00:00:00: Ich finde, Führung heißt für mich Menschen am Ende zu begleiten.
00:00:04: Sie gerade auch mit ihnen, wenn sie das möchten in Entwicklungsfahrt zu erarbeiten und gemeinsam immer wieder zu schauen wie kann ich diesen Entwicklungsfahrt gemeinsam voranbringen wo stehen wir hier gerade?
00:00:15: Und am Ende auch Raum zu geben Verantwortung wirklich eigenständig zu übernehmen und dass aber fordern und fördern.
00:00:23: Also ich glaube, man kann nie... also ich glaube den Weg, den ich gegangen bin der war sehr hart, also dieses von null auf hundert und das glaube ich würde ich meinem eigenen Mitarbeiter so nicht zu guten wollen sondern würde eben immer Verantwortung in kleinen Häppchen abgeben und immer wieder gucken funktioniert das gut?
00:00:43: kriege ich das gut hin?
00:00:44: fühle ich mich damit wohl?
00:00:45: und dann den nächsten Schritt.
00:00:47: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Magler-und-Vermittler-Podcast.
00:00:53: Mein Name ist Nikolas Vogt, heute habe ich wieder einen spannenden Gast eingeladen.
00:00:59: Eileen Bilderbeck ist neunundzwanzig Jahre alt und Geschäftsführerin der Bilderbecks GmbH in Hannover und sie ist bereits die vierte Generationen der Familie des Traditionsbetriebs jetzt seit hundert Jahren bereits in der Versicherungsvermittlung tätig ist, da wirken unsere vierundfünfzig Jahre in der WBV-Gruppe schon fast welpenhafter gegen.
00:01:25: Eileen leite den Betrieb nun seit vier Jahren als Geschäftsführerin und sie bezeichnet sich selbst als Impulsgeberin für moderne Führung und genau darüber möchte ich heute mit ihr sprechen.
00:01:40: und deshalb erst mal ein ganz herzliches Willkommen hier im Markter & Vermittler Podcast lieber!
00:01:45: Aileen.
00:01:45: Ja, hallo herzlich willkommen!
00:01:46: Ich freue mich sehr für die Einladung.
00:01:49: Sehr schön dass du dir die Zeit nimmst und wir springen am besten auch gleich mal rein weil was mich interessiert ich komme ja auch aus einem Familienbetrieb wie war das denn bei dir?
00:02:00: Bei dir schon in der Wiege klar dass du einmal in den Betrieb einsteigen wirst?
00:02:07: oder hattest du auch erst mal andere berufliche Pläne?
00:02:11: Jede mit der Versicherungsbranche hat man als Kind nicht gleich davon geträumt, Versicherungsmaglerin zu werden.
00:02:18: Oft wenn ich Leute in der Branche kennenlernen sagt eigentlich niemand.
00:02:21: Ich wollte immer in die Versicherungen Branche.
00:02:23: Ich hatte ganz wilde Berufsideen von der Modedesignerin über Sportmanagement also ganz andere Ideen fand aber auch immer schon das wirtschaftliche sehr interessant und habe deswegen erst mal ganz klassisch nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre studiert.
00:02:42: Und mein Vater hat immer zu mir gesagt, Eileen ich möchte dass du dir einmal unseren Betrieb anguckst.
00:02:46: Also dass du die Chance gibst das einmal kennenzulernen.
00:02:50: und so bin ich dann nach dem betriebswirtschaftlichen Studium in Berlin für ein halbes Jahr zurück nach Hannover gekommen und habe wirklich einen halben Jahr Vollzeit mitgearbeitet hab alles mal kennengelernt und hab am Ende auch gesagt ja das ist etwas was mich interessiert Vor allem diese unternehmerische Denken, die Leitung eines Unternehmens und auch die Begleitung unserer Unternehmskunden fand ich wirklich sehr spannend.
00:03:14: Und dann habe ich gesagt kann mir das vorstellen und hab noch mein Master in Wirtschaftspsychologie gemacht und bin vor fünf Jahren eingestiegen.
00:03:21: Das heißt du gehörst zu einer der wenigen Studenten, die BWL bewusst studiert haben weil sie BWF studieren wollten und nicht weil sie nicht wussten was ihr sonst machen soll?
00:03:31: Das ist immer so das Image des Studiengangs.
00:03:33: Mir ging es auch ganz, ich habe auch BWL studiert, ganz bewusst.
00:03:36: aber viele sagen ja du wusstet nicht was sie machen sollen, hab' ich mal BWl studiert?
00:03:39: Aber das klingt bei dir sehr viel ziehgerichteter.
00:03:41: und hast Du denn als Kind auch Einblick in den Betrieb gehabt?
00:03:47: also warst du vor Ort hat man dich in dem Büroräumen angetroffen?
00:03:51: oder dann war das dann erst nach des Studiums als dein Vater sagte schau's dir wenigstens mal an.
00:03:57: Also klar, hat man mal so ein Ferienjob.
00:03:59: Das war Richtung Abiturzeit habe ich auf jeden Fall auch zwischen Abi und Studium mal so paar Verträge angelegt, eingeflebt.
00:04:06: So einfache Datenarbeit.
00:04:08: Und sicherlich war ich natürlich auch als Kind auf so Firmen Veranstaltungen anzutreffen oder auch mal bei einer Weihnachtsfeier mit dabei.
00:04:15: Ich glaube was für mich ganz gut war dass er dieser Kat war weil ich tatsächlich ja auch sechs Jahre dann in Berlin gelebt hab dort studiert hab Und das für mich so ein positiver Cut war, den ich dann doch irgendwo zu der Firma habe in der ich dann erwachsen geworden bin und dann sozusagen als Erwachsen zurückkam.
00:04:30: So ein bisschen kann man das so bescheiden.
00:04:34: Für mich war es damals in der Zeit noch zumindest bei mir auch alles mit Papier- und Durchschlag- und Anträgen.
00:04:39: Ich fand das unheimlich langweilig tatsächlich als Kind.
00:04:42: Und mich hat da gar nichts gereizt, deshalb war ich aus meinem anderen Weg unterwegs.
00:04:46: Wie war das für dich?
00:04:47: Als du dann dir den Betrieb angeschaut hast ... dich an einem Versicherungsmarkler dann tatsächlich damals gereizt hat, weißt du das noch?
00:04:56: Wir sind ja im Bereich BTOB tätig.
00:04:59: Das heißt wir haben kleine Familienunternehmen aus dem Handwerksbereich bis hin zu Großkonzernen die wir betreuen und Gesamtversicherungsmanagement Und ich sehe das aber mit der Brille des, also eigentlich eines Unternehmensberaters.
00:05:12: Wir gehen in die Unternehmen, wir bekommen sehr tiefe Einblicke in die Zahlen und die Umsätze.
00:05:16: und am Ende um einen Betrieb richtig versichern zu können muss sich deren Geschäftsmodell auch verstehen können um beispielsweise eine Betriebsunterbrechung richtig einschätzen zu können.
00:05:25: Und das fand ich total faszinierend, dass sich bei einem Garten- und Landschaftsbauer mit hundert Mitarbeitern sitze und sein Geschäftsmodell verstehe.
00:05:33: Und dann auf der nächsten Woche wieder bei einem mobilen Unternehmen und darauf dann plötzlich bei einem produzierenden Unternehmen für die Automobilindustrie.
00:05:41: Dass man so unterschiedliche Einblicke bekommt, das fand Ich wahnsinnig spannend!
00:05:46: Dort eben auch auf Augenhöhe die Kunden berät und die Abwechslungsreiche halt die man einfach hat, wenn man in der Geschäftsführung tätig ist.
00:05:56: Also ich war nie so ein Spezialist, ich war immer ein Generalist und das kann ich halt in der Gesellschaft sehr gut ausüben weil ich ja über Finanzen, Marketing, Rechnungswesen bis hin dann eben auch zum Vertrieb alle möglichen Schnittstellen habe und es dadurch auf jeden Fall nie langweilig wird.
00:06:13: Es ist auf jeden fall für einen BWL Studenten ein Traum, dass so viele Einblicke dann infirmen zu bekommen wirklich in der Praxis Einfluss zu haben durch die Risiko, durch das Risikomanagement.
00:06:27: Wie war es denn für dich damals der Gedanke?
00:06:31: Wenn ich jetzt in den Familienbetrieb einsteige und dann mittelfristig ja mit meinem Vater zusammen in der Geschäftsführung bin... War das für dich was wo du Respekt vor hattest oder wo du gesagt hast Das ist ja noch besser als wenn ich in einem fremden Unternehmen einsteigen.
00:06:49: Also hatte ich das eher motiviert noch zusätzlich oder war da so eine Hürde erstmal zu überlegen, schaffen wir das als Familie?
00:06:57: Ich glaube wenn man vor allem so jung ist.
00:06:59: Ich war ja vierundzwanzig und man dann ins Familienunternehmen einsteigt.
00:07:02: Dann hat man davor jeden Fall Respekt.
00:07:06: Und ich glaube dass bevor man natürlich am meisten Respekt hat kann man so einen Unternehmen leiten, wird man akzeptiert auch von den Kunden
00:07:15: v.a.,
00:07:16: wenn man so jung isst.
00:07:18: Und man muss ja auch sagen, das Unternehmen war sehr geprägt und sehr abhängig von meinem Vater.
00:07:24: Weil er eine starke Persönlichkeit hat die eben auf viel Präsenz ausstrahlt.
00:07:28: Und da ist die Frage kann man in diese großen Fußstapfen treten?
00:07:32: Und wird man überhaupt akzeptiert ihn abzulösen wenn alle Blicke eigentlich auf ihm sind?
00:07:40: Auch mit seiner Mithilfe, dadurch dass er da auch bewusst zurückgetreten ist hat das sehr gut funktioniert.
00:07:45: Aber das weiß man ja am Anfang nicht und ich glaube, da hatte ich schon viel Respekt vor natürlich.
00:07:51: Aber du hast es gewagt?
00:07:52: Und wie hast Du dich denn darauf vorbereitet?
00:07:56: oder hast Du Dich bewusst darauf vorbereitet?
00:07:58: Oder habt Ihr das einfach mal geschaut, wie sich's entwickelt?
00:08:02: Ich stelle mir das... Ja auch herausfordernd vor, wenn du als Kind schon im Betrieb sichtbar warst immer mal wieder.
00:08:08: Und jetzt kommst du zu den gleichen Mitarbeitern als erwachsene Frau und bist dann auch noch deren Führungskraft?
00:08:15: Wie ja wie bist du da vorgegangen damit die Akzeptanz dann da ist bei den Mitarbeiteren oder ihr beide?
00:08:24: also ich habe bewusst eben ein Master Wirtschaftpsychologie gemacht haben mich schon immer für Psychologien passiert Und fand es aber spannend, gerade wenn man weiß dann geht als sehr junge Person in eine Führung sich da nochmal mit den Themen Führungen, Teamentwicklung Coaching.
00:08:40: Aber auf psychologischen Grundlagen einfach zu beschäftigen.
00:08:43: das habe ich schon mal bewusst gemacht und dann bin natürlich ins Unternehmen gekommen als absoluter Fachleihe.
00:08:49: also ich hatte ja keine Ahnung von Versicherung.
00:08:52: Das heißt, ich habe dann erst mal im ersten Jahr wirklich ganz viele Schulungen gemacht.
00:08:57: Ich war bei den Versicherungsformen in Leipzig bei der Sommerakademie.
00:09:01: Es geht eine Woche, dass so ein Sommercamp in Anführungsstrichen nicht war.
00:09:05: Bei der Deutschen Marktakadie habe ich ganz viele externen Seminare gemacht immer über vierzehnt Stunden und verschiedene Spaten durch.
00:09:12: Und ich habe im ersten Jahr vor allem auch wirklich versucht, jeden Kunden mit zu besuchen der irgendwie besucht wurde.
00:09:18: Um zum einen die Kunden kennenzulernen aber natürlich aus dem Beratungsgesprächen super viel Fachwürzeln aufzubauen.
00:09:25: und das war so was sich so im ersten jahr eigentlich gemacht hat.
00:09:29: und dann habe ich versucht relativ schnell Erfolge irgendwie zu erzielen und meinen Mehrwert zu beweisen.
00:09:36: wir haben bei uns in der Firma nur Kundenbetreuung, also wir haben keine Vertriebler sondern wir haben eben Gewerbekundentreuer die ihre Kunden betreuen.
00:09:44: Aber wir haben niemanden der außer meinem Vater und eben dann mir auch vertrieb macht beziehungsweise Netzwerke pflegt und aufbaut und dadurch war mein Fokus relativ schnell auch eben mein eigenes Netzwerk in Hannover aufzubauen in Unternehmernetzwerken in der IHK oder über Rotary oder unterschiedliche Vereinigungen.
00:10:06: Und das hat relativ gut funktioniert und dadurch konnte ich eben auch die ersten Neugrunden gewinnen, was eben wie gesagt sonst nur mein Vater macht.
00:10:16: Das war dann auch gleich so ein.
00:10:18: Man hat belesen dass man etwas an den Tisch bringt, was aktuell nicht vorhanden ist wenn mein Vater das Unternehmen verlässt.
00:10:25: Ich glaube das war schon ganz hilfreich für mich erste Erfolge zu präsentieren natürlich auch in Projekten.
00:10:31: also ich habe sämtlichen Außenauftritt neu gestaltet.
00:10:36: Und auch da bis heute kriegen wir viele Anfragen über unsere Website, weil die anscheinend sehr gut, obwohl sie nicht massio-optimiert ist.
00:10:43: Irgendwie funktioniert die supergut!
00:10:45: Also das es bis heute bekommen will, obwohl Sie jetzt fünf Jahre alt sind und dringend mal überarbeitet werden muss, dann kriegen wir da sehr viele Anflagen tatsächlich zu...
00:10:54: Wer sich anschauen will, billerbeck.de
00:10:59: Ja, und das waren so Themen die ich eben versucht habe meine eigene Note reinzubringen.
00:11:05: Und trotzdem erst mal anzufangen und kennenzulernen.
00:11:09: Also zudem hab' ich mich auch bei den Mitarbeitern einfach an den Streitbeschnitt gesetzt erstmal überhaupt verstehen gelernt was sie machen, wie so die Vorgaben sind und wieso deren Arbeitsalltag aussieht und auch erstmal einfach viel zugehört am Ende
00:11:25: Also viel Theorie gesammelt, viel Praxis beobachtet und kennengelernt.
00:11:30: Aber du hast nicht den Weg gewählt dass du jetzt von der Pieke auf sozusagen das Geschäft lernst als Fachkraft erst um dann ins Management und in die Führung zu gehen sondern so hast du dich auch im Studium vorbereitet mit den weiteren Qualifikationen direkt in dieführungsrolle als Geschäftsführerin einzusteigen finde ich einen spannenden Ansatz, aber ja sehr erfolgreich in eurem Fall.
00:12:00: So wie es den Anschein macht was zeignet für dich denn eine gute Führungskraft aus?
00:12:05: Also ich finde Führungen heißt für mich Menschen am Ende zu begleiten Sie gerade auch mit ihnen wenn sie das möchten eine Entwicklungsfahrt zu erarbeiten und gemeinsam immer wiederzuschauen.
00:12:16: Wie kann ich diesen Entwicklungsfahrt gemeinsam voran bringen?
00:12:19: wo stehen wir hier gerade?
00:12:21: Und am Ende auch Raum zu geben, Verantwortung wirklich eigenständig zu übernehmen und das aber in einem fordern und fördern.
00:12:32: Also ich glaube den Weg den ich gegangen bin der war sehr hart also die ist von null auf hundert und das würde ich meinem eigenen Mitarbeiter so nicht zumuten wollen sondern würde eben immer Verantwortung im kleinen Häppchen abgeben und immer wieder gucken funktioniert das gut, kriege ich das gut hin fühle ich mich damit wohl und dann den nächsten Schritt also kleine Schritte zu gehen.
00:12:56: Und dabei eben in kritischen Situationen wenn beispielsweise Überforderung da ist oder einfach zu viel Arbeit auch dann eben zu intervenieren und gegebenenfalls dann halt auch einzugreifen und zu fragen was brauchst du jetzt?
00:13:11: wie können wir es vielleicht im Team umzuverteilen?
00:13:15: Und es gibt tatsächlich meine Mitarbeiter mir mal zu meinem dreivierigen Jubiläum.
00:13:20: Es steht immer auf meinem Schreibtisch eine Definition geschenkt, die finde ich sehr schön wo sie mich als Chefin definiert haben.
00:13:28: Eine Chefinverein Stärke und Herr, sie lenkt mit Klugheit- und Einführungsvermögen, schafft Vertrauen und ermutigt jedem einzelnen Team sein volles Potenzial auszuschöpfen.
00:13:38: Chefinsein ist mehr als nur eine Position, das bedeutet Vorbildsein sich für sein Team einzusetzen und mit Liebe und Engagement dem Weg zum Erfolg zu ebnen, sondern nun wegweiseren und visionieren.
00:13:52: Und das finde ich fast das eigentlich ganz gut.
00:13:54: zusammen wie ich Führung sozusagen definiere es.
00:13:58: Ich habe sie sehr schön
00:13:58: getroffen.
00:14:00: Ja voll schön.
00:14:01: Schön ausformuliert so die dienende Führungen nicht so dass der patriarchische Stil sondern was brauchst du?
00:14:10: wo kann ich unterstützen?
00:14:12: glaubst du, es half dir in die dienteführung gleich so richtig zu kommen dass du nie in der fachkraftrolle warst?
00:14:23: weil ich beobachte wenn jetzt magler auf den klassischen weg gehen vom selbst also sich selber ein unternehmen aufbauen sind sie erstmal alleine sind sie selbstständig irgendwann holen sich vielleicht eine assistenz dazu und dann haben sie ja vorher immer Aufgaben selber gemacht, die Sie jetzt an den Mitarbeiter übertragen.
00:14:41: Und dann ist es immer das Thema des Abgebens und ich kann es doch besser und so weiter.
00:14:46: In der Situation warst du ja nie weil die Fachkräfte waren ja bereits da und haben das übernommen.
00:14:54: trotzdem was würdest du Kollegen, die in solchen Situationen sind?
00:14:59: Sie überlegen wenn ich jetzt einen Mitarbeiter hole wie gebe ich die Aufgabe, wie lerne ich wirklich loszulassen?
00:15:07: Den Mitarbeiter auch mal den Fehler selber machen zu lassen.
00:15:11: Hast du da Tipps, die du da weitergeben kannst aus deiner Erfahrung was dann dazu führt dass man in diese dientende Führung
00:15:19: gelangt?
00:15:19: Naja vielleicht ist das auch so ein bisschen so muss man kleinere Schritte machen und man muss vielleicht Verantwortung nach und nach abgeben.
00:15:25: also gesagt war ja nicht der Situation obwohl ich das ja auch bei mir habe.
00:15:30: also auch Ich gebe mittlerweile ja Verantwortung mehr und mehr an Mitarbeiter von meinem ursprünglichen Aufgaben ab.
00:15:37: Und auch da merke ich manchmal so, das fällt mir jetzt ein bisschen schwer.
00:15:41: also das ist einfach so und ich glaube der hilft es.
00:15:44: aber erst mal braucht man Grundvertrauen finde ich.
00:15:47: Also ich finde man kann nicht einem neuen Mitarbeiter direkt eine Aufgabe übergeben die für einen persönlich totale Relevanz hat ohne dass man vorher mal das Vertrauen aufgebaut hat.
00:15:57: ne?
00:15:57: Es kommt ja immer drauf an was für Aufgaben sind das?
00:16:01: Und deswegen ist es, glaube ich, total hilfreich erstmal Vertrauen aufzubauen und das vielleicht indem man immer kleinere Schritte gibt die Aufgabe ab.
00:16:10: Guck mal!
00:16:11: Dann setzen wir uns wieder zusammen.
00:16:12: wie hat das funktioniert?
00:16:13: Und nach und nach kriegt man dann das Vertrauen wenn das eben funktioniert und kann dann so gegebenenfalls nach und loslassen.
00:16:23: Wie wichtig ist für dich da dass die soziale Sicherheit also die psychologische Sicherheit für den Mitarbeiter Willkommen und wertgeschätzt fühlt, bevor es dann an die Übergabe der fachlichen Themen geht.
00:16:36: Ja das ist natürlich super wichtig.
00:16:38: gerade du meinst jetzt in Bezug auf wenn jemand neu in einen Team kommt oder neuen ein Unternehmen.
00:16:43: ja.
00:16:43: also das ist zum Beispiel etwas was wir bei uns haben versucht in Anführungsstrichen etwas zu professionellisieren, dass wir an Einarbeitung sehr strukturiert gehen.
00:16:54: Wir haben zum Beispiel immer wenn jemand neues am kommt wird sein Tisch gedeckt also richtig mit herzlich willkommen gelangen kleinen Geschenken.
00:17:02: wir haben so Billerbeck Merch Also wir haben Mützelschirm, Hoodies und so weiter und das wird dann gemacht Genau, auf dem Tisch und verteilt.
00:17:11: Rudi ist immer schwierig das muss man dann noch auswählen aber... Und hat dann ein paar Süßigkeiten.
00:17:17: alles ist perfekt vorbereitet weil ich finde nichts schlimmer wenn man kommt und dann funktioniert der Arbeitslaptop nicht oder wurde noch nicht mal bestell Und dann haben wir immer ein Begrüßungs-Lunch, also wir machen dann immer einen Teamlunch am ersten Tag wo jemand Neues anfängt.
00:17:32: Wo wir dann auch eben, wo ich dann darauf achte dass jeder vielleicht mal was Persönliches erzählt oder wie uns gegenseitig vorstellen oder das man einfach schonmal so'n Gefühl bekommt und dann gibt es eben in einer Beitungsplan, wo eben drauf steht welche Themen der Mitarbeiter in den nächsten zwei drei Monaten wirklich einmal alle sehen sollte Und das wird aber gerade in den ersten vier Wochen dann aufgeteilt.
00:17:52: Also jeder im Team muss sich daran beteiligen, dass er etwas von dieser Liste erklärt und dadurch... Auch zu
00:17:58: jedem Mal Kontakt?
00:18:00: Genau!
00:18:00: Dadurch lernt man nämlich jeden kennen und lernt auch die... also es gibt natürlich eine standardisierte Arbeitsweise.
00:18:06: Aber jeder hat einen anderen doch andere Glaubenssätze, jeder hat andere Präferenzen und die mal unterschiedlichen kennenzulernen finde ich total wichtig Und so lernt dann eigentlich jeder jedem im Team schon mal besser kennen.
00:18:18: Man kriegt ein bisschen Gefühl dafür, was der auch macht.
00:18:21: Weil manchmal sind das ja vielleicht die Mitarbeiterin selbst, die die betriebliche Altersvorsorge machen, wo der Gewerbekundbetreuer gar nichts mitzutun hat in seinem Arbeitsantrag.
00:18:30: Weil lernt man ihren Arbeitsalter kennen um sie natürlich auch besser einschätzen zu können.
00:18:34: Vielleicht wie jetzt gerade gestresst ist weil das irgendwie für sie eine Hochsaison ist und kann es einfach besser nachvollziehen.
00:18:42: Das finde ich und dann eben auch regelmäßige Feedback Gespräche nach dem ersten Tag, nach der ersten Woche.
00:18:47: Nach zwei Wochen, nach einem Monat und immer wieder bin ich sind wichtige Themen um einfach auch in so einem Unternehmen anzukommen und halt einfach diesen Klima zu schaffen wo man sich traut auf Fragen zu stellen.
00:19:01: das ist etwas wo es sich immer zurückgespiegelt bekomme dass man keine Angst hat egal wen auch noch zweimal zu fragen.
00:19:09: das ist finde ich super wichtig wenn man neu im Team ist Und dann kann man irgendwann, wenn jemand eingearbeitet ist das dauert bei uns aber tatsächlich relativ lange weil es halt sehr tiefes Fachbissen erfordert.
00:19:23: Dann kann man langsam anfangen und muss dann auch immer wieder Feedback geben.
00:19:27: ich glaube was ein großer Fehler ist wenn man alle alleine gemacht hat.
00:19:31: manchmal denkt man vielleicht dass es selbstverständlich für mich und erklärt die Aufgabe gar nicht richtig.
00:19:37: und ich glaube man muss Wenn es gerade auch um persönliche Assistenz oder geht, dann muss man erst mal seinen Qualitätsanspruch und das was der eigene Anspruch ist sehr transparent herüberbringen.
00:19:49: Nur das weiß man teilweise gar nicht mehr.
00:19:51: für eines ist ja selbstverständlich.
00:19:52: Das heißt der Assistent- oder die Schadenbearbeitung wird Fehler machen wenn ich vorher alles alleine gemacht habe weil ich werde ihr gar nicht alle wesentlichen Informationen gebe.
00:20:00: aber für mich ist das selbst verständlich und ich glaube deswegen müssen diese Fehler passieren und man muss dann als Schürungskraft lernen Was sind eigentlich meine Mindeststandards, die ich erwarte?
00:20:10: Und wie kann ich die jetzt kommunizieren?
00:20:12: und wie können wir dann am Anfang eben einmal die Woche und später dann in unregelmäßigen Abständen immer wieder schauen.
00:20:19: Wurden die eingehalten?
00:20:20: Wieso nicht?
00:20:21: was ist da das Problem?
00:20:23: Ich glaube dass es wahrscheinlich das schwierigste wenn man noch keine Führungsgabe vorher war diese eigenen Qualitätsstandards zu definieren.
00:20:30: Wie macht ihr das dauerhaft in der Praxis, dass sie so eine offene Felo und Feedback Kultur bewahrt also nicht nur bei dem Mitarbeiter neuen Unternehmen kommt sondern dann laufend im Team.
00:20:42: Habt ihr da bestimmte Rituale oder Vorgänge?
00:20:46: Also wir haben tatsächlich einmal alle zwei wochenden Team-Meeting womöglich das gesamte Team zusammenkommt wo wir eben auch so darüber sprechen, wie ist gerade das Arbeitsaufkommen.
00:20:56: Was hat man für besondere Vorgänge?
00:20:57: Da geht es vor allem auch darum dass man fachlich voneinander lernt also wenn man beispielsweise einen komplexen Schaden fährt und dass man den auch einfach mal präsentiert sodass eben alle im Team davon lernen können.
00:21:09: Und es gilt auch eben darum dass dann wir haben so ein Wissensnetzwerk Also jeder Mitarbeiter hat so um die zwei bis drei Spaten kümmert, vornehmlich und dann eben Neuerungen auch an diesem Team-Meeting präsentiert beispielsweise.
00:21:24: Das ist so auf Team-Ebene.
00:21:26: und das andere ist dass man mit seiner fachlichen Führungskraft einmal die Woche einen Juffix hat von dreißig Minuten tatsächlich wo man einfach mal die aktuellen Vorgänge durchgeht.
00:21:37: was hat man vielleicht auch für Termine?
00:21:39: Und da steht eben die fachliche Führungskraft dann für Rückfragen zur Verfügung.
00:21:45: Man kann jegliche Frage stellen, man kann jedenfalls noch eine E-Mail abstimmen.
00:21:48: oder wie mache ich jetzt eine komplexe Ausschreibung?
00:21:50: Wie gehe ich daran?
00:21:51: Das ist dann eben in dieser Woche in dem wöchentlichen Joe Fix sozusagen gelöst.
00:21:56: Baut ihr als Führungskräfte dann auch bewusst über das fachliche hinaus Themen auf der Feedback Ebene ein also wie es den Mitarbeitern geht was sie brauchen um sich wohlzufühlen den Weichenfaktoren, sag ich mal.
00:22:15: Habt ihr das fest inkludiert oder ist es so dass der Mitarbeiter von oder die Mitarbeitern dann von sich aus das ansprechen müsste?
00:22:23: Ja natürlich!
00:22:24: Ich glaube das ist bei einem Familienunternehmen dafür haben wir tatsächlich keinen richtigen Prozess in dem Sinne sondern es ist halt so dass wir auch also beim Mittagessen ein kulturelles Thema haben.
00:22:37: Als ich gekommen bin hatten wir nur eine kleine Teeküche und wir haben eine riesen Wohnesklüche sozusagen ausgebaut Und dort essen wir immer viel zusammen Mittag und da ist zum Beispiel inzwischen, also ohne dass er jetzt eine Struktur hat.
00:22:49: Es ist natürlich da so wie was in deiner Urlaubslinge?
00:22:52: Was machst du?
00:22:52: Was macht ihr am Wochenende?
00:22:54: Also da gehen wir einfach so in den Austausch.
00:22:56: tatsächlich und da achte auch ich drauf, dass ich mehrmals die Woche immer mit mich dazusetze und wir da einfach an den Austausch gehen.
00:23:05: Wir haben eine starke Präsenzkultur das heißt bei uns einmal die Woche Homeoffice, aber wir sind sonst eigentlich hier vor Ort tatsächlich.
00:23:14: Montags auch immer hier vorort alle.
00:23:16: also Montags ist unser Präsenztag ansonsten kann Homeofficesfrei gewählt werden.
00:23:21: und es ist tatsächlich so dass durch diese Präsenskultur ich finde schon... Wir sagen uns allen guten Morgen!
00:23:27: Also man geht durch jedes Büro, sagt Guten Morgen.
00:23:29: das ist ja unsere Kultur.
00:23:30: Und ich merke schon, wenn es hier mal nicht gut geht an dem Art wie gut morgen gesagt wird.
00:23:34: Also bei manchen merkt man das sehr stark, weil manchen vielleicht auch nicht so.
00:23:37: aber es gibt manche wo man das einfach stark merkt und dann fragt man halt auch einfach dann direkt nach oder später, wenn man zu zweier Büro ist, vielleicht einfach später dann mal.
00:23:47: Aber tatsächlich haben wir da keine so richtig strukturierte Art sondern eher im Flow
00:23:53: Wir haben das auch so, ich merke das schon am Schritt den Flur laufen ob der hektisch ist oder entspannt.
00:24:02: Was sind denn so klassische Führungsfehler die du vielleicht beobachtet hast?
00:24:09: Vielleicht dir auch mal selber passiert sind oder du in anderen Firmen erlebt hast Wo du sagen kannst, dass wenn man das woher weiß dann kann man das vermeiden.
00:24:18: Das Fettnäpfchen
00:24:19: gibt so viele Sachen die man falsch machen kann.
00:24:24: Also ich glaube es ist wirklich dieses Thema mit wie viel kann nicht abgeben und wo also viel?
00:24:33: wo gebe ich vielleicht einfach auch mal freiraum und wo gehe ich mehr?
00:24:37: Gebe ich dann diese Kritik?
00:24:38: also ich glaube das ist immer so.
00:24:40: eine Balance bei vielen sachen sind ja auch sehr geschlafen Also hängen ja von der eigenen persönlichen Geschmack ab.
00:24:46: Es gibt ja kein richtig und kein falsch.
00:24:48: bei manchen Dingen, ich glaube ich habe einen sehr hohen Qualitätsanspruch und auch ein Perfektionismus.
00:24:56: Und gerade so bei Dingen die nach außen gehen seines Präsentationen oder sei es ein Messerauftritt oder Weihnachtsaktionen also alles was versandt optisch raus geht, habe ich einen sehr hohen Quantitätsanspruch und ich glaube dass sich da manchmal mehr loslassen müsste.
00:25:14: Und dann doch immer noch mal zu sehr reingehe.
00:25:17: das ist glaube ich so.
00:25:18: es hatten wir eben schonmal, das ist ein Führungsfehler den ich sicherlich oft auch mache durch meinen perfektionistischen Anspruch und da mehr los lassen muss noch und dann eben auch akzeptieren wenn's natürlich nicht so ist wie man es möchte.
00:25:30: Ich glaube wenn der eigene Familienname drauf steht ist es aber auch nochmal sehr speziell Wenn man sagt dann, man möchte eben auch dass das die eigene Qualitätsansprüche hat.
00:25:42: Ansonsten glaube ich... Ja?
00:25:45: Gleichzeitig ist es aber wahrscheinlich schon so, man darf geduldig sein weil du selber hast ein Thema wenn du's gemacht hast natürlich schon routiniert gemacht und bist da sehr gut drin.
00:25:55: Und jetzt übergibst du das neue Mitarbeiter der macht zum ersten Mal.
00:25:58: trotzdem hat man so unbewusst die Haltung.
00:26:00: das muss jetzt genauso weiterlaufen.
00:26:02: Aber der braucht auch die Zeit, um mal die Fehler zu machen und da das Vertrauen zu haben.
00:26:08: Wenn du sagst Dinge, die rausgehen, fallen wir schon Emails ein.
00:26:11: wenn man dann E-Mail sieht wie die formuliert sind und dann anfängt plötzlich die E-mails nochmal nachzuformulieren anstatt dass man einfach mal vertraut und plötzlich feststellt ach schau an!
00:26:22: Man versteht ja auch die andere Formulierung genauso gut und einfach mal loslässt.
00:26:29: Ich glaube, man muss sich immer vor Augen führen was gewinne ich auch wenn ich dieses Vertrauen gebe.
00:26:34: Weil auf der anderen Seite, wenn ich Aufgaben wirklich abgebe und Verantwortung, gewinn ich ja viel Zeit- und Freiraum für andere Dinge.
00:26:41: Und vielleicht ist das auch etwas, was man sich so als Führungskraft eben bewusst machen muss, was sozusagen auch der Wind für einen selber ist, weil man natürlich diese, die auch manchmal schwierige Erfahrungen das loszulassen und das auch aushalten zu müssen, was wir dann auf der Was ich auch total jüngeren Führungskräften mit auf den Weg geben kann, ist eben das Thema sich selber viel auseinandersetzen und zu schauen was brauche ich.
00:27:11: Vielleicht auch etwas stresst mich.
00:27:13: Ich finde, der Alter kann manchmal sehr derfordern sein.
00:27:16: Es sind Kundenanwien, es sind vielleicht auch Mitarbeiterfragen.
00:27:19: Man hat viele Termine und man ist dann geführt eine Stunde im Büro, möchte seine E-Mails beantworten und dann kommen alle auf einen Los?
00:27:26: Das kann manchmal selber fordern sein und ich finde das gerade da wichtig ist ausgeglichen zu sein damit man eben nicht gereizt reagiert.
00:27:39: Danke dafür.
00:27:40: Du nimmst mir die Frage aus dem Mund, weil ich wollte gerade genau das sagen.
00:27:43: Führung fällt mit Selbstführungen an und du sprichst es an?
00:27:47: Wie machst du das für dich?
00:27:49: Hast du Routinen dir helfen für dich selber den Fokus zu halten in der Klarheit und Ruhe und Präsenz zu bleiben?
00:27:57: Also
00:27:57: ich würde sagen, ich bin da auch nicht perfekt.
00:27:59: Es gibt Zeiten... also ich glaube niemand ist perfekt!
00:28:02: Ich mache das auch nicht immer richtig aber grundsätzlich finde ich sind so Basics wie regelmäßiger und vernünftiger Schlaf, gesunde Ernährung und auch Sport.
00:28:11: Also für mich ist Sport total wichtig.
00:28:15: Das ist total relevant für mich, ob das Wochenende tatsächlich relativ wichtig also dass es wirklich Zeiten gibt wo man eben auch mal runterfahren kann.
00:28:25: ich glaube da muss jeder für sich seinen eigenen Weg finden.
00:28:27: Ich glaube manchen brauchen das nicht.
00:28:29: Manche sagen auch ich mache lieber meine Woche um vier zu nur Feierabend und arbeite dann samstens auf Sonntags.
00:28:34: Für mich ist es total wichtig, ich gebe lieber in der Woche alles und habe dann aber Samstag und Sonntag auch wirklich mal wenn's möglich ist Zeiten wo ich gar nicht arbeite und einfach mal runterkommen kann.
00:28:45: Und auch in der Woche eben wirklich abends zum Sport zu gehen, mal den Kopf komplett freizugegen oder auf deiner Seite als ich mache zwei sportartige Boxen tatsächlich und ich laufe und beim Laufen kann ich total reflektieren also kann vielleicht wirklich den Tag nochmal irgendwie passieren lassen Und das Boxen hilft mir eher komplett abzuschalten, weil wenn man da nicht völlig achtsam im Moment ist dann ist es schlecht.
00:29:07: Das ist glaube ich eine sehr gute Übung um sehr präsent zu sein und wenn du das mal regelmäßig machst, dann schaffst du's ja auch schneller wieder in die Präsenz zu kommen und dich nicht von den Gedanken irgendwo ablenken zu lassen während du gerade eigentlich im Gespräch mit einem Mitarbeiter zum Beispiel bist?
00:29:22: Ja und ansonsten tatsächlich habe ich mal versucht bei uns im Team Achtsamkeitstraining einzubringen.
00:29:30: Das hat sich mal so entwickelt auf der Wunschstandard und wir hatten, ich glaube vier-fünf Monate einmal die Woche mittags eine Achtsammkeitstrainerin tatsächlich hier, die dann eine geführte Meditation mit uns gemacht hat.
00:29:40: Es war dann irgendwie so dass immer weniger kamen.
00:29:42: deswegen haben wir das irgendwann wieder eingestellt.
00:29:45: Am Ende waren wir noch zu dritt und die Dame ist extra für ne Stunde gekommen.
00:29:49: also das hat sich dann irgendwann nicht mehr rentiert.
00:29:51: aber ich habe das tatsächlich weitergemacht als ich versuche mittags wenn es irgendwie geht mal fünf Minuten zu meditieren.
00:29:59: Also ich stelle mir dann ein Timer, ich setze mich... wir haben bei uns einen Besprechungsraum mit zum Sofa, da mache ich die Tür zu und dann schließe ich einfach mal meine Augen und konzentriere mich ganz schlicht und einfach auf meiner Atmung.
00:30:09: Und einfach das so fünf Minuten einmal mittags versuchen die Gedanken abzustellen was natürlich je nachdem wie der Tag ist nicht so einfach ist.
00:30:18: aber dieses Resetten am Mittag finde ich total hilfreich Und ich finde es auch immer gut, einfach Reflektionsräume zu haben.
00:30:25: Sei es eben im Urlaub, sei es beim Laufen, sei ist auch mal am Wochenende in dem man so ein Achtsamkeitstagebuch führt wo man einfach schreibt wofür war ich diese Woche dankbar?
00:30:37: was waren meine eigenen Erfolge?
00:30:39: weil als muss man auszusagen als Führungskraft die keine Führungskraft über sich hat wird man ja auch nicht gelobt.
00:30:44: also das heißt auch seine eigene Erfolgesicht vielleicht mal aufzuschreiben und die zu verstehen.
00:30:52: Und dann auch so den Ausblick auf die neue Woche, als ich mache das ganz gerne Sonntags.
00:30:56: Dann kann man halt gleich sagen was will ich für die Neue Woche machen?
00:30:59: Was ist mir da wichtig?
00:31:01: und nicht die ganze Tune Liste runterzuschreiben sondern was sind so wesentliche zwei bis fünf Sachen die ich nächste Woche machen will?
00:31:07: also was ist da so für mich um den Fokus für die Woche auch richtig zu setzen.
00:31:12: Das sind sehr schöne Hinweise auch Erdährungen das sind absolute Basics.
00:31:17: Wir sind ja eine Maschinen und wenn die Maschine die falschen Betriebsstoffe bekommt, dann funktioniert es halt schon mal nicht.
00:31:22: Das Thema Bewegung, Achtsamkeit mir hilft Meditation auch unheimlich und Dankbarkeits- und Erfolgsjournal finde ich auch sehr hilfreich.
00:31:32: Deshalb war ich gerade verwundert dass die Mitarbeiter dann wieder ausgeblieben sind wahrscheinlich weil wieder akute Themen gedrückt haben.
00:31:39: Wo ist sie dann?
00:31:40: Tatsächlich haben auch einige gesagt, Sie fanden den Zeitpunkt doof.
00:31:44: Also ich kenne einigen Team die tatsächlich auch Achtsamkeitstraining machen.
00:31:48: also wir haben schon einige.
00:31:49: nur die haben gesagt oh ich mache das lieber abends für mich und ich finde es mittags doof.
00:31:54: Wir haben auch lange überlegt welchen Zeitpunkt nehmen wir?
00:31:57: weil bei uns fangen die Leute oft früh an jeden dann früher.
00:31:59: deswegen war abends doof morgens aber auch irgendwie wir fangen ja nicht alle gleichzeitig an.
00:32:04: also hatte ich mal gesagt na da machen was doch mal mittags.
00:32:07: Aber ich glaube, es lag eher so daran, dass das einige gesagt haben.
00:32:10: Ich mache es lieber für mich dann, wenn's für mich passt und nicht die vorgeschriebene Zeit.
00:32:15: Und das finde ich auch gut, weil jeder braucht es ja zu einer anderen Zeit, braucht vielleicht eine andere Meditationsform.
00:32:22: Das muss ich mich bald mal erkundigen.
00:32:24: Aber ich weiß, dass damals drei, vier sagten ja das ist sowieso was, was sich gerne mal zu Hause auch machen und dass es vielleicht motiviert hat, das weiterzumachen.
00:32:31: aber eben dann wenn's für einen selber halt am besten passt.
00:32:34: Ist ja auch schön und ist ja auch wie ein schöner Hinweis auf solche Themen als Unternehmen reinzubringen.
00:32:39: Dann so über den begrenzten Zeitraum einfach mal so'n Angebot zum Machen, dass die Leute lernen können für sich gucken können austesten können.
00:32:45: Ist das etwas für mich?
00:32:46: Und dann selber im privaten dann weiterführen.
00:32:50: Wir hatten auch mal ein Gesundheitsernährungsterminal im Wochenende, das hat nachhaltig sehr viel geholfen.
00:32:57: Das finde ich auch gute Sachen.
00:33:00: Du bist ja jetzt Geschäftsführer eines hundertjährigen Traditionsunternehmens.
00:33:07: Du weißt die Verantwortung durch das Unternehmen für die Mitarbeiter der Familien spürst du da einen Druck und eine Belastung aus der Richtung, einfach die Größe der Verantwortung ist ja als knapp dreißigjähriger Mensch nicht gewöhnlich.
00:33:27: Und wie gehst du damit um?
00:33:29: Oder ist das für dich... Im Alltag.
00:33:32: Also
00:33:32: natürlich spür ich den Druck, also ich finde gerade wenn es um das Thema auch am Ende Umsatzverantwortung geht, also auch zu schauen wie sieht der Umsatz fürs nächste Jahr aus?
00:33:42: Am Ende wollen natürlich alle auch im Ende des Jahres ihren Bonus haben, d.h.
00:33:47: wo das Unternehmen muss wachsen weil man möchte ja gerne dass alle für ihre Arbeit vergütet werden und auch am ende ein Bonus und man auch Erfolge feiern kann als Team.
00:33:58: Und natürlich spüre ich der Verantwortungsdruck definitiv.
00:34:04: Gute Frage, wie gehe ich damit um?
00:34:06: Also ich glaube, ich versuche einfach die Maßnahmen, die ich vorher gesagt habe so gut es geht umzusetzen und da auch einfach mehr Leichtigkeit.
00:34:15: Ich meine, das hilft ja nichts wenn ich das ganze Wochenende darüber nachdenke.
00:34:20: oder also die Frage ist ja so Wie kann ich das am besten beeinflussen und dann auch am Ende immer zu versuchen dem mit Leichtigkeit zu begegnen, mehr kann ich da eigentlich gar nicht.
00:34:33: Es ist schwierig aber man gewöhnt sich irgendwann tatsächlich auch dran und wenn man in dieser Position ist muss man eben das akzeptieren dass es so sein wird.
00:34:45: also es gibt auch schwierige Personalentscheidungen.
00:34:47: als ich musste natürlich schon Leute entlassen beispielsweise in der Probezeit weil es einfach nicht gepasst hat.
00:34:56: Das sind keine schönen Entscheidungen.
00:34:57: Also wenn man das irgendwie Freitagabend feststellt, dass das Montag passieren muss... Natürlich ist das Wochenende irgendwie gelaufen!
00:35:05: Das ist einfach so weil natürlich denkt man dann Sonntag schon die ganze Zeit daran wie dieses Gespräch im Montag abläuft.
00:35:12: also keiner macht das gerne so ein Gespräch zu führen.
00:35:17: aber ja ich würde sagen ich akzeptiere diese Verantwortung einfach Genau, es gehört zum Job und versuche dann eben auch Zeiten zu schaffen wo es mal anders ist.
00:35:31: Aber Zeiten wo es vielleicht viel Druck gibt muss man's einfach so akzeptieren.
00:35:36: Du bist jetzt mit einer langen Unternehmestradition gekommen das hat eine bestimmte Kultur Das hat ne lange Tradition auf der anderen Seite.
00:35:45: Es ist für jede neue Generation ja auch Aufgabe das Unternehmen wieder in die Zukunft zu führen weil die Umwelt verändert sich.
00:35:51: das Unternehmen muss dich ja mit verändern.
00:35:54: Wir stellen mir das herausfordernd vor, da mit dem richtigen Feingefühl ranzugehen.
00:36:01: Einerseits Traditionen zu bewahren die Werte für das Unternehmen steht andererseits aber auch in die Zukunft zu führen.
00:36:10: Hast du da erst der Vergangenheit schon Learnings gemacht, wie ihr das so erfolgreich hinbekommen habt?
00:36:16: Wo andere vielleicht von lernen
00:36:18: können.
00:36:19: Man muss ja sagen dass wir zwar die so hundertjährige Tradition haben aber mein Vater Jahr zwei tausend vier nochmal neu die Markler Firma gegründet hat.
00:36:26: also meinen Großvater und Großväter waren ja Ausschließlichkeitsvermittler.
00:36:30: Das heißt die Marker Firma ist ja in dem Sinne noch gar nicht so alt Und er hat das Jahr auch noch mal alleine angefangen.
00:36:38: Also, das Team, was entstanden ist, ist ja erst die letzten zwanzig Jahre entstanden und deswegen... Mein Vater war schon immer sehr visionär unterwegs, wollte immer Veränderungen.
00:36:49: War immer am Puls der Zeit so dass das Team oder das Unternehmen tatsächlich auch Veränderung schon gut kennt und ist jetzt ja nicht so weit ich bin hier hergekommen und hier lagen noch die Akten sondern es war schon voll digital.
00:37:02: also bei uns war alles voll digitalisiert und halt schon sehr modern.
00:37:10: deswegen muss man jetzt vielleicht ein bisschen Die Werte, die uns wirklich so ausmachen.
00:37:15: Ich glaube, die vertrete ich immer noch zu ein hundert Prozent, die auch zu diesem Erfolg geführt haben und das ist eben diese Unabhängigkeit, die eben auch in unserem Namen steht, dass wir wirklich unabhängig von Versicherern sein wollen und ich auch jedem meiner Mitarbeiter.
00:37:30: diese Die können empfehlen, was sie für richtig halten bei den Kunden.
00:37:35: Es gibt bei uns keine Vorgabe bitte deckt das Geschäft zur Allianz oder oder oder sondern Sie entscheiden jedes Mal unabhängig im Einzelfall welcher Preis und welche Leistung am besten ist.
00:37:46: dann das Thema Qualität und das Thema Nachhaltigkeit.
00:37:49: Wir denken eben nicht an kurzfristigen Erfolg, sondern immer an langfristige Geschäftsbeziehungen investieren dadurch vielleicht manchmal auch deutlich mehr und es kostet am Anfang viel Zeit und dadurch auch Geld.
00:38:00: aber wir denken eben an den langfristigen Erfolgen weil wir daran glauben mit unseren Kunden dann auch zehn, zwanzig, dreißig Jahre zusammenzuarbeiten.
00:38:07: Das glaube ich sind so drei Kernwerte die schon immer da waren und die ich aber auch total lebe und ich total unterstütze Und die ich eben neu interpretiere, weil was heißt Nachhaltigkeit?
00:38:19: Nachhaltigkeits heißt ja auch ein Geschäftsmodell aufzubauen.
00:38:21: Was nachhaltig langfristig läuft und da ziehen jetzt heute aus so Themen wie künstliche Intelligenz, wie Prozessautomatisierung und natürlich auch mit unseren Kunden das wir dort beispielsweise einen Kundenporter eingeführt haben muss ihre Verträge sehen wo sie eben alles auf einem Knopfdruck zur Verfügung stehen haben sich bewusst zu machen, wofür steht dieses Unternehmen das ich komme?
00:38:46: Was hat es erfolgreich gemacht und wie kann ich das neu interpretieren.
00:38:51: Ich glaube dass ist eigentlich so das Wesentliche Und klar.
00:38:56: man darf mich überfordern.
00:38:57: also das habe ich auch gemerkt wenn man jung ist man hat richtig man is super motiviert man will alles schnell und sofort und da muss man auch lernt man dann irgendwann okay Es gehen halt auf nur eine gewisse Anzahl an Veränderungen im Allemjahr und es ist hilfreich, sich da vielleicht auch ein Gesamtplan zu machen.
00:39:14: Was will ich auch so wie ich's mache?
00:39:15: Und was will ich sonntags?
00:39:17: Das will ich nächste Woche erreichen.
00:39:19: So auch sich am Anfang des Jahres hinzusetzen.
00:39:21: Was würde ich dieses Jahr erreichen?
00:39:23: Was will Ich in den einzelnen Quartalen erreichen?
00:39:25: Und das sind dann vielleicht auch Themen die eher unrealistisch sind dieses Jahr, die ich vielleicht auf nächstes oder sogar auch erst übernächstes Jahr schiebe weil alles auf einmal übersordert.
00:39:35: einfach
00:39:36: Macht ihr da auch regelmäßige Offsites als Geschäftsleitung, um mal von außen Quartalzeit oder so auf das Unternehmen die Strategie zu schauen?
00:39:45: Ja ich hatte das letztes Jahr tatsächlich eingeführt.
00:39:47: Da waren wir, hatte ich zwei Teamleiter einen für das Thema eben Privat und Leben und eine Teamleitung habe ich ja für den Gewerbekohlbetreuung.
00:39:58: Und dann haben wir zu dritt, dass immer so, da haben wir halt ein Jahresauftakt gemacht und haben das dann auf Quartalsziele runtergebrochen und sind dann eben mal wieder im Quartal, was lief gut.
00:40:09: Was lief nicht so gut wie so oder nicht?
00:40:11: Haben auch so eine kleine Fuck-Up Session gemacht.
00:40:14: Das war unser eigener Fuck up, woraus lernen wir einfach auf und was lieferbar richtig gut.
00:40:19: Und wir haben auch eine kleine Lobrunde eingeführt.
00:40:21: das fand ich super schön.
00:40:22: da sollte mindestens eine positive Sache die man beim anderen wahrgenommen hat also was da so aufgefallen ist.
00:40:28: Es war nicht super schön.
00:40:29: in dieser Führungszusammenarbeit tatsächlich ist aktuell, haben wir keinen Teamleiter mehr im Privat- und dem Bereich.
00:40:37: Das heißt ich mache es wieder mit meiner Teamleitung im Gewerbekundbereich alleine und wir setzen uns tatsächlich wöchentlich einmal immer in unserem GeoFix für eine Stunde zusammen und besprechen immer so die Themen dass wir das dieses Jahr tatsächlich ein bisschen einschlafen lassen haben.
00:40:52: aber gerade wenn wenn wir wieder auch zu dritt in der Runde sind was wir auf Dauer sein wollen finde ich das äußerst sinnvoll.
00:41:00: Lob oder positiv?
00:41:01: Runde finde ich auch eine schönes Erheimgesamteam.
00:41:04: Ja, muss ich dann knapp halten bei dreißig Leuten oder so.
00:41:08: Das führt auf jeden Fall zu einer ganz anderen Energie wenn das Meeting positiv beginnt als wenn man gleich nur mit Problemen kommt.
00:41:16: Ich habe das tatsächlich versucht bei uns einzuführen.
00:41:19: Es ging gar nicht um unbedingt jetzt alle anderen Logen, sondern es gab den Tagesordnungspunkt.
00:41:25: worauf bin ich stolz?
00:41:26: Was hat mich glücklich dankbar gemacht?
00:41:28: Das war sozusagen...das sollte einfach so ein bisschen dieses Achtsamkeitsreding reinzubringen.
00:41:33: Ich hab gemerkt, dass hat nicht funktioniert.
00:41:36: also Ich habe das tatsächlich jetzt wieder von der Tagesordnung genommen, weil da kam dann entweder gar nichts und man hatte den Punkt einfach übersprungen.
00:41:43: Oder es kam dann ja bedankbar für das gute Wetter was eigentlich nicht Sinn und Zweck der Übung war.
00:41:50: Und ich glaube wenn ich das nochmal machen würde müsste ich das ein bisschen mehr einrahmen dass wir vorher irgendwie sind.
00:41:56: also ich glaube ich hab das nicht gut genug erklärt beziehungsweise vielleicht dazu noch mal so eine keine Schulung oder so ein Intro mehr Da habe ich gemerkt hat so alleine nicht funktioniert tatsächlich.
00:42:08: Und eine ganz konkrete Frage, ich glaube viele sind überfordert damit was soll ich denn da jetzt erzählen und wie viel darf ich und wieviel muss sich?
00:42:16: Aber JetGPT kann da glaube ich gut helfen.
00:42:19: wenn man dann ganz konkrete Fragen einfach sagt ja das war die... Was ist deine Lieblingsfarbe?
00:42:25: Was hat dir heute am Kollegen am meisten gefallen?
00:42:30: fällt mit spontan nichts ein, aber das kann man glaube ich gut recherchieren.
00:42:33: Weil dann wird es konkret und handhabbar und jeder sagt ja das gleiche, aber mit einem anderen Inhalt.
00:42:39: Dann funktioniert's da nicht besser!
00:42:40: Es geht ja im Prinzip nur um das Positiv fokussieren.
00:42:44: Genau wir haben tatsächlich mal so eine Feedback-Shower, haben wir mal in so einem Teamworkshop gemacht.
00:42:49: Das fand ich ganz schön.
00:42:51: Eine Positiveshower?
00:42:53: Genau.
00:42:54: Einmal haben wir das wirklich so im Kreis gemacht irgendwie, das war ganz schön und einmal haben wir es anonymisiert gemacht, dass über die zwei Tage Offside jeder irgendwas Positives in so einen Umschlag, also jeder hatte seinen eigenen Umschlag und da konnte man anonym einfach was reinstecken und dann hat man das mit nach Hause genommen und zuhause geöffnet und wusste nicht unbedingt von wem das kommt.
00:43:12: aber er hat halt so positiv Street Paper bekommen, das ist auch sehr schön.
00:43:16: Also spannend, wir unterhalten uns übrigens über solche Soft Themen, wo vielleicht der ein oder andere Hörer sagt Gott die Mitarbeiter sollen doch einfach nur ihre Arbeit machen und das tun was ich sage dafür werden sie doch bezahlt.
00:43:28: Die werden noch nicht bezahlt für irgendwelche soft showers und positiv runden.
00:43:33: Warum denkst du ist das Thema aber wichtig?
00:43:36: Und warum ist es nicht gleichzeitig weich gespült sondern notwendig heutzutage in der Führung.
00:43:43: Ich
00:43:43: glaube also wenn man gerade jetzt von den Teamgedanken her denkt, dass sich auch vor allem die Teammitglieder gegenseitig wertschätzen.
00:43:51: Wenn man eine positive und aufgeladene Beziehung hat dann kann man viel besser zusammenarbeiten und ich glaube grade bei uns ist es so.
00:44:00: jeder einzelne... kann nicht alle, also jeder einzelne kann nicht alles.
00:44:04: Jeder in ihrem Team hat seine Stärke und die müssen zusammenarbeiten.
00:44:08: auch wenn es der Kunde von Kollege A ist fragt er teilweise dann Kollegin B weil Die hat eben eine super Fachwissen in Bauleistung oder sie kann die Telefonanlage besonders gut bedienen und man hat damit Schwierigkeiten.
00:44:20: Das heißt, die Zusammenarbeit, je komplexer die Welt wird und je schwieriger die Aufgabe, desto weniger schafft man das ja alles alleine beziehungsweise ist die Qualität dann nicht so gut.
00:44:29: Deswegen glaube ich jetzt total wichtig dass man im Team zusammen arbeitet.
00:44:33: Damit man im Team zusammenarbeitet, muss man ja den anderen gut kennen.
00:44:36: ihn auch vielleicht mögen die Hürde musste ringen sein auf ihn zuzugehen und das passiert natürlich durch solche Themen dass man eben gemeinsame Events hat dass man sich austauscht und dass man auch eben offen miteinander kommuniziert Und in der Führung dieses positive.
00:44:50: ich finde Das einfach.
00:44:52: also Ich möchte einfach dass eine gute Stimmung bei uns ist weil ich glaube dann ist jeder motivierter und das transportiert man am Ende Ja auch an den Kunden.
00:44:59: Also wenn man schlecht gelaunt ins Büro geht und schon so ein Gesicht zieht, dann geht man wohl auch nicht mit der fröhlichen Stimme ans Telefon.
00:45:07: Und deswegen... und ich glaube es gibt so viele negative Zeiten und negative Neuigkeiten in unserer Welt von Krieg über andere Themen.
00:45:17: Dass das total wichtig ist dieses positive Denken.
00:45:20: Meine Idee dahinter war auf dass man das Positive im Alltag mehr wahrnimmt wenn man eben die Sicht oder das Nachtjahrachtsamkeit, wenn man sie immer wieder hinsetzt die Motivation hilft und am Ende halt auch das Kundenerlebnis, weil wenn der Mitarbeiter zufriedener und glücklicher ist dann transportiert er das auch in seiner Arbeit zum Kunden.
00:45:40: Und dass es ja am Ende das wo wir als Dienstleistungsbetrieb eigentlich unsere Kernfunktion haben den Kunden glücklich zu machen, ein hohes Serviceanspruch an uns zu haben und denen eben auch abzuliefern.
00:45:51: Das kann ich nur, wenn ich einen Team habe was gut miteinander zusammenarbeitet und am ende auch Lust auf die Arbeit hat und positiv in den Tag gestimmt mit der Arbeit startet morgens.
00:46:02: Deshalb finde ich auch solche Rituale kein nice to have und add on, sondern das sind die Basis dafür dass dann die fachliche Arbeit viel effektiver von Hand geht.
00:46:11: am Ende weil dich halt besser zusammenarbeiten damit ist ja eine Investition ins Unternehmen die sich sehr schnell auszahlt im Team.
00:46:20: Wenn du der Eileen vor fünf Jahren als du ins Unternehmen eingetreten bist einen Tipp geben dürft es nochmal mit der Erfahrung, die du inzwischen gesammelt hast.
00:46:30: Was wäre das für ein Tipp?
00:46:31: Geh es gelassener an!
00:46:33: Geh ist einfach gelassner an.
00:46:35: lasst dir mehr Zeit vielleicht auch und mehr Ruhe und versuch nicht alles sofort zu wollen.
00:46:43: Schön.
00:46:43: Und wenn wir uns in zehn Jahren widersprechen und wir gucken auf Bilderbeck wann würdest du sagen aus Führungssicht herrscht eine positive Führungskultur.
00:46:56: Ich würde mir wünschen, dass wir noch mehr schaffen das Thema Feedback in beide Seiten zu integrieren.
00:47:02: also wenn es wirklich so ist, dass man Feedback-Grunden hat wo sowohl die Führungskraft aber eben auch der Mitarbeiter offen vielleicht auf Fehler der Führungen anspricht sich das offen zu trauen Das wäre so ein Next Level den ich für uns auf jeden Fall sehe.
00:47:19: Und ansonsten ist das Unternehmen natürlich gewachsen.
00:47:22: Es ist unabhängiger noch von mir am Ende, also ich sage, ich glaube, ich habe meine Aufgabe erfolgreich gemacht wenn das Unternehmen unabhängig auch von mir wachsen kann.
00:47:32: Das ist total wichtig weil am Ende sonst das Wachstum ja sehr begrenzt, weil ich hab meine Grenzen und deswegen hoffe ich dass wir weitergewachsen sind, dass wir andere Führungskräfte auch im Team haben noch und die am ende so diese Wertschätzung auch Leben, die jetzt schon da ist und es einfach noch ein offeneres Miteinander was auf Fehler angeht.
00:47:57: Und man sich wirklich traut auch der Führungskraft zu sagen nee das fand ich gerade richtig blöd von dir.
00:48:02: Das wäre so mein Wunsch.
00:48:04: dann bin ich mir doch nicht so sicher ob das aktuell so ist oder ich bin mir sicher dass da noch nicht alles angesprochen wird und das wäre so.
00:48:11: meine nächste reife Schritt finde ich das zu erreichen.
00:48:15: Vielen Dank für die Einblicke Eileen!
00:48:16: Ich glaube ihr seid auf einem sehr guten Weg.
00:48:19: Ich bin gespannt, ob es seit den zehn Jahren so ist oder wahrscheinlich schon viel früher.
00:48:24: Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall für die vielen Einblicke.
00:48:27: da war ganz viel drin was man mitnehmen kann glaube ich in der Situation wenn man darüber nachdenkt Mitarbeiter vielleicht erste einzustellen oder auch schon Teams führt.
00:48:37: und wenn euch die Folge gefallen hat dann hinterlasst uns gerne eine Bewertung eurer Podcast App.
00:48:43: das würde den Thorsten und mich sehr freuen und wenn du Lust bekommen hast dich auch mit anderen starken Führungskräften aus unserer Branche.
00:48:54: Auszutauschen, dann und zu vernetzen und gemeinsam an euren Selbstführungen und Führungs Skills zu arbeiten und zu trainieren.
00:49:01: Dann kommt doch gerne auf unseren Insurance Leadership Circle des Markler- und Vermittler Podcasts.
00:49:06: der findet dieses Jahr wieder statt vom fünften bis zum siebten Oktober diesen Jahres in Kassel.
00:49:16: Thomas Cordes wird dabei sein als Mitveranstalter und wir freuen uns, wenn du Lust darauf hast dann schau in die Show Notes oder auf vertriebsansatz.de.
00:49:26: Auf unsere Website findest Du mehr Informationen dazu.
00:49:31: Jetzt wünsche ich euch allen da draußen einen wunderschönen Tag Dir vor allem auch Eileen.
00:49:37: Herzlichen Dank nochmal Und bis zur nächsten Folge.
00:49:40: Ich sage schon mal Tschüss!
00:49:42: Tschüß.
00:49:43: Danke dass ich dabei sein durfte.