Makler und Vermittler Podcast - Für Versicherungsmakler, -vertreter und Finanzdienstleister

Makler und Vermittler Podcast - Für Versicherungsmakler, -vertreter und Finanzdienstleister

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Ich sehe das ein bisschen anders, also es gibt ja für sich oder die machen keine persönliche Betreuung unter der Millionenprämie.

00:00:08: Bei uns

00:00:08: ist das so bei Gericht jeder persönlich betreuer wenn er fünfzigtausend mehr Prämien hat.

00:00:15: und halt sage ich mal

00:00:17: sagen wir mit uns einen gewissen Wachstumscase aufmachen.

00:00:20: Also ich meine jeder der aber auch die die da drunter sind wo ich sagte sind Wachstemarkler.

00:00:27: Warum sollen wir die nicht bezündlich betreuen?

00:00:29: Wenn sie gerade so auf einem Entwicklungsfahrt sind, kriegen die auf jeden Fall unsere Aufmerksamkeit und das ist für mich dann auch der Differenzierungsmoment.

00:00:46: Und hat mir heute Rat und Tat sozusagen und Frage-und Antwort gestanden hier.

00:00:57: Wir haben wirklich gutes Gespräch miteinander verbracht, wir haben ganz spitz auf die Themen, Produktthemen geguckt, auf die Betreuungskonzepte.

00:01:07: Wir waren auch relativ weit rausgesumt auf den Markt und es lohnt sich auf jeden Fall dabei zu bleiben und das empfehle ich dir jetzt und wünsche viel Spaß dabei!

00:01:14: Los geht's!

00:01:17: Yo Bernd moin schön dass du da sind und hier sprechen können.

00:01:21: Ja grüß dich Thorsten.

00:01:23: Lass uns mal für die Zuhörer damit starten, wie dein Karriereweg in der Branche begonnen hat.

00:01:32: Wie bist du in die Branche gestartet?

00:01:33: Da gibt es immer ganz wilde Geschichten teilweise und ich bin gespannt, wie's bei dir war!

00:01:38: Ja wird auch eine wilde Geschichte aber ja das ist eine Geschichte des Versicherungswesens weil bei mir ist da rote Fahrten da im Endeffekt Versicherungswesen von der PIK auf gelernt.

00:01:54: Ich habe meine Lehre bei der alten Victoria gemacht in Bayreuth und das war aber nicht so, dass das von vornherein vorgezeichnet gewesen wäre.

00:02:06: Bei mir in der Familie gab es niemanden, der überhaupt mit dem Versicherungswesen in Kontakt gekommen ist.

00:02:12: beruflich beim Tennis einen Partner, der war beim Gerling.

00:02:21: Der hatte damals zu mir gesagt Mensch, willst du nicht eine Lehre bei uns machen?

00:02:25: Und dann habe ich direkt gesagt Nee, ich gehe BWL studieren.

00:02:30: und jetzt kommt der entscheidende Moment.

00:02:33: Meine Mama war damals zum Kaffee trinken bei einer Schulfreunde und hat dann erzählt ja Ich würde auch eine Versicherungslehre machen würden.

00:02:47: Und am nächsten Tag bekam ich dann den Anruf vom Ehemann, von der

00:02:53: Frau Freundin

00:02:54: und dann haben die mich einmal durchgeknetet tatsächlich und einmal kurz brainwashed und zack war ich bei der Victoria als Lehrling.

00:03:05: und da hat das Ganze dann angefangen.

00:03:09: Wie alt warst du?

00:03:10: Klassischer, also Abiturient und dann... Ja,

00:03:12: Abi gemacht.

00:03:12: Und dann tatsächlich noch bei der Bundeswehr gewesen und hinterher direkt die Lehre.

00:03:20: Also, neunzehntzwanzig irgendwie um den Drehen zu kommen.

00:03:22: Das

00:03:22: waren neunzig

00:03:24: Jahre alt.

00:03:24: Neunzehn Jahre alt, genau.

00:03:25: Also neunzeneinzig,

00:03:26: das war ich zwanzig,

00:03:27: nach neunzentzig

00:03:28: Jahren alt.

00:03:32: Und nach einem Jahr angestellter Außendienst habe ich dann für mich festgehalten, das kann es ja noch nicht gewesen sein und hab mich erkundigt welche Studiengänge da sind in Deutschland.

00:03:44: Dann kam's nach Köln!

00:03:46: Wir sind ja heute in Kölnen und da bin ich dann ab dreihneunzig an die Fachhochschule Kölner gegangen und hab mein Studium am Fachbereich Versicherungswesen auch zu Ende gebracht ein schönes Diplom Thema gehabt, war damals das Jahr zweitausend Problem ein Problem für die Versicherungswirtschaft.

00:04:08: Das war damals hieß es ja alles bleibt stehen Riesenschäden nix ist passiert.

00:04:15: Aber es hat mir geholfen sehr guten Abschluss zu machen und das war dann so die Eintrittskarte für Aion Jauchund Hübner.

00:04:23: also Jauchunthübler war ja damals der größte Versicherungsmarkler in Deutschland auf Grundlage dessen, was ich da im Studium verpliziert habe beim Amt, die mich dann als Fachberater Haftpflicht eingestellt hat.

00:04:38: Das war auch Haftlichtspezialist gewesen.

00:04:40: Das hab' ich dann sieben Jahre gemacht und dann kam aber so der Punkt wo ich gesagt habe jetzt möchte ich in Außendienst Okay.

00:04:47: Und das habe ich dann, in dem ich tatsächlich auch wieder nach Köln zurückgegangen bin zu Willis und hab da als Kundenberater und Vertriebler angefangen ging dann relativ schnell weiter.

00:04:59: Dann bin ich Regionalleiter geworden und hab dann irgendwann auch das Platzierungsgeschäft übernommen.

00:05:06: komplett ja und nochmal kurze Abstrich zur Aion.

00:05:12: aber dann vor sieben Jahren kam der Ruf von der Basler.

00:05:15: Und da habe ich dann als Bereichsleiter Markler-Vertrieb angefangen und habe dann vor fünf Jahren jetzt schon wieder den kompletten Bereich Nichtleben übernommen.

00:05:30: Das darf mich als Vorstand BVS AG eben auch um den Vertrieb nicht leben.

00:05:36: kümmern der neuen Helvetia.

00:05:38: Also von Basler zu Baloas, zu

00:05:41: Helvetias.".

00:05:41: Ja aber die vertrieb... also das ist ja Basler Vertriebs-Service AG heißt es nicht?

00:05:47: Der Name bleibt oder...?

00:05:48: Baloars Vertrieb-Service AG, damit man sowas noch was einfallen

00:05:53: lassen kann.

00:05:54: Noch mal ein Stück zurück und du hast irgendwie gesagt irgendwann kam der Punkt wo Du in den Vertrieb wolltest.

00:05:59: Warum?

00:06:00: Was hat Dich am Vertrieb so begeistert damals?

00:06:02: Ja, also ich wusste relativ schnell.

00:06:06: Ich bin kein Bedingungsschreiber und ich bin kein Klausel-Schubser.

00:06:13: Und was mir immer Spaß gemacht hat auch schon als Spezialist draußen zu sein mit Menschen zusammen zu sein wirklich... den Puls zu fühlen und zu sehen, wo sie in die Bedürfnisse Risiken erfassen.

00:06:27: Und wo machte das besser als Kundenberater und Vertriebler?

00:06:31: Das war dann tatsächlich so zwischen zwei Tausend fünf und zwei tausend acht.

00:06:36: Es war wie Goldgräberstimmung.

00:06:38: Wie ich bei Willis angefangen hatte, das war wie goldgräberschwimmung.

00:06:44: Wir haben wirklich tolle Mandate geschossen hatten damals eine komplett neue Aufstellung und haben dann tatsächlich einfach richtig viel Spaß im Vertrieb gehabt.

00:06:56: Ja, das war halt die Basis dessen was da alles hinterher kam.

00:07:00: ja weil ich bin schon überzeugt am Ende des Tages solltest du wissen wovon du sprichst.

00:07:07: wenn Du halt dann sag ich mal mit Vertriebspartnern sprichest oder aber auch mit Kunden Die müssen schon diesen Touch-and-Fiel haben, dass du nicht nur ein Berater bist.

00:07:19: Von irgendwo her und ich habe eine Idee wie es sein könnte, sondern wenn ich über Dinge rede dann hab' ich die selber erlebt.

00:07:28: Und am meisten haben sie immer bei mir geflucht, wenn ich gebucht habe!

00:07:31: Deswegen war das auch ganz gut, dass ich irgendwann nicht mehr buchen musste.

00:07:37: Ja okay... Jetzt haben wir eben schon gesagt Nicht leben Es ist eine Begrifflichkeit, die man glaube ich nur aus dem Hause Balois kennt.

00:07:46: Also zumindest geht es mir so... ...es sagt ja eigentlich schon worum's geht, das geht da also um Sach!

00:07:52: Ihr beschreibt nicht was es ist sondern ihr sagt, dass es nicht ist?

00:07:55: Ja, es ist eine internationale Begrifflichkeit.

00:07:59: in USA wird dann immer von Non-Live gesprochen.

00:08:02: Ich habe immer dafür gekämpft den, also das Sach zu nennen.

00:08:06: Ich hatte das dann bei Balois geschafft Und jetzt im neuen Konstrukt ist es halt wieder nicht Leben.

00:08:11: Aber da habe ich dieses Mal gar nicht so groß gekämpft, weil – ich sage ja immer nie.

00:08:15: also wir sind ja nicht leben sondern wir leben ganz schön und wir geben ganz schön Gas.

00:08:21: Also am Ende des Tages sind wir sehr lebendig!

00:08:26: Ja genau, das sollte man sich nicht absprechen.

00:08:29: Spannend euch jetzt wo du es sagst heißt ja auch Non-Food und sonstige Dinge... Aber Sachbereich

00:08:35: ist tatsächlich wirklich alles was rund um die Kernspaten ist von Haftlicht über Sachtransport TV, Privathaftlicht, Hausrat, Wohngebäude, Unfall Kfz.

00:08:48: Also alles, was jeder braucht wenn er im Geschäft ist also Firmkunde aber auch als Privatkunde ist da drin.

00:08:56: Ja pass macht ihr am meisten Spaß daran?

00:08:58: Also welcher Produktbereich es dann?

00:09:00: ja?

00:09:00: also früher hätte ich natürlich immer gesagt Es gibt nichts besseres als Industriegeschäft.

00:09:05: Aber die letzten sieben Jahre bin ich tatsächlich geläutert worden.

00:09:11: Ich finde privat auch sowas von ... wichtig und gut, wenn du das richtig machst.

00:09:16: Wenn du ein Gudips-Produkt in den Markt bringst... ...wenn du eine gute Abschlussstrecke

00:09:20: hast.".

00:09:21: Also diese Mischung zwischen Firmenkunden und Privat,... ...das hat mein persönliches Berufsleben absolut bereichert.

00:09:30: Ich konnte ja wie ich vor sieben Jahren bei Basler angekommen bin,... ...ich wusste nicht was ein Pool ist.

00:09:36: Und ich wusste auch nicht was verbundet ist.

00:09:37: Du kriegst ja als Industriemarktler überhaupt gar nicht mit.

00:09:40: Brauchst dich auch überhaupt gar nichts mitbeschäftigen?

00:09:43: Ja klar, da gibt es die großen Häuser und fertig.

00:09:45: Das stimmt, Wahnsinn!

00:09:48: Aber genauso ist es ja in der Welt der Personengeschäft Markler, sage ich jetzt mal privat, die haben auch keine Vorstellung davon was wirklich bei diesen großen Industriemarktlern los ist.

00:10:01: Das ist ja auch so eine ganze Welt von einer anderen Blickrichtung völlig out of the range ist sozusagen.

00:10:08: Das ist schon eine ganz andere Welt, also vielleicht kannst du mal einen kleinen Einblick geben?

00:10:13: Du hast ja beide Welten jetzt intensiv kennengelernt, wo siehst du da die stärksten Unterschiede?

00:10:18: Ja am Ende des Tages, ich rede immer von den drei Säulen und das ist was ganz Besonderes auch bei Helvetia.

00:10:26: wir sind in allen drei Säusen richtig stark Also das verteilt sich auch vom Umsatz fast gleich.

00:10:36: Und am Ende des Tages ist es auch nicht zu trennen, weil ich bin für Durchlässigkeit.

00:10:40: Also fangen wir mal mit dem regionalen Markler an.

00:10:42: Das ist ja die Bandbreite des deutschen Versicherungswesens überall unterwegs.

00:10:50: Schöne Bestände, gute Profis, die unterwegs sind und schön bestand haben.

00:10:55: aber halt keine riesigen Unternehmen Ja, können aber auch wirklich trotzdem schöne kleine Mittelständler dabei sein.

00:11:02: Und da muss man halt als Versicherer ganz klar wissen die wollen eine persönliche Betreuung haben.

00:11:11: Die kannst du nicht über E-Mail und immer malen vielleicht einen Zufallskontakt kannst du dir nicht betreuen.

00:11:18: also das muss ganz nah dran sein.

00:11:20: Du brauchst einen regionalen Vertrieb ja und bei den Putschen verbünden Das ist die zweite Säule.

00:11:27: Da geht es darum, du brauchst eine sehr gute Anbindung, brauchst sehr gute Produkte, die dann ja vermarktet werden über die Plattform des Puls oder des Verbundes.

00:11:40: und bei dem Großmarkler Ja, da ist natürlich der Fokus auf Kapazität.

00:11:44: Die haben die großen Industrierisiken dann hast du halt auf jeden Fall Verträge.

00:11:49: das sind dann teilweise zehn Versicherer drauf und wenn wir da keine Kapazitäten gibt es kriegst auch nicht das Geschäft.

00:11:57: Und das ist eigentlich so der große Unterschied am Ende des Tages.

00:12:01: jeder von diesen drei Säulen Die wollen allen den persönlichen Ansprechpartner haben.

00:12:07: Die wollen auch Managementattentionen haben, sie wollen erreichbar sein, also erreichba beim Versichersein und umgekehrt... keine irgendwie anonymen, sage ich mal Wege.

00:12:23: Und ich glaube das ist eigentlich das was vereint.

00:12:26: und aber dann musste natürlich trotzdem ein anderes Betreuungskonzept dahinter stellen.

00:12:31: also jetzt einen regionalen Markler der hat wahrscheinlich keine Lust dass wir jeden Monat einmal vorbeikommen oder dass wir Platzierungskorts machen ja aber der will ordentlich informiert sein und wenn da etwas ist was was ihn beschäftigt und wenn er eine gute Platzierung hat ... dann musst du reinstechen und dann musste sehr kontinuierig sein, oder?

00:12:49: Das siehst Du wahrscheinlich auch so.

00:12:50: Sehe

00:12:50: ich genau so!

00:12:52: Erzähl mal diese Platzierungskolls, die hast Du jetzt in unseren Vorgesprächen schon öfter mal erwähnt... Was läuft da ab.

00:12:57: wie läuft so ein Platzierungskoll ab?

00:12:59: Ja also das machst Du insbesondere mit den Großmacklern.

00:13:02: Also erstens bin ich für Vertrieb mit Planen.

00:13:07: Also Du musst einen Plan machen je Vertriebspartner vom Vertriebspartner ausdenken.

00:13:11: was braucht er?

00:13:12: Also frag ihn doch einfach mal.

00:13:14: Frage

00:13:15: noch, wie willst du es dann haben als Markler?

00:13:17: Wie oft willst du in deiner neuen Tätigkeit von den Versicherern besucht werden.

00:13:24: Das ist halt die Frage.

00:13:27: Einmal gefragt und das Serviceprogramm dahinter gesetzt.

00:13:32: Und jetzt gerade bei den Großmarklern, die haben ja Fachabteilungen.

00:13:35: Ich komme selber aus dem Haftpflichtbereich, ich habe Financial Lines gemacht, Rückruf

00:13:39: usw.,

00:13:42: da sprechen dann die Profis mit den Profis.

00:13:45: Also du hast ja immer wieder, also das eine ist der Bestand muss neu platziert werden und dann hast du natürlich auch die Neugeschiffsansätze.

00:13:53: Und um das effektiv in den Markt zu bringen hat natürlich dem Makler auch Interesse, sag ich mal einen Kontakt bei dem Versicherer zu haben.

00:14:01: Dann machst du diese Platzierungskalls.

00:14:03: Ja und dann werden die Themen einmal durch, ich sage jetzt mal durchgenudelt, besprochen, einmal die Möglichkeiten aufgezeigt.

00:14:12: Und neben der Thematik, dass du dann deine Vorgänge eben erledigt bekommst hast auch eine tolle Vernetzung.

00:14:20: Ja und das ist ja auch die Grundvoraussetzung.

00:14:22: Je größer das Haus, desto mehr musst du natürlich die Vernetzung in alle Ebenen haben.

00:14:28: Und der Platzierer hat trotzdem immer noch genug Freiheit heutzutage.

00:14:32: Okay, d.h.

00:14:34: Markler kommt, hat ein neues Risiko, stellt euch das vor und sagt pass mal auf ich hab hier eins Wie viel würdet ihr davon Entdeckung nehmen?

00:14:41: oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:14:42: Genau,

00:14:42: also erst mal wird darüber gesprochen was läuft im Moment im Bestand.

00:14:47: Das müssen wir mit dem Risikomanagement brauchen weil irgendwelche Risikoreports für irgendwelchen Risiken.

00:14:53: Also normalerweise macht es...also das wäre dann so der, was du jetzt sagst, das wäre so der individuelle Vorgang.

00:14:59: Dann rufst du an, machst den kurzen Termin und dann sprichst du den durch.

00:15:04: Aber ich denke eher so in Portfolien.

00:15:07: Und du machst dir den Portfoliokoll.

00:15:09: Du sagst also was haben wir im Renewal vor?

00:15:12: Könnte ja auch sein dass der Versicherer sagt muss dieses Jahr anpassen!

00:15:16: Dann muss das dem Makler rechtzeitig wissen... Das war jetzt im Industriegeschäft die letzten zehn Jahre der Fall.

00:15:22: Also die letzten Zehn Jahre ist jedes Jahr die Versicherungswirtschaft gekommen hat gesagt, ich muss noch ein bisschen mehr

00:15:27: haben.

00:15:28: Das Ganze kommt jetzt so ein bisschen zum Erliegen nach zehn Jahren, aber das musst du transparent klarmachen und keine Überraschungsnummer fahren.

00:15:39: Also ich als Makler habe versicherer immer nicht mehr genutzt am liebsten die mich bis zum Schluss haben zappeln lassen und dann am Schluss mit ihren Forderungen kommen und die wussten ganz genau.

00:15:52: der hat jetzt gar keine andere Möglichkeit.

00:15:55: Und wenn du das nicht planvoll selber dann von deiner Seite her vorangegangen bist, hast du echt ein Problem gehabt.

00:16:00: Ja, das glaube ich.

00:16:02: Wie viel Anteil macht jetzt dieses Industriethema heute in deiner Tätigkeit aus?

00:16:08: Also genauso viel wie eben die Säule groß mag.

00:16:11: Das ist halt im Endeffekt.

00:16:12: also wenn wir es um die Ausschließlichkeit erweitern, da hast du jeweils sagen wir mal Viertel, Viertelfürtel.

00:16:22: Also Großmarkler,

00:16:24: Prulsverbünde.

00:16:25: Regional Markler

00:16:26: auch.

00:16:27: Genau und das würde ich mal sagen ist dann proporzentsprechend ja?

00:16:34: Ja natürlich haben wir dann auch entsprechende Management Meetings.

00:16:37: aber das machen wir mit allen großen Accounts.

00:16:39: und der Schöne ist jetzt durch den Zusammengang von Helvetia und Baluas hat sich die Plattform tatsächlich verdoppelt und wesentlich größere Konstrukte mit den Vertriebspartnern.

00:16:55: Und da musste man natürlich jetzt nochmal ein bisschen genauer drauf

00:16:58: gucken.

00:17:00: Guter Punkt, den du ansprichst?

00:17:02: Die Fusion ging ja relativ schnell.

00:17:06: Wann ging die Gespräche los?

00:17:12: Also von der Schweiz würde man jetzt sagen, das sind ja Generationengespräche gewesen.

00:17:17: Es war immer wieder in der Presse dass Helvetia und damals auch schon die Basler zusammengehen könnten.

00:17:25: Das ist dann immer wieder abmoderiert worden.

00:17:30: Jetzt kam aber zu dieser strategischen Moment wo es in der Schweiz Sinn gemacht hat aber auch für Deutschland sind gemacht hat.

00:17:38: Wir waren ja beide Unternehmen, Helvizia Deutschland und Baloas Deutschland waren in der Presse.

00:17:45: Bei Helvizzia Deutschland war es die Story ... Also Helvizea ist nicht mehr so geliebt vom Konzern.

00:17:54: Und bei Baloaz war das so, dass Sevillan als ... Investor drin war und der hat gesagt, warum?

00:18:03: Ballois konzentriert sich doch aufs Schweizer Geschäft.

00:18:07: Und die haben gesagt ja Deutschland kannst du dann in dem Zusammenhang verkaufen... ...und diese sind auch nicht erfolgreich genug!

00:18:14: Was sie da komplett ausgeblendet haben.

00:18:16: also erstens mal Helvetia hatten super Job gemacht die letzten Jahre und war wirklich jetzt wieder voll auf Spur.

00:18:23: Also wenn man die noch weiter gelassen hätte, die wären auch weiter auf Spur gewesen.

00:18:27: Und Baloise hat den Markt outperformed in den letzten sieben Jahren und war wirklich auf einem Superwachstumskurs – also wir haben jetzt fast die Milliarde geknackt gehabt!

00:18:37: Mit der Sachsparte?

00:18:39: Ja genau.

00:18:41: Jetzt kommen zwei Unternehmen zusammen und das ist kein Rettungscase sondern am Ende des Tages kommt da zwei sehr gute Portfolien zusammen, die komplementär sind Und deswegen macht die Fusion auch absolut Sinn, also auch in der Schweiz.

00:18:58: Da ist natürlich jetzt der größte Allround für sichere Entstanden der Schweiz und hellwitz ja neu in Deutschland ist jetzt die größte Auslandseinheit.

00:19:11: Also das ganze Thema wir diskutieren jetzt mal über Sinnhaftigkeit ist damit schlagartig vorbei Und beide Unternehmen haben wirklich eine gute Bilanz inzwischen und können, sage ich mal ohne Hauruck-Aktionen ganz normal nach vorne arbeiten.

00:19:32: Ja?

00:19:32: Und Fusion braucht das aber auch!

00:19:33: Also wenn wir jetzt alles noch Hauruc hätten dann würden viele andere Aspekte einfach zu kurz

00:19:40: kommen.

00:19:41: Okay,

00:19:42: d.h.,

00:19:42: ihr erstickt nicht in Fusionsthemen sondern ihr habt auch Kapazität euch um neues Geschäft, um neue Anbindung oder generell überhaupt um eure Partner und Kunden aufzukommen.

00:19:55: Das kann ich aber wirklich so sagen.

00:19:56: also das ist auch mein Aufruf.

00:19:59: Wir wollen auf jeden Fall in Deutschland wachsen.

00:20:01: Deutschland ist unser Wachstumscase.

00:20:06: Das Thema ist tatsächlich dass meine Direktive an den Vertrieb, an dem Maklervertrieb Und wir haben jetzt da wirklich eine große Mannschaft aus Key-Account Management und regionalen Vertrieb, also auch die drei Säulen wenn dann genauso im Vertrieb dargestellt.

00:20:26: Die sollen nah beim Vertriebspartner sein.

00:20:29: Ja?

00:20:30: Und dort wo jetzt jeweils ein Helvetia Betreuer war und einen Baloise betreuert, die laufen im Moment als Tande.

00:20:38: Was nicht passieren darf ist dass der Vertriebspartner auf einmal sagt, der Regionalmarkler ja wer ist denn für mich zuständig?

00:20:44: Und die sollen sich zusammen im Markt bewegen und solche Typen wie ich.

00:20:50: Ich muss mich um Fusion kümmern, bin aber trotzdem noch genug draußen, wie du heute siehst.

00:20:56: Aber der Vertrieb muss ich um den Vertriebspartner kümmern' und ich möchte von niemanden hören dass er etwas nicht machen kann weil jetzt Fusion ist sondern er muss, sag ich mal nah dran sein, er muss weiterhin den Plan haben und er muss zeigen, was wir wirklich schnell in den Markt gebracht haben.

00:21:17: Wir hatten ja jetzt auch schon den Verkaufsstaat im Privatkundengeschäft also geben richtig Gas.

00:21:25: das mag zwar dann hier zwischen drin so ein bisschen Schmerzen aber je schneller wir mit dem Prozess zu Ende sind also in der Vereinheitlichung zusammenführen unserer beiden Kulturen und auch der Gene, die dahinter sind.

00:21:43: Sind wir eigentlich dann auch wirklich weiterhin komplett stabil unterwegs?

00:21:48: Verkaufsstaat bedeutet das ihr schon... komplett neue Tarifwelten aufgesetzt habt?

00:21:53: Ja, also im Privatkundengeschäft war das so.

00:21:57: Also wir gehen auf das Kernsystem Guidebuyer.

00:22:00: Das ist das das neue Verwaltungssystem dann auch hellweets ja neu und da haben wir jetzt die Privatspaten die Baloas bisher in den Markt gebracht hat dass es dann unsere Produktwelt im Privatkundengeschäft.

00:22:16: Und das geht dann, also deswegen der Produktstart war jetzt im Mai und ab dem Zeitpunkt verkaufen wir nur noch eine Produktlinie im Privatkundengeschäft unter der Marke Helvetia aber dann halt trotzdem noch mit dem Baloise-Brending des Produktes Und in den Firmkunden-Sparten fahren wir weiterhin parallel, also beide Produkte die da sind.

00:22:41: Da können auch die Vertriebspartner ganz klar entscheiden ob sie links oder rechts gehen und dann werden wir dann in die Vereinheitlichung gehen sobald dann immer sage ich mal die nächste Sparte auf Guidewire kommt.

00:22:55: das ist jetzt zum Beispiel Im September so, da kommt Haftpflicht und Transport.

00:23:01: Nächstes Jahr kommt dann TV- und Sachgewerbe.

00:23:05: Und dann gibt es ein Helvetia-Produkt.

00:23:08: Da ist auch wirklich das neue Helvetian gehen dahinter.

00:23:13: Alles klar!

00:23:14: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen.

00:23:16: Wie stellt ihr euch das vor?

00:23:17: Diese zwei Markenstrategie unter einem Dach einer Hauptmarke kann ja auf Dauer eigentlich nicht funktionieren oder?

00:23:23: Ja...

00:23:24: Es wird Also eigentlich, der Markler wird ja relativ schnell sehen.

00:23:29: Welches das bessere Produkt ist und was kauft er dann?

00:23:32: Und es kann für den Einfall sein... Das Wichtige ist, dass wir nicht doppelte Angebote rausgeben.

00:23:39: Dass wir das schon gut kontrollen und dass wir sehen, dass da auch verlässlich in dem Markt sind.

00:23:47: Also unterschiedliche Angebote aus Häusern kennen wir ja auch aus der Vergangenheit.

00:23:51: Das wollen wir nicht machen!

00:23:56: Die Maklerbetreuung ist ja, also wie betreut ein Versicherer seine Makler?

00:24:03: Wo ich das Wort Betreuung immer schwierig finde.

00:24:07: Weil eine Betreuungen ist ja irgendwie negativ behaftet, finde ich.

00:24:14: Es ist eher ne Unterstützung oder es... Ja, warum man das nennen will.

00:24:17: Sag' ich gleich was.

00:24:20: Ja gerne!

00:24:20: Dann mich würde interessieren, wie ihr euch für dieses Thema positionieren wollt weil man ja wirklich von verschiedensten Versicherern, verschiedenste Modelle sieht und hört wo die Reise da hängen soll.

00:24:32: Die einbauen aus, die anderen ziehen zurück.

00:24:35: Wo findet ihr euch wieder?

00:24:38: Ich würde es ja nicht betreuen denn Sonder ist eine Partnerschaft.

00:24:41: Ja.

00:24:42: Also da kommen ja zwei Profis zusammen.

00:24:46: Da kommt zwei Profes zusammen und die überlegen sich wie können wir am besten das ein oder andere Risiko zeichnen.

00:24:56: Und am Ende des Tages muss es ja zum Vorteil vom Kunden sein.

00:25:00: Richtig!

00:25:04: Wir haben zwar eine doppelte Plattform, aber ich definiere uns trotzdem als mittelständischen Versicherer.

00:25:11: und wie unterscheidet sich denn so ein Mittelständler von dem Großen?

00:25:19: Wo sind denn die Mehrwerte?

00:25:22: Ein klarer Mehrwert wird sein dass wir persönlich vor Ort sind dass wir investieren in die regionale Betreuung.

00:25:29: Wir haben jetzt dann im regionalen Vertrieb, haben wir vierzig Personen im Feld und das hat dank der Tatsache, dass Helvetia Alt sehr stark im regionalem Vertrieb war und wir da jetzt sag ich mal die Kapazitäten zusammenbringen können und den Markt zusammen bearbeiten.

00:25:52: Also wir gehen weiterhin die Dezentralisierung Und dort sage ich mal, wo das Geschäftsvolumen zu klein ist um es direktzumachen.

00:26:04: Haben wir auch eine Vertriebsunterstützung große Vertriebesunterstützungen aufgebaut mit ca.

00:26:09: zwanzig Personen schon.

00:26:10: also wirklich für so ein Mittelstände Markler ist das was?

00:26:14: Also worauf ich stehe ist persönlicher Kontakt keine Anonymität.

00:26:19: Was glaubst du warum insbesondere die sehr großen sich aus genau diesem Case zurückziehen, macht doch eigentlich, wenn man es mal rationell betrachtet gar keinen Sinn.

00:26:31: Also und man sollte doch eigentlich denken je größer das du eher kann nichts mehr erlauben noch diesen Service zu bieten.

00:26:38: oder ist einfach der Druck von anderen Richtungen so groß

00:26:43: auf die

00:26:43: Profite und ähnliches dass man da den Namen als...

00:26:47: Ja ich glaube das ist so, dass man ja eher an die großen Tickets denkt Also wirklich die großen Zahlen und dann rechnet einer wahrscheinlich durch, wie viele kleine Stücke muss ich machen.

00:27:02: Und ich sehe das ein bisschen anders.

00:27:04: also gibt ja für sich oder die macht keine persönliche Betreuung unter der Millionenprämie.

00:27:11: Bei uns ist es so bei kriegt jeder einen persönlichen Betreuer wenn er fünfzigtausend mehr Prämien

00:27:17: hat

00:27:21: mit uns so einen gewissen Wachstumscase aufmacht.

00:27:24: Also ich meine, jeder der und aber auch die, die da drunter sind wo ich sage das sind wachstumsmarkler oder jungen Markler.

00:27:31: Warum sollen wir die nicht persönlich betreuen?

00:27:32: Wenn sie gerade so auf einem Entwicklungspfad sind kriegen die auf jeden Fall unsere Aufmerksamkeit Und das ist für mich dann auch der Differenzierungsmoment.

00:27:44: Also ich finde es ganz gut, dass die Großen sagen, ich komme bei einer Million alle fünf Jahre mal vorbei.

00:27:50: Also da haben wir eine ganz andere Chance am Ende des Tages ja?

00:27:53: Total!

00:27:55: Ja und die, die das nicht haben also die heute noch nicht die Millionen haben, das sind aber die in zehn Jahren wahrscheinlich die Millionen im Bestand haben.

00:28:01: Ich hoff's

00:28:01: mal ja und dann halt am besten mit uns.

00:28:03: Genau Das macht auf jeden Fall Sinn, glaube ich da, strategisch ranzugehen.

00:28:07: Also es

00:28:07: ist ein gutes Investment und ich denke mal das ist der Differenz-Differenzierungsmerkmal ist jetzt nicht dass wir sagen Wir sind schneller mit irgendwelchen Technologien weil er überschlägt sich ja im Moment jemand.

00:28:20: Ich bin eigentlich ein Fan für eine grundährliche Basisarbeit.

00:28:28: Lass uns mal auf dieses Thema Jungen oder Neustartende Makler eingehen, wie wollt ihr euch generell gegenüber dieser Zielgruppe positionieren?

00:28:40: Tun wir es im Moment genug würde ich sagen nein.

00:28:43: Aber wir haben auch schon vor drei Jahren so die Idee geboren dass das wir onboarder bei uns haben im regionalen Vertrieb und die On-Border, die sonst nicht genau um das Thema kümmern.

00:29:00: Ich bin aber auch der Meinung da müssen wir auch noch mal ein bisschen umsteuern und sagen okay also junge Menschen?

00:29:08: Also wenn sie jetzt wachstumsmagler können ja auch älter sein,

00:29:11: gute Idee.

00:29:13: Aber jetzt reden wir nur von dem etwas jüngeren Publikum.

00:29:18: so zwanzig aufwärts, fünfundzwanzig erste Schritte in der Selbstständigkeit.

00:29:23: Gute Idee steht für was als Makler und möchte gut betreut werden.

00:29:32: ja dann schützt sie da normalerweise nicht den sechzigjährigen hin sondern wäre eigentlich ganz cool wenn er wenn er jemand hätte, der so ähnlich in der Altersstufe ist.

00:29:44: Und die beide gehen dann den Weg zusammen am besten über die nächsten zehn Jahre.

00:29:49: Weil ich glaube diese Nachhaltigkeit und diese Langfristigkeit der Zusammenarbeit und auch diese Trampelfade, die man dann zusammenentwickelt, die sind total wichtig!

00:29:58: Ja klar weil heute die großen Deals, die heute laufen basieren ja in der Regel auf... Beziehungs-Ebenen zwischen Mitarbeitern beim Versicherer und Mitarbeiter oder Inhabern von großen Maklerhäusern.

00:30:10: Und irgendwann muss sowas ja auch mal wieder neu wachsen?

00:30:12: Genau,

00:30:13: das wird ein bisschen vergessen.

00:30:15: Also

00:30:17: absolut recht!

00:30:18: Das ist so dieser Lebenszyklus des Marklers, der ist total wichtig.

00:30:23: Jetzt kommen wir ja und wenn man sich die letzten GDV Daten anschaut... Die Welle nach hinten, also die Mittel-Ager.

00:30:33: Ich gehöre leider auch, gehöhr dazu.

00:30:37: Die sind dann irgendwann weg.

00:30:40: und dann ist ja die Frage wer macht das Geschäft zukünftig?

00:30:42: Und es wird nicht so sein dass alles aggregiert ist sonst gibt nur noch die großen kommen immer wieder welche nach denen eine gute Idee haben.

00:30:50: ich habe auch immer gesagt dort wo große Konstrukte entstehen ... hast du auch immer wieder Spin-offs, dass immer wieder Menschen die rausgehen und eine Idee haben.

00:31:01: Und ich denke das ist auch ein sehr, sehr guter Ansatz um auch das Zukunftsgeschäft erfolgreich zu gestalten im Markt.

00:31:10: Ja.

00:31:10: Das glaube ich auch.

00:31:11: auf welchem Bereich liegt denn jetzt heute eurerseits der Fokus oder vielleicht auch jetzt an den Zuhörern in den Markler gerichtet?

00:31:19: Was sind so die Fokusprodukte wo ihr sagt da sind wir zum einen vielleicht schon am Start, aber zum anderen auch besonders stark.

00:31:26: Und da kommen wir jetzt demnächst mit wieder oder die bestehenden Produkte sind auch sehr stark?

00:31:30: Was sind da so die Themen bei denen man euch auf jeden Fall auf den Zettel haben sollte?

00:31:34: Also ich habe das große Glück dass das Produktmanagement bei mir hängt und das Produkt-Management ist der Gehtkeeper für das Haus also dann der Vermittler für die Spate.

00:31:51: Aktuariat ist natürlich auch immer dabei aber auch für den Vertrieb.

00:31:56: Und die müssen zusammen ein gutes Produkt in den Markt bringen.

00:32:00: und unsere Maßgabe, wenn wir Produkte in den Markt bringen es muss immer einen Top-Rating haben.

00:32:05: Also dann gibt's ja diese Ratingformate.

00:32:08: macht jetzt keine Fremdwerbung aber wir gucken immer dass wir das beste Rating haben Also dass wir in den Punkten, in der absolut oberen Range sind.

00:32:16: Immer unter Preis-Leistungsgesichtspunkte.

00:32:18: Wir

00:32:19: werden nie der Billigheimer sein – das sind wir nicht!

00:32:21: Aber wir wollen ein Topprodukt für die Kunden in den Markt bringen und in dem Zusammenhang definiere ich uns als Kernspartenversicherer.

00:32:33: Ich habe es ja vorhin schon gesagt, wir sind gut in der Betriebshaftlichkeit mit sehr guten Kapazitäten.

00:32:40: Wir haben Kapaziten im Industriegeschäft, im Gewerbe sind wir sehr breit unterwegs.

00:32:47: Transport TV gehören wir zu den größten Versicherern inzwischen durch auch das Zusammengehen.

00:32:54: Im Privaten machen wir auch diese kompletten Kernsparten.

00:32:58: Wohngebäude jetzt mit neuen Tarif in Juli rausgekommen, ganz frisch vor zwei Wochen.

00:33:06: Hausrat, privataftpflicht, Unfalltopf also das Goldprodukt wird immer noch rauf und runter gelobt obwohl wir damit jetzt auch schon wieder drei Jahre im Markt sind.

00:33:20: ja kfz nicht zu vergessen.

00:33:23: aber das sind halt die Kernspaten und wir nennen das Fokusstrategie.

00:33:28: da wollen wir richtig gut sein Da wollen wir einen guten Service bieten.

00:33:33: Wenn da was ist, dass wir das schnell erledigen und wenn dann mal Peaks sind – das kannst du nie ausschließen!

00:33:40: Also haste Elementargefahrenverwirklichung eine Überschwemmung, dann haste immer Peaks in der Verarbeitung.

00:33:48: aber wir arbeiten immer richtig stark dagegen.

00:33:51: und was wir nicht machen und solange ich Vertrieb für Helvetia mache hoffe ich, dass es auch so bleibt.

00:34:01: Wir werden halt nicht nur das Umsatz will, irgendwelche neuen Produkte in den Markt bringen und merken dann nach drei Jahren okay, klappt nicht.

00:34:09: Gehen wir wieder

00:34:10: raus!

00:34:12: Jetzt haben wir durch Helvetia Alt auch Zielgruppengeschäft dazu bekommen.

00:34:19: also neben den Kernspaten die die Helvetias auch gemacht hat.

00:34:26: haben jetzt zusammen auch die Möglichkeit, dann vermögende Kunden ordentlich abzusichern.

00:34:32: Kunstversicherung, Klassiker...

00:34:35: Also

00:34:35: alles was eigentlich die meisten Versicherer nicht machen.

00:34:38: Das sind wir schon sehr spezialisiert unterwegs.

00:34:40: Haben großes Wassersport-Portfolio also alles was der vermögende Kunde eigentlich so braucht das wird da geboten.

00:34:48: und auch eine große Zielgruppe ist das Autohausgeschäft dass immer Marktführer.

00:34:54: Ach tatsächlich?

00:34:55: Ja!

00:34:56: Also ein Portfolio über hundert Millionen.

00:35:00: Das hat keiner sonst in Deutschland.

00:35:04: Ihr seid aber ja nicht die, die in den Autohäusern sitzen?

00:35:06: Ja

00:35:07: gibt es andere!

00:35:08: Aber wir machen da sehr, sehr breit das Geschäft und haben da das größte

00:35:12: Portfoliummarkt.

00:35:13: Wie ist das entstanden?

00:35:17: Auch Helvice hatte eine Superfokusstrategie... Ich mag das total gern.

00:35:23: Du musst halt wissen, wofür du stehst und die haben das über die Jahrzehnte ausgebaut und haben sich als Marke etabliert.

00:35:32: wo andere dann vielleicht so ein bisschen gestolpert sind, haben wir weitergemacht.

00:35:38: Krass!

00:35:39: Ja.

00:35:40: Und du hast eben gesagt in den Fokusspaten da wollte er was das Service Level angeht auch wirklich hoch high end sein sozusagen Versuch mal zu beschreiben, was bedeutet das für dich.

00:35:52: Also wie muss man sich das vorstellen?

00:35:57: Welche Maßnahmen, welche Schnittstellen wollt ihr da an die Rampe stellen?

00:36:02: In dem Zusammenhang rede ich noch nicht über KI.

00:36:08: Die Diskussion könnte ja sein, KI löst alles und wir brauchen ja nicht mehr viele Mitarbeiter.

00:36:15: Wir sind das ganz anders.

00:36:17: also erstens Wir investieren ins Kundenmanagement, also wenn dann irgendwie Bestandsanfragen sind.

00:36:25: Im Schadenbereich das muss fluppen.

00:36:28: und gerade diese zentralen Einheiten die müssen richtig gut aufgestellt sein.

00:36:34: Und was wir natürlich jetzt auch machen ist natürlich diese KI-Funktionen um schneller zu agieren und vielleicht einfache Vorgänge dann eben schneller abzuwickeln.

00:36:46: dass man solche KI Funktion hat Da arbeiten wir auch kontinuierlich dran.

00:36:52: Woran scheitern die meisten Versicherer im Moment?

00:36:55: Die KI bringst du nicht ins Verwaltungsprogramm rein.

00:36:58: und bei uns.

00:36:59: das Gute ist, nachdem wir alle Privatspaten da drauf haben, ist es so, dass wenn sobald die Bestände mikriert sind können wir KI durchgängig über Guidewire spielen.

00:37:13: also das wird dann nochmal den nächsten Level erreichen.

00:37:17: Also das ist so die Verarbeitungsebene und das andere ist halt wie ich vorhin schon gesagt habe, die persönliche Betreuung.

00:37:24: Die persönlichen Betreuungen, die Schnelligkeit, die schnelle Rückmeldung, einfache Vorgänge wirklich auch einfach schnell erledigen.

00:37:33: Und was auch mein Anspruch ist also wenn der Markt Norman bietet dann macht sie ja.

00:37:41: da kommt man natürlich in die Bipro-Weltkarte rein.

00:37:46: Ich hoffe auch, dass der Markt an diesen Normen weiterarbeitet.

00:37:50: Weil die sind gut für den Markler.

00:37:54: Wie soll er sonst seine Verarbeitung sicherstellen?

00:37:57: Also ich meine, ich höre immer wieder erstens ... Ich kann mich nicht mehr am Vertrieb kümmern weil Administration ist zu groß.

00:38:05: Zweitens, ich erwischen niemandem mehr bei den Versicherern Und ich habe auch schon Stories gehört, dass bestimmte Markler ihr Geschäft verkauft haben.

00:38:13: Weil die sagen ja, ich komme hier nirgends wo mehr durch?

00:38:15: Das macht keinen Sinn mehr und das finde ich sehr schade!

00:38:18: Das find' ich ein sehr bedenkenswerten Trend, wo ich einfach sage hey da können wir dagegen steuern also wir sind da.

00:38:25: Ja, das ist cool und gerade für jüngere Markler, die ja typischerweise eher erstmal in den Leben Biometrie sparten starten weil es natürlich vom Cashflow her auch erst mal schneller in Größenordnung vorzustoßen ist als über Sachgeschäft, das ist ja logisch.

00:38:44: Es sei denn man hat natürlich gleich die großen Tickets.

00:38:45: aber wer hat das schon?

00:38:48: Das Lebenszyklus

00:38:48: sind dann wieder beim Lebenszyclus

00:38:50: und da finde ich es halt auch gut wenn man sich eben auf dieses neue Clean Tail was nachwächst als Versicherer irgendwie einstellt und sich nicht darauf ausruht oder wie auch immer so zu sagen die High Potentals, die jetzt jung nachkommen.

00:39:06: Die Münden nachher eh in irgendwelchen von unseren großen Anbindungen, die wir eh schon haben.

00:39:11: So warten wir, sitzen wir das aus bis ihr denn da sind oder so?

00:39:14: Das macht ja aus meiner Sicht kein Seh.

00:39:16: Also ich denke mal, dass ist ein Sowohl- als auch.

00:39:18: Also es kann ja sein, dass sie in großen Konstrukten am Ende des Tages da sind.

00:39:24: Aber deswegen muss man trotzdem als Versicherer bekannt sein und deswegen, ich denke mal beides muss möglich sein.

00:39:31: und dann kommt jetzt gerade natürlich auch die Werbetrommel.

00:39:35: Ich meine du hast gesagt, die Jungen gehen eher erstmal auf Biometrie und Vorrente... Ich meine, die neue Helvetia bietet das wunderbar und neben natürlich Vererben und Verschenken ist der Fokus-Biometrie mit Best in West sehr gut im Markt platziert.

00:39:59: Du warst selber viele Jahre Markler oder hast du einen Maklangabe?

00:40:03: Wie lange war das insgesamt?

00:40:04: Einundzwanzig Jahre!

00:40:06: Aber immer Industrie

00:40:07: ne?!

00:40:08: Immer Industrie, also Gewerbe bis Industrie.

00:40:11: Genau das war so mein Home-Turf und die haben mich alle gefragt warum gießen da jetzt raus?

00:40:17: Ja legitime Fragen ja aber gut es gibt auch andere Wege.

00:40:23: Würdest du sagen dass das ein Feld ist, jetzt Industrie glaube ich eher nicht, aber Gewerber zum Beispiel wäre das... Also würdest du einem jungen Markler der heute im Markt startet Du hast eben ja auch Spin-offs erwähnt, man hat vielleicht seine Ausbildung und seine ersten Berufserfahrungen gesammelt in wo auch immer.

00:40:41: Würdest du jemandem raten heute in diesem Bereich eine neue Existenzgründung zu wagen oder eher nicht?

00:40:49: Was würdest du so jemandem ran?

00:40:51: Also ich würde mich auf den Lebenbereich konzentrieren genauso wie auf dem Sachbereich.

00:40:59: also wenn lebende Einstieg ist ... dann musst du ja mit Cross-Selling weitermachen.

00:41:04: Jeder braucht eine privataftlich, jeder braucht ein Hausrat... Unfall ist die beste Alternative um wirklich Lebensarbeitszeit abzusichern wenn man einen Unfall hat.

00:41:14: Also das sind schon alles Topprodukte.

00:41:16: Ja also ich denke mal dieses Cross Selling.

00:41:19: und konkret!

00:41:20: Schau mal, schau mal finde ich einen super spannenden Aspekt weil in dieser jungen Markler neu dynamischen Marklerbubble aktuell eher der Trend zu erkennen, dass man sagt oder gesagt bekommt.

00:41:34: Fokussiere dich auf eine Zielgruppe und mach dich daran stark.

00:41:38: das Mündet darin, dass du Zielgruppenkonzepte siehst?

00:41:42: Ich mache BU für Zielgruppes X. Ich bin der PKV-Experte für ... ich bin so also ein Produkt oder eine Personensparte.

00:41:53: irgendwie sich gesucht wird und darauf wird sich gestürzt nahezu ignoriert.

00:42:00: Und ich persönlich sehe das als gefährlich, also bei euch ist schon immer kritisch diese Spitzepositionierung.

00:42:10: Das kann natürlich ein Erfolgsweg sein aber um ein echtes Unternehmen aufzubauen weiß ich nicht ob das so gut funktioniert.

00:42:18: und wenn man mal hinter die Größen oder die bekannten Marklerhäuser guckt jetzt im Personengeschäft unterwegs sind am Ende machen sie dann eigentlich doch alles.

00:42:26: Aber der junge Neustarter lässt sich so ein bisschen von dieser Meta-Botschaft leiten, fokussiert dich auf eins und lässt dann auch wirklich alles andere liegen.

00:42:34: Und ich glaube das ist

00:42:36: nicht... Also das wäre ja dann.

00:42:37: also ich meine es sind super Aspekt im Übrigen.

00:42:41: Das wäre eine Spaten Spezialisierung.

00:42:45: Ich mache nur BU

00:42:46: für eine bestimmte

00:42:47: Berufsgruppe kann sich rentieren wenn du das gut machst oder wenn du eine gute digitale Strecke hast nebst hybrider Beratung?

00:43:00: Warum nicht?

00:43:02: Aber ich sehe das genauso wie du.

00:43:03: Also wenn, wenn ich ein Geschäft aufbauen würde heute dann würde ich gucken dass ich mich vielleicht auf eine Kundengruppe spezialisiere.

00:43:12: also was ich schon auch als Vertriebler festgestellt habe Du kannst nicht jeden tachen neuen gut aufsetzen.

00:43:18: Ja da bist du einmal der Spezialist für Ärzte Dann bist du der Speziellist Bauhandwerk.

00:43:27: irgendwie passt das nicht zusammen.

00:43:29: Da kann ich mir schon vorstellen, dass man in Zielgruppen erfolgreich unterwegs ist.

00:43:34: aber dann würde ich immer das volle Programm anbieten also volles Cross Selling.

00:43:40: jeder braucht eben betriebliche Altersvorsorge Risiko leben was auch immer welcher Lebensabschnitt das dann eben ist Und das flankiert mit Großelligen im Sachbereich.

00:43:54: Jetzt aber trotzdem noch mal zu dem Gewerbethema, also ich bin natürlich ein großer Fan für Gewerbe und wenn man sieht wie viele Gewerbenunternehmen hier in Deutschland unterwegs sind, wie viel Mittelstand in Deutschland unterwegs ist dann lohnt sich das auf jeden Fall und die alle haben je nachdem einen guten Bedarf.

00:44:14: gut beraten zu werden würde ich mich ausschließlich auf Gewerbe konzentrieren, wenn ich anfange wahrscheinlich eher nicht.

00:44:20: Du kommst eher so aus dem privaten Umfeld mit Empfehlungen, lernst dann Unternehmer kennen fängst dann an in diese Bappel reinzukommen.

00:44:31: Ich glaube schon da muss ein paar Meter laufen.

00:44:34: Ja und an dem Gewerbengeschäft hängt ja Nicht unmittelbar, aber mittelbar auch Personengeschäft ran.

00:44:42: Absolut!

00:44:42: Weil in dem Moment wo du jetzt ein Geschäftsführer bist und ich mach dir deine Betriebshaftpflicht, ich mache dir eine Cyber, eine DNO was auch immer... Ja, was ist mit deiner persönlichen Altersversorgung?

00:44:51: Was mit deines privaten Krankenversicherungen oder deinem Verbührungsaufbau?

00:44:54: Also da hängt ja immer so viel miteinander zusammen.

00:44:57: und ja.. Ich bin da der Meinung man kann das als Generalist sozusagen darstellen.

00:45:02: Definitiv

00:45:03: und also das was du nicht kannst verkaufen es nicht.

00:45:07: Also du kannst so eine generelle Geschichte.

00:45:09: Es gibt ja Partnerschaften, Kooperation.

00:45:11: Kannst ja noch einen zweiten Markler mit reinnehmen.

00:45:14: Läufst als Team.

00:45:16: Ich denke mal da haste die volle Spielweise... ich denke im Vertrieb muss man schon wissen was man verkauft am Ende des Tages.

00:45:23: Ja gut aber

00:45:25: das wollte ich noch ergänzen.

00:45:27: Da entstehen Freundschaften.

00:45:29: Also gerade, wenn man lange mit Kunden zusammenarbeitet wirklich alles für die Macht.

00:45:34: Das sind absolut Freundschaften, die da entstehen.

00:45:37: also jedenfalls gute Bekanntschaften und das macht es dann auch irgendwie aus.

00:45:43: Ja total ja total und ich finde aber sowohl als junger Makler als auch Versicherer sollte ein gegenseitiges Wie soll ich das schreiben?

00:45:54: Einen Erkennen dafür da sein oder ein Verständnis dafür dasein, dass man auch irgendwas reinwachsen darf.

00:46:02: Und da sehe ich so'n bisschen die Rolle von einer guten Marklerbetreuung.

00:46:07: Dass man eben auch Marklern mit ne Chance gibt sich neue Bereiche zu erschließen und das als Partner mit unterstützt und nicht einfach nur irgendwas hinrotzt.

00:46:16: Es kommt eine Anfrage, die man vielleicht als Versicherer... Okay Eigentlich ist die Anfrage aus meiner Sicht nicht vollständig, aber gut wenn er das so nur will dann kriegt der das auch nur so.

00:46:25: Dann erwarte ich von einem Versicherer zu sagen Moment mal du hast mir das und das angefragt.

00:46:30: kann es sein das?

00:46:31: Ah okay ja stimmt habe ich gar nicht nachgedacht.

00:46:33: Ja stimmt dann lass uns das bitte so machen dass man eben gegenüber dem Kunden wie Du für ihn sagtest gemeinsam die beste Lösung findet und nicht nur dieser dumme Dienstleister eine Bestellung empfängt und sie exakt so liefert, wie man es macht.

00:46:50: Also Hochnäsigkeit ist dann nicht angesagt.

00:46:52: Partnerschaft ist angesagt Und wenn jemand halt die ersten Meter geht und man weiß das Warum nicht einfach auch unterstützen?

00:47:02: Ich glaube da brauchst du die richtigen Leute, die dann auch das gehen haben und auch den Glauben dass man's eben nach vorne

00:47:08: gutmacht.

00:47:09: Ja genau und Du hattest immer noch gesagt Partnerschaft mit anderen Marklern.

00:47:12: aber ich sehe auch das Thema Mitarbeiter.

00:47:15: Also warum nicht über eigene Mitarbeiter wachsen, die man halt einfach ausbildet

00:47:20: bzw.,

00:47:20: die ersten holt man sich wahrscheinlich eher ausgebildet fertig ins Haus rein aber kann ja auch eine Lösung sein.

00:47:25: Das ist

00:47:26: ne absolute Professionalisierung.

00:47:28: also wenn ein Marklerunternehmen dann sagt ich... Ich stelle mich entsprechend auf.

00:47:33: Also ich habe einen Bereich Operations, also das heißt Schaden und sonstige administrative Tätigkeiten Und dann hab' ich eine Spezialisierung der eines des Sachspezialisten für Firmenkunden Der andere macht eben eher Privatkundengeschäft.

00:47:49: Da ist schon auch eine Differenzierung dabei.

00:47:51: Dann hast du den BAV-Spezialisten.

00:47:53: Das macht dann schon Sinn Aber es natürlich Investment aus dem Portfolio für und geht halt dann auch wieder über die Lebensphase.

00:48:01: Ja, richtig!

00:48:03: Und wahrscheinlich wenn man das Thema Cross-Selling vernünftig denkt ist es dadurch einfacher weil du wiederkehrende Einnahmen generierst

00:48:09: usw.,

00:48:10: also machst du ja im Lebengeschäft auch ein bisschen aber im Sachbereich natürlich deutlich schneller.

00:48:15: Letzte Woche saß ich mit einem zusammen.

00:48:17: der hat alleine angefangen kam er so aus dem Investment Bereich Bankenwelt und hat jetzt zwanzig Leute klar strukturiert erfolgreich Und er hat gesagt, die ersten Jahre waren ein echt hartes Boot.

00:48:33: Also der Investment-Zeit wird dir immer so dargestellt als wenn das alles auch einfach wäre?

00:48:37: Ja genau!

00:48:38: Du musst natürlich schon deine Kundenbasis aufbauen und du musst dich als Marke aufbauten.

00:48:43: Wenn du das aber dann bist, eine regionale Marke oder eine Marke für eine Branche, super!

00:48:50: Welcher Vertriebsweg wird aus deiner Sicht bei euch in den nächsten fünf Jahren die größere Rolle spielen?

00:48:56: Wer wird sich stärker entwickeln?

00:48:57: Du hast ja diese drei, vier Säulen.

00:48:59: Ja also es wäre falsch zu sagen... Also da zu differenzieren.

00:49:06: Wir wollen natürlich in beiden Bereichen wachsen.

00:49:10: Einmal Maklervertrieb einmal auch Schließlichkeit durch die Gegebenheiten der Portfolien und auch der, sage ich mal, Dynamik im Markt wird natürlich den Makler Vertrieb mehr wachsen aber das vertut sich nichts.

00:49:26: Ich bin großer Fan von vier stabilen Säulen, die sich entsprechend weiterentwickeln und was mir sehr wichtig ist.

00:49:33: Und das ist so dieser gesamtvertriebliche Aspekt... Wir müssen Zukunftsfähigkeit erreichen.

00:49:39: Also so wie wir es heute machen, werden wir es in fünf Jahren nicht mehr machen.

00:49:43: Wir müssen uns weiterentwickeln und entsprechend der Technisierung und auch den Ansprüchen von den Vertriebspartnern dann weiterentwicklen.

00:49:50: also von daher keine klare

00:49:52: Aussage

00:49:53: sondern alle vier sollen es werden wichtig sein aber werden unterschiedlich wahrscheinlich aufwachsen

00:50:03: Basieren stückweit auf dem Thema Quotagen, Provision etc.

00:50:06: Wie stehst du zu den immer wieder aufploppenden Kritiken politischen Aktivitäten hinsichtlich Provisionsverboten und sonstigen?

00:50:16: Also ich glaube die Diskussion wird immer wieder auffachen und ich glaube da ist es wichtig für uns als Branche Sinn und Verstand walten zu lassen.

00:50:30: Am Ende des Tages geht es ja auch darum,

00:50:32: dass

00:50:32: so wie wir das haben.

00:50:33: Also ich meine unser Versicherungswesen ist schon cool.

00:50:37: Wir haben wirklich eine Superbranche und das müssen wir auch ein Stück weit verteidigen.

00:50:42: und dann müssen wir halt auch mit ein bisschen sage ich mal vielleicht auch demut manchmal rangehen und nicht nochmal drei Prozent mehr fordern und hier noch ein bisschen Schnaps drauf.

00:50:53: und da noch weil ich würde mal sagen die die Kontrollbehörden, die gucken schon drauf ob der Kunde noch im Fokus steht und ob der kunde dann auch das bekommt wofür er bezahlt.

00:51:09: Und da sollten wir schon darauf gucken.

00:51:11: als erstes und zentral steht der Kinde und jeder soll gut verdienen keine Frage.

00:51:17: aber wir müssen maß und Sinn weiten lassen.

00:51:21: Ja das macht auf jeden Fall Sinn und es finde ich finde ich gut dass du das so siehst.

00:51:27: ja Ich glaube, das war ein ziemlich guter Einblick mal in deine Welt.

00:51:31: Wie du den Markt siehst wie dein Job aussieht was du so machst und wo ihr hinwollt vor allem auch jetzt weil es ist ja immer noch.

00:51:39: also hier kommt er jetzt quasi raus aus dem... Mit Schwung!

00:51:42: Genau mit Schwung raus.

00:51:43: Wir geben richtig was!

00:51:45: Und ja schöner schöner Aufruf und vielen Dank für das Gespräch.

00:51:50: Danke dir

00:51:51: sehr gerne und dann bis zum nächsten Mal ciao.