00:00:00: Das Nutzerverhalten von den jungen Leuten ist ganz anders.
00:00:04: Ich glaube, da müssen wir uns schon darauf einstellen dass das echt anders wird und dass wir auch stärker gegen so ETF-Sparpläne etwas gegensetzen müssen, dass wir Produkte brauchen die halt eben wirklich deutlich Performance haben.
00:00:23: Wir könnten da glaube ich nicht auf dem Fahren, was wir sozusagen in den letzten Jahren immer gemacht haben.
00:00:30: Ich glaube das ist ein bisschen etwas zu tun und auch halt in der Ansprache Themen wie man dann diese Themen auch überbringt.
00:00:39: Ich glaub auch da müssen wir uns sozusagen von alt her gebracht ein bisschen verabschieden ohne dass sich immer weiß wie genau die Antwort aussieht.
00:00:46: Das ist also wir sind da glaube alle so ein bisschen Suchhunde.
00:00:50: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Markler- und Vermittler Podcast.
00:00:53: Hier ist der Thorsten, mein heutiger Gast ist Dr.
00:00:55: Björn Achter.
00:00:57: Er ist generalbevollmächtig dafür.
00:00:59: BAV bei der Württembergischen Leben Und wir haben über genau dieses Thema gesprochen und haben den einen oder anderen Schwenk genommen.
00:01:07: zum Altersvorsorge reformen gesetzt.
00:01:09: Wir haben über das altersversorgerte Po gesprochen, wir haben die Versicherungslösung in diesem Bereich gesprochen wo die Reise dahingehen kann.
00:01:15: Wir haben mal betrachtet, wo kommt die Wirt eigentlich in dem Bereich her und wo soll es hingehen.
00:01:20: Und da sind sehr spannende Themen dabei!
00:01:23: Und wir haben natürlich, wie sich für jeden Podcast hier bei uns gehört auch mit Björn drüber gesprochen... Wo kommt er eigentlich her?
00:01:29: Was hat er vorher gemacht?
00:01:30: Welche Positionen gab's bisher?
00:01:32: Auch da gibt es sehr spannender Einblicke, die du sicherlich noch nicht kennst oder weißt.
00:01:36: also lohnt es dich jetzt dabei zu bleiben und jetzt gehts los.
00:01:39: viel Spaß!
00:01:41: Ja hallo Björnn!
00:01:43: Schön dass du da bist.
00:01:45: Wir haben jetzt ein hoffentlich sehr dynamisches kurzweiliges Gespräch vor uns und wir wollen von dir als erstes mal erfahren, seit wann bist du eigentlich in der Branche?
00:01:59: Und wie bist du dann auf das Thema Altersvorsorge
00:02:01: gekommen.
00:02:02: Also ich bin seit ungefähr zwei tausendzwei in der branche, hab da in Köln bei Dachs angefangen.
00:02:08: Als?
00:02:09: Vorstandsassi.
00:02:10: Okay.
00:02:12: Und war davor ... an der Uni, habe promoviert in VWL.
00:02:19: Und über das Studium und da ein Professor, der für ... ... Versicherungswirtschaft zuständig war und den ich so toll fand irgendwie bin ich eigentlich an das Thema gekommen.
00:02:29: Ich fand es ... also sofort sehr spannend... ... und fand das auch immer irgendwie sehr interessant.
00:02:38: dass das eigentlich überhaupt nicht zusammenpasste mit der Theorie, die man sonst im Studium gelernt hatte.
00:02:44: Das fand ich irgendwie kurios und das hat mir gut gefallen.
00:02:48: Und dass das auch was ist ... ja, was eigentlich gar nicht so physisch fassbar ist und weil es so viel auch mit Menschen zu tun hat, das hat mich schon immer extrem gut
00:03:01: gefallen.".
00:03:02: Woran hast du's festgemacht?
00:03:04: oder woran hast Du bemerkt?
00:03:07: dieses Thema Altersvorsorge oder generell Versicherung wahrscheinlich schwer in das Lehrbuch Volkswirtschaft leere passt.
00:03:14: Also die klassischen Modelle, sag ich jetzt mal?
00:03:17: Genau!
00:03:18: Man macht da ja wahnsinnig viel mit Modellen und normalerweise hat man also eine coole Produktionsfunktion und dann muss man bei irgendwas optimieren.
00:03:27: und dann dachte man, da muss man sich über die Frage stellen, naja was ist eigentlich die Produktionsfunktion der Versicherungswirtschaft?
00:03:34: Und irgendwie wenn man so nachdenkt, kommt man auch nicht so wahnsinnig viel.
00:03:40: Wenn man es dann noch ein bisschen weiter denkt, dann denken das Gesetze großen Zahlen.
00:03:45: Also sozusagen irgendwas was nicht physisch ist einfach da ist jeder kann's hernehmen und dennoch so stark dass es für die Menschen eine ganz wichtige Funktion hat Sicherheit zu geben.
00:03:59: Das fand ich irgendwie faszinierend.
00:04:02: aus dem Nichts etwas entstehen zu lassen.
00:04:05: Das fand ich toll!
00:04:06: Ja, das ist ein sehr spannendes Thema.
00:04:08: Ich habe zufällig auch Volkswirtschaftslehre studiert in Parsemester oder was heißt ein Paarsemester?
00:04:12: Also einen Bachelorstudium lang und müsste mich jetzt auch wirklich intensiv fragen okay welche Modelle könnte man jetzt eins zu eins anwenden auf das Thema... Ja,
00:04:25: also im Studium lernt man davon nichts.
00:04:27: Also dass man irgendwie diese Branche so besonders gut erklären könnte.
00:04:33: Das fand ich wirklich interessant.
00:04:36: und eigentlich wenn man das nochmal ein bisschen schöner ausdrückt, würde ich sagen... Eigentlich nutzen wir gesellschaftliche Zusammenhänge damit sie eben einzeln besser geht und das fand ich toll!
00:04:47: Und ja, in den vergangenen Jahren Sozialreformen damals irgendwie von Rot-Grün.
00:04:56: Und ich fand das eigentlich sehr wertvoll, damit arbeiten zu können und dafür was tun zu können, dass Menschen ihre Altersversorgung organisieren können.
00:05:07: Selbst verantwortet!
00:05:08: Ja okay aber da war dir klar, dass du dann in die Versicherungswirtschaft gehst von nicht irgendwie in die Politik oder...
00:05:14: Ich fand es schon immer so sehr reizvoll wirklich was machen zu können und nicht darüber zu reden, irgendwas zu machen sondern irgendwie wirklich Hand anzulegen.
00:05:22: Das finde ich schon sehr spannend.
00:05:24: Ja okay und das Studium hast du direkt nach dem Abi gemacht oder?
00:05:28: Ja genau, genau.
00:05:30: Wahrscheinlich vorher noch in der Bundeswehr oder irgendwie so.
00:05:32: Zivildienst
00:05:33: ja
00:05:33: genau.
00:05:34: Okay also was war dann am Ende der Moment der bei dir dafür gesorgt hat, dass du gesagt hast das ist mein Thema.
00:05:44: Also das eine ist ja festzustellen hey okay das scheint irgendwie abseits der Theorie alles stattzufinden.
00:05:50: aber was war denn der Schlüsselmoment wo Du gesagt hast?
00:05:55: Das begeistert mich und wie Du eben sagtest ich will daran an etwas sehr sehr großen.
00:06:00: ja.
00:06:01: also wenn man jetzt das gesellschaftspolitisch sieht.
00:06:03: es werden ein sehr großes Thema an dem man da mit wirkt.
00:06:06: und was hatte sich motiviert was hatte ich da begeistered Und dir vielleicht auch das Gefühl gegeben, dass du da mitwirken kannst.
00:06:14: Also weil als Student absolvent dann zu sagen ich mische jetzt hierbei was ganz Großen mit.
00:06:20: Da muss man ja auch eine gewisse Begeisterung erst mal entfalten.
00:06:24: Ich fand es wirklich wahnsinnig spannend.
00:06:25: Das war die Zeit irgendwie von Rüro-Kommissionen und so weiter.
00:06:31: Es war in aller Munde dafür zu sorgen, dass Menschen sich da selber helfen können mit Altersvorsorgeprodukten ... mit Biometrieprodukten, ihr Leben zu organisieren und irgendwie für das Thema Demografie... ...und demografische Vorsorge zu betreiben.
00:06:50: Das fand ich wahnsinnig spannend!
00:06:52: Und das fand ich auch wertvoll daran teilzuhaben.
00:06:56: Das weiß man ja immer nicht wenn man irgendwo anfängt wie sehr man da Teil haben darf.
00:07:02: Sondern man muss erst mal sich umgucken und sich beweisen.
00:07:06: also das fand Ich so hat es angefangen Und dann fand ich das wahnsinnig spannend, dass du irgendwie mit Technik zu tun hast.
00:07:14: Du hast zu tun mit Vertrieben, mit Menschen, mit Kapitalmärkten... Also ich fand es wahnsinniger Abwechslungsreich und ich konnte da wahnsinnigen viel lernen!
00:07:26: Ich habe auch immer wieder tolle Leute getroffen in dieser Branche die mir Dinge gezeigt haben von denen ich nie wusste, dass es sie gibt.
00:07:36: Das finde ich bis heute toll was für Leute man in dieser Branche trifft.
00:07:40: So und
00:07:41: ja
00:07:42: das war so ein bisschen der Weg.
00:07:44: Kapitalmarkt war jetzt zwei tausend eins.
00:07:45: jetzt glaube ich nicht so.
00:07:46: das Feld wo man gesagt hat da muss ich unbedingt rein?
00:07:51: Ja das stimmt also zwei Tausend Eins war natürlich irgendwie nach einer gewissen Phase der Deregulierung und viele Versicherer haben dann die Kapitarmarkt der Regulierung genutzt, um sich auch mit Aktien einzudecken.
00:08:08: Das war dann in dem Jahr ein eher schwierig
00:08:11: Jahr
00:08:13: und hat ja dazu geführt dass sich die Regulierungen nochmal angepasst haben, dass man vielmehr auf diese Asset Liability Themen geguckt hat was ja nicht so ganz verkehrt ist da noch mal stärker Risikomanagement zu machen.
00:08:28: Aber das war halt damals noch nicht, aber insofern war es auch gleich eine sehr ambitionierte Zeit.
00:08:34: Auf der einen Seite sozusagen diese Marktchancen, die es gab und auf der anderen Seite so ein Stück weit auch dieser Krisenmodus.
00:08:41: Das war auch ne sehr ... Ne ja ich fand irgendwie ungewohnte Kombination aus Dingen.
00:08:48: Auf einer Seite eben halt irgendwie diese ganzen Reformen und dieser wahnsinnigen Bedarfen nach Altersvorsorge und dieses Momentum dass es damals gab Auf der anderen Seite dieses, oh Gott.
00:09:00: Wir müssen gucken dass wir unsere Bilanzen auch sauber kriegen und das auszubebalancieren war ja fand ich.
00:09:06: in den ersten Jahren durch den Vorstandsassi war es spannend zu sehen und sehr lehrreich wie das dann funktioniert hat.
00:09:15: Das fand ich gut.
00:09:17: Also du hast ja eben gerade gesagt der Bedarf der Altersvorsorge ist im Jahr zwei tausend eins wahrscheinlich genauso groß gewesen als heute.
00:09:23: Heute ist er vielleicht ein bisschen mehr In aller Munde als damals noch, aber nichtsdestotrotz heute wie damals ist aus meiner Sicht zumindest das Thema Altersvorsorge immer noch ein Fairkäuferthema und kein Käufermarkt.
00:09:38: Total!
00:09:40: Was hat dich da oder hast du die Seite überhaupt betrachtet damals?
00:09:44: Oder warst du eher denn eben auf der Produktgeberorganisatorischen Seite unterwegs mitzugestalten oder hatte ich auch dieses Thema... vertrieblich, wie kriege ich es an den Kunden oder dieser Bedarf, den Bedarf bis auf den Endkunden runter zu übersetzen.
00:10:01: War das ein Thema für dich überhaupt?
00:10:03: Oder war's eher das Produktgestaltungs-Lösungsthema?
00:10:07: Also
00:10:08: sozusagen aus der Ecke komme ich und das ist in der Tat richtig.
00:10:11: also ich war dann irgendwie eher sozusagen im Bestandsverwaltungsprodukt nahen Themen.
00:10:17: aber irgendwie dazugehörten ja immer auch die Vertriebsunterstützenden Einheiten Wie man das bei guten Versicherungen macht, keiner kommt ohne Vertrieb aus.
00:10:28: Und dementsprechend gab es auch relativ viele Praktika und Austausche mit Vertriebspartnern sowohl in der AO als auch im Makler.
00:10:39: Das war immer sehr wertvoll wenn man da schon nochmal eine andere Spezies-Mensch kennengelernt hat die man vielleicht drinnen nicht so häufig sieht.
00:10:51: Wie schätzt du den allgemeinen Auftrag von Versicherungsvermittlungen, speziell im Bereich der Altersvorsorge ein?
00:10:58: Also es gibt ja immer diesen Überbegriff gesellschaftlicher Auftrag und so weiter.
00:11:03: Also unterstützt du diese These oder wie ordnest du das für dich ein?
00:11:07: Ich glaube dass das definitiv davon ist.
00:11:10: natürlich haben wir einen gesellschaftlichen Auftrag.
00:11:12: Wir gehören irgendwie als Produktgeber also auch als Berater zu einem Teil des gesamten Sozialversicherungssystems.
00:11:22: Und da gibt es halt eben einen Teil, der privatwirtschaftlich organisiert ist in dem sich jeder auch sozusagen die Produkte kaufen kann, die am besten zu ihm passen und das ist halt die ergänzende Vorsorge neben den sozialen Sicherungssystem.
00:11:39: Also insofern gehen wir, glaube ich hand-in-hand mit dem Sozialen Sicherungssystem.
00:11:43: das ist ja nichts gegeneinander sondern dass es sozusagen ergänzend nur dass das Ergänzen möglicherweise immer größer wird und die Notwendigkeit dieser Sicherungs Systeme zu ergänzen halt immer größerer wird.
00:11:56: Das ist jetzt so gesehen für uns eine Geschäftsopportunität aber per se ist das halt irgendwie immer gleich hier.
00:12:06: Es geht immer darum, den Menschen dabei zu helfen.
00:12:09: Ihr Leben mitzuorganisieren für ihr Alter?
00:12:14: Ja genau und heute umso mehr ist ja auch wieder ein ganz aktuales Thema.
00:12:18: Da kommen wir in der Heron nochmal drauf.
00:12:21: Jetzt hast du... Lass uns mal ein bisschen darauf eingehen.
00:12:26: Du bist jetzt in den Versicherungsbereich eingetreten.
00:12:29: Bist du seitdem schon bei der Wirt?
00:12:32: Nein
00:12:33: ich habe angefangen Köln bei der AXA ... war dann bis zu einem Jahrzehnte bei Dachser und bin seit... ... seit dem Jahrzehn, also jetzt sieben Jahre lang bei der Württembergischen.
00:12:42: Ja okay!
00:12:44: Und ... ... war das immer der Marklermarkt oder war es auch mal eine anderen Organisation unterwegs?
00:12:49: Also das war immer Lebensversicherung.
00:12:51: Okay, übergeordnet.
00:12:53: Genau, manchmal war's halt irgendwie für alle Vertriebswege,... ... dann irgendwie bei Daxer war es in einer gewissen Weile lang vorwiegend für das Marklergeschäft da irgendwie für Großmarkler im Wesentlichen.
00:13:06: Jetzt bei der Württembergischen haben wir in der AO-Stärke angefangen, aber jetzt ist genau der Zeitpunkt zu sagen Wir wollen auch mehr davon im Marklamark machen.
00:13:17: Wir haben uns darauf vorbereitet.
00:13:18: Ich glaube, wir können das mittlerweile sehr gut und jetzt wollen wir das beweisen!
00:13:25: Was begeistert dich an der Zusammenarbeit mit
00:13:30: Marklern?
00:13:30: Insofern spannend, weil das sind typischerweise Menschen die sich auf eine Sache fokussiert haben.
00:13:37: Also es sind dann meistens sehr spezifische Markler, die im Wesentlichen das Lebensversicherungsthemen machen.
00:13:43: Das sind für gewöhnlich absolute Profis und man hat's mit Menschen zu tun, die einfach eine Menge Erfahrung haben.
00:13:51: Meistens auch tolle Ideen haben, eigene Geschäftsmodelle.
00:13:56: Man muss gucken dass man sich sozusagen zu diesen Geschäftsmodellen dazu passend aufstellt.
00:14:03: Und das finde ich schon eine Herausforderung, ich finde auch mit diesem Menschen macht es total Spaß fachzusimpeln und sich zu überlegen wie man diese Geschäfts-Modelle noch ein bisschen besser unterstützen kann.
00:14:14: Mir macht das großen Spaß!
00:14:16: Man ist auch immer genötigt sich eigentlich sofort in den Wettbewerb zu stellen – das ist anders als in der Ausschließlichkeit.
00:14:24: Ich finde, das hat auch ein bisschen was für uns Sportlich mehr als... Da kann man mich pieksen mit.
00:14:33: Viele Versicherer haben ja beides, also auch stetsig als Organisationen und den Maklervertrieb.
00:14:39: Jetzt hast du zwei Versicherungshäuser schon sehr intensiv kennenlernen dürfen oder steuern dürfen in vielen Bereichen.
00:14:47: Wo siehst du Lerneffekte, Lernansätze?
00:14:49: Was sollten Versicherer sich vielleicht aus dem Maklervertrieb oder insbesondere von den handelnden Personen im Maklerbereich abgucken.
00:14:56: Was kann man da lernen oder woran sollte man sich orientieren wenn man in Zukunft diesen Bereich bespielen möchte?
00:15:03: Also ich finde Makler ist natürlich sozusagen deutlich wettbewerbsintensiver.
00:15:10: Man kommt mehr unter Druck, sowohl was Service Levels betrifft als auch was so Produktthemen betrifgt.
00:15:15: Aber eben auch sich dieses auf neue Geschäftsmodelle einzustellen – auf große kleine Markler irgendwie die auch verschiedene Zielgruppen haben.
00:15:26: Also man lernt extrem viel und sozusagen der Druck, der auf das eigene Angebot wirkt ist halt ein ganz anderer als bei einer Ausschliessigkeit So, und dann merkt man schon das tut den jeweiligen Unternehmen ja nicht so ganz schlecht auch ein bisschen Druck zu haben.
00:15:49: Was ist das für einen Druck?
00:15:50: Wie nehmt ihr denn wahr?
00:15:51: also wie kommt er an euch ran?
00:15:53: in welcher Art und Weise?
00:15:56: Naja die Kollegen aus dem Makler Vertrieb und irgendwie die Makler sind ja durchaus nicht schüchtern auch mal zu sagen wenn irgendwas nie ganz so doll ist Diese Sorte Kritik bringt dann ja auch weiter.
00:16:09: Und man teilt Ideen miteinander, man entwickelt ja auch Dinge gemeinsam weiter und das glaube ich ist wichtiger Aspekt und auch ein wichtiger Impuls für diese Organisationen die wir ja dann auch stehen und die wir irgendwie auch versuchen müssen sozusagen nach vorne zu bringen.
00:16:35: also dass
00:16:36: Das,
00:16:38: glaube ich ist ein ganz wichtiger Puls.
00:16:40: Hast du in der AO oder mit der AO wenn du da Berührungspunkte hattest andere Erfahrungen gemacht?
00:16:44: also kommt da weniger solches Feedback an den Versicherer ran?
00:16:48: Nein,
00:16:49: in der Regel sind das natürlich auch Agenturen die so ein bisschen breiter aufgestellt sind.
00:16:54: Die sind jetzt halt nicht... Also ich stehe für das Thema BHV bei uns im Haus.
00:16:59: Das sind keine BHV-Spezialagenturen.
00:17:03: Das haben wir jetzt eher selten.
00:17:05: Aber BHV, spezifische Markler.
00:17:09: Die schon ziemlich klare Vorstellungen davon haben wie Dinge zu laufen haben und da kann man entweder mitmachen oder man kann sagen okay ich gebe wollen das hin?
00:17:18: Und wir wollen dabei sein!
00:17:20: Ja, das macht Sinn.
00:17:24: Wie war dein Blick auf den Marklermarkt als du angefangen hast und wie hat er sich entwickelt beziehungsweise wie ist ja heute?
00:17:31: also Hast Du damals schon als du Vorstandsassi warst?
00:17:37: Oder hattest du diesen typischen Blick auf den Versicherungsvertrieb und sagst, okay wir machen hier den richtigen Kram.
00:17:44: Und da gibt es auch noch ein paar die müssen's verkaufen oder hast du das immer schon partnerschaftlich gesehen?
00:17:49: Wie hat sich der Blick auf diesen Makler-Vertrieb bei dir gewandelt oder entwickelt in der Zeit?
00:17:55: Achso AXA ist entstanden aus Nordstein und Kolonia.
00:18:00: Nordstein war ein echter Maklerversicherer Und als ich bei der Achse angefangen haben, haben sich die Leute auch noch so vorgestellt.
00:18:07: Ich bin der Peter Müller von der Nordstern und nicht von der Achser.
00:18:13: Die Kollegen hatten schon auch gute Selbstbewusstsein – das war total klar!
00:18:21: Dass sozusagen den Maklervertrieb eine ganz wesentliche Stütze ist, weil irgendwie eins ist ja auch klar.
00:18:29: Themen verkaufen, die man da hat.
00:18:32: Und woher kommt das Geld?
00:18:34: Das kommt halt über den Vertrieb und ich glaube, dass es aber in vielen Häusern so... ...das Vertrieb in der starke Stellung haben.
00:18:40: So gehört sich das ja auch.
00:18:42: Ja.
00:18:44: Siehst du da nochmal eine Trennung zwischen klassischem Marklervertrieb und dem Vertrieben?
00:18:48: also nennen wir sie Strukturvertriebe wie auch immer wenn man sie nennen möchte sind das für dich?
00:18:53: ist das alles eins oder sind das wirklich nochmal getrennte Paar Schuhe sozusagen?
00:18:58: Naja, es gibt ja natürlich irgendwie Größten von Strukturen.
00:19:02: Da hat man's dann auch eher mit Konzernen mehr zu tun als ... Mit so kleinen Maklehäusern.
00:19:09: also ich glaube das hat schon auf dem Niveau sind das ja dann eher so Kooperationsthemen die man da spielt und das finde ich schon auch ein Unterschied.
00:19:23: Ja okay Du hast es ja eben gesagt, dass das Thema BAV halt dein Kernthema ist.
00:19:31: Ist ja aktuell.
00:19:32: auch glaube ich einen Punkt der mit den ganzen Reformen die natürlich stehen noch mal neuen Fokus bekommt.
00:19:42: Was verändert deiner Meinung nach diesen Markt aktuell am stärksten?
00:19:47: Also ganz unmittelbar ist natürlich die stärkste Veränderung jetzt Themen rundum geförderte private Altersversorgung, das was wir irgendwie lesen in der Rentenkommission oder Alterssicherungskommission.
00:20:04: Das wird den Markt stark prägen.
00:20:08: Das ist sozusagen diese ganze Regulaturen im weitesten Sinne.
00:20:16: Ich glaube es wird sehr unmittelbar und schnell sehr nachhaltig wirken.
00:20:22: Ich glaube, das ganze Thema Digitalisierung und Technologie ist natürlich auch ein ganz entscheidendes Thema sowohl für versichere Innen- als auch für den Verkauf.
00:20:34: Das ist ja klar!
00:20:36: Und ich glaube die Art wie junge Leute sich mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen ist schon auch noch mal substanziell anders als das was wir irgendwie in der Vergangenheit kennengelernt haben.
00:20:47: Und jetzt sozusagen die Mischung aus all dem heißt halt, ich glaube wir kommen stärker in eine Wettbewerbssituation mit Banken und der Fondsindustrie.
00:21:01: Durch das
00:21:01: Alldassversorgende?
00:21:02: Ja genau, also unter anderem deswegen so aber eben auch weil das Nutzerverhalten einfach von jungen Leuten ganz anders ist.
00:21:16: Da glaube ich müssen wir uns schon darauf einstellen, dass das echt anders wird und dass wir auch stärker gegen so ETF-Sparpläne irgendwas gegensetzen müssen.
00:21:26: Dass wir Produkte brauchen die halt eben wirklich deutlich Performance haben und könnten da glaube ich nicht auf dem Fahren was wir sozusagen in den letzten Jahren immer gemacht haben glaubt er ist ein bisschen etwas zu tun Und auch halt in den Ansprache Themen Wie man dann diese Themen auch überbringt, ich glaube auch da müssen wir uns sozusagen von alt her gebracht ein bisschen verabschieden.
00:21:53: Ohne dass sich immer weiß wie genau die Antwort aussieht.
00:21:56: Das ist also... Wir sind da glaube ich alle so ein bisschen Suchende?
00:21:59: Ja, genau!
00:22:00: Wir haben ja jetzt auch einen Zeitpunkt wo noch nicht zu Ende ausformuliert es wie das jetzt ab ersten nächsten Jahres dann aussehen soll.
00:22:10: Wie ist die Situation im Bauch im Haus jetzt?
00:22:12: Also, legt ihr einen Spand im Sessel und sagt naja wir warten jetzt mal bis da irgendwie mal was Verbindliches kommt.
00:22:17: oder wird trotzdem schon vorbereitet, gearbeitet?
00:22:21: Ja
00:22:22: für das Thema geförderte private Altersversorgung sind alle irgendwie gerade deutlich im Anspannungsmodus.
00:22:31: Und irgendwie sind auch schon wild am Arbeiten.
00:22:34: also wir werden da etwas zum ersten Ersten dastehen haben.
00:22:36: Wir wollen da auch ein wesentlicher Player werden und das auch im Maklerbereich.
00:22:42: Also da kann man von Entspannung nicht reden, was sonstige Themen betrifft versuchen wir so dass eine oder andere mit voraus zu denken und nochmal unsere Produkte ein bisschen performanceorientierter zu machen.
00:22:55: ich finde dann haben wir schon in der Vergangenheit ganz gut vorgelegt aber ich glaube da kann er nie gut genug sein.
00:23:04: Geht es da nur um Anlagemöglichkeiten oder geht's da um Kosten?
00:23:08: Oder habt ihr das komplette Thema, also wenn du sagst wir wollen die Produkte noch auf Performance optimieren sozusagen.
00:23:15: Welche Schubladen und welche Stellschraubenregister könnt ihr da ziehen?
00:23:18: Also sowohl auf der Kapitalanlangseite als auch auf der Kostensaite alles was sozusagen die Performance aus einer Kundenperspektive verbessert sich nochmal vorzunehmen und zu gucken was geht noch?
00:23:33: dass man da sozusagen auch besser gegen ETFs irgendwie noch ankommt.
00:23:39: Und das irgendwie kombiniert mit guten Garantien, gutem Rentenphasen und so weiter.
00:23:43: Also wie gesagt, da sind wir schon glaube ich auf einem extrem guten Niveau aber nichts ist so gut, dass es nicht nur besser gehen könnte.
00:23:55: Ich glaube, das wird nie aufhören wahrscheinlich, aber mich würde nochmal interessieren wo... Wo siehst du die ganz konkreten Herausforderungen, wenn wir jetzt mal dieses Altersvorsorge-Depot als Einbaustellen der Reform nehmen?
00:24:07: Da werden ja sicherlich auch neue Player auf den Markt kommen.
00:24:11: Es werden alte Player zurückkommen – die Kapitalanlagegesellschaften und Vorgesellschaften.
00:24:18: Wie schätzt du das ein, was hier ab wahrscheinlich spätestens Oktober November passieren wird?
00:24:24: Wie sollte man sich da als Versicherer positionieren?
00:24:29: damit ihr den Vermittler aber am Ende auch irgendwie den Kunden erreicht.
00:24:33: Also
00:24:34: ich glaube, man kann grundsätzlich sozusagen zwei Themen unterscheiden.
00:24:37: Es gibt bestehende Resterkunden und da die Frage was machen sie und was sollten die auch machen?
00:24:44: Und auch da ist ja sozusagen spannend zu schauen, die können raus aus der Garantie.
00:24:49: Das wird sich für viele lohnen in das neue Förderregime.
00:24:53: Ist für manche besser nicht.
00:24:55: vor allem muss man sich jetzt so ein bisschen angucken wie man es macht.
00:24:58: aber irgendwie sowohl.
00:25:00: also wir wollen natürlich in der Ausschließlichkeit haben wir selber eigene Bestände, die wollen wir natürlich schützen.
00:25:05: im Makler Kanal haben wir relativ wenig Bestände.
00:25:10: Wollen wir dann eher der Hecht im Teich sein?
00:25:12: Würde ich das mal so ausdrücken.
00:25:14: Und natürlich auch, da das ganze Thema hat ja Momentum... Da wollen wir schon dabei sein mit guten Produkten über alle möglichen Garantienniveaus, Standardprodukte, natürlich irgendwie auch unsere eigenen Produkte um dann zu gucken dass wir da vorne beiseite sind und natürlich werden wir schauen die Markler mit Technik ausstatten, mit Ansprachekonzepten.
00:25:43: Das wird sowohl im Privat- als auch im Firmkundengeschäft eine Rolle spielen und da kann man sowohl in den Beständen als auch eben echten Neugeschäften eine ganze Menge machen.
00:25:58: Und klar ist natürlich es wirkt nächstes Jahr noch kein staatliches Produkt geben Aber es wird natürlich von den Neo-Broken und den ganzen Vorgesellschaften, die werden aus allen Rohren schießen.
00:26:14: Und das wird glaube ich schon eine Herausforderung für die Versicherungsbranche weil sozusagen über die Bankenkanal und irgendwie die Neo Broker einfach die Absatzkanäle schon nicht so schlecht sind und einfach direkt ansprachen möglich sind zu denen wir typischerweise nicht ganz in der Lage sind.
00:26:37: Ja gut ist auch die Frage, ob man das will also direktes Geschäft hat glaube ich auch nicht nur Vorteile?
00:26:43: Naja
00:26:43: gut aber erst mal ansprechen ist ja schon schön.
00:26:45: Also wer dann sozusagen das Geschäft treibt ist ja die zweite Frage.
00:26:49: Aber irgendwie sozusagen zugänge und ich meine damit nicht nur die Versicherungs Unternehmen Ich mein schon auch die Markler und die Vermittler.
00:26:59: Es geht ja schon darum Wenn ich Kontodaten habe, ist das halt einfach eine ganz wunderbare Sache.
00:27:05: Da fällt mir dann schon ein, wie ich das mache und irgendwie wenn ich das nicht habe muss ich mich ein bisschen kreativer
00:27:11: sein.".
00:27:12: Ja, da sind die Markler dann im Vorteil, die sich in ihre Bestandung vielleicht in ihrer Zielgruppe oder Region dann schon etabliert haben.
00:27:21: Ich glaube dieses Alltagshusorge-Thema wird aus meiner Sicht eben auch genau darauf noch mal einzahlen.
00:27:27: dass es für den Vermittler ... klein oder groß, spielt glaube ich keine Rolle.
00:27:32: Am Ende brauchst du einfach Leute... ... am Kunden die wahrgenommen werden,... ...die das Vertrauen haben,... ...weil die großen Broker und so weiter... ...die haben das Vertauen über die Stärke, über die Marke,... ...über die Dynamik, die sie mitbringen,... ...was einfach zu der Zirkur bepasst.
00:27:51: Aber das sollte eben jeder Vermittler für sich auch haben ne?
00:27:53: Und das wird dann wahrscheinlich auch der Hebel sein für Versicherer wie euch dann eben.... diese Strahlkraft bis zum Endkunden zu haben, dass man auf Partner setzt die halt einfach gut vernetzt sind in ihren Beständen.
00:28:06: Absolut.
00:28:06: also wie gesagt bestände ist das eine.
00:28:09: ich glaube da muss man sich auch sehr schnell sehr frühzeitig darum kümmern.
00:28:14: aber das nächste ist natürlich auch irgendwie neue Kunden gewinnen weil das ist glaube ich wichtig und wahrscheinlich die Leute die größere Bestände haben wenn wahrscheinlich erst mal das eine tun um sich dann irgendwie auf das nächste zu konzentrieren.
00:28:30: Aber es gibt halt auch die, also ganz viele Neobroker haben noch nix und glaube ich werden versuchen Bestände abzugerasen.
00:28:39: Und da wird's ja natürlich darum gehen selber ein Angebot zu haben damit das nicht passiert.
00:28:45: Ja aber wie schätzt du das einen?
00:28:47: Also glaubst du daran dass die Neobrucker so schnell so viel Marktanteile gut machen können, bedrohlich oder spürbar wird für etablierte Versicherungen?
00:28:58: Bedrohlig glaube ich nicht, aber irgendwie.
00:29:02: naja.
00:29:02: also jetzt mal irgendwie als versichere gesprochen.
00:29:05: Wer will heute schon ein Stornum haben wenn ich dann auch noch irgendwie stille Lasten auf meinen Kontallen lagen habe.
00:29:12: Also da werden alle ja schon bisschen Obacht geben dass das zumindest in Grenzen bleibt sozusagen durch neue Geschäft kompensiert werden kann.
00:29:20: Aber irgendwie, wer halt irgendwie dreißigtausend im Priestervertrag hat, da muss er lang anproduzieren damit der irgendwie wieder dreißigtausend als Deckungskapital hast.
00:29:29: Also das ist... also muss ich ein bisschen ubergeben.
00:29:33: Ich glaube, dass wird schon eine sehr interessante Situation die wir jetzt von November bis Mitte nächsten Jahres erleben werden und Da wird glaube ich schon der Punk abgehen.
00:29:47: Ja, ich bin auch wirklich gespannt weil sich an der da auch zeigen wird wie eben die Kundenbindung in den letzten Jahren war.
00:29:57: Jetzt gehen ja schon die ersten Schreiben in den Beständen raus, hallo kein Handlungsbedarf wir kommen rechtzeitig auf sie zu und so weiter.
00:30:04: Aber die Frage ist eben wenn dieser Kunde halt die letzten fünf Jahre, die letzten zehn Jahre von dem ursprünglichen Vermittler nichts mehr gehört hat?
00:30:11: Und der sich jetzt meldet mit hey Sie haben ja schon Post vom Versicherer bekommen und ich sage Ihnen jetzt auch noch mal Sie brauchen erstmal nichts machen Ich melde mich im Januar weiß ich nicht ob das dann Stand hält gegen das was vermute ich dann ab August, September irgendwann in Fernsehen Radio und so weiter los geht.
00:30:28: Genau also ich glaube irgendwie der spät Sommer und dann der Herbst was wir normalerweise nur aus Kfz kennen wird sich jetzt glaub ich hier irgendwie auf diesem Markt abspielen.
00:30:37: ja schon das glaube ich auch nicht.
00:30:39: Ich glaube wir werden ziemlich werbeschlacht sehen
00:30:42: Was natürlich für das Gesamtthema Altersversorgung eigentlich ein Segen ist Also dass solche Kampagnen auf einmal um das Thema altersversorge kommen.
00:30:52: Gesamterlich betrachtet erst mal schön.
00:30:54: Also
00:30:57: ich glaube es wird jedem auffallen, dass irgendwas beim Thema Altersvorsorge sich geändert hat und das ein Thema ist.
00:31:03: Ich glaube das wird vier nach zehn Millionen Menschen auffallern.
00:31:07: Ja genau und ja wohl dem der dann eine Idee hat wie man das umsetzt in Geschäft.
00:31:13: Genau und der sozusagen die richtigen Partner hat um daraus auch etwas zu machen.
00:31:19: Ich glaube, das ist ja der wichtige Punkt in der Stelle.
00:31:23: Was glaubt ihr denn aus versicherer Sicht jetzt?
00:31:26: Da werdet ihr sicherlich ein Bild haben oder eine Idee... ...was erwartet denn der Maklermarkt von euch?
00:31:31: Also was sind die Erwartungshaltungen auf die er euch jetzt präventiv vorbereitet um da einen starker Partner zu sein für den Maklervertrieb?
00:31:42: also was sind da so?
00:31:43: die Bullets, die werdet Ihr sicherlich irgendwie für euch festgelegt haben, so hey das sind die Dinge die wir erfüllen müssen.
00:31:48: Also anständige Produkte, ich glaube ist klar.
00:31:52: Ich glaube die Makler werden auch eine gewisse Vergütung erwarten und das ist ja relativ klar.
00:32:00: Und zwar sowohl irgendwie für übertragenes Deckungskapital als auch für neue Abschlüsse.
00:32:05: also das wird so sein.
00:32:08: Das nächste ist natürlich in anständigen Prozesse, ich glaub kein Makler kann das heute noch sozusagen mit Fred Feuerstein Prozessen machen, sondern es muss halt irgendwie weitgehend der Digital sein.
00:32:23: Auch Bestandsschutz muss.
00:32:26: sozusagen brauchen ja die Leute irgendwie Informationen und auch ein paar Argumente an die Hand dann Vorteilsrechner all das was ist da halt so braucht um dann halt auch gewisse Aktionen fahren zu können weil ich glaube Der Markt wird auch über Geschwindigkeit beeinflusst und entschieden.
00:32:51: Thema Vergütung, hast du gerade angesprochen?
00:32:54: Habt ihr schon eine Idee davon wie das aussehen kann?
00:32:57: Ja!
00:32:58: Okay.
00:33:02: Frag mich im Spätsommer.
00:33:04: Ich will gar nicht jetzt mehr aufzahlen aber Grundsatzfrage bisher All das versorge.
00:33:12: oder nehmen wir mal, gehen wir mal zwanzig Jahre zurück Riester.
00:33:15: Das war für den Vermittler ein sofort unmittelbar auskömmliches Geschäft.
00:33:20: Es gab eine schöne Abschlussprovision
00:33:22: und ... Nee erst einmal gab es gar nix.
00:33:23: also erst mal gab's keine Abschluss-Provision dann hat sie nicht funktioniert.
00:33:26: Ganz
00:33:26: früh?
00:33:26: Okay ja okay.
00:33:27: So fing's an.
00:33:28: Stimmt
00:33:29: da war ich noch nicht im Markt.
00:33:29: genau das ist jetzt.
00:33:31: Und
00:33:32: dann hat man das geändert und schwuppt die wo funktionierte es so?
00:33:36: Das wird diesmal ein bisschen anders werden.
00:33:38: Wir haben die Regulierung, die wir haben, das heißt verteilte Kosten und also ich glaube alle Anbieter werden gucken dass sie etwas ab Front geben können.
00:33:53: Genau weil meine Frage so ein bisschen hintersteckt ist ja wie attraktiv es für den Vermittler am Ende eigentlich überhaupt sich diesem Thema umfänglich zu widmen, also ohne dann selbst auf der Strecke zu bleiben.
00:34:04: Weil die attraktive Vergütung durch Bestand und so weiter vielleicht erst in Jahr drei, vier, fünf richtig in die Gänge kommt.
00:34:14: Aber ich frage dich gerne im Januar noch mal oder im Herbst, wie es konkret aussieht?
00:34:20: Nee, ich glaube irgendwie... Ja, also ich werde jetzt keine zahlen, aber klar ist ja wir sehen immer mehr diese politische Geschichte, also wir haben beim Paragrafhundert in Förderung der BAV die verteilten Abschlusskosten.
00:34:39: Wir sehen das jetzt hier.
00:34:41: Wer das Papier der Rentenkommission gelesen hat wird feststellen dass da auch ein Hinweis drin steht auf verteilte Abschlussprovisionen in der BA V als Empfehlung.
00:34:54: Also sozusagen wir sehen ja, so ein bisschen in diese Richtung geht.
00:35:01: Also, ich glaube Augenzumachen hilft halt nicht mehr.
00:35:04: Ich glaube man muss die Realität anerkennen wie sie ist.
00:35:07: So ist sie jetzt gerade.
00:35:10: aber ich glaube die Versicherungswirtschaft ist ja schon bemüht daran da Übergänge zu organisieren falls es die dann irgendwann braucht dass das irgendwie für die Marktteilnehmer auch ein gangbarer Weg bleibt.
00:35:25: also.
00:35:26: Aber ich glaube, wir müssen uns alle ein bisschen damit auseinandersetzen dass die politische Großwetterlage halt gegen Abschlusskosten
00:35:35: ist.
00:35:37: Ja zu Recht aber am Ende wie gesagt es ist wirklich die Frage für mich wird der eine oder andere Vermittler sich dann doch wieder aus dem Bereich zurückziehen weil er sagt ja okay
00:35:49: das Ding ist jetzt so groß man kann das fast nicht und ist auch über Bestände Ich glaube schwierig.
00:35:59: Da jetzt einfach zu sagen, ja ich mache nicht.
00:36:03: Also ich meine ich als BRV-Mensch irgendwie wenn du sie sagst ja klar irgendwie müsst das nie machen macht der BRV.
00:36:09: aber ich glaube also da kann ich lange rufen Januar, Februar, März, April wird wahrscheinlich geförderte private Altersvorsorge das Thema aller
00:36:21: Themen sein
00:36:22: und dass ist vielleicht auch in Ordnung
00:36:24: Total.
00:36:26: Stichwort BRV finde ich auch noch mal gut, wie schätzt du denn das überhaupt ein?
00:36:29: Also jetzt Altersvorsorge-Dipot.
00:36:31: man darf zwei Verträge machen mit bis zu sechstausend, ich habe zwar die Summe nicht mehr genau aber sechstausend achthundert Euro irgendwie.
00:36:39: und wenn du einen Ehepaar bist sogar zweimal, d.h.
00:36:43: theoretisch vier Verträge, die ihr dann auch über gewisse Beträge aus zumindest normalem Abgeltungssteuer frei und wenn Du zwölfzechzehn, zwölftsechzig Einhältts dann auch noch halbeinkünfte Verfahren und so weiter.
00:36:55: Welche Rolle spielt denn dann eigentlich die klassische Direktversicherung noch für den normalen Verbraucher?
00:36:59: Also spürt man da ein BRV-Lager irgendwie, einen Aufreuchen oder ist das in dem Bereich noch gar nicht so ...
00:37:08: Nee also ich glaube der Punkt ist ja immer so ein bisschen... Also einmal kann man sich ja irgendwie von der Versorgungssituation nähern und sagen naja was braucht eine Mensch Braucht da irgendwie einmal gefördertes Privat der Altersversorgung?
00:37:21: Oder braucht er einmal BRV oder braucht er jeweils einmal eins davon.
00:37:27: Also wenn man so guckt, das politische Ziel liegt ja mittlerweile wieder bei den siebzig Prozent netto Ersatzquote und wir haben das jetzt mal ansetzt.
00:37:37: Wenn wir mittelfristig... bei einundfünfzig Prozent Sicherungsniveau sein, das übersetzt sich ja wahrscheinlich so in den Vierendfünfzig Prozent netter Satzkurte.
00:37:48: Also sind da mindestens Fünfzehn, Sechzehn vielleicht zwanzig Prozent sozusagen Lücke daraus zu finanzieren und ich glaube an sich bräuchts dabei ist.
00:38:00: also jetzt kommt man natürlich an den anderen Punkt.
00:38:05: Man muss auch das Geld dafür haben oder man muss sich sozusagen so viel Konsumverzicht üben, dass einem das der Wert ist.
00:38:13: Das ist Teil der Beratung aber das gelingt jetzt mit Sicherheit nicht immer.
00:38:19: Insofern wird man sich manchmal für das eine oder das andere entscheiden.
00:38:22: Wenn man ja zu Vorteilsrechnungen macht dann hängt das extrem am Arbeitgeberzuschuss.
00:38:29: Ja, den geht auch gerade.
00:38:31: So und wenn du da guckst Naja, irgendwie brauchst du ja schon so einen Arbeitgeberzuschuss von den zwanzig-fünfundzwanzig Prozent, dass du da so pari bist.
00:38:42: Ehrlicherweise gibt es genügend Unternehmen die das heute schon machen, wo ich sagen würde naja was über was reden wir?
00:38:50: und ich glaube in der Zukunft wenn man jetzt einmal die ganzen Sozialversicherungs-, Sozial- oder Lohnnebenkosten mal zusammen addiert ... dann haben ja Firmen mittlerweile, ... ... von rund twenty-fünf Prozent Lohnnehmkosten.
00:39:04: Und wir gehen ja stramm auf die dreißig zu, muss man ja sagen.
00:39:09: So jetzt kann man natürlich sagen, wenn ein Arbeitgeber halt einfach ... ... kosteneutral dreißzig Prozent weitergibt,... ... dann macht mir die BRV gar keine Sorgen und das Thema hat halt auch noch... ... Bindungsinstrumente.
00:39:22: also ich glaube, die Effizienz der BRV ist schon noch ziemlich gegeben und es ist gegeben.
00:39:28: insofern Die Instrumente sind ziemlich, also beide sind sehr gut und was jetzt im Einzelfall besser ist hängt halt extrem auch von der familiären Situation ab.
00:39:41: Und hängt irgendwie auch sehr davon ab wie häufig wechsel ich meinen Job?
00:39:45: Wie viel Arbeitgeberzuschuss ist es?
00:39:46: Also da kann man jetzt ewig reden.
00:39:48: aber ich glaube wir haben zwei wirklich gute Instrumen.
00:39:52: eigentlich brauchen die meisten Leute beide.
00:39:54: vielleicht können sie nicht jeder beides leisten, dann muss man sich für eins entscheiden und ich glaube dafür haben wir ja Vermittler.
00:40:04: Dass die sagen na ich sag dir was für dich in deiner Situation mit deinen Lebenszielen das relevante und Richtige ist, dafür gibt es Beratung.
00:40:17: Ja und ich finde den Impuls auch ganz gut dass man die Berater jetzt nochmal dafür sensibilisiert eben ganz selbstbewusst mal mit den Arbeitgebern zu sprechen und sagen, hey Jungs, fünfzehn Prozent ist zwar verpflichtend aber irgendwie auch dann die neue Null sozusagen.
00:40:32: Oder eigentlich schon das Minus?
00:40:34: Ja
00:40:34: genau!
00:40:36: Das heißt ihr müsst da ran und dass Altersvorsorgedepot allein wird eben das Problem nicht lösen weil alles was über die normale Förderung hinausgeht ist dann einfach auch eine Budgetfrage ... gebe ich dir recht, ist natürlich, ihr höre der Arbeitgeberzuschuss,... ... desto besser für den Arbeitnehmer.
00:40:55: Und ja, sollte eigentlich... Bei dem was Arbeitgebern ja teilweise machen für Mitarbeiter... ... frage ich mich warum das immer noch so eine teilweise geringe Durchdringung hat dieses Thema?
00:41:06: Dass es mal effizient umgesetzt wird für alle.
00:41:12: Aber man sieht alles im Markt, ne?
00:41:14: Also irgendwie du siehst natürlich auch Leute sagen, ... ..."Ja, fifteen Prozent ist doch nicht mal ein
00:41:19: Problem.".
00:41:21: So, und du siehst die irgendwie sagen okay... ...bis zu BBG das oder der BBG dass.
00:41:27: Und da denkst du ja, was ich mir selbst als Mensch der BAV macht?
00:41:31: Auch die Versorgung hätte ich auch gerne.
00:41:35: Also man sieht alles!
00:41:36: Ja, richtig.
00:41:37: Das
00:41:37: Leben ist halt einfach auch bunt.
00:41:41: Ich bin wirklich gespannt wie viel Momentum jetzt insgesamt auf dieses Thema Altersvorsorge kommt.
00:41:45: Es wird auf jeden Fall verändert sein.
00:41:48: Da bin ich wirklich gespannt drauf.
00:41:49: Ich freu mich schon, wenn wir nächstes Jahr in den Austausch gehen und gucken, wo stehen wir jetzt.
00:41:57: Möglicherweise lege ich total falsch?
00:41:59: Und dann muss ich Asche auf mein Haupttier... Aber ich glaube nicht, dass
00:42:03: es so ganz schal ist!
00:42:05: Wie gesagt, es würde mich wundern, wenn ab Oktober jetzt nicht die großen Kampagnen losgehen im Fernsehen
00:42:09: usw.,
00:42:10: und wenn das passiert, dann ist es ja zwangsläufig auf einmal Thema wahrscheinlich... in einem gewissen Rhythmus wird die Bildzeitung des Offertiegelseides haben und keine Ahnung
00:42:19: was... Naja, auch die gesetzliche Rentenversicherung wird trommeln.
00:42:23: Und wenn nicht dieses Jahr dann kommt irgendwann auch das staatliche Angebot dazu.
00:42:29: und dann haben wir noch den dritten Marktteilnehmer.
00:42:34: irgendwie wo man sich so denkt okay haben wir jetzt wahrscheinlich als Branche alle nicht gebraucht aber irgendwie findet trotzdem statt
00:42:42: Ja gut, noch ja nicht.
00:42:44: Ja genau, aber damit dann später ist es ab achtundzwanzig oder so.
00:42:49: Am Ende gibt's eine Ausschreibung für private Anbieter die das denn für den Staat umsetzen sollen?
00:42:53: Also da bin ich zugegebenermaßen sehr gespannt wie die Lösung aussieht da individuelle Konten zu führen, aber spätestens jetzt mit den individuellen Konten in der gesetzlichen Rentenversicherung müssen sie das tun.
00:43:07: Das wäre ja natürlich hochnotpeinlich wenn es nicht funktioniert.
00:43:11: Das kann man sich kaum vorstellen!
00:43:14: Okay lasst uns mal von dem Thema Alldaußvorsorge ein bisschen weiterer Wiederrichtung Markler vertrieb kommen.
00:43:21: was glaubst du?
00:43:22: welche Rolle wird zukünftig das Thema KI im Zusammenspiel zwischen euch und dem Vermittlerspielen?
00:43:30: Also KI spielt ja heute schon innerhalb von Versicherungen eine Rolle, also wenn man mit Leuten aus dem Schadenbereich redet oder irgendwie auch der Lebensversicherung aus Leistungsbearbeitung das Akten zusammengefasst werden über KI und so weiter.
00:43:51: Das passiert ja schon, dass künstliche Intelligenz sozusagen die... Die Posteingänge klassifiziert und so weiter.
00:44:01: Auch das passiert ja schon, das geht ja immer weiter und Automatisierung.
00:44:05: Das alles irgendwie steckt ja jetzt sozusagen in den Startlöchern und ehrlicherweise stellen wir fest dass diese Technik schon ein bisschen kräftiger oder deutlich kräftig ist als das was wir damals irgendwie bei Robotics zu gesehen haben.
00:44:21: also da ist es schon eine andere Wucht die dahinter ist Wir sehen das gerade in diesem, dass man auch Schnittstellen und das Matching von Schnittstellen darüber irgendwie effizienter gestalten kann über KI.
00:44:36: Also diese Schnittstellungen irgendwie da über KI zu bauen ist auch eine Möglichkeit Und wir sehen es natürlich irgendwie, dass das auch im Beratungsalltag schon einen Anzug hält Und wenn es nur die Bestätigung meiner Empfehlung ist, die ich erbringe.
00:44:55: Aber für viele ist das dann auch noch mal so ein objektives Nasiste.
00:45:00: Selbst die KI sagt das!
00:45:05: Das sieht ja bei manchen durchaus aus ne?
00:45:07: Also ich glaube KI... wir müssen uns alle damit beschäftigen und ich glaub's ist alternativ los so bisschen.
00:45:16: Es kann ja auch wirklich dazu helfen, Dinge für einen selber einfacher zu machen.
00:45:21: Wo siehst du da, also im Schaden ist es eindeutig.
00:45:24: Da geht's um Geschwindigkeit, Effizienzen
00:45:26: usw.,
00:45:27: welche Rolle kann das in der Vorsorge?
00:45:30: Im Bereich Altersvorsorge zum Beispiel, wo sind da die richtig krassen Hebel, die wirklich eine Veränderung herbeibringen?
00:45:39: Naja, also ich glaube in der Automatisierung schon klar.
00:45:43: Also was in Schaden, die Schadenakte ist es in der BU die Leistungsaktik und sie kann auch mal so dick sein und sich da irgendwie dieses ganze Zeug diese ganzen Gutachten dazu zusammenfassen zu lassen kann schonmal ein bisschen Zeit bringen.
00:46:00: Also so ist nicht.
00:46:02: Also von daher irgendwie es gibt wenig Bereiche, wo die KI nicht zumindest mal eine spannende Hypothese ist.
00:46:12: Also ob das sich dann durchsetzt und irgendwie ob das dauerhaft auch von der Kostensituation her das Richtige ist weil möglicherweise irgendwie ist die KI jetzt billiger als in der Zukunft sie sein wird.
00:46:25: so also da muss man ja ein bisschen Obacht geben.
00:46:28: aber sozusagen als Technologie ist ja immer erstmal wahnsinnig spannend.
00:46:32: ich glaube aber irgendwie dass wir auch Obacht gehen müssen.
00:46:35: Das was wir tun hat halt viel mit Vertrauen, mit Menschen.
00:46:38: Mit auch Empathie zu tun und da müssen wir gucken dass wir nicht an den falschen Stellen sozusagen zu viel Technik einsetzen und sozusagen dem Teil irgendwie auch immer noch sehen der halt irgendwie die Essenz dessen ist das wir tun auf Menschen eingehen sie ernst nehmen sie beraten für die Wünsche, die sie haben irgendwie empfänglich sein.
00:47:10: Ja also da bist du auch auf der Seite dass du sagst Beratung wird bei solchen komplexen Themen wie Altersvorsorge Biometrie und so weiter wahrscheinlich nicht zeitnah aussterben durch KI oder?
00:47:22: Also das glaube ich nicht.
00:47:23: Ich glaube aber irgendwie das sozusagen Lieds zu generieren und den ganzen Teil dieser etwas mechanische Teil hervorlegt.
00:47:31: Ich glaub da wird's ohne KI irgendwann nicht mehr gehen.
00:47:35: Also ich kann halt irgendwie einfach meine Reichweite extrem erhöhen, darüber so.
00:47:40: Ich kann Bilder generieren und das geht viel schneller.
00:47:45: Es gibt schon Bereiche wo ich sage hey macht ja auch diese Geschwindigkeit ein bisschen Angst.
00:47:52: Das geht mir auf jeden Fall so.
00:47:56: aber... Man weiß ja auch nicht, was wirklich funktioniert.
00:48:02: Also man muss ein bisschen ausprobieren.
00:48:03: Das ist eigentlich ein spannender Weg auf dem wir da sind.
00:48:08: Wie gesagt ich glaube halt Thema Empathie für Menschen.
00:48:12: da sein zuhören das kann keine
00:48:16: KI
00:48:17: und da wollen Menschen Menschen haben.
00:48:20: Sehe ich auch so.
00:48:23: Habt ihr bestimmte Bereiche wo ihr euch jetzt vornehmt den Markler in diesem Bereich mitzunterstützen?
00:48:30: in dem Bereich Prozesse etc.
00:48:33: Gibt es da eigentlich was, in welche Richtung ihr da lauft?
00:48:36: Also wir sehen KI immer nur als ein Vehikel.
00:48:39: also im KI ist kein Selbstspeck sondern irgendwie es geht natürlich darum Markler die Prozese zur Verfügung zu stellen Die eben ist.
00:48:49: dem Markler ermöglichen kosteneffizient günstig schnell und effizient mit Versicherern zu kommunizieren, da haben wir jetzt insbesondere der BAV eine ganze Menge investiert in den letzten Jahren.
00:49:05: Und glaube ich sind mittlerweile auf einem tollen Niveau angelangt.
00:49:10: aber sozusagen die Technik, die wir nutzen Immer nur ein Mittel zum Zweck, also irgendwie es ist jetzt nicht KI der KI-Wellen sondern wenn's halt über eine andere Technik geht dann das auch gut.
00:49:24: Es geht mehr darum was nutzt dem Makler und da ist jetzt eher egal ob es KI ist wie gesagt sowohl im Bereich TA, also auch in die Bestandsübertragungen oder Bestandsgeschäftsverfällen irgendwie Dokumente und was es da alles gibt.
00:49:44: Ich glaube ich habe mittlerweile ein tolles Niveau erreicht.
00:49:50: Dann lass mal einen Blick nach vorne werfen.
00:49:53: Was sind jetzt so die Chancen wo du sagst okay wir wollen als Versicherer darein das ja beschrieben.
00:50:01: Wo spürt ihr jetzt schon, dass da die ersten kleinen Pflänzchen wachsen?
00:50:07: Oder es sind ja eher Abzweigungen.
00:50:09: Weil ich sage mal, das ist ja schon was da!
00:50:10: Das ist ja nicht, dass ihr komplett auf dem Blankrobet anfängt sondern... Es ist ja auch schon etwas da aber ihr wolltet's ja jetzt dann sprießen lassen sozusagen.
00:50:19: Wo bewegt ihr gerade am meisten und wo spürdet ihr das, dass Ihr Zugriff habt sozusagen?
00:50:25: Was sind so die Bereiche?
00:50:27: Also ich glaube im Moment haben wir ... bewegen wir uns am schnellsten zum Thema BRV, da haben wir die größten Wachstumsberaten auch im Maklerbereich.
00:50:38: Gleichwohl sind halt auch so Wiederanlage-Themen irgendwie ein wichtiges Element.
00:50:44: sofort Beginn der Renten.
00:50:47: Es ist ein starkes Feld bei uns.
00:50:49: Wird ja sicherlich auch stärker werden hoffentlich jetzt durch den ganzen Boomer mit ihren ganzen Polissen... Absolut.
00:50:57: Also sowohl in sozusagen die private Wiederanlage, in so Themen wie sofort beginnende Renten aber eben auch wieder Anlage innerhalb der BAV da haben wir glaube ich ein sehr spannendes Konzept bei Wiederanlagen IN der BA V insbesondere zu direkt zu sagen und du Kassen, da gab es jetzt noch nicht so viel.
00:51:17: Wer da Interesse hat, sollte beim mit uns sprechen.
00:51:23: Also das sind glaube ich zwei große Felder.
00:51:26: und das ganze Thema.
00:51:28: wer performante Altersvorsorgeprodukte sucht die sowohl in der Ansparphase auch als auch in der Rentenphase eine hohe Performance haben.
00:51:43: Der sollte mal vorbeigucken weil ich glaube da haben wir was Und nicht erst seit Kurzem, sondern eigentlich seit vielen, vielen Jahren.
00:51:51: Wir haben im Jahr zwei Tausend neun mit unserem Genios angefangen und wenn ich jetzt heute gucke, Genos mit achtzig Prozent hätte ich ihnen irgendwie zwei tausendneune angefangen, wäre ich jetzt bei sieben bis acht Prozent jährlicher Rendite.
00:52:09: Da muss ich sagen, das ist ein Versicherungsprodukt nach Kosten.
00:52:15: Also da macht mir auch die meisten ETFs nicht so viel vor.
00:52:20: Ja, ja, das isso und am Ende... Dieses ETF-Thema für mich ist auch ganz speziell, weil das eine ist ja... Ich spare kosten günstig Das andere ist aber mit diesem thema etf ist ja immer auch verbunden provisionsverbot.
00:52:41: braucht man überhaupt noch berater?
00:52:42: man kann doch heute alles selber wo ich immer denke ja okay also wer sowas sagt der hat ja das komplett das verhältnis zum gesamtbevölkerungsbild verloren weil man irgendwie glaubt dass obere ... Achtel der Bevölkerung, was sich mit ETFs freiwillig beschäftigt, ... ... repräsentiert den Rest.
00:53:02: Und deswegen weil du jetzt gerade sagst es ist ein Versicherungsprodukt und da muss ein ETF erst mal... Ich finde wichtig ist ja überhaupt erstmal dass Leute überhaupt erstmal irgendwas machen.
00:53:10: Ob du dann drei, fünf, sieben oder acht Prozent Rendite machst das ist natürlich am Ende einen Unterschied außer Frage.
00:53:17: aber wenn du drei Prozent auf etwas machst, ist das immer noch mehr als wenn du acht Prozent auf gar nichts machst.
00:53:23: Absolut, das ist so.
00:53:24: Also irgendwie erst mal geht es ja darum sozusagen Lücken zu berechnen und zu gucken wie viel müsste ich denn machen damit ich da irgendwie hinkomme?
00:53:32: Aber dass wieviel müsste ich den Machen hängt halt auch extrem von der Rendite ab.
00:53:38: Und wenn die Leute sehen, da müsste ich ja unendlich sparen um dahin zu kommen ... dann macht das natürlich wenig Spaß und dann ist irgendwie die Motivation auch ganz schnell weg.
00:53:49: Also insofern, es glaube ich Rendite jetzt nicht so ganz irrelevant... Aber du hast natürlich total recht!
00:53:56: Ich muss halt mal mit irgendwas anfangen und vielleicht irgendwie muss ja auch nicht den Schritt also den ganzen Hüpfel machen sondern den ersten Schritt mal vielleicht machen.
00:54:04: Ich glaube dass ist ein wichtiger Punkt.
00:54:07: Und das zweite ist natürlich, ich muss mich mit dem Thema befassen und meistens braucht's selbst dafür ja schon den Berater.
00:54:15: Und das ist häufig ja schon das allererste, plus dann aus der Vielzahl der Themen auszuwählen – da braucht es halt in der Regel auch ein bisschen Unterstützung.
00:54:30: Aber ich glaube irgendwie wir sehen ja auch, dass sich ein paar Freunde die Ärzte sind, die dann irgendwie auch immer sagen, Arzt, nicht mit wieviel Diagnosen von Chatshipiti.
00:54:42: Ich sozusagen schon konfrontiert werde und ich soll eigentlich nur noch absegnen was Doktor Gugl gesagt hat so und ich glaube so ein bisschen geht es ja auch dem einen oder anderen Berater der mit jüngeren Leuten zusammen Was macht irgendwie ... Es ist halt immer konfrontiert mit diesen Empfehlungen, die ob sie gut oder schlecht sind.
00:55:08: Einfach erst mal irgendwie im Raum stehen?
00:55:10: Ja!
00:55:12: Was mach' dich jetzt für die nächsten Monate zuversichtlich, dass ihr eure gesteckten Ziele mehr Wahrnehmung vom Mittlamarkt, das ihr nicht nur in Form von Werbung, sondern auch mit Leben füllt... Also was sind die Botschaften, die du jetzt hättest für den Zuhörer hier, dass ihr wirklich jetzt ein relevanter Partner seid mit dem man sich auf jeden Fall beschäftigen sollte.
00:55:37: Warum seid ihr da jetzt so motiviert und zielstrebig auch da oder selbstbewusst zu sagen hey wir waren schon immer da aber jetzt deutlich mehr wollen deutlich mehr raus.
00:55:51: was macht euch da jetzt dynamisch und selbstbewust?
00:55:55: Also
00:55:55: ich glaube der erste Punkt ist irgendwie wie stehen ... nicht weit vor unserem zweihundertjährigen Jubiläum, also wir haben eine zweihundertjährige Tradition als Lebensversicherer.
00:56:08: Und mit zweihundert Jahren wollen wir dann auch irgendwie sozusagen... ...dann auf wirklich im Marklermarkt angekommen sein.
00:56:17: Das ist so ein bisschen das Ziel.
00:56:19: Ich glaube, wir haben die ganze Menge beizutragen zum Thema Produkte,... ...wir haben die ganzen Menge beitzutragen zu dem Thema Technik und... digitale Schnittstellen.
00:56:31: Wir haben eine Organisation, die ein hohes Serviceverständnis hat und wir haben Menschen, die auch zuhören können und sich auf Geschäftsmodelle einstellen können.
00:56:44: und ich glaube das ist das allererste was es braucht um im Marklamarkt Fuß zu fassen.
00:56:50: erstmal zu hören vielleicht nicht der lauteste sein, sondern derjenige, der sagt okay herverstanden da pass ich zu dir alles andere passt vielleicht nicht ganz so doll aber da pass sich zu dir und das war jetzt mal irgendwie gemeinsam gucken dass wir das werden ersten Schritt gehen.
00:57:08: Und die die Reaktionen, die wir aus verschiedenen Ecken des Marktes haben sei es von großen marklerhäusern sei es irgendwie auch vom kleinen marklern sind einfach extrem ermutigend die häufig sagen, ich wusste gar nicht dass ihr das alles könnt.
00:57:26: Das ist natürlich irgendwie ärgerlich wenn man sich so denkt.
00:57:29: hätten wir es noch mal besser irgendwie erzählt.
00:57:32: aber das zeigt wenigstens dann wenn wir die Chance haben die Themen anzusprechen dann interessieren sich die Menschen dafür und das ist schön zu sehen und da macht jeder nächste Erfolg Hunger auf mehr.
00:57:47: Wann habt ihr damit angefangen eigentlich?
00:57:50: Ist das Monate her, sind es Jahre, dass ihr gesagt habt jetzt müssen wir mal irgendwie sehen, dass wir ein bisschen sichtbarer werden?
00:57:55: Also ich würde sagen vor vier Jahren angefangen uns vorzubereiten.
00:58:01: Wir haben da eine ganze Menge auch in der Technik gemacht und jetzt glaube Wir sind ja Schwaben, also jetzt nicht gebürtige Schwaben aber irgendwie sozusagen als Unternehmenschwaben.
00:58:12: Das heißt irgendwie haben wir es auch nicht so mit der Salautstärke und irgendwie so mit Werf rauszugehen.
00:58:21: das liegt uns nicht in den Genen.
00:58:23: Aber nachdem wir jetzt so viel Vorbereitung gemacht haben und mittlerweile auch so selbstbewusst sein können Ja Den Punkt erreicht, so vielleicht von einem guten Jahr.
00:58:37: Wo gesagt?
00:58:37: Okay jetzt blasen wir zum Angriff.
00:58:40: Blasen wir zu dem Angriff.
00:58:41: ja!
00:58:45: Wie seid ihr in der Fläche organisiert?
00:58:46: also wie kommt man mit euch in Kontakt?
00:58:50: über Puls oder Direkte?
00:58:52: was für eine Struktur habt ihr als Ansprechpartner?
00:58:55: Also wir haben sozusagen Tandems dezentral in ganz Deutschland und das ist sozusagen die erste die ersten Ansprechpartner, da haben wir eine Maklerorganisation.
00:59:10: Die Makle betreuen... Wir haben relativ große auch Direktbetreuung aber natürlich erreicht man es auch über Pula.
00:59:20: Das geht natürlich ganz genau so.
00:59:22: Ja klar ist ja ein gängiger Weg also beides, je nach Größe wahrscheinlich.
00:59:30: Ja genau, also die Wege, die nach Rom führen sind sozusagen gibt es viele.
00:59:39: Was wäre aus deiner Sicht jetzt?
00:59:41: Weil auch viele Markler ja natürlich jetzt glaube ich vor der Frage stehen auf welchen Anbieter schaue ich denn kurzfristig mittelfristig jetzt wenn dieses ganze Thema Priorität Altersvorsorge neu aufgerollt wird?
00:59:53: sozusagen was wären jetzt Mangelung?
00:59:56: du wärst jetzt Markler vielleicht sogar ein junger Markler, worauf würdest du achten bei der Auswahl von meinen als Markler drei bis fünf Anbietern?
01:00:09: Was wären so die Merkmale auf die Du achten würdest.
01:00:13: Ich würde mal angucken hat das Produktkonzept in der Vergangenheit wirklich funktionierend.
01:00:18: Kann man das irgendjemand nachweisen?
01:00:20: In Form Performance und so weiter.
01:00:22: Genau.
01:00:23: Habe ich Prozesse, die zu mir passen.
01:00:25: ... der sich auch auf mein Geschäftsmodell einstellt und sozusagen... ... auch dazu beiträgt, dass mein Geschäftsmodell erfolgreicher wird.
01:00:38: Das wären für mich die drei Themen.
01:00:41: Ja!
01:00:41: Und du hast es ja eben mit zweieinhalb Jahren gesagt, das Stichwort Langfristigkeit ist wahrscheinlich auch irgendwie wichtig.
01:00:46: Gut in die Glaskuhel kann niemand schauen aber ich glaube nichts ist nerviger als für Makler-und Kunden auch wenn da so Übernahm stattfinden oder irgendwie.
01:00:57: denn Oststandsabstöße
01:01:00: und so weiter, irgendwie klar.
01:01:01: Ich glaube eine Auflangfristigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik ist sozusagen als Partner eines Versicherers immer eine sehr angenehme Sache.
01:01:12: Ich glaub da sind wir als so altes und stiftungsgeführtes Unternehmen in einer guten Position damit ruhigerhand durch die eine oder andere Situation durchschippern zu können.
01:01:25: also ja Du hast dann ja, jetzt ist es Stiftungsgefühlt.
01:01:29: Davor warst du das nicht?
01:01:32: Also Merk, es ist etwas Besonderes.
01:01:35: Spürt man da was wenn man in deiner Funktion ist und es eben ein Stiftung geführt ist und nicht eine Aktiengesellschaft?
01:01:42: Ja ich finde also ich kenne sozusagen beide Welten so ganz gut.
01:01:48: Das ist ein deutlicher Unterschied.
01:01:52: Ich glaube irgendwie sowohl was die Rendite Anforderungen an dass was irgendwie so eine Gesellschaft abwerfen muss, dann doch sehr unterschiedlich und halt auch so eine gewisse Langfristperspektive.
01:02:05: Also vielleicht kann ich ein kleines Beispiel als es ist nicht so klein das Beispiel... Ich bin als Leiter in Betrieblichen Altersversorgung auch Vorstand der Ponsonskasse.
01:02:16: Jeder weiß, dass Ponsonskassen in der Niedrigzinsphase ne echt schwere Zeit hatten.
01:02:22: Und jetzt kann man mit dieser Niedrigzinsphase und der schweren Zeit auf zwei leise umgehen.
01:02:28: Entweder man stellt sich die Frage, das muss weg?
01:02:30: Diese Bestände müssen weg oder man sagt, wir müssen jetzt irgendwas tun, um durch diese Phase durchzukommen.
01:02:37: Bei der Wirt haben wir uns dann für den Weg entschieden.
01:02:39: Wir geben dieser Gesellschaft eine Chance, wir geben einen Kapital.
01:02:43: Wir stellen die Kapitalanlage um, raskantere Kapital Anlage aber dafür mit mehr Eigenkapital und haben auf diese Art und Weise geschafft, den Turnaround in dieser Gesellschaft hinzukriegen.
01:02:53: Ich glaube das wäre in nicht vielen gesellschaften möglich gewesen.
01:02:57: eine Gesellschaft die wirkliche Schwierigkeiten war nochmal mit einem Kapital zu helfen um die Kapitalanlage umzustellen dass man durch die niedrigste Zinsphase durchkommt.
01:03:11: Das war bei der Wirt möglich und relativ unkompliziert und ich finde also es ist schon etwas was sehr, sehr bemerkenswert fand.
01:03:25: Wie lange sind da die Entscheidungswege?
01:03:26: Sind das endliche Meetings oder sind es sehr konkrete wenige?
01:03:31: und wie muss man sich das vorstellen?
01:03:32: Also ich fand das erstaunlich schnell und wir reden dann schon über signifikante Eigenkapitalzuschüsse.
01:03:44: Es ist natürlich irgendwie wird das sauber entschieden aber das dauert jetzt keine sechs Monate.
01:03:50: Spannend!
01:03:50: Das fand ich schon toll.
01:03:52: Ja, du warst echt da.
01:03:54: Vielen Dank!
01:03:56: Ich sag danke und ich komme wieder irgendwie damit wir gucken, ob wir richtig lagen.
01:04:04: Wie gesagt heute weiß ja noch niemand gefühlt wo die Reise hingeht aber in wenigen Monaten werden wir mehr wissen und dann bin ich gespannt wie es euch aussieht und bin auch gespannt wie am Ende die Produktlandschaft aussieht insbesondere von dem was ihr an die Rampe bringt sozusagen für den Vermittler.
01:04:21: Und ja, klingt aber auf jeden Fall FIFA-sprechend
01:04:26: und
01:04:27: wünsche euch auch viel Erfolg dabei natürlich.
01:04:28: Danke!
01:04:29: Weiterhin bei dem Weg und hoffe das dann schnell Klarheit besteht dass man auch öffentlich kommunizieren kann so dass jeder sich irgendwie vielleicht vorbereiten kann auf die heiße Phase.
01:04:41: Danke fürs Gespräch!
01:04:42: Sehr gerne und dann guten Jahresentspruch sozusagen.
01:04:46: der fängt jetzt quasi an.
01:04:47: zweite Jahreshälfte ist gerade angefangen.
01:04:50: Jetzt muss ich erst mein Somo-Urlaub und dann kommt das.
01:04:53: So langsam Richtung Startblock laufen ist vielleicht schon mal
01:04:57: gut.
01:04:58: Alles klar, bis dann!
01:05:00: Ciao.