterschiede ja?

00:47:33: Aber ein Gamechanger kann eben sein dass ich in der Lage bin mich an deinem Prozess so anzuschmiegen,... ...dass du noch her öfters bei mir landest als bei der Konkurrenz weil du sagst, bei denen geht's einfach, bei dem geht's schnell, bei den ist transparent.

00:47:47: Und das Besondere ist eben, dass die Prozesse vom Nico, anders sind als vielleicht im einen oder anderen Zornstichenmaugteilnehmer.

00:47:56: Das heißt ich muss die Fähigkeit haben mich nach dem zuhören mit dir in eine gemeinsame Lösungsentwicklung reinzugeben.

00:48:05: Klammer auf gehört natürlich immer dazu wenn wir dann da was gemeinsam machen das muss auch ein bisschen Umsatz kommen weil die Entwickler bei uns müssen wir auch bezahlen ja.

00:48:12: aber es zeigt sich eben dass immer mehr Leute auf uns zukommt die da etwas brauchen und dass wir halt ne Reaktionsgeschwindigkeit haben die am Mord sonst nahe zu niemand mitgehen kann.

00:48:23: Ja, also auf der einen Seite natürlich sprichst du dann ja Maklergrößen an wo auch Stückzahl einfach erfolgt.

00:48:32: aber wenn du so der klassisch diese Schublade-Garagen Einzelmakler der einer Pflicht im Monat schreibt, der hat ja auch keine Prozesse das ist dann einfach nicht eure Zegruppe aus meiner Sicht sondern... Oder

00:48:45: da darf es dich gern mal ein Pool anschließen!

00:48:46: ... und das Geschäft machen.

00:48:48: Und die Prozesse, die

00:48:48: da schon entwickelt

00:48:49: wurden dann nutzen?

00:48:50: Genau!

00:48:52: Aber dass was du ansprichst zuhören... ...das ist notwendig.

00:48:56: ja bei den, sagen wir mal Größenordnungen wie du vorhin gesagt hast um die fünf bis zehn Mitarbeiter aufwärts,... ...dann hast in der Regel auch Betriebe mit eigenen Prozessen... ...und du hast dich auch im Vorgespräch als den gute Launebär... ...auch für die Markler mal beschrieben.

00:49:15: Was verstehst du in dem Zusammenhang?

00:49:17: Das ist natürlich jetzt sehr porontiert, herausselektiert aus den Gesamtzitas.

00:49:24: Ich habe da glaube ich gesagt, ich bin der gute Laune bei welcher sonst nichts kann.

00:49:28: Ich glaube das ist ganz zentral.

00:49:30: wir haben ja zum Glück draußen im vertriebene Mannschaft die euch gut beraten kann bei allem rund um die Prozess- und Produktthemen.

00:49:38: Ich hab überall im Grundsügen Ahnung dass es schon meine Aufgabe.

00:49:41: aber wenn's wirklich um die Feinheiten geht Ich sag immer schicke ich meine Jungs, weil aktuell ist es immer da sehr männlich aufgestellt in dem Bereich.

00:49:48: Insgesamt bei Adam Riese mit Nichten aber im Vertriebs- Außendienstbereich ist das im Moment so dass wir dann nur mit Männern am Start sind.

00:49:57: Ich bin dann tatsächlich da zu repräsentieren nach außen ansprechbar zu sein.

00:50:04: deswegen habe ich gesagt gute Launebär ja aus den Veranstaltungen dazu sein in Austausch zu gehen.

00:50:09: ich nehme da immer viele Impulse mit Die ganzen Gespräche, in meiner Position macht man ganz wenig zum Spaß.

00:50:18: Dafür werde ich auch nicht bezahlt.

00:50:20: Trotzdem macht es mir Spaß und ich versuche das natürlich nach außen auszustrahlen weil das ist genau das Zentrale damit die Menschen den Zugang zur Marke finden wer wir sind neuer Player Und ich glaube da ist es ganz zentral dass wir eben einzelne Personen bei uns auch aus dem Unternehmen, da Dennis war ja zum Beispiel auch schon mal bei euch.

00:50:41: Sven macht mit mir gemeinsam das auf Instagram und so weiter, dass wir auch über Personen dann nahbar sind.

00:50:47: Und deswegen die Rolle gute Laune bär, weil immer wenn es ein bisschen tricky wird jetzt würde meine Vertriebler sagen du gehst dann halt raus verspricht dir irgendwas und dann müssen wir's irgendwie richten.

00:50:56: Das ist sozusagen deren Blickwinkel.

00:50:58: ich würd sagen durch die Nahbarkeit kriegen wir die eine oder andere Chance, dass man dann da auch gemeinsam ins Geschäft kommt.

00:51:04: Wo holst du dir die Energie, der gute Laune wird zu sein her?

00:51:07: Was stärkt dich im Leben?

00:51:10: Das

00:51:10: ist jetzt natürlich eine sehr globale Frage.

00:51:14: Ich will dir mal zwei Gleise beantworten.

00:51:16: das erste Gleis ist ich komme wirklich jeden Tag gern hier nach Kornwestheim oder fahr raus.

00:51:20: Bin auch mal um ein Tag kommen aufs Froh aber ich arbeite einfach gerne weil ich finde ich habe einen coolen Job.

00:51:28: Ich kann da viel gestalten.

00:51:29: es hab ich vorhin schon gesagt daraus ziehe ich sehr viel Kraft Auch wenn es häufig eine Belastung ist.

00:51:34: Und dann sitze ich meistens schon am spätnachmittag oder frühen Abend auch mal beim Sven Trüben im Büro und wir müssen ernsthaft überlegen, wie wir gewisse Themen lösen – das ist nicht immer nur spaßig!

00:51:47: Aber grundsätzlich gibt mir das allein viel Kraft und natürlich auch der gemeinsame Erfolg mit dem Team, den wir jetzt seit drei Jahren da haben.

00:51:54: Also muss man ja auch ganz ehrlich sein, ich bin Handballer.

00:51:58: Wichtig ist, wie das Team zusammensteht, wenn man mal zweimal hintereinander verliert.

00:52:02: Das ist ganz zentral, sorry.

00:52:05: Aber ich muss natürlich die Phasen des Erfolgs nutzen um meine Batterie aufzuladen.

00:52:09: Das ist mal der erste Punkt.

00:52:11: Der wesentlich zentrale Punkt und das kann ich auch nur jedem im Tipp geben, ist für mich die Base daheim.

00:52:18: Darum muss man sich kümmern, dass man die hat, dass wir die nachhaltig haben.

00:52:22: Und ich kümmere mich da nicht zum Selbstsektrum oder sowas in welches wirklich will.

00:52:26: Ich will bei meinen Kindern sein, ich will mit ihnen Zeit verbringen.

00:52:29: Sorry!

00:52:31: Versuche ich die Kinder zu haben, es klappt meistens auch.

00:52:34: Ich unterstütze meine Frau morgens bei mir in den Kindergarten bringen und versuch die Arbeit manchmal so ein bisschen drum herumzulegen.

00:52:40: Das heißt, ich muss auch abends manchmal noch ans Laptop aber das ist mir lieber wie gar nicht wahrnehmbar zu sein als Mann und Vater weil da ziehe ich dem Großteil meiner Energieros ja?

00:52:51: Und dann kommen Kleinigkeiten dazu.

00:52:59: Ich kann unglaublich abschalten, wenn ich abends anderthalb Stunden lang meinen Rasen pfleg, wo jemand anders keine Ahnung in zehn Minuten durch wäre.

00:53:06: Aber ich am Rand immer noch mal ein bisschen irgendwie noch was machen kann damit es frischer aussieht und dann mit dem einen oder anderen Kumpel über WhatsApp noch geflext wird, wem sein Rasen grad besser dasteht.

00:53:18: Solche Sachen hätte ich früher nie gedacht dass man so wird.

00:53:21: aber wenn er älter wird macht man sowas wohl.

00:53:24: Und das beruhigt einen unglaublicher.

00:53:26: Man bewegt sich ein bissel mit draußen an der frischen Luft Und natürlich Sport, ganz zentral komme ich aber im Prinzip zu wenig dazu.

00:53:34: Früher war das eine Riesenachse... Ich werde diesen Sommer wieder angreifen und ich hoffe es bleibt nicht bei dem was ich mir vornehme.

00:53:40: Du hast vorhin gesagt Eingangs mit siebzehn achtzehn hast du gedacht ihr möcht investmentbanker werden da kriegt man Haufen Krone dann auch in vierzig nicht mehr arbeiten.

00:53:49: Was ist aus heutiger Sicht mit der Lebenserfahrung die du jetzt gesammelt hast für dich Erfolg?

00:53:55: Auch das ist jetzt ja wieder die Frage eigentlich.

00:53:58: Für mich ist der wahre Erfolg die glücklichen Augen meiner Kinder.

00:54:02: Hört sich ein bisschen pathetisch an, aber wer selber Kinder hat weiß das ist durch nichts zu ersetzen.

00:54:11: Trotzdem spielt natürlich die Komponente Erfolg im Job eine Rolle.

00:54:15: Zu sagen ne es ist egal zumindest für mich spielt's eine Rolle ja?

00:54:19: Es mag Menschen geben bei denen es nicht so ist Aber das spielt definitiv eine Rolle und da ist natürlich im Moment mein persönlicher Erfolg habe ich, wenn Adam Riese erfolgreich ist.

00:54:31: Liegt vielleicht auch ein bisschen daran, dass sich jetzt gemeinsam mit Sven die Gesamtverantwortung trage.

00:54:34: also das korreliert natürlich ziemlich ja.

00:54:37: aber man kann natürlich auch einen Erfolg im Kleinen sehen wenn sich Mitarbeiter toll entwickeln Wenn die eine neue Position einnehmen können, wenn sie eine neue Rolle einnehmen könnten und ich durfte das begleiten.

00:54:47: Das ist für mich auch Erfolg nicht nur Zahlen ja Sondern auch mit Menschen gemeinsam zu arbeiten und die weiterzubringen.

00:54:53: Ich darf hier in der BAG auch im Mentoring Programm teilnehmen.

00:54:56: da kommt heute Mittag wieder ne Kollegin von der Büschterot.

00:54:58: habe ich dieses Jahr jemand bekommen Wo wir gemeinsam an ihrem Weg arbeiten?

00:55:03: Das ist schon mich auch Erfolge wenn dadurch jemand gestärkt wird.

00:55:08: Aber das zentrale ist Dass das daheim nicht nur läuft, sondern dass ich es schaffe.

00:55:17: Und das ist glaube ich ganz zentral auch im Kopf daheime zu sein wenn ich daheimen bin weil ich glaub jeder der beruflich Gas gibt weiß dass man eine Herausforderung ist und darüber definiere ich für mich jetzt eigentlich den Erfolg dass sie schafft die Arbeit so zu steuern, dass wenn ich dann montags um drei die Kinder habe, dass sich wirklich für die da bin und eben nicht noch drei Anrufe krieg gedanklich noch irgendeinen Rahmenvertrag durch die oder sonst irgendwas ... muss man aber auch ehrlich sein, gelingt nicht immer.

00:55:42: Aber das ist für mich eigentlich das Zentrale und da will ich in den nächsten Jahren noch an mir arbeiten wirklich noch besser werden.

00:55:51: Nein die Familie hat es einfach verdient ja.

00:55:53: Ich bin jetzt genug nicht da... ... und das heißt wenn ich da bin dann zu hundert Prozent.

00:55:57: Deine Berufung als Geschäftsführer der aktuelle Zeitraum ist jetzt noch bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig.

00:56:04: Wenn wir zwei tausend dreißig mal gedanklich nach vorne springen Wir sind jetzt im Jahr zweitausend dreizig blicken zurück ... und Blicken auf Adam Riese, wann würdest du sagen hast du einen guten Job gemacht?

00:56:15: Ich tue mich immer schwer mit so ganz einfachen Antworten.

00:56:17: Das habt ihr, hast Du vielleicht gemerkt Nico... Also das Zentrale ist glaube ich der größte Erfolgsgeschehens-Zwanzig-Dreißig.

00:56:24: wie noch über Adam Riesel reden können ja hört sich immer so hart an aber wenn man die letzten zwei drei Jahre auf den Track record guckt von vergleichbaren Unternehmungen dann gibt's den einer oder anderen nicht mehr in komplett anderer Rolle.

00:56:42: Und das ist unser ganz, ganz großes Ziel den Laden hier komplett im Mord zu etablieren.

00:56:47: Wir werden da jedes Jahr besser aber da sind wir noch nicht da wo wir hin müssen.

00:56:51: und in fünf Jahren will ich aber dass das Thema durch ist.

00:56:54: Dann ist Adam Riesse treizehn, da ist man doch kein etabrierter Player.

00:56:57: ja dazwischen drin in den nächsten fünf Jahren wird die Württembergische zweihundert.

00:57:01: Das schon ein bisschen andere Liga wie das was wir machen.

00:57:03: Ja Aber wir wollen die Großen auch ärgern Und da gilt es sich in den nächsten Jahren noch besser aufzustellen, dass die Wachstumskurve noch steiler sein kann.

00:57:12: Und dann wird Adam Riese, denke ich, dastehen, wo wir's gerne hätten – nämlich als noch relevanterer Player insbesondere im Marklermarkt der dafür bekannt ist, dass wir brutal schnell sind, weil wir brutal digital sind und trotzdem nahbar, trotzdem einen guten Service für Markler- und Endkunde.

00:57:31: Das ist schon so Anspruch!

00:57:32: Jojen, ich danke dir ganz herzlich Einblicke für deine offenen Worte.

00:57:38: und wer jetzt Lust bekommen hat, den Julian und auch das erfolgreiche Team von einem riesigen Hintergrund kennenzulernen.

00:57:47: Den kann ich nur ganz herzlich einladen zu unserem Community Treffen zu kommen am sechsten zwanzigsten März in Stuttgart ab siebzehn Uhr.

00:57:55: Nähere Informationen dazu gibt es über den Anmeldeling, den ihr an den Show Notes findet dieser Folge oder einfach ... auf unsere Website zu gehen, vertriebsansatz.de slash event und dort könnt ihr euch zum Community-Event anmelden.

00:58:12: Adam Riese ist danke auch an der Stelle.

00:58:15: noch mal an dich Julian und ein Team supportet das Event so dass man euch kennenlernen kann und es gibt auch was Leckeres zu essen und zu trinken.

00:58:28: jemand muss verhungern oder verdursten aber ganze Event steht unter dem Motoraustausch und Netzwerk ausbauen.

00:58:38: Es wird dort keine Produktschulungen von allem Riese oder anderem geben, das ist der Spannende daran denn wie du schon so schön gesagt hast Julian am Ende zählt der Mensch und die Verbindungen in der Branche und das macht wirklich erfolgreich.

00:58:53: und deshalb da noch mal die ganz herzliche Einladung.

00:58:55: Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt auf vierzig also nicht zu lange warten Und gleich dann mal auf den Anmelde-Link klicken.

00:59:05: Dir nochmal ganz herzlichen Dank, Julian!

00:59:07: Für deine Zeit und ich wünsche dir jetzt weiterhin sehr viel Erfolg mit Adam Riesel.

00:59:12: Danke schön!

00:59:12: Wir werden uns wiedersehen.

00:59:16: Wir freuen uns auf euch!

00:59:17: Ciao!

00:59:18: Bis dann, ciao!